Meine Radsportsaison 2014

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    • Schade, dass es mit Roche nicht für mehr gereicht hat! In den Klassikern ist es mit Saxo Bank echt schwer,weil fast alles über Breschel läuft.
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      wie wahr, wie wahr

      Ich muss diesmal sogar dreiteilen, tut mir Leid

      Montag, 31.03.
      • Die Preisgelder des Wochenendes, 800 € bei Gent-Welvegem, 1.900 € bei der Settimana und 4.510 € für die Volta a Catalunya.


      Dienstag, 01.04.
      • Unser Kontostand per Ende März lautet 1.589.875,- Euro. Wir haben also rund 199.000,- Euro weniger als Ende Februar. Wir haben zur Zeit eine monatliche Deckungslücke von ca. 250.000,- das noch 9 Monate lang, also 2,25 Mio insgesamt, dann müssen wir noch eine Menge an Rennprämien kassieren damit wir klar kommen. Diesen Monat haben wir knapp 60K verdient, das reicht bei weitem nicht. Aber die fetten Monate kommen ja erst.
      • Die neuen Ranglisten sind auch draussen. Hier der Einzelstand in der World Tour


        [table]
        [tr]
        [td]Platz[/td]
        [td]Name[/td]
        [td]Nation[/td]
        [td]Team[/td]
        [td]Punkte[/td]
        [/tr]
        [tr]
        [td]1[/td]
        [td]Tom Boonen[/td]
        [td]Belgien[/td]
        [td]OmegaPharma-Quick Step[/td]
        [td]193[/td]
        [/tr]
        [tr]
        [td]2[/td]
        [td]Nicki Sörensen[/td]
        [td]Dänemark[/td]
        [td]Tinkhoff - Saxo[/td]
        [td]178[/td]
        [/tr]
        [tr]
        [td]3[/td]
        [td]Nairo Alexander Quintana Rojas[/td]
        [td]Kolumbien[/td]
        [td]Movi Star[/td]
        [td]164[/td]
        [/tr]
        [tr]
        [td]4[/td]
        [td]Chris Froome[/td]
        [td]Großbritannien[/td]
        [td]Team Sky[/td]
        [td]128[/td]
        [/tr]
        [tr]
        [td]5[/td]
        [td]Peter Sagan[/td]
        [td]Slowakei[/td]
        [td]Cannondale[/td]
        [td]114[/td]
        [/tr]
        [tr]
        [td]6[/td]
        [td]Alberto Contador Velasco[/td]
        [td]Spanien[/td]
        [td]Tinkhoff - Saxo[/td]
        [td]112[/td]
        [/tr]
        [tr]
        [td]7[/td]
        [td]Joaquim Rodriguez Oliver[/td]
        [td]Spanien[/td]
        [td]Team Katusha[/td]
        [td]110[/td]
        [/tr]
        [tr]
        [td]8[/td]
        [td]Ritchie Porte[/td]
        [td]Australien[/td]
        [td]Team Sky[/td]
        [td]109[/td]
        [/tr]
        [tr]
        [td]9[/td]
        [td]Sebastian Langeveld[/td]
        [td]Niederlande[/td]
        [td]Garmin - Sharp[/td]
        [td]106[/td]
        [/tr]
        [tr]
        [td]10[/td]
        [td]Philippe Gilbert[/td]
        [td]Belgien[/td]
        [td]BMC Racing Team[/td]
        [td]91[/td]
        [/tr]
        [/table]
      • In der Teamwertung führen wir mit 434 Punkten vor OmegaPharma mit 433 Punkten und Sky mit 348 Punkten
      • In der Weltrangliste liegt Peter Sagan mit 720 Punkten vorn. Auf den Plätzen Tom Boonen 719 P. und Nicki Sörensen mit 629 Punkte.
      • Michael Kolar meckert rum, ist mit seinem Rennkalender nicht einverstanden, er hätte gerne Prestigeträchtigere Rennen. Der kann mich mal wenn ich ehrlich bin. Der Plan bleibt wie er ist
      • Die Driedaagse von De Panne erfreuen sich der Teilnahme von Degenkolb, Greipel und Edvald Boasson Hagen. Schön für sie, wir sind nicht dabei. Die erste Etappe endete dann heute mit einem Sieg von Nick Nuyens (GRS). 19 Sekunden Vorsprung hatte er im Ziel vor Edvald Boasson Hagen (Sky) und seinem Teamkollegen Christian Langeveld (GRS).


      Mittwoch, 02.04.
      • Am 09. April werden die Wildcards für die Dauphine Rundfahrt vergeben. 8 Teams haben sich für die 4 Wildcards beworben.
      • Die zweite Etappe von De Panne ging heute im Massensprint an John Degenkolb (GIA) vor Hagen (SKY) und Eisel (SKY). In der Gesamtwertung bleibt Nuyens 5 Sekunden vor Hagen und 31 vor Langeveld.


      Donnerstag, 03.04.
      • Tag 3 bei De Panne, wieder ein Massensprint, heute mit dem Sieg von Francesco Chicchi (NRI) vor Edvald Boasson Hagen (Sky) und Nikolas Maes (OPQ). Hagen übernimmt damit die Führung in der Gesamtwertung. 9 Sekunden hat er Vorsprung auf Nuyens und 40 auf Langeveld.


      Freitag, 04.04.
      • Auch das abschließende Zeitfahren bei De Panne ging an Edvald Boasson Hagen, womit er natürlich auch den Gesamtsieg davon trägt. Auf den Plätzen beim Zeitfahren, Jesse Sergent (TFR) und Manuel Quinziato (BMC). In der Gesamtwertung bleibt es beim Ranking Nuyens und Langeveld. Lediglich der Abstand hat sich nochmal vergrößert.
      • Bei der Route Adelie de Vitre siegte Anthony Geslin (FDJ) vor Antonio Piedra (CJR) und Simon Geschke (GIA).


      Samstag, 05.04.
      • Bei der Limburg Volta Classic siegte heute Egoitz Garcia (COF) vor Nico Sijmens (WGG) und Jens Voigt (TFR).


      Gran Premio Miguel Indrurain 177,6 km
      Der Gran Premio Miguel Induráin (kurz GP Miguel Induráin, dt. Großer Preis Miguel Induráin) ist ein spanisches Radrennen.

      Das Eintagesrennen wird seit 1951 jährlich Anfang April in der autonomen Region Navarra ausgetragen. Allerdings trägt das Rennen erst seit 1999 den Namen Gran Premio Miguel Induráin, benannt nach dem fünffachen Tour de France-Sieger Miguel Induráin, welcher aus dem Navarra stammt. Zuvor hieß das Rennen Trofeo Comunidad Foral de Navarra, Estella-Gran Premio Navarra bzw. Campeonato Vasco Navarro de Montaña und konnte von seinem späteren Namensgeber 1987 gewonnen werden. Die einzigen Deutschen, die das Rennen bisher gewinnen konnten sind Matthias Kessler und Fabian Wegmann. Der Gran Premio Miguel Induráin gehört seit 2005 zur UCI Europe Tour und ist in die Kategorie 1.HC eingestuft.
      Quelle = wikipedia.de

      Mein Aufgebot: Michael Kolar, Marco Kump, Manuele Boaro, Christopher Juul Jensen, Jay McCarthy, Pawel Poljanski
      Mein Ziel: keines, wir sind hier weil McCarthy und Poljanski hier starten wollten. - Das Rennen wird simuliert

      Endstand:
      1. Amets Txurruka (CJR) 4.11,47
      2. Igor Anton (MOV) + 1.01"
      3. Sebastien Reichenbach (IAM) + 1.16"
      4. Jose Rojas (MOV) s.t.
      5. Lars Petter Nordhaug (BEL) s.t.

      Poljanski wird unser Bester auf Platz 41 mit 2.16" Rückstand. So in etwa war auch meine Erwartung von diesem Rennen.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt

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      Ich hab keine Ahnung warum das hier mit der Tabelle nicht funktioniert. Wenn das jemande beheben könnte wäre ich dankbar. Bei gleicher Forensoftware funktioniert es anderwärts. *grmpf*

      Sonntag, 06.04.
      • Jonas van Genechten (LTB) gewinnt die Vuelta a la Rioja vor Niccolor Bonifacio (LAM) und Enrique Sanz (MOV)


      Ronde van Vlaanderen 258,6 km



      Das heutzutage vom Grote Markt in Brügge aus durch den radsportverrückten flämischen Teil Belgiens führende Eintagesrennen wurde erstmals 1913 gestartet. Wie die Tour de France von dem Journalisten Henri Desgrange der Zeitschrift L’Auto initiiert wurde, war es in diesem Falle der Journalist Karel Van Wijnendaele der flämischen Sportzeitschrift Sportwereld, der die Idee zur Flandern-Rundfahrt hatte. Aktueller Anlass war der Sieg des ersten Belgiers bei der Tour, Odiel Defraeye, im Jahre 1912 gewesen.

      Erster Gewinner der Flandern-Rundfahrt war der Belgier Paul Deman. Am Anfang wenig erfolgreich und durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen, wurde es in den 1920er und 1930er Jahren populärer. Während bis in die 1950er Jahre hinein aufgrund des unzureichenden Straßenausbaus in Flandern ungefähr die Hälfte der Strecke aus nicht-asphaltierten Wegen bestand, besteht heute eher das Problem, überhaupt noch Kopfsteinpflasterstrecken zu finden. Heute ist die „Ronde“ das wichtigste Rennen in Flandern und zusammen mit Lüttich–Bastogne–Lüttich und dem Flèche Wallonne das wichtigste in Belgien.

      Spitzname des Rennens ist Vlaanderens mooiste (das Schönste von Flandern). Die zahllosen flämischen Fans machen die Ronde jedes Jahr wieder zum größten Volksfest Belgiens. In Oudenaarde befindet sich ein Museum zur Geschichte der Rundfahrt. Es ist das populärste Eintagesrennen Belgiens. Es gehört zu den sogenannten fünf Monumenten des Radsports und gehört natürlich in die UCI-World Tour. Die „Ronde“ findet jährlich Anfang April statt, genau eine Woche vor Paris–Roubaix.

      In den Jahren von 1973 bis 2011 änderte sich die Streckenführung der Flandern-Rundfahrt von Jahr zu Jahr nur unwesentlich. Nachdem die ersten rund 150 km auf flacher Strecke absolviert wurden, führte der zweite Teil des rund 250 km langen Rennens durch die hügelige Gegend der so genannten „Flämischen Ardennen“, oft auf engen Wegen und über kurze, steile Anstiege. Dadurch gilt dieses Rennen als deutlich schwieriger als Paris-Roubaix. Von 1973 bis 2011 befand sich das Ziel auf dem Halsesteenweg in Meerbeke. Da der Vertrag mit Meerbeke als Zielstadt 2011 auslief, wurde ab 2012 Oudenaarde als neuer Zielort ausgewählt. Als Folge des neuen Zielorts ist der traditionelle Anstieg Mauer von Geraardsbergen nicht mehr Teil der Streckenführung.

      Entscheidend für den Ausgang des Rennens sind die dort angefahrenen zahlreichen Hellingen, kurze und steile Anstiege von meist nicht mehr als 2 Kilometer Länge und 60–100 Meter Höhenunterschied, aber bis über 20 Prozent Steigung, die zudem zum Großteil nicht asphaltiert sind. Am berühmtesten und gefürchtetsten sind der Oude Kwaremont, der Koppenberg und – früher – die Mauer von Geraardsbergen mit Steigungen von bis zu 20 Prozent. Bis 2011 wurden bei der Ronde regelmäßig 17 Hellingen überquert, wobei die Mauer von Geerardsbergen und der Bosberg traditionell die letzten Hindernisse vor dem Ziel waren. Ab 2012 wird die Flandernrundfahrt von den insgesamt jeweils dreimal zu überquerenden Hellingen Oude Kwaremont und Paterberg vor dem Zieleinlauf in Oudenaarde abgeschlossen.

      Die „Kasseien“ (flämisch für Kopfsteinpflaster) fallen bei der Ronde regelmäßig mit den Hellingen zusammen, was die Anstiege umso schwieriger macht. Ausnahmen bilden davon lediglich die Paddestraat und Mater, jeweils über zwei Kilometer lange flache Passagen auf Kopfsteinpflaster.

      Der Koppenberg befand sich von 1988 bis 2001 nicht im Programm, nachdem der Radfahrer Jesper Skibby 1987 am Anstieg vom Jury-Auto angefahren wurde und daraufhin stürzte. Nach einer gründlichen Überholung des Kopfsteinpflasters wurde der Berg 2002 wieder in die Strecke integriert.

      Jeweils drei Siege bei der Flandern-Rundfahrt haben der Italiener Fiorenzo Magni, der Schweizer Fabian Cancellara sowie die Belgier Achiel Buysse, Johan Museeuw, Eric Leman und Tom Boonen aufzuweisen. Einzige deutsche Sieger sind Rudi Altig 1964 und Steffen Wesemann 2004.
      Tom Boonen, Peter Sagan oder doch Fabian Cancellara, das fragen sich die Berichterstatter vor dem Start. Cancellara ist der Titelverteidiger. Wie ich hier Platz 5 erreichen soll, ich hab keine Ahnung, aber wir werden es versuchen.

      Mein Aufgebot: Karsten Kroon, Michael Mörkov Christensen, Matti Breschel, Christopher Juul Jensen, Nicki Sörensen, Daniele Bennati, Nikolai Trusov, Rory Sutherland
      Mein Ziel/Sponsorenziel: Top 5
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Wir starten also in Brügge, das bei Regenwetter, womit das ganze noch etwas lustiger werden wird. Vom Start weg geht eine siebenköpfige Gruppe bestehend aus Bertazzo (AND), Barta (TNE), Brown (BEL), Boern (BAR), De Buyst (TSE), Chicchi (NRI) und Oliveira (LAM). Chicchi ist der bekannteste dieser Fahrer, aber er ist ein Sprinter.

      Etwas später geht ihnen Warbasse (BMC) nach. Doch den will man nicht mehr ziehen lassen, das Feld stoppt seinen Versuch recht schnell. Dafür versuchen es andere, Albasini (OGE), Arashiro (EUC) und Vandenbergh (OPQ) und auch Hansen (GRS) setzen sich bald darauf ab und schaffen den Sprung nach vorne. Das ist dem Feld aber nun nicht recht, es macht Tempo und beendet diesen Versuch. Doch die kontern fast sofort mit einem erneuten Versuch. Und auch diesen Versuch stoppt man erneut. Allerdings auch nur um sofort den nächsten Ausreißversuch einzuleiten. Schließlich bildet sich eine 10 köpfige Gruppe, doch auch die wird vom Feld gejagt. Mächtig was los hier auf den ersten Kilometern. Doch die Gruppe kommt nicht weg, weitere Fahrer suchen ihr Heil in der Flucht, das Feld hat kein Interesse vorne eine so starke Gruppe zu haben, also macht es wieder Dampf. Doch die Gruppe umfasst nun 17 Fahrer und sie kann sich stabilisieren. Davor fahren sogar noch zwei Fahrer, so das es insgesamt sogar 19 Fahrer sind die hier ihr Heil in der Flucht suchen. Das Feld läßt sie schließlich eine Minute voraus fahren und hält den Abstand über etliche Kilometer.

      Schließlich schaffen es ein paar Fahrer aus der Gruppe ganz nach vorne zu kommen, sechs sind das nun, nämlich Nizzolo (TFR), Belkov (KAT), Vermote (OPQ), Bouhanni (FDJ), Bos (BEL) und erneut Chicchi (NRI). Weitere Fahrer suchen schließlich aus der zweiten Gruppe ganz nach vorn zu kommen und schaffen dies schließlich auch. Es sind McEvoy (TNE), Colbrelli (BAR), King (CAN) und Bertazzo (AND). 10 Fahrer also nun vorn, neun dahinter. Das Feld 2 Minuten zurück. Mir gefällt das gar nicht, die Gruppe ist mir viel zu groß, erst Recht wenn weitere Fahrer nach vorn springen können, Iglinskiy (AST) versucht es jetzt nämlich. Gut das ist alles nur Vorgeplänkel, dennoch mir gefällt das nicht. Ich bin aber auch nicht bereit Tempo für das Feld zu machen.

      IAM und Garmin schaffen es schließlich auch so die zweite Gruppe zu kassieren, das 168 km vor dem Ziel, die erste kann auch nicht viel länger überstehen, einzig McEvoy gelingt es nochmal eine Attacke zu reiten und sich Vorsprung zu verschaffen. Gegen einen einzelnen Fahrer hat im Feld nun niemand mehr etwas, zumal das Terrain nun bald nicht mehr flach sein wird. Es beginnt 146 km vor dem Ziel. Schon diese erste Steigung versehen mit Kopfsteinpflaster teilt das Feld. Ich hab noch alle 8 Fahrer dabei. 8 von 76 die in der ersten Verfolgergruppe sind. Doch noch ist es möglich wieder zurück zu kommen, schließlich erhöht sich die Gruppe wieder auf 151 Fahrer.

      Dann stürzt mir Trusov auf der regennassen Straße. Und genau in das dadurch entstehende Chaos hinein starten Hushovd (BMC), Demare (FDJ) und mit etwas Verzögerung auch Chainel (ALM) einen Angriff. Das sind zwar noch keine Topfavoriten, aber die muss man im Gegensatz zu allem was vorher passierte schon Ernst nehmen. Nun McEvoy dürfte es freuen wenn er Begleiter bekommt. Etwas später die nächste Attacke, dieses Mal Visconti (MOV) und Christian Knees (SKY). Man das Rennen fängt doch quasi gerade erst an. Was für eine Thermik. O.k. die Rennhälfte ist erreicht.

      Die Fahrer kommen nun zu "Den Ast", das Feld ist furchtbar lang gezogen und es reist natürlich auch wieder temporär. Vorn haben die sechs zusammen gefunden und fahren nun fast vier Minuten vor dem Feld. 120 km sind es noch und es kommt ja noch so einiges. Der längst in A4 zurück gefallene Trusov stürzt ein zweites Mal, arme Sau, hoffentlich verletzt er sich nicht schwer. Devenyns (GIA) nutzt eine weitere Kopfsteinpflasterpassage zur Flucht nach vorn. Gatto (CAN) geht kurz darauf. Es kommt einfach keine Ruhe rein heute. Im Gegenteil de Backer (GIA) und Tjallingii (BEL) folgen dem Beispiel auch noch.
      Dabei ist das Tempo hoch, das Feld fällt wie eine Ziehharmonika immer wieder auseinander um anschließend wieder zusammen zu kommen.

      Noch 100 km, ich schicke Kroon nach vorne um Tempo zu machen, mir ist das hier nicht mehr geheuer. Dem Beispiel folgen nun Quick Step und Trek. Mir ist klar was das bedeutet, 90 km vor dem Ziel beginnt die Jagd nun endgültig.
      Das was ich noch Feld nenne, sind noch 45 Fahrer, die den Ausreißern immer noch versuchen die 4 Minuten zu nehmen. Allerdings eine 10er Gruppe vorne, ist eine anspruchsvolle Aufgabe.
      Schließlich sind es noch 70 km, aber auch nur noch 1.43". Mir machen meine Jungs inzwischen richtig Kopfschmerzen, die sind fast alle platt.

      Der Koppenberg kommt, plötzlich tritt Boonen an, das ist früh und gewagt, aber es könnte klappen, daher muss Breschel nun mit, egal wie. Er kommt mit, die kleine Attacke von Boonen die auch der abbricht hat dafür gesorgt das es nur noch 34 Fahrer sind. Doch kaum nimmt Boonen raus, da tritt van Avermaet an. Den kannste auch nicht fahren lassen, aber ich kann hier nicht jedem hinterher hechten. In der Gruppe können sich Juul und Sörensen grade noch so halten, ich befehle sie nach vorn, wissend das es sie bald erwischen wird. Vorne bei Breschel habe ich nur noch Kroon und Sutherland. Das wird richtig schwer, aber das wusste ich ja.

      Die Favoriten sehen auch was ich sehe, van Avermaet darf nicht weg, sie gehen alle mit und ich hab Mühe hinterher zu kommen, schaffe es mit Sutherland und Breschel gerade noch so. Van Avermaet hat 26 Fahrer aus der Gruppe gemacht, ich dreh mich um, ja Sörensen ist auch noch dabei. Eikenberg kommt jetzt, es sind noch knapp 57 km. Hier ist es um die Ausreißer geschehen. Kaum sind wir dadurch ist es wieder Boonen der angreifft. Er kommt aber auch nicht weg, das ganze hat nur den Erfolg die Gruppe nun auf die Favoriten zu reduzieren, 12 Fahrer sind mitgekommen, von uns nur noch Breschel.

      44 km noch, der nächste Anstieg, Roelandts ist es diesmal und die Gruppe platzt nun auseinander, nur Boonen und Cancellara kommen noch mit. Breschel versucht nun hinterher zu kommen, ein unmögliches Unterfangen, aber er kann sich immerhin von seinen anderen Begleitern absetzen. Roelandts versucht es erneut die beiden loszuwerden, doch sie bleiben dran. Vorn geht es jetzt voll zur Sache und Breschel hechelt hinterher. Von hinten kommt jetzt Chavanel der sich ebenfalls aus der Gruppe lösen konnte. Ich bin mir bewusst das es vermutlich ein Fehler ist, Breschel jetzt schon loszulassen, aber was will ich machen. Die Drei vorn sind eine Minute weg, Chavanel ist eine Minute zurück, die anderen weitere 22 Sekunden. Es sind noch 35 km.

      Noch 30 km, jetzt ist auch Langeveld als Solist unterwegs, auch van Avermaet versucht es nochmal, ein ganz heißer Tanz ist das hier jetzt. 25 km noch, vorne sind sie sich natürlich uneins, Breschel ist bis auf 30 Sekunden heran gekommen, nach hinten hat er jetzt 43 Sekunden auf Chavanel, weitere 19 auf Langeveld, welcher seinerseits eine Minute auf van Avermaet hat. Das wird noch ein ganz langer Weg. Doch Breschel leistet unmenschlich, distanziert auf den letzten 5 Kilometern Chavanel auf eine Minute, nach vorn sind es dagegen nur noch 19 Sekunden und jetzt kommen die letzten Steigungen des Rennens. Cancellara greift nun vorne an. Er kommt nicht weg, aber er distanziert Breschel dadurch wieder auf 32 Sekunden.

      14 km noch, Roelandts kommt vorne nicht mehr mit, die beiden großen Favoriten fahren es also untereinander aus. 5 km noch, Boonen und Cancellara ziehen das durch, haben 36 Sekunden auf Roelandts herausfahren können, Breschel immer noch eine halbe Minute dahinter. Von hinten scheint jedoch nun nichts mehr zu kommen. Chavanel hat 1.27" Rückstand auf Breschel. Platz 4? Das wäre eine Sensation sonder Gleichen. Vorn stellt sich nur noch die Frage ob Cancellara Boonen noch vor einem Sprint abschütteln kann, sonst gewinnt Boonen das Ding. Nein kann er nicht, Tom Boonen gewinnt das Ding heute. Nur 89 Fahrer erreichen schließlich das Ziel.

      Endstand:
      1. Tom Boonen (OPQ) 5.58,18"
      2. Fabian Cancellara (TFR) s.t.
      3. Jürgen Roelandts (LTB) + 48"
      4. Matti Breschel (TCS) + 1.23"
      5. Sylvain Chavanel (IAM) + 3.13"
      6. Sebastian Langeveld (GRS) + 3.42"
      7. Filippo Pozzato (LAM) + 6.06"
      8. Greg Van Avermaet (BMC) s.t.
      9. Alexander Kristoff (KAT) s.t.
      10. John Degenkolb (GIA) + 7.16"



      Tom Boonen hat also großes vollbracht, er ist zum vierten Mal Sieger der Ronde und damit alleiniger Rekordhalter. Ich kann mich noch gut erinnern, wie der große Johan Museeuw, der Löwe von Flandern, ihm auf dem Siegerpodest von Paris - Robaix 2002 ins Ohr flüsterte das er sein Nachfolger werden würde. König Johan hat Recht behalten. Und Boonen ist bestimmt noch nicht satt, der will jetzt auch Roubaix.

      Ja und ich, ich bin überglücklich und könnte den Matti knutschen. Ich hab das für völlig unmöglich gehalten und er hat es doch vollbracht.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Montag, 07.04.
      • 4.000 € war der Vierte Platz bei der Ronde wert.

      Vuelta al Pais Vasco

      Die Baskenland-Rundfahrt (span. Vuelta ciclista al País Vasco; bask. Euskal Herriko txirrindulari itzulia) ist ein Etappenrennen im spanischen Baskenland. Die jährlich im April ausgetragene Rundfahrt gehörte seit 2005 zur neu geschaffenen UCI ProTour und ab 2011 zur Nachfolgeserie UCI World Tour, einer Serie der wichtigsten Radrennen des Jahres.

      Die Baskenland-Rundfahrt wurde erstmals 1924 ausgetragen und findet seit 1952 regelmäßig statt. Das Profil des Rennens gilt als äußerst anspruchsvoll, da ein großer Teil der Strecke in den Bergen gefahren wird.

      Rekordsieger des bis in die 1980er Jahre fast ausschließlich von Spaniern (bzw. Basken) dominierten Rennens ist José Antonio González mit vier Erfolgen in den 1970er Jahren. Mit Andreas Klöden (2000 und 2011) gewann bisher nur ein Deutscher die Rundfahrt.

      Nicht zu verwechseln mit der Baskenland-Rundfahrt ist die Euskal Bizikleta, einer weiteren baskischen Rundfahrt, welche bis zum Jahr 2008 ausgetragen und nach zunehmenden finanziellen Problemen im Jahr 2009 mit der Baskenland-Rundfahrt fusioniert wurde.
      Quelle=www.wikipedia.de

      Das Rennen geht über 6 Etappen. Eine erste Vorbereitung auf den Giro? Jain, manch einer startet dann später auch dort das ist korrekt, aber eigentlich noch nicht so ganz. Im letzten Jahr gewann Nairo Quintana hier. Eher ist es eine Einstimmung auf die Klassiker in Belgien und den Niederlanden die ab nächster Woche losgehen.

      Mein Aufgebot: Edward Beltran, Michael Valgren, Jay McCarthy, Pawel Poljanski, Nikolai Trusov, Michael Rogers, Jesus Blazques und Nicolas Roche.
      Mein Ziel: Top 5 /Wir sind auf Wunsch von Valgren und Rodgers hier. Rodgers wird der Kapitän sein, auch wenn Roche dabei ist.

      Vuelta al Pais Vasco: 1. Etappe: Ordizia - Ordizia 150,0 km



      Diese erste Etappe schreit schon nach einem Puncheur und so ähnlich ist auch diese Rundfahrt die ganze Zeit gemacht. 8 Bergwertungen allein heute, allerdings nur der 3. und 2. Kategorie. Ensprechend hofft man natürlich auf einen Baskischen oder zumindest spanischen Sieger. Alejandro Valverde wird hoch gehandelt, für heute dazu noch Rui Costa und Daniel Martin. Wir werden versuchen uns in die Top 10 zu fahren. Allerdings sind Ausreißer hier nicht von vornherein chancenlos, im Gegenteil. Hier und heute könnte schon eine kleine Vorentscheidung fallen wenn es Ausreißern gelingen sollte Zeit mit ins Ziel zu retten.

      Nach einem kurzem aber heftigem Antritt und entsprechender Gegenreaktion im Feld gelingt es am Ende drei von ursprünglich acht Fahrern sich abzusetzen, es sind van der Lijke (BEL), Garcia (CJR) und Kern (EUC). Doch gleich darauf wartet auch schon der Alto de Gaintza darauf überfahren zu werden, der hat teilweise heftige 8% Steigung. Van der Lijke holt sich die Wertung vor Garcia und Kern, jedoch fallen die drei dabei schon auseinander. Van der Lijke wollte die sechs Punkte wohl zu sehr. Wir verlieren an diesem ersten Anstieg schon Trusov. War wohl gestern etwas viel von ihm. Ich werde es beobachten und ihn eventuell noch aus dem Rennen nehmen. Mal schaun

      Der Alto de Lazkaomendi kommt kurz darauf, wie kann es auch anders sein, De Marchi (CAN) tritt an um nach vorne zu kommen. Natürlich De Marchi, wer auch sonst. Vorn bleibt es bei der Reihenfolge Van der Lijke, Garcia, Kern. Für Trusov ist die Rundfahrt nach 47 km beendet. Ich nehme ihn aus dem Rennen. Im Anstieg zum Alto de Gabiria schafft de Marchi den Sprung nach vorne, dafür muss Kern einsehen das diese Etappe wohl nicht die seine ist, er fällt aus der Gruppe zurück. Kein Wunder bei teilweise 9,5% Steigung.

      6 Minuten haben die Ausreißer hier schon herausgeholt, Kern fährt etwa eine Minute hinter den anderen Dreien. De Marchi holt sich die 3 Punkte hier vor van der Lijke und Garcia. Kern schafft es in der Abfahrt dann wieder nach vorne zu kommen, doch das ist ja nur noch eine Frage der Zeit wann er wieder wird passen müssen. Auch schafft er es nicht um die Sprintpunkte mitkämpfen zu können, die gehen an Van der Lijke vor Garcia und De Marchi.
      70 km noch und das Feld nimmt nun Tempo auf.

      Wie schon bei der ersten Überfahrt des Alto de Lazkaomendi hat Van der Lijke die Nase vorn, dahinter Garcia und De Marchi. Und wieder kann sich Van der Lijke dabei leicht absetzen, der Vorsprung der Vier ist allerdings nun auf 4 Minuten geschrumpft. Der Alto de Gaintza steht nun an, die Fahrer kommen also dieses Mal von der anderen Seite. 12 - 13% sind das dieses Mal, das hat schon was. Zuviel für Kern der hier wieder reißen lassen muss. Die Punkte gehen ebenfalls an Van der Lijke vor De Marchi und Garcia. Doch nun sind es nur noch 3 Minuten.

      Im Anstieg zum Alto de Okorro versucht sich nun De Marchi, will die anderen beiden abschütteln, was ihm aber nicht gelingt, Punkte sind sein Lohn für die Aktion mehr nicht. Van der Lijke hat die Bergwertung jetzt wohl sicher, wird Zweiter vor Garcia. 41 km noch und immer noch 3 Minuten. Jetzt geht es wieder runter nach Ordizia zur Sprintabnahme. Das Feld hat auch schon so ca. 25 Fahrer verloren die nicht mehr mitgehen können. Van der Lijke sprintet auch um diese Punkte, die anderen beiden nicht, Garcia ist vor De Marchi über der Linie. Einmal geht es jetzt noch raus, hinauf zunächst zum Alto de Orendain, danach zum dritten Mal der Alto de Gaintza, 30 km noch insgesamt.

      22 km vor dem Ziel ist Kern eingeholt, die anderen haben noch 1.49" an Vorsprung, 4 km noch bis zum Alto de Orendain. Bis auf Roche und Rodgers sind meine Jungs inzwischen ziemlich fertig. Das ist Blöd, Roche soll hier jetzt eigentlich angreifen, doch Rodgers allein lassen? Ich muss kurz nachdenken. Roche startet den Angriff, Bardet steigt ein, Pinot auch. Was mit Rodgers machen? Hinterher? Nein, er bleibt im Feld, es sei denn die Favs kämen, doch das tun sie nicht. Der Sprung nach vorn klappt ganz kurz hinter der Wertung, doch auch das Feld ist wieder dran. Van der Lijke, De Marchi, Garcia heisst es heute zum letzten Mal, soviel ist klar. Doch nun muss man sehen was wird, das Feld geht komplett in diese kurze Abfahrt, kann sich wer lösen oder nicht?

      Pinot versucht sich, Devenyns (GIA) will ihn kontern. Klappt aber nicht, Roche fährt sie auf, in seinem Gefolge natürlich auch alle anderen. Dann Reichenbach (IAM), auch das funktioniert nicht. 10 km noch, 4 davon gehen bergauf. Rodgers fährt jetzt mit nach vorne. Dann noch 2 km, Rodgers versucht sich im Angriff, Astana fährt ihm als Team nach, doch keiner kann mitgehen, Rodgers kommt weg. 15-16% sind das sogar hier, was ein Wahnsinn, aber Rodgers geht...

      Er holt sich die Wertung, jetzt noch knapp 6 km ins Ziel bergab, 51 Sekunden hat er rausholen können als es in die Abfahrt geht. Und in der Abfahrt kann er den Vorsprung sogar noch ausbauen.

      Tageswertung:
      1. Michael Rodgers (TCS) 3.56,02
      2. Jose Rojas (MOV) + 1.01"
      3. Alejandro Valverde (MOV) s.t.
      4. Simon Spilak (KAT) s.t.
      5. Simon Gerrans (OGE) s.t.



      Bergwertung:
      1. Nick van der Lijke (BEL) 34 P.
      2. Marcos Garcia (CJR) 18 P.
      3. Allesandro De Marchi (CAN) 17 P.

      Punktwertung:
      1. Michael Rodgers (TCS) 25 P.
      2. Jose Rojas (MOV) 20 P.
      3. Alejandro Valverde (MOV) 16 P.


      Gesamtwertung:
      1. Michael Rodgers (TCS) 3.56,02
      2. Jose Rojas (MOV) + 1.01"
      3. Alejandro Valverde (MOV) s.t.
      4. Simon Spilak (KAT) s.t.
      5. Simon Gerrans (OGE) s.t.

      Mein Plan ist nicht ganz aufgegangen, aber den Sieg hab ich dennoch holen können. Ich weiss allerdings noch nicht ob ich das verteidigen kann und überhaupt will, zumal mir Trusov ja nun auch noch fehlt.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
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      Danke, ich war überrascht das Rodgers so einfach weggehen konnte, vor allem aber das er es auch durchgebracht hat.

      Dienstag, 08.04.
      • Matteo Tosatto hat heute in einem Interview bekannt gegeben das er zum 25. Oktober seine lange Karriere beenden wird. Ich hab damit gerechnet, mit 39 Jahren kann man schon mal darüber nachdenken. Er ist eigentlich ein Puncheur, doch ich werde ihn durch einen Sprintanfahrer ersetzen wollen, soviel ist mir jetzt schon klar.
      • 6 Teams haben sich für die 2 Wildcards zur Tour de Suisse beworben. Am 15. April wird bekannt gegeben wer sie bekommt.
      • Die Sarthe Rundfahrt startete heute mit einem Sprintsieg von Sam Bennett (TNE) vor Bryan Coquard (EUC) und Maxime Vantomme (RLM).


      Vuelta al Pais Vasco: 2. Etappe: Ordizia - Dantxarinea (Urdazubi) 157,2 km



      Wenn es nach meinem Plan geht wird das eine Angelegenheit für die Sprinter, eine Ausreißergruppe würde ich ungern durchkommen lassen wollen. Wird jedoch schwierig wenn wir das alleine machen müssen. Favoriten sind allerdings erneut Valverde, Rui Costa und Daniel Martin. Aber das waren sie ja gestern auch und geholfen hat es ihnen nichts.

      Ein früher erster Fluchtversuch bei dem auch Valgren dabei ist scheitert. Ein zweiter Versuch mit insgesamt 10 Fahrern und unbeabsichtigt gleich drei Fahrern von mir gelingt dann an der ersten Steigung. Doch die Gruppe teilt sich alsbald. Fünf Fahrer darunter zwei von meinen fallen ins Feld zurück, fünf Fahrer versuchen zur ersten Bergwertung zu kommen. Doch auch die läßt das Feld nicht weg, 30 Sekunden mehr gönnt man ihnen in dem Anstieg nicht.
      Brajkovic (AST) holt sich schließlich die Bergwertung indem er aus der Gruppe heraus noch einmal angreifft. Madrazo (CJR) wird vor Nicolas Roche (TCS) Zweiter. Es fängt jetzt furchtbar an zu regnen. 2 weitere Fahrer stoßen nach vorne, womit es nun 7 Ausreißer sind, doch der Vorsprung bleibt zunächst weiter gering.

      Die zweite Bergwertung, wie schon die Erste eine der zweiten Kategorie geht an Roche vor Chaves (OGE) und Brajkovic (AST). Nun läßt der Druck im Feld ein wenig nach und der Vorpsrung wächst. Das Feld hat diesen Doppelanstieg auch nicht so gut überastanden, ca. 20 Fahrer konnten das Tempo nicht mitgehen und fielen zurück, von uns McCarthy und Poljanski. In der Abfahrt zeigt sich dann das die Ausreißer es wohl ausschließlich auf die Punkte der Bergwertung abgesehen hatten, die Zusammenarbeit vorne klappt nicht, der Vorsprung sinkt daher ganz schnell wieder. Kadri (ALM) greift schließlich daher an, das gefällt ihm gar nicht. Mir auch nicht, denn wenn ich keinen vorne habe, muss ich im Feld arbeiten lassen, was ich nicht unbedingt möchte. Daher tritt nun auch Roche die Flucht nach vorn an und schließt zu ihm auf. Die anderen fünf werden dagegen vom Feld eingeholt. Danach ist man dort zufrieden und läßt Kardi und Roche machen.

      Die dritte Bergwertung geht an Roche, der hätte Kadri die zwar überlassen wollen, doch der war froh überhaupt mithalten zu können. 5.12" lautete der Vorsprung an dieser Stelle. Platz 3 ging aus dem Feld heraus an Valls (LAM). 60 km noch, da setzt Thomas Vöckler (EUC) mal wieder einen seiner Angriffe, ihm folgen will Devenyns (GIA). Aber die beiden kommen nicht weit, im Feld macht Astana jetzt Tempo wie verrückt. Auch die letzte Bergwertung geht an Roche, der Kadri eigentlich abschütteln wollte, weil der sowieso nur noch am Hinterrad lutscht statt Führungsarbeit zu leisten, doch das gelingt ihm auch nicht.
      Tanel Kangert (AST) holt sich hier den dritten Platz aus dem Feld heraus, der Vorsprung sinkt nun deutlich auf unter 4 Minuten und ist weiter sinkend.

      Und dann kommt pünktlich zur ersten Sprintwertung der Angriff von Kadri der nun seinerseits Roche abschütteln möchte. Was ihm nicht gelingt. Das Gleiche an der zweiten Sprintwertung auch wieder, das war also sein Begehr, hätte er haben können ohne die Zusammenarbeit aufzukündigen. Das Feld kommt nun näher (2 Min.) aber es sind auch nur noch 17 km für die beiden Ausreißer. 4 km später kommt der Antritt von Valverde und Co. Rodgers versucht hinterher zu kommen, das gelingt noch, dann tritt jedoch Mollema rein, auch da will Rodgers mit, doch das gelingt ihm nicht, anders Rui Costa und Martin, die drei fahren nun etwas vor dem Feld. Vorne versucht Roche verzweifelt wieder an Kadri heranzukommen, doch auch das gelingt nicht.

      Im Gegenteil Roche wird erst von den dreien dann vom Feld aufgefahren. Schließlich lösen sich alle Favoriten aus dem Feld und stürmen nach vorne zu der Gruppe um Mollema, einzig Kadri bleibt in Front und holt sich die Etappe als Solist.

      Tageswertung:
      1. Blel Kadri (ALM) 3.41,44
      2. Alejandro Valverde (MOV) + 21"
      3. Simon Gerrans (OGE) s.t.
      4. Bauke Mollema (BEL) s.t.
      5. Philippe Gilbert (s.t.)



      Rodgers wird Siebter, Nicolas Roche Siebzehnter.

      Bergwertung:
      1. Nick van der Lijke (BEL) 34 P.
      2. Nicolas Roche (TCS) 23 P.
      3. Marcos Garcia (CJR) 18 P.

      Nicolas Roche hat sich also auf Platz 2 vorgefahren.

      Punktwertung:
      1. Alejandro Valverde (MOV) 36 P.
      2. Michael Rodgers (TCS) 34 P.
      3. Blel Kadri (ALM) 31 P.

      Und hier übernimmt Valverde nun die Führung von Rodgers. Etappensieger Kadri ist Dritter.

      Gesamtwertung:
      1. Michael Rodgers (TCS) 7.38,07
      2. Blel Kadri (ALM) + 40"
      3. Alejandro Valverde (MOV) + 1.01"
      4. Simon Gerrans (OGE) s.t.
      5. Bauke Mollema (BEL) s.t.

      Führung verteidigt und keine Sekunde hergeschenkt außer an Kadri natürlich, aber den sehe ich nicht in der Gesamtwertung für relevant an.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt

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      Den Fehler hab ich korrigiert, wie kam ich nur auf Thomas?

      Mittwoch, 09.04.
      • Die Wildcards für die Dauphine gingen an Cofidis, Bretagne - Seche Environnement, Neri Sottoli und MTN Qhubeka
      • Bei der Sarthe Rundfahrt gab es wieder einen Massensprint, wieder hieß es am Ende Sam Bennett (TNE) vor Bryan Coquard (EUC). Dritter wurde dieses Mal Erwann Corbel (BSE). In der Gesamtwertung hat Bennett damit 14 Sekunden auf Coquard und 36 Sekunden auf Corbel Vorsprung.
      • Der Schelde Prijs stand heute auch auf dem Programm. Hier siegte Marcel Kittel (GIA) im Sprint vor Mark Cavendish (Sky) und Teamkollege John Degenkolb (GIA).

      Vuelta al Pais Vasco: 3. Etappe: Urdazubi-Urdax - Vitoria Gasteiz 198,4 km



      Das wird heute was für die Sprinterteams, erst Recht nachdem es ja gestern nicht geklappt hat. So sieht es auch der Veranstalter der Ben Swift, Jens Debuschere und Jose Rojas auf den Favoritenschild hebt. Wäre mir natürlich äußert recht wenn es so käme. Auch regnet es in Strömen, da gilt es aufzupassen um Stürze zu vermeiden. Die beiden Bergwertungen am Anfang wären vielleicht noch was für Nicolas Roche, muss ich mal schauen.

      Pläne hin oder her, es gibt natürlich Ausreißer die ihre eigenen Ziele haben, allen voran stürmt heute Txurruka (CJR) vom Feld weg. Aber er kommt nicht weit, das Feld ist noch nicht gewillt so schnell aufzugeben. Roche steckt zu diesem Zeitpunkt noch mittendrin und kann gar nicht kontern, selbst wenn er wollte. Beim Zweiten Versuch ist es dann Iglinskiy (AST) der diesen inszeniert. Madrazo (CJR) geht hinterher. Die beiden kommen schließlich weg, später geht auch noch Clement (BEL). Roche könnte jetzt zwar mitgehen, doch ich gönne ihm heute eine Pause habe ich inzwischen entschieden. Dafür tun dies Jeannesson (FDJ) und Jungels (TFR). auch Pieneau (IAM) und Yates (OGE) steigen schließlich noch mit ein. Die beiden gefallen mir allerdings nicht besonders. Es gehen weitere Fahrer und mir bleibt nichts anderes als Roche zu beauftragen mit Tempo zu machen. Jetzt bin ich froh ihn nicht weggeschickt zu haben.

      Was zur Folge hat das wir bis auf die ersten beiden (Iglinskiy/Madrazo) alle wieder auffahren. Die beiden holen sich die Punkte, Platz 3 geht an De Marchi (CAN) der aus dem Feld heraus noch angreift um die 2 Punkte Roche zu klauen, der Vierter wird und stattdessen nur einen bekommt. Iglinskiy holt sich auch die zweite Wertung, dritter wird dieses Mal Roche, der damit 3 Punkte gutmacht auf van der Lijke. Bislang gelang es uns die beiden vorne auf 2 Minuten zu halten, was mir bislang ganz gut gefällt. Wenn es jetzt mehr wird ist das nicht so dramatisch.

      Doch das passiert zunächst nicht, wir können sie immer um die 2 Minuten halten. McCarthy und Poljanski machen da einen richtig guten Job. Plötzlich wird ein Sturz gemeldet Zoidl und Froome sollen darin verwickelt sein, der Regen eben, dazu unser relativ hohes Tempo. Mich wundert es nicht. Kurze Zeit später heisst es dann Spilak und Dan Martin seien ebenfalls gestürzt. Es trifft heute die Teamkapitäne scheint mir. Grund genug besonders auf Rodgers aufzupassen.

      Knapp 100 km noch, da kommt plötzlich eine Attacke, Valverde ist dabei, Kwiatkowski ebenfalls. Wollen die die Sprintpunkte die es in 6 km zu vergeben gibt, oder wollen die mehr? Sprich muss ich reagieren oder nicht? Ich entscheide mich für nicht. Das ist gut so, es gilt der Sprintwertung, denn der Vorsprung der beiden vorne reduziert sich binnen 2 km auf eine Minute. Sky übernimmt plötzlich die Tempoarbeit für Ben Swift. Mir Recht. Dann ist es soweit und Swift tritt an, holt sich die Punkte vor Iglinskiy und Madrazo, deren Ausflug damit beendet ist.

      Natürlich ruft das meinen besonderen Spezie Alessandro De Marchi mal wieder auf den Plan. Der Cannondale Fahrer will nun ausreißen und schafft das auch als Solist, schnell gewinnt er eine Minute Vorsprung. Später mehr, ich hätte nichts dagegen wenn er durchkäme, 3.12" hat er Rückstand. Die hat er schon bald aufgeholt, doch der Weg ins Ziel ist ja noch 60 km weit. 7 km vor der zweiten Sprintwertung ist plötzlich wieder Sky mit allen Mann vorne in der Tempoarbeit, die gleiche Taktik wie vorhin also. Sky verschärft jedoch dieses Mal so stark das ich aufpassen muss, das Feld zieht sich mächtig in die Länge bei dem Tempo, der Regen, der Wind, ganz schnell entsteht da eine Windkante und ich bin der Dumme. Es passiert zum Glück nicht, doch meine beiden Führungsarbeiter McCarthy und Poljanski sind nun platt.
      De Marchi holt sich die Wertung noch vor Swift und Albasini (OGE), doch sein Vorsprung ist nun nahe Null gesunken. Die Sprinterteams übernehmen nun, mein Glück. Dennoch gelingt es De Marchi erneut einen Vorsprung herauszufahren.

      Es geht nun in den ersten der beiden Hügel am Ende, Roche will in die Führung, doch ich sage Nein. So gehen hier die Punkte an De Marchie der damit schon auf Platz 3 vorspringt und van den Broeck (LTB) bzw. Yates (OGE). An der 20 km Marke hat De Marchi noch 26 Sekunden Vorsprung, das war es also für ihn, dennoch muss ich nochmal aufpassen das an der letzten Kuppe nicht noch ein Angriff der Fav´s kommt.

      Doch die Sprinterteams ziehen jetzt richtig an, allen voran wieder Sky. Das den Hügel hinauf, aber jetzt kommen sie auch die Nibalis und Konsorten. Rodgers hat Probleme da mitzukommen, Roche ist fertig, der kann da nicht mehr helfen. Nibali greift 1,3 km vor der Bergwertung an. Valverde hat den Bus auch verpasst, kontert nun aber genau wie Rodgers das auch versucht. Mollema und Gilbert konnten dagegen mitgehen und kontern nun vorn Nibali. Froome kommt auch noch. Mollema und Gilbert nun in der Abfahrt, 11 Sekunden zurück Froome, Rodgers, das Feld. 5 km noch, 9 Sekunden sind es noch und Sky versucht nun Swift nach vorne zu bringen, das kann noch was werden. Rodgers fährt die beiden vorne als Erster auf, doch von hinten kommt Bakelandts, kommt Swift.

      3,5 km noch, sie sind da, 75 Fahrer noch, das Funkradio meldet das Sky gerade ihren Kapitän Wiggins in der Abfahrt mit Sturz verloren hat. Ziehen sie durch? OricaGreenEdge kommt für Matthews, Jose Rojas und Ben Swift hängen mit dran. Das wird spannend. Swift kommt nicht mit, das geht nur zwischen Matthews und Rojas. Valverde und Ulissi kommen noch auf, doch das wird nicht reichen, Sieger wird Rojas Gil.

      Tageswertung:
      1. Jose Joaquin Rojas Gil (MOV) 4.43,02
      2. Michael Matthews (OGE) s.t.
      3. Diego Ulissi (LAM) s.t.
      4. Alejandro Valverde (MOV) s.t.
      5. Michael Albasini (OGE) s.t.



      Bergwertung:
      1. Nick van der Lijke (BEL) 34 P.
      2. Nicolas Roche (TCS) 26 P.
      3. Alessandro De Marchi (CAN) 22 P.

      Punktwertung:
      1. Alejandro Valverde (MOV) 50 P.
      2. Jose Joaquin Rojas Gil (MOV) 49 P.
      3. Michael Rodgers (TCS) 41 P.

      Rodgers wurde am Ende Neunter und hat noch ein paar Punkte abstauben können.

      Gesamtwertung:
      1. Michael Rodgers (TCS) 12.21,09
      2. Jose Joaquin Rojas Gil (MOV) + 41"
      3. Diego Ulissi (LAM) + 53"
      4. Alejandro Valverde (MOV) + 1.01"
      5. Bauke Mollema (BEL) s.t.

      Der Sieger von Gestern, Blel Kadri hat heute 2.40" kassiert und ist damit natürlich raus aus der Wertung, Platz 61 zur Zeit. Wir haben weiter auch die Führung in der Mannschaftswertung. Diego Ulissi ist jetzt bei den Jungsprofis vorne.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
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      Donnerstag, 10.04.
      • Tag 3 bei der Sarthe Rundfahrt. Zeitfahren über 6,9 km. Es gewann Adriano Malori (MOV) vor seinem Teamkollegen Jesus Herrada mit 5 und Johan Le Bon (FDJ) mit 6 Sekunden. In der Gesamtwertung bleibt Bennett 9 Sekunden vor Coquard und 23 Sekunden vor Tagessieger Malori.

      Vuelta al Pais Vasco: 4. Etappe: Vitoria Gasteiz - Arrate (Eibar) 150,6 km



      Heute kommt der Angriff der Favoriten im Gesamtklassement. Wir dürfen gespannt sein wieviel am Ende des Tages noch an Vorsprung für Rodgers bleibt. Ich vermute nichts, aber wir wollen nicht unken. Favoriten sind heute natürlich wieder die, die schon die ganze Zeit als solche gelten, sprich Valverde, Mollema und Dan Martin. An letzteren glaube ich nicht, eher an Nibali der gestern mal kurz angezuckt hat. Doch im Grunde fokusierre ich mich auf Valverde.

      Eine 7 köpfige Spitzengruppe bildet sich heute, kommt aber nicht weiter als 30 Sekunden weg, was weniger an uns liegt denn an Belkin die heute das Tempo zu Beginn machen. Mir ist es Recht, Nachführarbeit werde ich heute kaum leisten können, naja auf der ersten Rennhälfte vielleicht, doch sobald es in die Hügel geht ist das sowieso vorbei. Die Gruppe ist nominell durchaus stark besetzt. Pineau, Wegmann, Jeannesson, Cunego, Txurruka, Betancour um die wichtigsten zu nennen. Und genau deswegen will Belkin sie auch nicht fahren lassen, tut es am Ende dann aber doch und überläßt die Arbeit dann doch uns. 2 Minuten sind es so geworden nach dem ersten Renndrittel.

      Als es in den ersten Anstieg geht muss Pineau (IAM) schon reißen lassen, später dann auch Jeannesson (FDJ). Letzterer findet in der Abfahrt zurück, doch Pineau bekommt die Höchststrafe, den Soloritt zwischen den Welten. Betancour hat sich die Punkte gesichtert, das vor Castroviejo (MOV) und Cunego (LAM). Die im Tal folgende Sprintwertung geht dagegen an Txurruka (CJR) vor Jeannesson (FDJ) und Castroviejo (MOV). 70 km noch und immer noch rund 2 Minuten Vorsprung.

      Pineau hat Glück das wir ihn schon vor der zweiten Bergwertung ins Feld zurück lassen, vorne teilt sich derweil die Spitzengruppe da Betancur angreifft, Castroviejo versucht zu folgen, dahinter dann Cunego und Txurruka. während Jeannesson und Wegmann hier reißen lassen müssen. Dieser Alto de Karabieta ist aber auch ein Scharfrichter für das Feld. Ich verliere im Anstieg 3 Fahrer, in der Abfahrt dann noch mal 2. Das Feld besteht noch aus 99 Fahrern, doch Rodgers hat nur noch zwei Begleiter, nämlich Roche und Hernandez Blazquez.
      Vorne findet Wegmann nochmal den Anschluß, Jeannesson aber nicht und es reißen in der Abfahrt Devenyns (GIA), Frank (IAM) und Yates (OGE) auch noch aus. Hektik pur also jetzt, wo das letzte Renndrittel beginnt.

      Astana geht jetzt in die Führung wo wir bereits geschlagen sind. Die Reihenfolge an der zweiten Sprintwertung lautet dann Betancur, Txurruka, Castroviejo. Die Gruppe vorn hat aber immer noch nur 2 Minuten Vorsprung.
      Jürgen van den Broeck (LTB) sucht 44 km vor dem Ziel schließlich auch noch die Flucht nach vorn. Das wird hier heute echt kritisch ist mein Eindruck. Ich hab Recht, denn nun geht auch noch Voeckler (EUC). Immerhin kann Vöckler nicht weg, den holen wir schnell wieder zurück. Doch die anderen?

      Dann endlich reagiert man bei Movistar, die übernehmen die Nachführarbeit weil man offensichtlich erkannt hat das es so ist wie ich denke. Jeannesson wird als nächstes eingeholt, es gibt nun im drittletzten Anstieg noch zwei Gruppen vor uns, eine fünfer und eine Dreiergruppe, ganz vorn Betancurt, van den Broeck und Devenyns. Die haben anderthalb Minuten vor. Der Einstieg von Movistar zeigt also sofort Früchte, was mich durchatmen läßt.

      2 km vor dem Gipfel des Alto de Izua ist die Fünfergruppe eingeholt, vorne dagegen wieder ein Angriff, Devenyns kommt nicht mit, muss reißen lassen. Betancurt holt sich auch hier die Punkte vor van den Broeck obwohl der ja eigentlich frischer ist. Astana arbeitet nun auch mit, doch der Vorsprung schmilzt nicht. Und mir geht nun auch noch Hernandez Blazquez flöten. Man ist die Etappe heute hart, so schlimm hab ich sie mir nicht vorgestellt.

      In der kurzen Abfahrt dann die Attacke von Fränk Schleck, meiner Meinung nach zu früh, aber der ist ja alt genug um zu wissen war er da tut. Sollte man meinen ist er nicht, er wird von den Astana Jungs sofort gestellt als es wieder Bergan geht. Dafür dann Rolland, tja was solls, ich kann ihn nicht aufhalten. Er kommt weg, was nun Daniel Moreno auf den Plan ruft. Zurück nach vorn, dort kommt die Attacke von Betancurt jetzt, 900m vor der Bergwertung. Er holt sie sich zwar, doch nur weil van den Broeck das zuläßt, denn weg kommt er nicht. Rolland ist hier schon Dritter.

      17 km jetzt noch, kurz ins Tal und dann der Schlußanstieg. Vorn der zweite Angriff von Carlos Betancur und diesmal kommt er in der Abfahrt weg. Erstaunlich, hätte ich nicht mehr für möglich gehalten. Noch in der Abfahrt setzt plötzlich der Regen ein, heftiger Regen der die Straße sofort schmierig macht. Immerhin schaffen meine Beiden es unbeschadet. Devenys wird schließlich aufgefahren. Doch inzwischen ist klar das die Beiden vorne mindestens durchkommen werden und viel spricht tatsächlich für Betancur. Gelb würde aber an van den Broeck gehen da Betancur schon deutlich über 3 Minuten Rückstand aufweist.

      Dann 6,5 km noch für ihn, tritt Valverde an, vorne sind es nur noch 4,1 km für Betancurt zu dem van den Broeck aufzuschließen droht. Wir versuchen natürlich die Attacke mitzugehen, worauf auch noch warten. Doch es gelingt mir nicht. Roche kommt noch halbwegs hinterher, doch Rodgers verpennt den Moment. Andere nicht, jetzt geht es richtig ab. Mollema, Nibali mit Roche im Gepäck stiefeln hinterher. Dann erlebe ich die nächste Überraschung, Nibali und Mollema gelingt es sich an Valverde heran zu kämpfen. Sie holen schließlich Rolland und Moreno, vorne aber immer noch die Beiden Solisten. Und Roche? Fällt zurück, Rodgers kommt nun langsam, aber auch der ist geschlagen denke ich.

      Die Gruppe um Mollema holt sich jetzt sogar van den Broeck noch, nur noch Betancurt vorn, das um 22 Sekunden. Roche und Rodgers hängen in E3 immer noch eine Minute dahinter und das dürfte noch mehr werden. Valverde wirkt jetzt übrigens erholt. Die nächste Überraschung dann für mich Roche und Spilak kämpfen sich nach vorne zur Gruppe um Valverde. Noch 1,9 km bis zum Gipfel, noch 3,5 bis ins Ziel. Betancurt hat noch 7 Sekunden, der sicher geglaubte Sieg geht ihm noch flöten. Rodgers? Müht sich verzweifelt hinterher zu kommen.

      400m später ist es soweit, Nibali, Valverde und Mollema schließen zu Betancurt auf, ja gehen vorbei. Spilak geht auf dem letzten Kilometer nun richtig ab, will auch noch nach vorne. Nibali, Valverde, Mollema ist die Reihenfolge am Gipfel, nun noch bis ins Ziel, wer machts von den Dreien. Valverde? Ja, ganz knapp vor Nibali dem ich so ein Finish gar nicht zugetraut hätte.

      Tageswertung:
      1. Alejandro Valverde (MOV) 3.39,06
      2. Vincenzo Nibali (AST) s.t.
      3. Bauke Mollema (BEL) s.t.
      4. Simon Spilak (KAT)+ 30"
      5. Carlos Betancur (ALM) + 41"



      Nicolas Roche wird Neunter, Michael Rodgers Zehnter. Beide sind in der Gruppe die Betancur schließlich ins Ziel führt. Puuuuh

      Bergwertung:
      1. Nick van der Lijke (BEL) 34 P.
      2. Carlos Betancur (ALM) 32 P.
      3. Nicolas Roche (TCS) 26 P.

      Punktwertung:
      1. Alejandro Valverde (MOV) 75 P.
      2. Jose Joaquin Rojas Gil (MOV) 49 P.
      3. Michael Rodgers (TCS) 47 P.

      BMC hat die Teamwertung übernommen, Michal Kwiatkowski ist jetzt wieder bester Jungprofi, denn Ulissi hat zwei Minuten gelassen an diesem Tag.

      Gesamtwertung:
      1. Michael Rodgers (TCS) 16.00,56
      2. Alejandro Valverde (MOV) + 20"
      3. Bauke Mollema (BEL) s.t.
      4. Vincenzo Nibali (AST) s.t.
      5. Simon Spilak (KAT) + 50"

      Nicolas Roche ist nun 11. immer noch 1.01" hinter Rodgers. Was für ein Tag und am Ende noch Glück gehabt. Ich muss echt durchatmen heute.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
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      Das war knapp für Rogers! Vielleicht schafft er ja eine Überraschung und landet irgendwie auf dem Podium.
      Wie sieht deine weitere Vorbereitung aus für den Giro? Fährst Du neben der Romandie auch die Trentino Rundfahrt?
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      Ja, werde ich fahren allerdings simuliert. Wichtig ist mir da nur der Formaufbau, Romandie ist dann wieder voll dabei.

      Freitag, 11.04.
      • Die Ärzte berichten mir das es Karsten Kroon nicht gut gehen soll. Das ist mal wieder hoch unglücklich ich brauche ihn am Sonntag.
      • Tag 4 von 5 bei der Sarthe Rundfahrt. Matthieu Ladagnus gelingt ein kleines Solo, gewinnt mit 9 Sekunden Vorsprung auf Yukiya Arashiro (EUC) und Julien El Fares (LPM) die in einer Gruppe von 6 Fahrern steckten. In der Gesamtwertung hat Ladagnus damit die Führung übernehmen können, Johan Le Bon (FDJ) ist Zweiter mit 28 Sekunden Rückstand vor Julien El Fares (LPM) mit 35 Sekunden. Sieht derzeit so aus als wenn FDJ das Rennen nach belieben diktiert. Auch dieses Rennen wird allerdings erst morgen endgültig entschieden.

      Vuelta al Pais Vasco: 5. Etappe: Eibar - Markina-Xemein 156,5 km



      Die letzten Kilometer dieser Etappe haben es wieder insich. Gut möglich das wir das Trikot eben heute verlieren. Der Verschleiß bei meinen Jungs ist jedenfalls enorm. Rui Costa, Daniel Martin und eben wieder Alejandro Valverde gelten als Favoriten. Ich bin mir sicher Valverde wird heute alles geben. Muss er denn mit übermorgen kann er nicht rechnen, nein er muss sich heute das Trikot holen. Gut zu wissen.

      Gleich nach dem Start geht eine Fünfer Gruppe, angeführt von Fabian Wegmann (GRS) weg, De Marchi (CAN) ist dabei, Txurruka (CJR), Roy (FDJ), Amador (MOV) sind die anderen. Die Fünf stellen grundsätzlich erstmal keine Gefahr fürs Klassement da. Ich hab eine Überraschung fürs Feld parat, ich mache heute keine Nachführarbeit, mal schaun was passiert. Movistar hat vorn einen drin, die werden es also auch nicht machen. Zunächst gewinnen die daher mal richtig Zeit.

      Fast 8 Minuten haben die Fünf dann schon an der ersten Bergwertung nach gut 26 km. Gewinnen tut sie Amador vor Roy und Wegmann. Als es dann 10 Minuten sind übernehmen Quick Step und Katusha die Nachführarbeit. Wird ihnen wohl doch zu bunt. Schließlich sind noch 100 km zu fahren, die Ausreißer liegen bei 12 Minuten, heisst obwohl jetzt Nachführarbeit geleistet wird ist das nur Augenwischerei, die haben richtig gute Chancen heute durchzukommen.

      Katusha macht nun doch stärkere Nachführarbeit im Feld, kann den Rückstand nun leicht reduzieren und vorne passiert auch ein Unglück, De Marchi stürzt, seine Mitausreißer warten jedoch nicht auf ihn. 78 km noch, quasi Rennhälfte, das die durchkommen, daran zweifelt bei nun 11 1/2 Minuten keiner mehr. Mir ist es egal, wir tun nichts dagegen, so wie wir gestern abgeschlachtet wurden will ich mich heute auf das Finale konzentrieren.

      10 km weiter ist De Marchi wieder vorne mit dabei, dürfte aber reichlich Kräfte dafür gelassen haben. Im Feld konnte Katusha den Rückstand derweil um eine Minute reduzieren. Kurz darauf ist die erste der zwei Sprintwertungen des Tages erreicht, kurz es wird überfahren, die haben heute größeres vor, als Erstes überfährt Roy, vor Amador und Wegmann. Nun geht es aber los, mit den Schwierigkeiten dieser Etappe. Und damit mache ich nun doch bei der Nachführarbeit mit. 55 km noch, das letzte Renndrittel also, das jetzt beginnt.

      De Marchi, Txurruka, Wegmann heisst es dann an der nächsten Bergwertung. 52 km und noch 8:45 Min. Die nächsten beiden Wertungen gehen an Wegmann , Txurruka, Amador (Sprint) bzw. Txurruka, Roy, Wegmann (Bergwertung). Nun noch 26 km bei über 7 Minuten Vorsprung, der Tagessieger kommt definitiv aus dieser Gruppe, soviel ist schon klar, doch wieviel Vorsprung können sie mitnehmen? Und wann reagiert endlich Movistar? Gar nicht, Astana ist es die reagieren und helfen.

      Devenyns greift an der vorletzten Bergwertung aus dem Feld heraus an. Vorn verabschiedet sich derweil Wegmann von seinen bisherigen Gefährten, er fällt zurück. Wegmann hat einen Defekt, der kann nicht weiter und wird eingeholt. Später gibt er sogar das Rennen auf. 13,5 km noch, jetzt hat De Marchi Probleme, was daran liegt das Txurruka attackiert.

      11,7 km noch, jetzt ist Valverde Time, ich versuche erst gar nicht ihn zu halten, aber immerhin gelingt es in dem Zug sich leicht vom Feld zu lösen. Auch die anderen kommen nun logischer Weise. Devenyns wird bei der Aktion wieder gestellt.

      Während Txurruka einem ungefärdeten Sieg entgegen rollt, geht es bei den Favoriten für die Gesamtwertung richtig ab. Valverde kann frei wegfahren, dahinter Nibali, Martin und Mollema, erst danach Rodgers und Roche sowie die anderen. So geht es dann auch ins Ziel, nicht ganz Roche muss noch reißen lassen. Ich bin gespannt auf die Zeiten, ich weiß im Moment nur das Rodgers Zehnter geworden ist. Sowas kommt also dabei raus wenn man Ausreißer gewären läßt. Muss man ja auch mal gesehen haben. Mein Plan war von Anfang an auf Valverde ausgerichtet, auf ihn nicht mehr als eine Minute zu verlieren. Alles andere war nach dem gestrigen Tag unwichtig geworden.

      Tageswertung:
      1. Amets Txurruka Ansola (CJR) 3.57,16
      2. Jeremy Roy (FDJ) + 46"
      3. Alessandro De Marchi (CAN) + 1.56"
      4. Andrey Amador Bikkazakova (MOV) s.t.
      5. Alejandro Valverde (MOV) + 3.49"



      Bergwertung:
      1. Nick van der Lijke (BEL) 34 P.
      2. Alessandro De Marchi (CAN) 33 P.
      3. Carlos Betancur (ALM) 32 P.

      Punktwertung:
      1. Alejandro Valverde (MOV) 87 P.
      2. Bauke Mollema (BEL) 57 P.
      3. Michael Rodgers (TCS) 53 P.

      Die Punktwertung hat Valverde damit gewonnen und Van der Lijke wohl auch die Bergwertung, ich bin gerade nicht ganz sicher ob es morgen noch Bergpunkte gibt, ich meine nicht. Kwiatkowski verteidigt die Jungprofiwertung und Movistar hat sich jetzt die Teamwertung geholt und vermutlich auch schon gewonnen, 2.11" Vorsprung dürften ihnen nicht mehr zu nehmen sein.

      Gesamtwertung:
      1. Alejandro Valverde (MOV) 20.02,21
      2. Michael Rodgers (TCS) + 10"
      3. Bauke Mollema (BEL) + 30"
      4. Vincenzo Nibali (AST) s.t.
      5. Simon Spilak (KAT) + 1.00"

      Rodgers hatte 4.19" Rückstand genau wie die anderen Favoriten, womit Valverde das gelbe Trikot zwar übernimmt, jedoch nur 10 Sekunden Vorsprung hat. Mein Plan ist in soweit aufgegangen, puuh.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
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      Samstag, 12.04.
      • Karsten Kroon geht es besser sagen mir die Ärzte, dafür allerdings nun Ivan Rovny nicht so gut.
      • Beim GP Pino Cerami siegte Manuel Quinziato (BMC) vor Tony Gallopin (LTB) und Maarten Wynants (BEL). Beide hatten 27 Sekunden Rückstand.
      • Und auch die Sarthe Rundfahrt wurde entschieden. Matthieu Ladagnus (FDJ) siegte aus einer Neunköpfigen Gruppe heraus im Sprint vor Jesus Herrada (MOV) und Mickael Delage (FDJ). Womit Ladagnus auch die Rundfahrt gewinnt. 48 Sekunden vor Le Bon (FDJ) und 1.05" vor Ruben Plaza (MOV).

      Vuelta al Pais Vasco: 6. Etappe: Markina-Xemein - Markina-Xemein 22,8 km (EZF)



      Die Rundfahrt wird durch ein mittellanges Einzelzeitfahren entschieden. Favoriten auf den Tagessieg sind dabei Toni Martin, Bradley Wiggins und Chris Froome. Aber um die geht es heute quasi nur nebenher, es geht um den Rundfahrtsieg. Und die Zeitfahrkünste von Alejandro Valverde sind naja sagen wir Mittelprächtig, ich will das Ding hier heute für Rodgers gewinnen, das war schon gestern mein Plan.

      157 Fahrer gehen heute noch an den Start nachdem gestern Fabian Wegmann aufgeben musste. Die ersten 57 sind durch bzw. auf der Strecke. Die Bestzeit hält zur Zeit Taylor Phinney von BMC in 35,24". Er war auch an beiden Zwischenzeitnahmen vorn. Von uns sind bereits McCarthy, Polanski und Beltran im Ziel. Mc Carthy hat sich großartig verkauft, Polanski ebenso. McCarthy ist zur Zeit noch Dritter mit 30 Sekunden Rückstand, Polanski ist direkt dahinter mit 36" Rückstand. Auf Platz 2 liegt im Moment Maarten Tjallingii (BEL). Das wird sich aber alles noch im Laufe des Rennens korrigieren.

      Derweil kommt vom ersten Checkpoint die Info das Ludvigsson (GIA) bis auf eine Sekunde an die dortige Bestzeit herangefahren ist. Er verliert in der Abfahrt allerdings etwas, nun sind es 14 Sekunden. Auf der Strecke sind inzwischen auch Philippe Gilbert und Tom Dumoulin. Dazu meine beiden Hernandez Blazquez und Valgren. Und jetzt setzt plötzlich Regen ein. Valgren ist gut unterwegs, fünfter an der ersten Zwischenzeitnahme mit 5 Sekunden Rückstand. Besser ist Tom Dumoulin, der stellt die Bestzeit dort sogar ein.

      Derweil ist der erste Favorit, Toni Martin auf der Strecke und das sehr gut, 2 Sekunden hat er an der ersten Marke nur Rückstand. 6 Sekunden hat der Zeitfahrweltmeister an der zweiten Marke nur Rückstand, das wird neue Bestzeit, soviel ist klar. Konstantsin Siutsou (SKY) ist an der ersten sogar noch schneller als Martin. 17 Sekunden sind es dann an der zweiten Marke, das spricht nun wieder für Martin der ins Ziel kommt mit 6 Sekunden Rückstand, das ist eine Überraschung für mich. Platz 4 nur derzeit. Siutsou ist da am Ende sogar schneller, eine Sekunde um genau zu sein.

      Und Jean Christoph Peraud (ALM) stellt mit 13,19 eine neue Zwischenbestzeit an Marke 1 auf. 13 Sekunden sind das gleich. 21.10" heisst es an der zweiten Marke, erneut Bestzeit für Peraud. 8 Sekunden schneller als Phinney hier.
      Jonathan Castroviejo liefert derweil die neue zweibeste Zwischenzeit im ersten Sektor. Peraud überholt derweil seinen Vordermann, den 30 Sekunden vor ihm gestarteten Chaves Rubio. 34.53" heisst es dann im Ziel, ebenfalls neue Bestzeit. Castroviejo ist auch im zweiten Sektor gut unterwegs, Platz 4 dort zur Zeit, 17 Sekunden, das ist etwa Dumoulin Niveau. Und Bob Jungels kommt an die Marke, 6 Sekunden Rückstand hier, auch den müssen wir also beachten. 9 Sekunden für Jungels, damit Platz 3 nach dem zweiten Sektor.

      Der nächste der aufhorchen läßt ist Domenico Pozzovivo, 2 Sekunden schlechter als Peraud nur. Auch Rinaldo Nocenti kommt gut in Fahrt, 6 Sekunden Rückstand hat er zu bieten. 34 Sekunden verliert Castroviejo derweil im Ziel, Platz 4 dort. Bob Jungels verliert nur 24 Sekunden, was Platz 2 bedeutet hinter Peraud. Pozzovivo und Nocenti beide von AG2R und beide auch gut an der zweiten Marke unterwegs. Pozzovivo 13, Nocenti 14 Sekunden zurück, aber jetzt kommt Bradley Wiggins, der haut nochmal einen raus, 13.13" im ersten Sektor, 5 Sekunden vor Peraud dort. Pozzovivo kommt mit 17 Sekunden Rückstand ins Ziel, Platz 2 also dort für den Moment, Bradely Wiggins derweil schon im zweiten Sektor, 20.52" nochmal 17 Sekunden besser als Peraud. Nocenti kommt rein, 24 Sekunden zurück, Platz 3 für den Moment hinter Peraud und Pozzovivo. Aber was liefert Wiggins ab?

      Izagirre Insausti ist auch schnell, auf Peraud Niveau bereits an der zweiten Marke. Doch erstmal Wiggins. Bradley packt es in 34.51", neue Bestzeit also. Eine Sekunde besser als Peraud. Wiggins ist kein Abfahrer da hat er die Zeit liegen lassen. Izagirre schiebt sich gleich danach auf Platz 3. 19 Sekunden fehlen ihm. Gut 30 Fahrer jetzt noch, Intxausti fällt dabei als erster auf, im ersten Sektor ist er nur 8 Sekunden langsamer als Wiggins. Thibaut
      Und wir warten jetzt auch auf Chris Froome, der ist 13. im Klassement mit 2.40" Rückstand. Wird er durchziehen?

      4 Sekunden sind es jedenfalls erstmal die Samuel Sanchez an der zweiten Marke zu langsam ist. Auch kein Abfahrer also? Eigentlich schon, er nimmt also raus. 13.01" heisst es plötzlich, aufgestellt von Chris Froome. Das geht nochmal richtig ab hier. 9 Sekunden nochmal besser, man, man, man.

      Langsam wirds hier jetzt auch stressig für mich. Hab den Start von Nicolas Roche verpasst und der ist schnell unterwegs, zu schnell finde ich. Doch wir wollen uns kurz noch mit Fuglsang beschäftigen 13 Sekunden an der zweiten Marke, dorthin kommt jetzt Froome. 20.44" Bestzeit unterboten, 7 Sekunden vor Wiggins damit. Nochmal zurück zu Roche, der hat 8 Sekunden Rückstand auf Froome, das wäre Weltklasse, aber das steht er niemals durch. Womit wir bei den Top 10 sind.

      Jürgen van den Broeck bietet 16 Sekunden an, doch jetzt kommt erstmal Samuel Sanchez ins Ziel 34.34 neue Bestzeit erstmal für ihn. 16 Sekunden hat er einem Bradley Wiggins hier abgenommen, das ist richtig richtig viel. Aber ich verlier den Überblick, es gibt weitere sehr gute Zeiten zu vermelden. An der Tejay van Garderen hat nur 25 Sekunden an der zweiten Marke verloren. Platz 5 dort im Moment. An der ersten Marke ist Michal Kwiatkowski durch und das mit nur 3 Sekunden Rückstand auf Froome. Simon Spiak stellt die Froome Zeit dort sogar ein und Vincenzo Nibali hat nur 10 Sekunden Rückstand. Derweil verweis Jakob Fuglsang Bradley Wiggins im Ziel auf Rang 3. 14 Sekunden Rückstand dort auf Samuel Sanchez.

      34.12" heisst die neue Bestmarke im Ziel, aufgestellt von Chris Froome der das Rennen aber auch noch nicht gewonnen hat nach derzeitigem Stand. 21 Sekunden gegenüber Sanchez sind allerdings eine Ansage. Derweil müssen wir Mollema nachtragen der nur 6 Sekunden zurück ist und jetzt kommt Rodgers - 12.37" Bestzeit, aber zu schnell angegangen finde ich. Was hat Valverde zu bieten? Nichts, jetzt bereits 36 Sekunden verloren.

      Doch zurück zu Kwiatkowski, der hat an der zweiten Marke 11 Sekunden auf Froome, Spilak deren nur 10, da purzeln gerade die Zeiten. Nicolas Roche ist im Ziel, nach 51" an der zweiten Marke sind es im Ziel nur noch 26" Sekunden auf Froome und damit Platz 3 für den Moment. Zurück zum zweiten Sektor. Mollema dort mit 24 Sekunden Rückstand. Nibali eine mehr. Jetzt Rodgers, enttäuschend, 11 Sekunden Rückstand hat er nun auf Froome. Valverde ist dagegen jetzt bei 33 Sekunden. Da ist noch nichts gewonnen Herr Rodgers!

      Rui Costa kommt derweil mit 38 Sekunden Rückstand ins Ziel, der nächste ist Kwiatkowski, 6 Sekunden nur, Platz 2. Spilak kommt als Nächster! Unglaublich, 1 Sekunde nur, eine Sekunde fehlt ihm an der Zeit von Froome. Vier Fahrer noch, der nächste ist Nibali. Der hat 20 Sekunden verloren und damit seinen Vorsprung knapp verteidigen können. Mollema ist der Nächste. Der hat 16 Sekunden verloren, aber auf einen Chris Froome. Das ist Platz 4 im Moment und nun fällt auch die Entscheidung, denn Rodgers kommt als Nächstes. Und was ich jetzt sehe glaube ich nicht. Die Uhr bleibt bei 33.40" stehen. Das wären ja 32 Sekunden auf Froome, ja das sind es, das ist Wahnsinn pur. Valverde, was liefert der uns noch ab? Der ist richtig gut, verliert aber 57 Sekunden auf Michael Rodgers.

      Tageswertung:
      1. Michael Rodgers (TCS) 33.40"
      2. Chris Froome (SKY) + 32"
      3. Simon Spilak (KAT) + 33"
      4. Michal Kwiatkowski (OPQ) + 38"
      5. Bauke Mollema (BEL) + 48"



      Ich hatte gehofft Valverde 30 - 40 Sekunden abnehmen zu können, deshalb wollte ich gestern nicht mehr als eine Minute verlieren, nun sind es 57 Sekunden geworden. Wahnsinn. Ich wusste das Rodgers Zeitfahren kann, als Exweltmeister in dieser Disziplin sollte er das können, auch das er abfahren kann hat er in dieser Rundfahrt schon mehrfach gezeigt, aber er hatte heute auch die nötige Tagesform für so einen Sieg.

      Bergwertung:
      1. Nick van der Lijke (BEL) 34 P.
      2. Alessandro De Marchi (CAN) 33 P.
      3. Carlos Betancur (ALM) 32 P.

      Punktwertung:
      1. Alejandro Valverde (MOV) 90 P.
      2. Michael Rodgers (TCS) 68 P.
      2. Bauke Mollema (BEL) 63 P.

      Rodgers kommt durch den Sieg noch an Mollema vorbei auf Platz 2. Kwiatkowski und Movistar behalten ihre Trikots.

      Gesamtwertung:
      1. Michael Rodgers (TCS) 20.36,11
      2. Alejandro Valverde (MOV) + 47"
      3. Bauke Mollema (BEL) + 1.08"
      4. Vincenzo Nibali (AST) + 1.12"
      5. Simon Spilak (KAT) + 1.23"
      6. Michal Kwiatkowski (OPQ) + 1.39"
      7. Nicolas Roche (TCS) + 2.00"
      8. Jürgen van den Broeck (LTB) + 2.03"
      9. Rui Costa (LAM) + 2.12"
      10. Ryder Hesjedal (GRS) + 2.53"

      Ein Sieg den ich mir erhofft hatte, der aber nicht notwendig war. Eigentlich bin ich die ganze Rundfahrt sogar falsch angegangen mit dem Angriff auf der ersten Etappe, aber es war der Grundstein zu diesem Sieg hier.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
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      Ja fand ich auch, danke für die Glückwünsche

      Sonntag, 13.04.
      • Ivan Rovny ist erschöpft. Er müsste geschont werden, doch ich muss ihn unbedingt heute einsetzen.
      • 29.280 € hat uns der Sieg gestern bei der Baskenland eingebracht. Das hilft ein wenig.
      • Igor Anton (MOV) siegt beim Klassika Primavera de Amorebieta vor Luis Leon Sanchez (CJR) und Lars Petter Nordhaug (BEL).

      Paris - Robaix 258,4 km


      Quelle=https://pixabay.com

      Es ist Sonntag im April, das heisst es steht ein großes Rennen an, heute startet in Compiegne Paris - Roubaix. Das dritte der fünf Monumente des Radsports. Die Hölle des Nordens, aber auch die Königin der Klassiker, steht heute an. Erstmals wurde es 1896 ausgetragen. Den Namen "Hölle des Nordens" bekam das Rennen nach dem ersten Weltkrieg, der die Region in der das Rennen stattfindet verwüstete. Seit 1977 wird es nicht mehr in Paris gestartet sondern 80 km nördlich, in Compiegne.

      Anders als die Flandern Rundfahrt am letzten Sonntag gibt es bei diesem Rennen keine Steigungen, jedoch dieses Jahr gleich 28 Kopfsteinpflasterpassagen. Die Strecken sind teilweise noch aus dem 19. Jahrhundert stammend, das grobe Kopfsteinpflaster will ich sagen. Bei schlechtem Wetter wird das Rennen zu einer Tortour,


      Quelle=https://reh4.ch

      bei sonnigem Wetter ist es jedoch auch nicht viel angenehmer weil die Fahrer jede Menge Staub aufwirbeln die die dahinter fahrenden natürlich abbekommen. Man hat also die Wahl zwischen Regen und Dreck oder Staub.


      Quelle=https://reh4.ch

      Die 28 Passagen oder Pave´s wie man sie nennt haben Namen und sie sind sogar in Kategorien eingeteilt. Das nach Zustand der Passage, der Länge, ja sogar der Lage im Rennen. Berühmt sind der Wald von Arenberg, Mons-en-Pévèle und der Carrefour de l’Arbre. Insgesamt sind rund 52 km, also gut ein Fünftel der Strecke mit Kopfsteinpfaster belegt.

      Das Rennen endet dann im Radstadion von Roubaix, einer Freiluftarena von 333,3 m Länge die Runde. Die letzten 300m vor dem Velodrom sind nach Charles Crupelandt benannt, dem bisher einzigen Sieger aus Roubaix selbst. Er siegte 1912. Hundert Jahre später erfolgte die Umbenennung der Allee. Die Erstausgabe des Rennen gewann der Deutsche Josef Fischer. Bislang der Einzige Deutsche. Rekordsieger sind Roger De Vlaeminck (zwischen 1972-1977) und Tom Boonen (zwischen 2005 und 2012) mit jeweils vier Erfolgen. Im letzten Jahr gewann hier Fabian Cancellara, der bislang, wie schon etliche andere vor ihm, schon dreimal erfolgreich war.

      Mein Aufgebot: Karsten Kroon, Michael Mörkov Christensen, Matti Breschel, Christopher Juul Jensen, Nicki Sörensen, Daniele Bennati, Nikolai Trusov, Rory Sutherland
      Mein Ziel/Sponsorenziel: Top 5

      Es ist das Gleiche Aufgebot wie schon am letzten Sonntag und die Sponsorenerwartung ist auch die Selbe wie schon dort. Matti Breschel muss also erneut übermenschliches Leisten wenn wir das wiederholen wollen. Und auch die Favoriten sind natürlich die Selben wie am letzten Sonntag. Boonen und Cancellara, aber auch Peter Sagan werden genannt. Elektrisiert wird das Rennen zudem aus der Aussicht das Boonen das Tripple aus Gent - Welvegem, Flandern Rundfahrt und Paris - Roubaix schaffen könnte.



      Die Gute Nachricht zuerst, es ist trocken. Vom Start weg versuchen sich zwar einige Ausreißer, doch wirklich durchkommen tut nur Einer, nämlich Barry Markus (BEL). Er darf seine Flucht seine genießen, auf den ersten 50 km baut er daher einen Vorsprung von über 5 Minuten auf. Jeder weiß dass das so Wahnsinn ist und nur dazu führen wird das er das Ziel in Roubaix nicht erreichen wird. Die ersten 100 km sind aber auch einfach, die Pave´s beginnen erst danach. Und Markus nutzt diese Phase seinen Vorsprung auf über 10 Minuten auszubauen.

      Und dann geht es los, Pave Nr. 28 - Troisvilles to Inchy, 2,2 km lang, Kategorie 3 steht an. Die Straße wird schmal, das Feld zieht sich unweigerlich in die Länge, aber noch passiert nichts. Aber Trek und Garmin-Sharp fangen jetzt an das Tempo zu erhöhen. Nr. 27 - Viesly to Quiévy folgt gleich hinterher, 1,8 km und ebenfalls Kategorie 3. Bert de Backer (GIA) und Jesus Herrada (MOV) erwischt es hier mit einer Reifenpanne. Aber hier reist das Feld erstmals auf, 29 Fahrer hängen hinterher, finden dann aber doch nochmal den Anschluß.

      Nr. 26 folgt ebenfalls anschließend, Quievy to Saint Python - 3,7 km lang und Kategorie 4. Roman Caratero erwischt es hier mit einer Reifenpanne, die ihn quasi schon aus dem Rennen wirft. Und weiter gehts mit Nr. 25 - Saint-Python, nur 1,5 km und Kategorie 2. Hier gibt es einen ersten Sturz. Bennati, Sörensen und Trusov machen mir ein wenig Sorgen, sie hängen zu weit zurück, wenn es einen Sturz gibt ist man besser vorne aufgehoben, gerade Bennatti der mein Plan B ist sollte weiter vorne sein meine ich und fordere ihn daher auf das umzusetzen. Anthony Delaplace gibt hier auf. Darüber hat sich der Vorsprung von Markus auf 8.20" reduziert.

      Einmal kurz durchatmen und dann kommt auch schon Nr. 24 - Solesmes to Haussy, 800m nur und nur Kategorie 2, dennoch muss man aufpassen, es ist jetzt etwa auch die Rennhälfte erreicht und hinten fallen die ersten Fahrer heraus.
      128,4 km noch, 7.47" Rückstand und Nr. 23 - Saulzoir to Verchain-Maugré steht an, 1,2 km und auch Kategorie 2, doch noch geht alles gut.
      4 km weiter kommt Nr. 22 - Verchain-Maugré to Quérénaing - 1600m und Kategorie 3. Auch hier passiert nichts außer das Bennati den zweiten Anschiß des Tages von mir bekommt weil er gefälligst weiter vorn fahren soll. Nochmal 4 km weiter Nr. 21, Quérénaing to Famars, 1200m und Kategorie 2. Markus hat noch 7.12" Vorsprung.

      Barry Markus hat rund 4 km Vorsprung als es aufs Pavé Nr. 20 geht. Maing to Monchaux-sur-Écaillon heisst es, 1,6 km, Kat. 3 - Mörkov bekommt hier Probleme, kann das Tempo nicht mehr so mitgehen. Wundert mich, denn er war eigentlich super drauf, das allerdings bevor das Rennen begann. Im Feld wird jetzt auch deutlich mehr Tempo gemacht, man will Markus nun bald stellen, 6.31" sind ihm jetzt noch geblieben.

      103 km noch als es auf Pavé Nr. 19 geht, Haveluy to Wallers, 2,5 km lang und Kategorie 4. Immerhin zeigt sich Mörkov hier leicht erholt und kommt wieder nach vorne. Wird auch Zeit denn jetzt kommen wir zu Pavé Nr. 18, dem Wald von Arensberg. Hier werden oft Attacken geritten, daher gilt es natürlich besonders aufzupassen. 2,4 km lang ist das Pavé und es hat Kategorie 5, die höchste Kategorie also. Bislang ist ja auch noch nicht viel passiert, doch jetzt auf dme Weg zum Wald von Arensberg reisst das Feld erstmals, 26 Fahrer fallen hinten raus, damit erstmals eine größere Gruppe. Und ich habs gewusst. Kaum geht es in den Wald sind Cancellara, Boonen und Tepstra vorne dabei wegzufahren. Die drei können sich hier lösen, was mich ärgert. Überhaupt, das Hauptfeld hat sich hier nun endgültig zerlegt, nur noch 67 Fahrer sind dabei den dreien nachzustiefeln, allen voran Karsten Kroon.

      Und es geht gleich weiter, Nr. 17 - Wallers to Hélesmes, 1,6 km, Kat. 3 folgt kurz darauf. Zwei Drittel des Rennens sind jetzt vorbei, zwar fahren die Drei nur gut eine halbe Minute vor dem Feld, aber sie stellen natürlich so eine immense Bedrohung da. Für Barry Markus ist es dagegen jetzt fast vorbei, etwas über eine Minute hat er nur noch, das ging jetzt richtig schnell. Im Feld macht Cannondale jetzt die Pace, kein Wunder denn Sagan ist ja vorne nicht dabei. Von einem Hauptfeld kann man nun eigentlich auch schon nicht mehr sprechen, das sind noch gut 50 Fahrer, ein Viertel derer die mal zusammen gestartet sind.

      Auf Nr. 16 - Hornaing to Wandigniess ist es für Markus dann vorbei, die drei stellen ihn, 3,7 km und Kategorie 4, kein Wunder aber es geht jetzt auch wieder Schlag auf Schlag. Aber auch das Feld stellt nun alle vier wieder, das Feld? Es zerfällt, vorne sind nach der Überquerung noch 17 Fahrer, ich hab noch Kroon und Breschel dabei, der Rest ist weg. Gut eine Minute dahinter folgen 25 weitere Fahrer, Pozzato ist dabei, auch Nuyens, Greipel, Devolder, Bak und Chavanel um nur ein paar Namen zu nennen. Die müssen kämpfen denn nun folgt schon Nr. 15 - Warlaing to Brillon mit 2,4 km Länge und der Kategorie 3. Hier müssen jetzt Heinrich Haussler und Greg van Avermaet passen.

      Nr. 14 - Tilloy to Sars-et-Rosières folgt unglaublich schnell, nochmal Kategorie 4, nochmal 2,4 km. Vansummeren macht hier eine unglaubliche Pace. Breschel kommt gerade noch so hinterher, Kroon, Leukemans und Gallopin nicht mehr, womit es nur noch 12 Fahrer wären. Es sind immer noch 66,5 km und wir haben jetzt mal gerade die Hälfte der Pave´s überwunden. Da jetzt allerdings erstmal ein Stück normaler Wegstrecke folgt gelingt es den drei genannten und auch Chavanel, Sagan und Pozzato nach vorne zu fahren. Die Gruppe erhöht sich wieder auf 16 Fahrer. Gut 2 Minuten zurück sind nochmal 14 Fahrer.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

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      Da Kroon jetzt wieder dabei ist lasse ich ihn arbeiten als nun Beuvry-la-Forêt to Orchies (Nr. 13) folgt. Ein Feld von nur 1400m und Kategorie 3. "Orchies - Nr. 12" folgt unmittelbar, ich stelle etwas überrascht fest das die hintere Gruppe aufholt. Doch das ändert sich auf diesem Feld wieder.

      53,6 km noch, als es auf Auchy-lez-Orchies to Bersée, dem Feld Nr. 11 geht, Kategorie 4 und 2,7 km lang, entweder hier, oder auf Nr. 10 wird der Angriff kommen fürchte ich. Doch es ist ganz anders, die Gruppe hinten kommt wieder auf eine Minute heran, wer hätte das gedacht? Nr. 10, das ist Mons-en-Pévèle, 3 km lang und Stufe 5. Hier springt Boasson Hagen nach vorne, und auch Lars Boom ist auf dem Weg, fällt dann allerdings doch wieder zurück. Und dann passiert es, vielleicht noch 50m bis das Feld zu Ende ist, da liegt plötzlich Tom Boonen auf der Nase! Stybar wartet zwar auf ihn, aber das dürfte es gewesen sein mit dem Tripple für Boonen.

      Nr. 9 - Mérignies to Avelin, 700m und KAT. 2 ist harmlos, nicht harmlos ist der Vorsprung auf die zweite Gruppe, 1.36" nur und da sind ja nicht nur Boonen drin, auch Kristoff und Hushovd z.B. Da sind auch noch einige Siegkandidaten hintendran die mir Angst machen. Ich hab in der Gruppe übrigens niemanden mehr.

      Nr. 8 folgt logischer Weise, das ist das 1400m lange "Pont-Thibaut to Ennevelin". Nur 3. Kategorie, aber Cancellar greift hier, 38,5 km vor dem Ziel an, folgen kann ihm nur Sagan. Leukemans muss hier genau wie Karsten Kroon zum zweiten Mal passen. Selbst für Breschel sah das hier nicht gut aus. Doch wir haben Glück, wir kriegen die Beiden noch einmal zurück, vor allem Dank Terpstra der natürlich für Boonen die Kohlen aus dem Feuer holen soll.
      Kaum sind die beiden jedoch eingeholt greift plötzlich Roelandts (LTB) an. Cancellara und Sagan gehen erneut mit, lösen sich erneut. Breschel kommt nicht hinterher, andere auch nicht.

      Mit 15 Sekunden Vorsprung gehen die Drei auf Pavé Nr. 7 - Templeuve - Moulin-de-Vertain, 500m nur, doch die können hier jetzt entscheidend werden. Werden sie nicht, aber gleich danach greift Roelandts nochmal an. Die drei vorn verpulvern ihre Kräfte glaube ich, denn so wirklich weg kommen sie nicht. Dafür platzen nun Degenkolb, Boason Hagen, De Backer und Gallopin ab. Nur noch 6 Verfolger für die drei vorn. Um die Gruppe um Boonen muss ich mir jedoch nun keine Gedanken mehr machen, die sind nun über 2 Minuten zurück. Doch Breschel gefällt mir ganz und gar nicht, der hält das auch nicht mehr lange durch meine ich. Noch sind es 30 km bis ins Ziel nach Roubaix.

      Terpstra geht jetzt nach vorne, man hat der Power, aber er zieht uns alle mit, plötzlich sind wir wieder eine Neuner Gruppe ehe es auf Pavé Nr. 6, ein Doppelfeld geht. Erst folgt Cysoing to Bourghelles mit 1300m Länge und Kategorie 4, dann gleich darauf Bourghelles to Wannehain mit nochmal 1100 Metern und Kategorie 3. Doch bevor wir dort sind ist es erneut Terpstra der es versucht wegzukommen. Cancellara geht hinterher. Alle anderen auch nur Vansummeren und Breschel nicht, ich habs ja gewusst.

      Nein, ich hab mich getäuscht Breschel und Vasummeren kommen nochmal zurück, doch als wir bei Nr. 6 durch sind, ist Cancellara weg, er hat 13 Sekunden Vorsprung rausgeholt auf Pozzato und Terpstra. Der Rest, also auch Breschel ist weitere 41 Sekunden zurück. Nun beginnt also der Einzelkampf. Exakt 20 km sind es noch als Cancellara als Erster auf Nr. 5 Camphin-en-Pévèle kommt. Ein Kategorie 4 Feld von 1,8 km Länge. 34 Sekunden Vorsprung nimmt er aus diesem Pavé mit und Nr. 4 - Carrefour de l'Arbre, ein Kategorie 5 Feld, das dritte dieser Art, 2,1 km lang folgt sofort. Hier passiert etwas, was ich nicht mehr erwartet habe, Matti Breschel löst sich aus seiner Gruppe, ist nun als Solist, aber auf Platz 4 unterwegs.

      Es geht jetzt Schlag auf Schlag, Nr. 3 - Gruson, 1,1 km, Kategorie 2 kommt auch noch sofort hinterher. Als Breschel das Feld hinter sich läßt hat er leider nur 10 Sekunden auf seine Verfolger herausholen können, aber fast eine Minuten auf Terpstra/Pozzato verloren. Cancellara strebt dagegen jetzt, wo es für ihn nur noch 12 km sind, einem ungefärdeten Sieg entgegen, auch er hat eine Minute Vorsprung auf die Beiden. Ich bin jetzt ziemlich sicher das Matti das heute nicht packen wird.

      7 km noch, immer noch 10 Sekunden Vorsprung für Breschel, auf die anderen als es auf Pavé Nr. 2 - Willems to Hem, ein 700m langes Feld der Kategorie 2 geht. Cancellara ist durch, soviel ist jetzt schon klar, die beiden anderen werden es vielleicht im Radstadion austragen müssen, man wird es sehen, doch mich interessiert jetzt natürlich nur noch mein Matti. Packt er das nächste Wunder oder nicht? Nach dem Feld sind wir in Roubaix, Matti ist gestellt, schade.

      Wir sind im Stadion, das heisst Cancellara fährt gerade dem Sieg entgegen als Breschel als Erster seiner Gruppe ins Stadion einfährt.



      Terpstra und Pozzato sind schon auf der Gegengeraden, der Zielgeraden. Fabian Cancellara gelingt also die Titelverteidigung, sein ebenfalls vierter Erfolg hier. Eine Runde also noch für Matti, doch die Jäger kommen nun von hinten und um Platz 2 wird ja auch noch gefahren. Den holt sich Pozzato, doch Matti kann seine Jäger nicht mehr halten, aus vorbei für ihn. Aus der Traum vom Sponsorenziel.

      Endstand:
      1. Fabian Cancellara (TFR) 6.19,42
      2. Filippo Pozzato (LAM) + 1.47"
      3. Niki Tepstra (OPQ) s.t.
      4. John Degenkolb (GIA) + 2.53"
      5. Jürgen Roelandts (LTB) s.t.
      6. Sebastian Langeveld (GRS) s.t.
      7. Sylvain Chavanel (IAM) s.t.
      8. Peter Sagan (CAN) s.t.
      9. Matti Breschel (TCS) s.t.
      10. Johan Vansummeren (GRS) + 3.53"



      Karsten Kroon wird am Ende 27. und hat 7.28" Rückstand. Tom Boonen ist in der gleichen Gruppe, wird 14. und somit quasi Sieger dieser Fahrergruppe. Er wird sich schwarz ärgern...
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Neu

      Montag, 14.04.
      • 1.250 € ist Platz 9 an Preisgeld noch Wert gewesen

      Dienstag, 15.04.
      • Die Wildcards für die Tour de Suisse gehen an IAM und Wanty Group (WGG).
      • Tom Jelte Slagter (GRS) siegte bei Paris - Camembert vor Jose Joaquin Rojas (MOV) und Yukiya Arashiro (EUC)
      • Ivan Rovny ist nun auch wieder völlig Gesund

      Mittwoch, 16.04.
      • Der Brabantse Pijl ging dieses Jahr an Giovanni Visconti (MOV) vor Zdenek Stybar (OPQ) und Jürgen Roelandts (LTB).

      Donnerstag, 17.04.
      • Heute stand der GP Denain auf dem Programm, es siegte Michael Albasini (OGE) vor Teamkollege Michael Matthews (OGE) und Geoffrey Soupe (FDJ).
      • Der Veranstaler des Giro del Trentino ist stolz verkünden zu können, das Fabian Aru, Michele Scarponi und Andrea Guardini am Start sein werden. Wir werden dort nur mit einer B-Mannschaft vertreten sein.

      Samstag, 19.04.
      • Bei der Tour de Finistre war siegte der inzwischen 42 jährige Davide Rebellin (CCC) vor Simon Yates (OGE) und Thiago Jose Pinot (TNE).

      Sonntag, 20.04.
      • Das Rennen Tro-Bro Leon ging heute an Maarten Wynants (BEL) vor Mickael Delage (FDJ) und Cyril Lemoine (COF).

      Amstel Gold Race 251,1 km



      Das Kopfsteinpflaster liegt nun hinter uns, aber es ist erneut Sonntag und somit steht erneut ein großes Rennen auf dem Programm. Wir sind auf dem Marktplatz in Maastricht, wo das Amstel Gold Race startet. Es endet in Valkenburg, eigentlich nur ein Katzensprung doch dazwischen liegen satte 251 km. Es endet nicht mehr auf dem Cauberg, dennoch wird der gleich 3x überfahren werden. Insgesamt stehen dieses Jahr 34 Hügel auf dem Programm.


      Quelle=http://www.velowire.com

      Das Rennen ist quasi in 3 Abschnitte geteilt, zunächst geht es nach Norden, die Orange Linie. Hier wird der Slingerberg überfahren, rasch folgen dann die Anstiege zum Adsteeg, Lange Raarberg, Bergseweg, Sibbergrubbe und erstmals der Cauberg. Es geht über die Ziellinie, die ist, wo 2012 die WM endete. Es geht dann rund um Valkenburg, der blauen Linie folgend geht es über den Geulhemmerberg. Dann geht es südlich zum Schweibergerweg. Wir folgen der Landesgrenze zu Belgien wo der Camerig wartet. Es geht dann Richtung Dreiländereck weiter über den Gemmenich. Zurück in die Niederlande folgen Gulpenerberg, Plettenberg, Eyserweg, Sint Remigiusstraat - Huls, Vrakelberg, Sibbergrubbe und zum zweiten Mal der Cauberg. Erneut über die Ziellinie kommt der dritte Teil, die pinke Linie.

      Nochmal 67,7 km, als erstes nochmal der Geulhemmerberg und der Bemelerberg. Von dort geht es der blauen Linie folgend wieder zurück nach Norden, zum Loorberg. Es folgt Gulpenerberg und Kruisberg. Dann nochmal über den Plettenberg. Es folgt der Eyserbosweg und der Fromberg. Dann gehts links ab, es geht über den Keutenberg und ein drittes Mal über den Cauberg. Wie am Anfang kommt noch einmal der Geulhemmerberg und der Bemelerberg zum Schluß.

      Das Amstel gibt es erst seit 1966, womit es im eigentlichen Sinne kein Klassiker ist. Dennoch ist es ohne Frage einer, der einzige in den Niederlanden im übrigen. Lange Zeit war das Rennen eines für die Sprinter, doch nach und nach wurden immer weitere Schwierigkeiten eingebaut. Bis 2003 endete das Rennen auch in Maastricht, dann hat man das Ziel auf den Cauberg verlegt. Damit nahm es dramatische Züge an, der Cauberg ist ein relativ kurzer aber dafür steiler Anstieg. Viermal wurde hier auch schon die Straßenweltmeisterschaft entschieden. 2013 wurde das Ziel erneut verlegt, es befindet sich nun 1.800m hinter dem Cauberg.

      Rekordsieger ist Jan Raas, der das Rennen zwischen 1977 und 1982 fünfmal gewinnen konnte. Letztes Jahr gewann hier Roman Kreuziger doch der ist nicht am Start um seinen Sieg zu verteidigen. Wer hier gewinnt favorisiert sich fast automatisch auch für Lüttich - Bastogne - Lüttich das am kommenden Sonntag gefahren wird. Allein die Tatsache das das Rennen an einem der vier Aprilsonntage ausgetragen wird sagt schon etwas über die Bedeutung aus, es steht damit in einer Linie zur Flandern Rundfahrt, Paris - Robaix und eben der Doyenne. Und natürlich gehört es auch zur World Tour. Obwohl es in der holländischen Provinz Limburg ausgetragen wird bezeichnet man es auch oft als den Opener zur Ardennen Woche. Warum weil hier die gleichen Fahrertypen starten, die es dann auch in den Ardennen tun werden.

      Philippe Gilbert der das Rennen bereits 2010 und 2011 gewann gilt als Topfavorit, gefolgt von Michael Kwiatkowski und Bauke Mollema.

      Mein Aufgebot: Daniele Bennati, Rafal Majka, Chris Anker Sörensen, Nicolas Roche, Ivan Rovny, Michael Valgren, Michael Mörkov und Karsten Kroon.
      Mein Ziel/Sponsorenziel: Top Five

      Mit der Besetzung halte ich das durchaus für erreichbar, auch wenn der Veranstalter uns nicht auf der Rechnung hat.

      Hollenstein (IAM), Sijmens (WGG) und Mourey (FDJ) können sich am Ende einer Phase in der man austestete wen das Feld wegläßt und wen nicht durchsetzen. Das sorgte gerade zu Beginn doch für ein relativ hohes Tempo und viel Unruhe im Feld, sodaß man stark aufpassen musste hier nicht zu stürzen oder gar zurück zufallen. Auf den ersten 100 Kilometern bauen die drei dann einen Vorsprung von über 10 Minuten auf. Das war zu erwarten. Bislang läuft es einigermaßen wenn auch erste Fahrer aufgeben müssen, diese ständige Auf und Ab geht ganz schön an die Physis. Auch hier gibt es relativ viele Materialschäden.

      50 km weiter ist der Abstand dann schon auf 6 Minuten geschrumpft, wir kommen jetzt so langsam in die vorentscheidende Phase des Rennens denke ich, doch noch ist das Feld zusammen. Aber ich soll mich täuschen, anders als in Flandern oder Roubaix sucht man hier nicht ca. 80 km vor dem Ziel die Attacke sondern bleibt noch beieinander. Aber an der Tatsache das Quick Step und OricaGreenEdge jetzt das Tempo machen merkt man schon das was im Busche ist.
      50 km sind es jetzt noch ins Ziel und der Vorsprung ist auf unter 2 Minuten gesunken. Wo bleibt die Attacke?

      Givanni Visconti (MOV) macht es dann 37,5 km vor dem Ziel als Erster. Und damit löst er es dann aus, die Favoriten kommen kurz nach vorne, zucken einmal an und schon sind sie weg. Visconti stürmt weiter vor, Sijmens hat er schon eingeholt und ich Dusel hab es verpennt. Roche steckt mittendrin im Feld, mühsam schaffe ich es bei der Tempoverschärfung ihn überhaupt im Feld zu halten das nun natürlich auseinander reist. Visconti hat auch Moury nun ein- und überholt. Doch das verbliebene Feld, etwa 58 Fahrer setzt nach und an der nächsten Steigung ist es dann vorbei, sowohl für Visconti als auch für Hollenstein, dem einzig verbliebenen Flüchtling.

      30 km jetzt noch, ich hab zwar noch 5 Fahrer in der führenden Gruppe, doch bis auf Rovny alle weit hinten. Und vorne kommt jetzt die Attacke, Gilbert und Gerrans stürmen weg, Visconti versucht hinterher zu kommen. Ich ärgere mich gerade richtig schwarz. Doch auch dieser Versuch scheitert noch. Wiedermal ist es Stybar der das Loch zufährt. 25 km noch, es sind noch 40 Fahrer vorne dabei und wir sind noch zu dritt, Rovny, Valgren und Roche.

      Kaum sind Gilbert und Gerrans gestellt, tritt Rui Costa an. Das ist die entscheidende Attacke, denn auch Gilbert geht hinterher, alle gehen hinteher am Ende verlieren wir nur einen einzigen Fahrer bei dieser Attacke, aber es ist klar das es nun so weiter gehen wird.

      Sagan nun mit der Attacke, noch 20 km, dahinter Gilbert, Gerrans und Rui Costa, den Rest haben sie ausgetrickst. 20 Sekunden hat Sagen rausfahren können, wir sind wieder dran an den großen Dreien wie ich sie jetzt mal nennen möchte. Roche und Rovny will ich sagen und noch ein paar andere, insgesamt noch 10 Fahrer. Valgren kommt auch nochmal und wir bekommen Peter Sagan gemeinsam gestellt. Noch 15 km jetzt.
      Aber natürlich, Sagan gestellt heisst Antritt eines anderen, dieses Mal ist es Mollema der sich versucht. Auch der kommt nicht weg, also wieder eine Attacke, jetzt wieder Rui Costa, noch 12 km. Doch auch der packt es nicht, noch 10 km.

      11 Fahrer sind es noch die die gemeinsam angehen, die letzte entscheidende Attacke wird am Cauberg kommen, das ist jetzt klar, die Frage ist wer sie noch mitgehen kann. Und da ist er, Valgren führt sie hinein in den Anstieg, Attackieren tut keiner aber jeder gibt jetzt alles hier hoch zu kommen, noch 2 km. Mollema ist jetzt vorn, Sagan, Vanendert, Kwiatkowski an seinem Hinterrad. Auch Gilbert kommt jetzt, Roche leider nicht, auch die anderen beiden nicht, keine Kraft mehr, wie schon Breschel am letzten Sonntag. Die anderen ziehen weg und gehen in den Zielsprint.



      Endstand:
      1. Philippe Gilbert (BMC) 6.26,10
      2. Peter Sagan (CAN) s.t.
      3. Jelle Vanendert (LTB) s.t.
      4. Simon Gerrans (OGE) s.t.
      5. Rui Costa (LAM) s.t.
      6. Michal Kwiatkowski (OPQ) s.t.
      7. Bauke Mollema (BEL) s.t.
      8. Sergio Henao (SKY) + 15"
      9. Michael Valgren (TCS) + 31"
      10. Ivan Rovny (TCS) s.t.



      Das nächste Sponsorenziel das wir verkackt haben. Das obwohl wir drei Mann in der letzten Gruppe hatten, wovon Roche am Ende sogar noch der schlechteste war. Das heisst ein Superlob an Valgren und vor allem Rovny der heute in einer Superform angetreten ist. Wir können mithalten, aber ich hab gleich mehrere Fehler gemacht und die muss ich jetzt schnell ausmerzen.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Neu

      Spoiler anzeigen
      Sörensen und vor allem Majka ist leider noch weit von der Bestform entfernt- Reaktion darauf siehe weiter unten. Valgren und Rovny hingegen haben mich mehr als überrascht.

      Montag, 21.04.
      • 2.300 € haben wir gestern verdienen können.
      • Rund um Köln, das drittgrößte Rennen Deutschlands ging heute an Simon Clarke (OGE) vor Michael Matthews (OGE) und Willi Willwohl von LKT Team Brandenburg.

      Dienstag, 22.04.
      • Ivan Basso hat sein Karriereende heute bekannt gegeben, auch er hört zum Saisonende auf.


      Giro del Trentino


      Der Giro del Trentino ist ein viertägiges Etappenrennen das in den Alpen stattfindet. Es ist auf Grund der Alpenetappen ein beliebtes Vorbereitungsrennen auf den Giro. Daher auch die Anmeldungen einiger Stars zu diesem Rennen. Zunächst als Eintagesrennen gestartet findet es seit 1979 als Etappenrennen statt. Es ist in die Kategorie 2 HC eingestuft, der höchsten Stufe unterhalb der World Tour.



      Titelverteidiger ist hier Vincenzo Nibali, zuvor auch schon 2008. Ivan Basso der heute seinen Rücktritt erklärte ist der Sieger von 2009.

      Mein Aufgebot: Manuele Boaro, Rafal Majka, Bruno Pires, Rory Sutherland, Jesus Blazques, Sergio Paulinho, Evgeni Petrov.
      Mein Ziel: keines, wir sind hier weil sich gleich vier Fahrer die Teilnahme gewünscht haben. Außerdem hab ich auf Grund der erschreckend schwachen Form von Rafal Majka umdisponiert, der solte hier eigentlich nicht starten, doch die drei Renntage mehr werden ihm hoffentlich helfen. Das Rennen wird simuliert.



      Giro del Trentino 1. Etappe Arco - Riva del Garda 13,4 km (MZF)







      IAM gewann das heutige Mannschaftszeitfahren. Garmin - Sharp verlor 15, BMC 20 Sekunden, für uns setzte es 1.39" Rückstand, damit Platz 17.



      Tages- und Gesamtwertung:
      1. Aleksjs Saramontis (IAM) 15.02
      2. Matthias Brändle (IAM) s.t.
      3. Mathias Frank (IAM) s.t.



      Mittwoch, 23.04.



      Fleche Wallone 197,1 km







      La Flèche Wallonne (zu Deutsch: Wallonischer Pfeil) ist ein seit 1936 jährlich (außer 1940) im wallonischen Teil Belgiens ausgetragenes Radrennen, das von der Société du Tour de France veranstaltet wird. Das klassische Eintagesrennen gehörte drei Jahre lang zu der im Jahr 2005 neu eingeführten UCI ProTour, einer Serie der wichtigsten Radrennen des Jahres. Seit 2011 gehört das Rennen zur Nachfolgeserie UCI WorldTour.



      Der Wallonische Pfeil gilt als einer der wichtigen Frühjahrsklassiker des Radsports, befindet sich jedoch von jeher etwas im Schatten des noch prestigeträchtigeren Rennens Lüttich–Bastogne–Lüttich, welches stets vier Tage später ausgetragen wird. Beide Rennen werden zusammen traditionell als das „weekend ardennais“ bezeichnet. In neuester Zeit wird auch das zuvor stattfindende Amstel Gold Race zur „Ardennen-Woche“ gerechnet.



      In den ersten drei Jahren fand das anspruchsvolle, durch das hügelige Land der belgischen Ardennen führende Rennen zwischen Tournai und Lüttich statt und war bis zu 300 km lang. Bis 1986 wurden wechselnde Strecken gewählt, die nie länger als 250 km waren. Nach den Regeln der UCI darf das Rennen seit Mitte der 1990er Jahre nicht länger als 200 km sein. Seit einigen Jahren ist Charleroi der Startort des belgischen Klassikers.



      Wichtigstes Charakteristikum des Streckenprofils ist das Ziel in Huy. Das Ziel liegt am Ende der sogenannten Mauer von Huy (frz.: Mur de Huy), einem schweren Anstieg von rund 1,3 km Länge. Die „Mauer“ ist mit ihrem Steigungsgrad von durchschnittlich 10 %, maximal 27 % für die Entscheidung dieses Radrennens meist von ausschlaggebender Bedeutung.

      Quelle=www.wikipedia.de



      Hier zum Einstieg die Zusammenfassung von 2014







      Titelverteidiger, also Sieger des Jahres 2013 ist Daniel Moreno.



      Mein Aufgebot: Daniele Bennati, Nikolai Trusov, Chris Anker Sörensen, Nicolas Roche, Ivan Rovny, Michael Valgren, Michael Mörkov und Karsten Kroon.
      Mein Ziel/Sponsorenziel: Top Five



      Bis auf Majka der durch Trusov ersetzt wird das Gleiche Aufgebot wie am Sonntag beim Amstel und auch das Sponsorenziel ist gleich, vermutlich Gleichsam auch nicht erreichbar.



      Favoriten sind Valverde, Rodriguez und natürlich der Sieger vom Sonntag, Philippe Gilbert.



      Zu Beginn bildet sich eine 12 köpfige Ausreißergruppe, doch das Feld holt die nach gut 15 Kilometern wieder zurück. Was natürlich neue Ausreißer auf den Plan ruft. Doch auch für die reicht es bis auf Vallee (LTB) nicht wegzukommen. Beim dritten Versuch des Tages holt man den zurück, da auch dieser Versuch vom Feld zum Scheitern verurteilt wird. Der nächste Versuch läuft dann besser, es sind Keukeleire (OGE), Kozontchuk (KAT) und van Genechten (LTB) die sich da auf die Reise begeben.



      Als klar ist das der Versuch klappen wird machen sich mit Morton (GRS), Hondo (TFR), Van Niekerk (MTN), Alaphilippe (OPQ), Fischer (FDJ) und De Vreese (WGG) sechs weitere Fahrer auf den Weg. Zwar gelingt der Versuch zunächst, doch das Feld setzt nun nach, das sind zu viele Fahrer als das man die hier so fahren lassen könnte. Schließlich bleiben von den Sechsen nur Hondo und Alaphilippe übrig. Den beiden gelingt schließlich der Sprung nach vorn, jedoch ist das Feld nur 2 Minuten zurück. So gehen die ersten 70 km dieses Rennens dahin.



      Inzwischen ist Huy schon erreicht, hier geht es über einen Rundkurs noch weitere 100 km. Vorn fallen die Ausreißer zeitweise schon auseinander, die Zusammensetzung der Gruppe ist zu unterschiedlich und auch im Feld zahlt der ein oder andere bereits den Preis. 90 km vor dem Ziel startet Luis Leon Sanchez schließlich einen Angriff, was nun andere in die Versuchung führt es ihm gleich zu tun. Wir lassen sie gewähren. Devenyns, Cunego und Caruso können sich schließlich ebenfalls noch aus dem Feld lösen.



      Als es das Erste Mal über die Muur geht fallen die Ausreißer fast komplett auseinander, ganz vorne sind jetzt nur noch van Genechten und Kozontchuk. Sanchez ist aber auf dem Weg zu ihnen. Noch lange 83 km, kein Grund nervös zu werden. Schließlich kommt er nach vorn, genau wie Caruso, Cunego und Devenys. Die 6 fahren nun etwa 3 Minuten vor dem Feld, dazwischen sind noch Hondo und Keukeleire, etwa eine Minute zurück, dann Alaphilippe nochmal eine Minute zurück.



      57 km vor dem Ziel darf Alaphilippe dann entspannen, das Feld hat ihn eingeholt und nun geht es auch lansam zur Sache. 46,3 km sind es noch als auch Hondo und Keukeleire wieder eingesammelt sind. Vorn fällt derweil Van Genechten zurück. Das Rennen ist jetzt sehr sehr schnell, es kommt zu Stürzen die auch vor Prominenten wie van Garderen, Visconti oder Samuel Sanchez nicht halt machen.
      Van Genechten wird schließlich 35 km vor dem Ziel gestellt, die anderen 5 sind jetzt nur noch 1.39" voran.



      2,5 km tritt Gilbert schließlich an, ich hab es schon erwartet und wieder ist Roche in einer semioptimalen Position im Feld. Er kommt nich mit, Valverde, Mollema, Kwiatkowski, Gerrans, Rodriguez Oliver hingegen schon. Ich könnte mich mal wieder selbst...
      Diesmal gibt es kein zurück, die Spitzenfahrer drücken nun aufs Tempo und wollen mit Macht die Gruppe vorne einholen, 48 Sekunden sind den Fünfen vorn noch geblieben auf Kwiatkowski, Gerrans, Gilbert, Mollema, Valverde, Rodriguez-Oliver, Henao und Rui Costa. Nibali ist 25 Sekunden zurück und kämpft darum heran zu kommen, Roche, Hesjedal und Fränk Schleck sind die nächsten, nochmal 19 Sekunden dahinter. Noch sind es 25 km, doch das kostet jetzt die Körner die es am Ende gebraucht hätte.



      Es geht wieder in die Muur, die vorne sind so gut wie gestellt, können sich nach dem Ziel aber nochmal lösen. Hesjedal kann sich von seinen Begleitern lösen und Nibali ist jetzt mit dran. Valverde verschärft nochmal das Tempo, Gilbert, Mollema, Gerrans, Rodriguez-Oliver und Kwiatkowski können es mitgehen, der Rest nicht mehr und die Fünf vorn sind damit jetzt auch Geschichte. Die 6 sind jetzt 48 Sekunden voraus. Nicolas Roche gibt derweil alles und springt ebenfalls an die zweite Gruppe heran. Es sind noch 17 km.



      Jetzt ist es Gilbert der es nochmal versucht, er hat Erfog, Kwiatkowski und Rodriguez Oliver kommen nicht mehr mit, noch vier Fahrer also vorne. Doch Gilbert kann auch die anderen drei noch abschütteln als es in die nächste Steigung geht. Valverde kommt nicht mit, Gerrans und Mollema schaffen es Gilbert nochmal zu stellen. Damit hält sich Gerrans jetzt aber nicht auf, sondern bläst nun seinerseits zur Attacke. 10 km jetzt noch.



      Doch Mollema kann kontern, führt auch Gilbert nochmal mit nach vorne. 31 Sekunden haben sie jetzt auf Valverde, Kwiatkowski und Rodriguez Oliver. Eine Abfahrt noch, dann ein letztes Mal die Muur. Mollema führt die drei nun, die werden es unter sich ausmachen das ist klar, doch wer von ihnen? Und dann ist es soweit, die Muur beginnt.







      Gerrans attackiert schließlich, ich hab es vermutet, die beiden anderen sind platt, er kommt weg und gewinnt das Ding!



      Endstand:
      1. Simon Gerrans (OGE) 4.34,02
      2. Bauke Mollema (BEL) + 18"
      3. Philippe Gilbert (BMC) s.t.
      4. Michal Kwiatkowski (OPQ) + 47"
      5. Joaquim Rodriguez Oliver (KAT) s.t.
      6. Alejandro Valverde (MOV) s.t.
      7. Sergio Luis Henao (SKY) + 1.47"
      8. Vincenzo Nibali (AST) + 2.00"
      9. Luis Leon Sanchez (CJR) + 2.13"
      10. Ryder Hesjedal (GRS) + 2.21"







      Nicolas Roche kommt als 13. ins Ziel, womit auch diese Ziel grandios verpasst wurde. Gerrans ist eine kleine Überraschung, nur eine kleine, aber am Ende ein verdienter Sieger.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt