Meine Radsportsaison 2014

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    • Zu Beginn des Rennens bilden sich zwei Fluchtgruppen die sich unterschiedlich vom Feld absetzen konnten, jedoch nicht wirklich wegkamen. Die zweite Gruppe wurde gestellt und danach ließ man die beiden Führenden ziehen. Es handelt sich um Mourey (FDJ) und Berhane (EUC). Die erste Rennhälfte ist gemächlich und die beiden Ausreißer bekommen Gelegenheit die Landschaft zu genießen. Holen dabei über 8 Minuten heraus.

      Die zweite Rennhälfte ist anders, jetzt kommen die wirklich knackigen Anstiege, jetzt gilt es aufzupassen. Aber auch andere müssen das Chris Froome hat offenbar heute Probleme mitzukommen. Und nicht nur der, das Feld spaltet sich plötzlich ziemlich genau in der Mitte und wird zu zwei Gruppen. Etwas später kurzzeitig sogar drei, 83 sind es noch in der ersten Gruppe, die natürlich kaum Veranlassung hat nun auf die anderen zu warten. Doch die 14 kommen wie gesagt noch einmal zurück. Wie gesagt wir beginnen mal gerade erst die zweite Rennhälfte, sprich wir sind in Bastogne.

      Ich weiß inzwischen das Roche sich heute gar nicht gut fühlt (-3), tun sie mal wieder alle nicht, die Ausnahme ist Jesus Hernandez Blazquez, aber der ist beim besten Willen kein Siegfahrer. Merkt man schon daran wie sich Roche die ganze Zeit im Feld versteckt. Rafal Majka geht es kaum besser (-2), dazu fehlt ihm bei nur einem Tag Pause auch etwas die Frische. Kurzum ich schminke mir gedanklich schon das Ziel ab.

      Das letzte Drittel beginnt, die Straßen werden schmaler und damit zieht sich das Feld nun endlos in die Länge, die Ausreißer sind noch 3.25" voraus, der Angriff wird bald kommen und Roche steckt immer noch mitten drin, statt wie erhofft vorne dabei zu sein. Valgren macht hier jetzt die Pace, die ersten schweren Anstiege kommen und ich hasse Roche dafür das er hinten drin steckt. Grmpf
      Steigungen von über 10% jetzt, einer nach dem Anderen, das Feld muss jeden Moment auseinander fliegen.

      Noch 75 km, das Feld das zuvor wieder zusammen gefunden hatte reisst nun erneut, umfasst noch 110 Fahrer. Die gute Nachricht ist, Roche ist endlich vorne dabei. Die Ausreißer haben noch etwas über 2 Minuten.
      Als es schließlich den Col du Rosier hinauf geht tritt Bardet (ALM) an und springt nach vorne zu den Ausreißern, die allerdings nun nur noch 37 Sekunden voran sind. 50 km noch, Mourey versucht sich vorne nun als Solist, wissend das es seine letzte Chance ist.

      Die Fahrer kommen jetzt zur Redoute, ich erwarte jetzt die Attacke bei 20% Steigung ist die wie gemacht dafür. Berhane und Bardet werden gleich am Einsteig gestellt, Mourey ist noch 24 Sekunden voran. 17 Sekunden kann er davon bis nach oben retten. 29 Fahrer bilden danach nun E2, das war die erwartete Selektion, jedoch noch kein Angriff an sich. Noch knapp 40 km jetzt. 2,5 km später ist es mit Mourey auch vorbei und die eigentliche Schlacht kann beginnen.

      Und der Angriff kommt nur 1,5 km nachdem Mourey gestellt ist. Er kommt in Gestalt von Alejandro Valverde. Aber er schafft es nur kurz wegzuspringen, dann haben wir ihn wieder. 29,2 km, diesmal ist es Gilbert der sich versucht. Die Gruppe war kurz wieder angewachsen, fällt nun aber erneut auseinander. Gilbert kommt derweil tatsächlich weg, 15 Sekunden weit um genau zu sein. Immerhin kann er den Vorsprung gut 10 km halten ehe er gestellt ist.
      Kwiatkowski versucht sich statt seiner und nun gehen die drei Favoriten hinterher, ja auch Gilbert hat noch die Power dafür, erstaunlich eigentlich. Tatsächlich lösen können sich dann aber nur Kwiatkowski und Valverde, die Spitzengruppe zerfällt weiter und soviel kann ich sagen Roche ist nicht dabei als jetzt die Post abgeht. Im Gegenteil er fällt zurück. Top 10, das wird heute nichtmal Top 20!

      Mollema, Rodriguez Oliver und Überraschung! Simon Gerrans machen sich schließlich an die Verfolgung der Beiden. 15 km noch und 22 Sekunden die aufzuholen sind bei diesem Duell 2 gegen 3. Doch nur 3 km später ist das Duell schon vorbei, Valverde und Kwiatkowski gewinnen es und von hinten werden die drei auch wieder gestellt. Valverde greift nun noch einmal an, doch Michal Kwiatkowski kann dagegen halten. An der 10 km Marke haben sie einen Vorsprung von einer Minute heraus gefahren, damit ist klar, nur noch diese Beiden werden es unter sich ausmachen.

      Valverde probiert es noch einmal, muss er wohl auch denn ich scheine mich zu täuschen, die Verfolger kommen näher. Geführt von Simon Gerrans der sich hier opfert holen sie die Beiden tatsächlich noch einmal ein, das ist der helle Wahnsinn. Roche? Irgendwo in E5. 17 Sekunden fehlen noch da nimmt Gerrans plötzlich raus und gleichzeitig kommt die dritte Attacke von Valverde. Der Vorsprung wächst wieder, noch 7 km sind es jetzt. Offenbar eine Uneinigkeit unter den Verfolgern die zu dieser Situation führte. Gut beobachtet dann aber vom sportlichen Leiter von Movistar der Valverde sofort attackieren ließ.

      Die Attacken haben Kwiatkowski nichts anhaben können, der ist immer noch dabei, im Gegenteil er geht jetzt sogar in die Führung. Dann die Überraschung, Valverde zahlt den Preis für seine Attacken, Kwiatkowski zieht ihm weg. Nicht nur das, er fährt es jetzt auch souverän nach Hause. Lüttich - Bastogne - Lüttich geht an Michal Kwiatkowski!

      Endstand:
      1. Michal Kwiatkowski (OPQ) 6.25,24
      2. Alejandro Valverde (MOV) + 26"
      3. Romain Bardet (ALM) + 1.14"
      4. Simon Gerrans (OGE) s.t.
      5. Giovanni Visconti (MOV) s.t.
      6. Joaquim Rodriguez Oliver (KAT) s.t.
      7. Jelle Vanendert (LTB) s.t.
      8. Rui Costa (LAM) s.t.
      9. Philippe Gilbert (BMC) s.t.
      10. Bauke Mollema (BEL) s.t.



      Für den 23 jährigen ist es der bislang größte Erfolg seiner noch jungen Karriere. Nicholas Roche wurde 31. am Ende, einen Platz vor Jesus Blazquez. Danke!

      Bis auf Matti Breschel bei der Flandern Rundfahrt war der April und seine Klassiker also eine einzige Enttäuschung für uns. Was unsere Sponsorenziele angeht steht es inzwischen 3 zu 5 gegen mich. Doch noch hält Oleg Tinkhoff stille. Umso wichtiger wäre es jetzt das nächste Ziel zu erfüllen, zumal das ein 5 Sterne Ziel ist, der Gesamtsieg beim Giro. Ich fürchte nur auch das können wir uns vollkommen abschminken. Die Analyse wird sicher auch zu Tage fördern das meine Saisonplanung ein wenig Suboptimal ist, doch nun muss ich sie durchziehen, wie sie geplant ist. Darüber hinaus sehe ich inzwischen jedoch auch Baustellen im Kader, Roche ist nicht der Mann für die Klassiker soviel ist deutlich geworden, es fehlt ihm an Stehvermögen dafür.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Schade, dass es wieder nicht geklappt hat! Von deinem Pessimismus gegenüber dem Giro nehme ich an, dass dort Contador nicht startet.
      Klassiker waren immer auch mein Problem bei Saxo Bank,dazu fehlte mir der Topsprinter, da Bennati immer älter wird. Aber ich bin mir sicher,dass Du diese Baustelle lösen kannst und wirst. Solche Ergebniskrisen gehören immer mal wieder zu so einer Karriere dazu, aber ich finde es umso schöner, wenn man dann aus so einer Krise wieder herauskommt.
    • Hatte schon ganz vergessen wie OP Kwiatkowski im RSM 14 ist, 80 Berg, 83 Hügel, 76 ZF, 80 Prolog, da gewinnt man jede GT ohne Problem
      Weiterhin Top, mach weiter so, liest sich sehr gut und flüssig:)




    • Montag, 28.04.
      • Nachzutragen ist noch das Ergebnis des Rennens GP Industria & Industria Larciano, welches gestern Moreno Moser (CAN) vor Gianluca Brambilla (OPQ) und Kevin De Wert (OPQ) gewann. Die drei konnten sich absetzen und entschieden das Rennen unter sich.
      • Ebenfalls gestern startete die Türkei Rundfahrt, offiziell die Presidential Tour of Turkey. Die 1. Etappe wurde im Sprint von Mark Cavendish (OPQ) vor Marcel Kittel (GIA) und Michel Kreder (WGG) gewonnen. Cavendish führt damit mit 6 Sekunden auf Kittel und 12 Sekunden auf Kreder die Rundfahrt an.
      • Der Giro della Toskana ging dagegen heute an Michael Matthews (OGE) vor Moreno Moser (CAN) und Jesus Herrada (MOV).
      • Bleibt noch die heutige zweite Etappe der Türkei Rdft. Marcel Kittel (GIA) konnte hier zurückschlagen und Mark Cavendish auf Platz 2 verweisen. Dritter wurde Simon Clarke (OGE). Kittel hat auch die Gesamtführung übernommen, da er unterwegs noch Bonusekunden einheimsen konnte. Cavendish ist nun seinerseits 6 Sekunden zurück, neuer Dritter ist Simon Clarke mit 30 Sekunden Rückstand.

      Dienstag, 29.04.
      • Tag 3 in der Türkei, siegte heute bei der Bergankunft Simon Yates (OGE). Er kam zeitgleich mit Daniel Navarro (COF) ins Ziel. Dritter wurde Luis Angel Mate (COF) mit 20 Sekunden Rückstand. In der Gesamtwertung führt daher jetzt auch Yates, dies mit 8 Sekunden vor Navarro und 32 auf Mate.

      Tour de Romandie
      Die Tour de Romandie findet in der französich sprachigen Westschweiz statt. Das Mehretappen Rennen gilt als wichtiges Vorbereitungsrennen auf den Giro. Es findet jährlich Ende April/Anfang Mai statt. Dies seit 1947 ausgetragene Rennen gehört zur World Tour wie auch schon zu dessen Vorläufer, der Pro Tour. Chris Froome gewann die 2013er Austragung. Es geht über 6 Etappen.

      Mein Aufgebot: Karsten Kroon, Michael Mörkov, Nicki Sörensen, Matteo Tosatto, Daniele Bennati, Rafal Majka, Chris Anker Sörensen, Sergio Paulinho
      Mein Ziel: Top 3

      Tour de Romandie: 1. Etappe: Ascona - Ascona 4,7 km (Prolog)



      Es beginnt mit einem kurzem, topfebenen Prolog. Favoriten sind dafür Tony Martin, Taylor Phinney und Tom Dumoulin.

      Juraj Sagan (CAN), der ältere Bruder von Peter Sagan eröffnet diesen Prolog. Die erste Ernst zunehmende Zeit kommt von Jens Voigt der 6.34" dafür benötigt. Doch Voigt war nicht voll durchgezogen wie sich schon schnell herausstellen sollte. Navardauskas setzte schließlich mit 6.11" eine neue Bestzeit. Die sollte recht lange halten. So lange bis Taylor Phinney (BMC) ins Ziel kam, dem ersten der drei Topfavoriten. 6.05" hiess es bei ihm.

      Tony Martin sollte die Zeit dann auf 6,01" verbessern. Gregory Rast (TFR) schob schließlich Navardauskas vom dritten Platz, Tom Dumoulin dagegen enttäuschte mit 13 Sekunden Rückstand auf Martin. Damit war das Klassement eigentlich schon gemacht. Gemacht bis Chris Froome auf die Startrampe ging. Dachte man doch auch der enttäuschte ein wenig, wurde nur Sechster.

      Tageswertung:
      1. Tony Martin (OPQ) 6.01"
      2. Taylor Phinney (BMC) + 4"
      3. Gregory Rast (TFR) + 6"
      4. Ramunas Navardauskas (GRS) + 10
      5. Maciej Bodnar (CAN) s.t.

      Punktwertung:
      1. Tony Martin (OPQ) 15 P.
      2. Taylor Phinney (BMC) 12 P.
      3. Gregory Rast (TFR) 10 P.

      Gesamtwertung:
      1. Tony Martin (OPQ) 6.01"
      2. Taylor Phinney (BMC) + 4"
      3. Gregory Rast (TFR) + 6"
      4. Ramunas Navardauskas (GRS) + 10
      5. Maciej Bodnar (CAN) s.t.



      Der Weltmeister sichert sich also diesen Prolog. Von uns kam Sergio Paulinho am Besten zurecht, wurde mit 28 Sekunden Rückstand als 51. gewertet.

      Mittwoch, 30.04.

      Tour de Romandie: 2. Etappe: Ascona - Sion 202,5 km



      Zwei Sprintwertungen, aber auch zwei Bergwertungen, je eine der Ersten und Zweiten Kategorie warten heute auf die Fahrer. Dennoch ist es möglich das ein paar bergfeste Sprinter am Ende das Rennen unter sich ausmachen werden. Allerdings erwartet man seitens des Veranstalters eher andere ganz vorne. Rodriguez Oliver, Daniel Martin und Carlos Betancur werden von dem vorne erwartet. Für uns gilt es hier mitzukommen, vor allem für Rafal Majka, der hier wie beim Giro unser Kapitän sein wird.

      Die Ausreißer des Tages heissen heute Tjallingii (BEL), Roy (FDJ) und Gaimon (GRS). Die drei verabschieden sich vom Start weg und können in Ruhe einen Vorsprung aufbauen. Beim Beginn des Anstiegs zum Col du Simplon, dem Berg der 1. Kategorie haben sie 7 1/2 Minuten Vorsprung herausgeholt. Der wächst in der Spitze sogar auf 10 Minuten im Anstieg. Erst auf den letzten 6-7 Kilometern wird im Feld Tempo gemacht und der Vorsprung dadurch deutlich reduziert. Als dann vorne noch der Kampf um die Bergpunkte losgeht sowieso, Roy holt sie sich vor Gaimon. Tjallingii kann da nicht mehr mit und fällt zurück. Am Gipfelpunkt sind es dann 8 1/2 Minuten die die beiden Solisten noch an Vorsprung haben, Tjallingii folt eine halbe Minute zurück. Er kommt in der Abfahrt aber wieder zurück.

      Auch im Feld tut sich in der Abfahrt plötzlich was, Simon Geschke (GIA) greift plötzlich an, Allesandro De Marchi (CAN) folgt ihm. An welcher Rundfahrt nimmt der eigentlich nicht teil? Doch für beide ist das nur eine kurze Episode dann hat sie das Feld wieder. Überhaupt das Feld drückt jetzt richtig aufs Tempo, in Tourtemagne wo der erste Sprint abgenommen wird sind es mal gerade noch 5 Minuten. Tjallingii holt sich hier Punkte und Zeitgutschrift vor Roy und Gaimon. Tjallingii ist sowieso der Bestplatzierteste der Drei.

      Die zweite Sprintwertung wird dann schon in Sion abgenommen, Roy ist hier vor Gaimon erfolgreich, aber es gibt noch eine Schleife über Lens wo die zweite Bergwertung wartet. 2 1/2 Minuten sind noch geblieben von dem einst so stolzen Vorsprung und da der Anstieg gleich zu Beginn richtig hart ist, wird der dann wohl aufgebaucht sein. Man merkt das das Feld jetzt nervöser wird und die Platzierungen innerhalb des Feldes wechseln jetzt, die Favoriten und Puncheure finden sich nun vorne ein. Auch für mich das Zeichen Majka weiter vorne zu platzieren. Zuvor attackiert De Marchi jedoch noch einmal und kann sich auch lösen. Auch ein Capecchi (MOV) tut dies nun, beide sogar noch kurz vor der Sprintwertung. Auch ein Bennett (CAN) ist im Gefolge.

      Rund 17 km ist dieser Anstieg nun lang, ich hatte vermutet das die Favoriten sofort kommen würden, doch das ist nicht der Fall. Tjallingii fällt nun endgültig zurück und wird auch gleich durchgereicht. Für ihn wird das noch ein ganz langer Nachmittag. 11 km vor dem Gipfel kommt nun Movistar nach vorn um die Pace zu machen. 3 km später ist ihre Arbeit getan wie es scheint, sie wollten Bennett, Capecchi und De Marchi stellen, was ihnen nun gelungen ist.
      Da Movistar nichts mehr tut lasse ich jetzt Nicki Sörensen die Arbeit tun um die letzten Beiden auch noch zu stellen. Doch bevor das gelingt treten andere Fahrer an um sich die Punkte zu holen? Die stellen die anderen dann, Karsten Kroon hab ich mitgeschickt, der Punkte wegen, doch sie gehen an Capecchi der wieder dabei war, vor Reichenbach (IAM) und eben Karsten Kroon.

      Es sind jetzt noch 20 km bis ins Ziel, meiner Meinung nach zu viel um eine Attacke durchbringen zu können, doch Kroon soll sich ruhig mal versuchen. Karsten kommt aber nicht alleine weg, es sind insgesamt jetzt 6 Fahrer vorne, nämlich außer ihm noch Gallopin (LTB), Roy (FDJ), Capecchi (MOV), Reichenbach (IAM) und Gaimon (GRS). Dahinter Dean Martin (GRS) mit einem Rückstand von 24 Sekunden, weitere 39 Sekunden dahinter das Feld. Das gibt hier einen Massensprint denke ich.

      Das versucht Tony Gallopin zu verhindern indem er nun in der Abfahrt angreift, doch die Attacke sorgt nur dafür das Gaimon nicht mehr mitkommt. Später als es etwas flacher wird kann er sich doch noch lösen, ja sogar nochmal eine Attacke platzieren die ihm Vorsprung bringt. Von hinten stürmt Dean Martin jetzt nach vorne, doch der will zu früh zuviel, das Feld kommt nun von hinten heran. Und auch Toni Gallopin wird 500m vor dem Ziel seiner Träume noch abgefangen. Von den Sprintern natürlich, Albasini zieht für Matthews an, auf der anderen Straßenseite versucht Meersman dagegen zu halten, doch er verliert es um Reifenbreite.

      Tageswertung:
      1. Michael Matthews (OGE) 5.08,28
      2. Gianni Meersman (OPQ) s.t.
      3. Michael Albasini (OGE) s.t.
      4. Tony Gallopin (LTB) s.t.
      5. Michael Mörkov (TCS) s.t.



      Bergwertung:
      1. Jeremy Roy (FDJ) 13 P.
      2. Philipp Gaimon (GRS) 8 P.
      3. Eros Carpecchi (MOV) 8 P.

      Punktewertung:
      1. Gianni Meersman (OPQ) 25 P.
      2. Michael Matthews (OGE) 25 P.
      3. Toni Martin (OPQ) 17 P.

      Gesamtwertung:
      1. Tony Martin (OPQ) 5.14,29"
      2. Taylor Phinney (BMC) + 4"
      3. Gianni Meersman (OPQ) + 7"
      4. Ramunas Navardauskas (GRS) + 10"
      5. Jonathan Castroviejo (MOV) + 12"

      Erfreulich aus unserer Sicht der fünfte Platz für Michael Mörkov, aber auch das wir alle 8 Fahrer zeitgleich ins Ziel gebracht haben. Verlierer des Tages ist dagegen wohl Gregory Rast der über 7 Minuten schlucken musste und damit seinen bisherigen dritten Rang eingebüßt hat. Tagessieger Michael Matthews verbesserte sich auf Platz 10 mit 15 Sekunden Rückstand.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Donnerstag, 01.05.
      • 1.367,980,- € haben wir per Ende April noch auf dem Konto. Rund 220.000 also weniger als per Ende März. Was mir klar beweist das meine Vermutung schon richtig war das der April nicht so der Burner für uns war.
      • In der World-Tour hat sich natürlich auch einiges getan, hier der aktuelle Stand
        [table][tr][td]Platz[/td][td]Name[/td][td]Nation[/td][td]Team[/td][td]Punkte[/td][/tr]
        [tr][td][align=center]1[/align][/td][td][align=center]Tom Boonen[/align][/td][td][align=center]Belgien[/align][/td][td][align=center]OmegaPharma-Quick Step[/align][/td][td][align=center]293[/align][/td][/tr]
        [tr][td][align=center]2[/align][/td][td][align=center]Fabian Cancellara[/align][/td][td][align=center]Schweiz[/align][/td][td][align=center]TREK Factory Racing[/align][/td][td][align=center]268[/align][/td][/tr]
        [tr][td][align=center]3[/align][/td][td][align=center]Simon Gerrans[/align][/td][td][align=center]Australien[/align][/td][td][align=center]Orica - GreenEdge[/align][/td][td][align=center]263[/align][/td][/tr]
        [tr][td][align=center]4[/align][/td][td][align=center]Michal Kwiatkowski[/align][/td][td][align=center]Polen[/align][/td][td][align=center]OmegaPharma-Quick Step[/align][/td][td][align=center]233[/align][/td][/tr]
        [tr][td][align=center]5[/align][/td][td][align=center]Philippe Gilbert[/align][/td][td][align=center]Belgien[/align][/td][td][align=center]BMC Racing Team[/align][/td][td][align=center]232[/align][/td][/tr]
        [tr][td][align=center]6[/align][/td][td][align=center]Alejandro Valverde Belmonte[/align][/td][td][align=center]Spanien[/align][/td][td][align=center]Movistar[/align][/td][td][align=center]200[/align][/td][/tr]
        [tr][td][align=center]7[/align][/td][td][align=center]Peter Sagan[/align][/td][td][align=center]Slowakei[/align][/td][td][align=center]Cannondale[/align][/td][td][align=center]194[/align][/td][/tr]
        [tr][td][align=center]8[/align][/td][td][align=center]Sebastian Langeveld[/align][/td][td][align=center]Niederlande[/align][/td][td][align=center]Garmin - Sharp[/align][/td][td][align=center]186[/align][/td][/tr]
        [tr][td][align=center]9[/align][/td][td][align=center]Joaquim Rodriguez Oliver[/align][/td][td][align=center]Spanien[/align][/td][td][align=center]Team Katusha[/align][/td][td][align=center]180[/align][/td][/tr]
        [tr][td][align=center]10[/align][/td][td][align=center]Bauke Mollema[/align][/td][td][align=center]Niederlande[/align][/td][td][align=center]Belkin Pro Cycling Team[/align][/td][td][align=center]179[/align][/td][/tr]
        [/table]
      • Auch in der Teamwertung führen wir nun nicht mehr. Omega Pharma hat uns deutlich überholt, hat jetzt 786 Punkte, wir hingegen nur 577. Dritter ist nun Movistar mit 441 Punkten.
      • Tom Boonen konnte Peter Sagan auch in der Weltrangliste überholen, führt jetzt mit 1033 Punkten zu 976. Valverde ist derzeit Dritter mit 939 Punkten.
      • Die größte Verbesserung legte jedoch Michael Rodgers hin, der im April 84 Plätze gutmachen konnte und auf Rang 18 geführt wird. Unser Bester ist weiterhin Nicki Sörensen auf Platz 11 mit 178 Punkten, die er per Ende März aber auch schon hatte.
      • Die meisten Siege hat Arnaud Demare (8) vor Peter Sagan (7). Andre Greipel, Alberto Contador und Marcel Kittel können bislang je 5 Erfolge aufweisen.
      • Michael Kolar meckert immer noch rum was seine Rennplanung angeht. Leck mich!

      Rund um den Finanzplatz Eschborn 201,0 km



      Das Straßenradrennen Eschborn–Frankfurt - Rund um den Finanzplatz gehört neben den Cyclassics in Hamburg und Rund um Köln zu den wichtigsten deutschen Eintagesrennen. Es wird seit 1962 jährlich im Rhein-Main-Gebiet ausgetragen. Seit dem Jahr 1968 findet es am Maifeiertag statt. Früher hieß das Rennen "Rund um den Henninger Turm" und gehörte ab 1995 zum 10 Rennen umfassenden World Cup. Verlor diesen Status jedoch mit Einführung der Pro Tour zu Gunsten der Cyclassics in Hamburg. Einer der Gründe dafür war der feste Termin 1. Mai, der natürlich oft auf einen Wochentag fiel und damit als nicht so günstig angesehen wurde. Heute hat es 1 HC Status. Mit 3 Erfolgen in den Jahren 1999, 2002 und 2006 ist Erik Zabel der erfolgreichste Sieger. 2013 ging der Sieg an Simon Spilak.

      Mein Aufgebot: Edward Beltran, Jay McCarthy, Michael Kolar, Marko Kump, Nikolai Trusov, Jesper Hansen, Evgeni Petrov
      Mein Ziel: keines, das Rennen wird simuliert.

      Daryil Impey (OGE) gewinnt das Rennen im Sprint vor Davide Appollonio (ALM) und Bryan Coquard (EUC). Marko Kump wurde 14. und damit unser Bester.


      Tour de Romandie: 3. Etappe: Sion - Montreux 167,3 km



      Diese dritte Etappe enthält wenige Schwierigkeiten und sollte normaler Weise an die Sprinter gehen, aber natürlich ist es auch wiede eine gute Möglichkeit für Ausreißer hier den Erfolg zu erzielen. Der Veranstalter meint es werden die Sprinter sein. Für mich völlig überraschend trauen sie Michael Mörkov sogar den Sieg zu, daneben werden auch noch Yauheini Hutarovich (ALM) und Jens Debusschere (LTB) genannt. Mich wundert das die nicht auf Meersman setzen, aber egal.

      Ein früher erster Ausreißversuch scheitert heute, natürlich ich schicke ja auch Nicki Sörensen mit. Dann hält man sich zunächst zurück, doch dann kommt der nächste Versuch von Offredo (FDJ), Lander (BMC), Kiemme (IAM) und Cammaerts (COF). Diesem ist mehr Erfolg beschieden. Lander gewinnt den ersten Sprint vor Cammaerts und Offredo. Im Feld kommt es schließlich zu einem Sturz in den neben Bak auch Navardauskas, Dehaes und Van Genechten verwickelt sind. Die haben Probleme wieder ans Feld heran zu kommen, schaffen es letzlich aber dann doch.

      Lander holt sich derweil die 8 Punkte für die Bergwertung der zweiten Kategorie vor Cammaerts und Kiemme. Lander sichert sich auch die zweite Sprintwertung vor Kiemme und Offredo in Oron. Inzwischen sinkt ihr Vorsprung zwar, doch noch sind es über 4 Minuten und es ist nicht entschieden wie das hier ausgehen wird. Etwas klarer sieht man da schon an der zweiten Bergwertung. Hier wird um die Punkte richtig gefightet. Cammaerts, Lander, Offredo heisst es hier schließlich. Doch ihr Vorsprung ist weiter sinkend, nun unter 4 Minuten. Kiemme fällt hier zurück und kommt auch nicht mehr heran. Obwohl im Feld jetzt Tempo gebolzt wird könnte es gut sein das die drei verbliebenen durchkommen.

      Doch dann erwischt es Cammaerts, er passt einen Augenblick nicht auf und stürzt. Damit hat sich das Rennen für ihn natürlich auch erledigt. Nur noch Offredo und Lander sind nun vorne. Doch auch 25 km vor dem Ziel ist immer noch offen ob die beiden durchkommen werden oder nicht, denn ihr Vorsprung liegt immer noch bei 2.18" Ich schicke daher Casper Sörensen und Paulinho mit durch die Führung. Inzwischen weiß ich aber auch so schon das sich Michael Mörkov heute nicht besonders wohl fühlt (-5), was einen Erfolg von ihm sehr unwahrscheinlich werden läßt. An der 20 km Marke sieht es dann doch so aus als wenn das Feld diesen Schlagabtausch gewinnen könnte, denn der Vorsprung ist nun unter 2 Minuten gesunken. 5 km später geben sie auf, nehmen die Beine hoch, das Feld ist jetzt zu nah heran gekommen. Es wird also eine Sprintentscheidung geben.

      Doch da es nun bergab geht fighten die Beiden dann doch plötzlich wieder, können ihren Vorsprung wieder leicht auf eine Minute erhöhen und es sind jetzt keine 10 km mehr. Überraschung?
      Offredo muss knapp 4 km vor dem Ziel passen, doch Lander versucht durchzukommen, hat immer noch 35 Sekunden, wenn kriegen wir ihn erst auf der Ziellinie. Die Pace machen inzwischen wir für Mörkov, doch ob der es vollenden kann?

      2,5 km schließlich noch, immer noch 31 Sekunden auf uns. Bennatti zieht jetzt den Sprint an, Meersman ist neben Mörkov. Matthews und van Rendsburg sind am Hinterrad. Es ist schnell klar das Meersman heute besser ist. Doch ist er gut genug? Er geht in den Wind, zu früh für meinen Geschmack, aber um noch an Lander heran zu kommen muss jetzt auch was passieren. Auch Matthews geht jetzt an Mörkov vorbei. Eijeijei das wird gar nichts. Schließlich erreicht Meersman Lander unter dem Teufelslappen. Matthews ist zuweit zurück als das er ihn noch um den Sieg bringen könnte. Und ich erlebe auch noch eine böse Überraschung. Mörkov schafft es nicht einmal an Bennati vorbei zu kommen.

      Tageswertung:
      1. Gianni Meersman (OPQ) 3.58,28
      2. Sebastian Lander (BMC) s.t.
      3. Michael Matthews (OGE) s.t.
      4. Deniele Bennati (TCS) s.t.
      5. Michael Mörkov (TCS) s.t.



      Bergwertung:
      1. Jeremy Roy (FDJ) 13 P.
      2. Edwig Cammaerts (COF) 13 P.
      3. Sebastian Lander (BMC) 9 P.

      Punktewertung:
      1. Gianni Meersman (OPQ) 50 P.
      2. Michael Matthews (OGE) 41 P.
      3. Sebastian Lander (BMC) 32 P.

      Gesamtwertung:
      1. Gianni Meersman (OPQ) 9.12,54
      2. Tony Martin (OPQ) + 3"
      3. Taylor Phinney (BMC) + 7"
      4. Ramunas Navardauskas (GRS) + 13"
      5. Michael Matthews (OGE) + 14"
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Spoiler anzeigen
      Danke für die Blumen

      Freitag, 02.05.
      • In Frankfurt konnten wir gestern 300 € einnehmen.

      Tour de Romandie: 4. Etappe: Le Bouveret - Aigle 175,4 km



      Heute wird das Klassement verändert werden, nachdem es ja erst Gestern einen Teaminternen Wechsel des gelben Trikots gab. Erwartet wird das sich die großen Kletterer zeigen werden, sprich Rodriguez Oliver, Froome und Daniel Martin. Letzterer hat es ja schon vorgestern kurz probiert.
      Vier Berge der 1. Kategorie stehen dafür auf dem Programm.

      Navardauskas (GRS)greift kurz nach dem Start an, in seinem Gefolge befinden sich Berhane (EUC), Wyss (IAM) und Herrado (MOV). Navardauskas ist kein Kletterer, daher sind die anderen Drei, die in der Gesamtwertung auch nur maximal 40 Sekunden Rückstand haben die gefährlicheren Gegner. Dennoch dürfen sie erstmal weg. 5 km später gehen dann Vandewalle (TFR) und Martens (BEL) hinterher. Vanderwalle hat über 7 Minuten Rückstand, doch Martens ist ebenfalls ein Problem. Doch auch sie dürfen weg und stoßen nach vorne zu den anderen. Das von Quickstep angeführte Feld läßt die sechs jedoch zunächst nicht mehr als 3 Minuten weg.

      Dann kommt der Anstieg zum Col des Planches, ein Hammerding das gleich zu Beginn mehr als 11% zu bieten hat, sind es sogar nur noch knapp 2 Minuten. Es geht jetzt 10 lange Kilometer Bergauf. Vandewalle bekommt schon hier seine ersten Probleme und fällt aus der Gruppe etwas zurück. Auf dem letzten Kilometer dann auch Martens. Die Gruppe kann ihren Vorsprung im Anstieg aber deutlich ausbauen, Herrada holt sich die Bergwertung vor Berhane und Wyss.
      Hier die aktuelle Rennsituation an der Bergwertung



      Es geht jetzt kurz ins Tal, dann nach Champex hinauf. Dieser Anstieg ist sogar 11,5 km lang, dafür aber nicht ganz so heftig wie der Erste, der das Feld ja schon gesplittet hat. Mir gefällt gar nicht das die Ausreißer hier nun schon über 6 Minuten voraus sind. Das könnte deren Tag werden, aber ich kann es ja nicht ändern. Martens hat in der Abfahrt übrigens den Anschluß wieder schaffen können. Genau wie es auch im Feld zum Zusammenschluß kam. In Champex fällt Martens wieder raus, die Wertung geht an Navardauskas vor Berhane und Wyss. Man teilt sich also die Punkte redlich. Hier die aktuelle Rennsituation



      Über 7 Minuten nun bereits, daran werden wir jetzt in der Abfahrt arbeiten müssen, Kroon, Bennati und Mörkov dürfen mal was arbeiten. Lotto hilft auch mit, so das wir den Vorsprung zumindest mal etwas reduzieren können. in St. Maurice wird die erste der beiden Sprintwertungen abgenommen. Berhane ersprintet sich die Punkte vor Navardauskas und Herrada, wobei hier nur Berhane gesprintet ist. Es folgt nun der Anstieg nach Les Giettes. Vorher stellt das Feld allerdings noch Vandewalle, damit den ersten der ehemals 6 Ausreißer.

      Der Anstieg ist gut 9 km lang, am Anfang richtig heftig mit fast 12%, doch dann wird es etwas leichter. Mit etwas über 3 Minuten gehen die vier vorn in diesen Anstieg. Ich beende unsere Nachführarbeit an dieser Stelle aber auch. Simon Geschke (GIA) versucht nun erfolgreich wegzukommen. Was mich nun wieder umdenken läßt, die drei kommen eh nicht mit der Spitze ins Ziel, sollen sie hier also doch ruhig die Pace machen. Doch bevor das der Fall ist folgen auch noch Anacona (LAM) und Bennett (CAN) dem Beispiel von Geschke. Knapp 7 km vor dem Gipfel ist es dann Rodriguez Oliver der hier attackiert. Was passiert jetzt? Losada (KAT) ist der Nächste der sich verabschieden möchte. Nur nicht nervös werden sag ich mir in dieser Phase. Wobei Rodriguez Oliver natürlich ein Hammer ist. Das man den so fahren läßt wundert mich ehrlich gesagt doch ein wenig.

      Da die anderen drei sowieso ziemlich fertig sind schicke ich jetzt Paulinho mit durch die Führung. Aber es ist gerade völlig unübersichtlich geworden. 3 km vor dem Gipfel attackiert dann Rigoberto Uran (OPQ), Gesink (BEL) geht ihm nach. Rodriguez Oliver holt sich die Bergwertung vor Bennett die wie noch ein paar andere nach vorne gekommen sind. Dritter wird Berhane. Auch hier noch einmal die aktuelle Rennsituation.



      Es geht jetzt runter nach Bex wo die zweite Sprintabnahme folgt. In der Abfahrt gelingt es Geschke und Anacona zu stellen. Die Wertung geht auch an Rodriguez Oliver, dieses Mal vor Bennett und Wyss. Was daran liegt das Rodriguez Oliver jetzt als Solist vorne fährt. Der hat die mal gerade eben alle abgehängt. Der letzte Anstieg führt nun nach Villars hinauf. Rund 14 km lang und auch wieder recht steil. Von dort geht es dann nur noch 15 km bergab ins Ziel.

      Robert Gesink ist der nächste den das noch 40 Fahrer starke Feld einholen kann. Für Rodriguez Oliver sind es jetzt noch 11 km. 45 Sekunden hat er auf Wyss und Herrada. Weitere 25 auf Navardauskas, Bennett und Berhane. Rigoberto Uran folgt als Solist nochmal 33 Sekunden zurück, dann das Feld indem sich neben Froome und Dan Martin auch Majka, Chris Anker Sörensen und Paulinho befinden.

      Navardauskas und Berhane fallen nun zurück, hätte mich auch gewundert wenn die hier hochkämen. Zwei km weiter ist eigentlich schon klar wer diese Etappe gewinnen wird, scheint jedenfalls so, Joaquim Rodriguez Oliver natürlich der nun schon 1.28" Vorsprung auf Rigoberto Uran aufweist. 27 Sekunden dahinter Wyss, Herrada und Bennett. Weitere 36 Sekunden dahinter die Gruppe um Froome.

      6,5 km noch, Joaquim weiter sehr souverän mit 1.49 auf Uran, der seinerseits nun mit nur noch 1.10" auf die noch 22 Fahrer starke Gruppe um Froome. 2.03" und 1.04" lauten die Zeiten als es noch 4,5 km sind. Majka fühlt sich scheinbar stark, führt die auf 7 Fahrer geschrumpfte Froome Gruppe nun an. Helfer hat er aber auch keine mehr. Froome dagegen schon. 5 km vor dem Gipfel tritt Froome dann in die Pedale, zieht gleichmäßig das Tempo an und sprengt die Gruppe damit noch einmal. Dabei jetzt nur noch Martin, Betancur und Majka. Doch Letzterer hat seine Probleme da mithalten zu können.

      Der letzte Kilometer bergan für Rodriguez Oliver, er ist jetzt so gut wie durch. 2.28 auf Uran, der jetzt aber nur noch 28 Sekunden vor Froome und Co. Majka erholt sich und kämpft sich wieder an Froome heran und dann attackiert er sogar. Springt nach vorn zu Uran und geht an dem noch vor dem Gipfel vorbei, somit als Zweiter in die Abfahrt. Uran kann die anderen dann auch nicht mehr auf Distanz halten und wird eingeholt.

      Beim Rückblick erkenne ich das Casper Sörensen hinter den Vier Verfolgern von Majka auftaucht. Das wär nen Ding wenn der noch zu denen auffahren könnte. Majka gibt derweil in der Abfahrt alles was er hat, kann seinen Vorsprung leicht ausbauen und den Rückstand auch etwas reduzieren. 10 km vor der Ziellinie ist Sörensen auf die Froome Gruppe aufgefahren. Wahnsinn, denke ich nur. Paulinho ist eine Gruppe dahinter, auch nicht schlecht. Doch es geht eigentlich nur noch darum ob Majka diesen Zweiten Platz holen kann. Er hat knapp eine Minute herausholen können, doch Froome kommt jetzt als Solist hinterher und das wird noch richtig eng, derweil steht der Sieger ja längst fest.

      5 km noch, 46 Sekunden auf Froome, 56 auf Uran. Auf der anderen Seite 2 km, oder 2.11" Rückstand. 3 km noch, Froome kommt mit Macht, noch 30 Sekunden, 1 km noch, Froome ist da und Rodriguez Oliver im Ziel. Uran? Der hat noch 44 Sekunden. Platz 2 oder 3 also? Am Ende entscheidet eine Vorderradlänge zu Gunsten von Majka. Uran wird dagegen sogar noch ein- und überholt.

      Tageswertung:
      1. Joaquim Rodriguez Oliver (KAT) 4.49,30
      2. Rafal Majka (TCS) + 2.38"
      3. Chris Froome (SKY) s.t.
      4. Carlos Betancur (ALM) + 3.25"
      5. Daniel Martin (GRS) s.t.



      Bergwertung:
      1. Joaquim Rodriguez Oliver (KAT) 24 P.
      2. Natnael Berhane (EUC) 22 P.
      3. Jose Herrada (MOV) 20 P.

      Punktewertung:
      1. Gianni Meersman (OPQ) 50 P.
      2. Joaquim Rodriguez Oliver (KAT) 48 P.
      3. Michael Matthews (OGE) 41 P.

      Rafal Majka führt jetzt die Jungprofiwertung an und auch die Teamwertung sieht uns jetzt vorne.

      Gesamtwertung:
      1. Joaquim Rodriguez Oliver (KAT) 4.49,30
      2. Chris Froome (SKY) + 2.30"
      3. Rafal Majka (TCS) + 3.03"
      4. Rigoberto Uran Uran (OPQ) + 3.42"
      5. Daniel Martin (GRS) + 3.45"

      Platz 6 geht jetzt an Chris Anker Sörensen der heute Tagessiebter wurde und Sergio Paulinho ist 14. Er kam als Achter rein. Ein fast perfektes Rennen für uns also, außer das wir eben dem Tagessieger Beifall zollen müssen für diese Leistung heute.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Spoiler anzeigen
      Sorry, ich bin gesundheitlich gerade nicht so gut dabei, deshalb heute erst das nächste Update

      Samstag, 03.05.
      • BigMat Auber wird durch Mx3 in der nächsten Saison ersetzt werden, das steht seit heute fest. Der Vertrag läuft bis 2018.

      Tour de Romandie: 5. Etappe: Fribourg - Fribourg 175,0 km



      Michael Matthews gewinnt in Fribourg

      Michael Matthews gewinnt den Sprint des Feldes gegen Luka Mezgec und Michael Mörkov. Dabei war Matthews noch 67 km vor dem Ziel gestürzt und wurde von seiner Mannschaft wieder ans Feld heran geführt. Da strich man ihn gedanklich aus dem Favoritenfeld zu dem er neben Meersman fraglos gehörte. Nachdem gestern das Klassement halbwegs entschieden wurde hatte man heute eigentlich einen Tag der Ausreißer erwartet.
      Die bildeten sich auch, nach etlichen Versuchen stand eine 10er Gruppe bestehend aus Commaerts (COF), Jeanneson (FDJ), Arashiro (EUC), Kern (ALM), Sprick (GIA), Lutsenko (AST), Elmiger (IAM), Hondo (TFR), Marino (CAN), Morton (GRS). Doch man ließ sie zunächst nicht weiter als eine Minute weg.

      Grund dafür war das Tinkhoff - Saxo das Tempo im Feld bestimmte. Zwar war der Beste dieser Gruppe bereits mit über 13 Minuten Rückstand notiert, doch offenbar war den Gelben die Gruppe schlicht zu groß. Erst als Lutsenko stürzte, sowie Marino, Commaerts, Hondo, Kern und Morton zu Beginn der dritten Runde gestellt waren, mithin nur noch vier Ausreißer übrig blieben ging Tinkhoff - Saxo aus der Führungsarbeit heraus. Schnell konnten die vier verbliebenen, Sprick, Elmiger, Jeanneson und Arashiro, einen Vorsprung von über 5 Minuten herausfahren. Die vier sicherten sich unterwegs dann auch alle Wertungen, doch 10 km vor dem Ende war die Flucht vorbei und es kam zum Sprintfinale.

      Für Michael Matthews ist es bereits der zweite Tagessieg bei der Romandie Rundfahrt, auch die zeite Etappe nach Sion ging auf seine Kappe. Er übernimmt damit auch das grüne Trikot des Punktbesten von Meersman. In der Berg- wie auh in der Gesamtwertung änderte sich heute nichts.



      Tageswertung:
      1. Michael Matthews (OGE) 3.52,37
      2. Luka Mezgec (GIA) s.t.
      3. Michael Mörkov (TCS) s.t.
      4. Joaquim Rodriguez Oliver (KAT) s.t.
      5. Michael Albasini (OGE) s.t.

      Bergwertung:
      1. Joaquim Rodriguez Oliver (KAT) 24 P.
      2. Natnael Berhane (EUC) 22 P.
      3. Jose Herrada (MOV) 20 P.

      Punktewertung:
      1. Michael Matthews (OGE) 66 P.
      2. Joaquim Rodriguez Oliver (KAT) 61 P.
      3. Gianni Meersman (OPQ) 60 P.

      Gesamtwertung:
      1. Joaquim Rodriguez Oliver (KAT) 17.55,20
      2. Chris Froome (SKY) + 2.30"
      3. Rafal Majka (TCS) + 3.03"
      4. Rigoberto Uran Uran (OPQ) + 3.42"
      5. Daniel Martin (GRS) + 3.45"

      Sonntag, 04.05.
      • Für die vier Tage von Dünkirchen haben sich u.a. Kittel, Degenkolb und Demare angemeldet wie der Veranstalter heute bekannt gibt. Für mich in soweit interessant als das damit die drei schon mal nicht den Giro fahren werden. Können sie nicht, weil der Giro zeitgleich läuft.

      Tour de Romandie: 6. Etappe: Neuchatel - Neuchatel 18,5 km (EZF)



      Den Abschluß der Rundfahrt macht das Zeitfahren in Neuchatel über 18,5 km. Die Favoriten sind Tony Martin, Taylor Phinney und natürlich Chris Froome. Ob es dem allerdings gelingt 2.30" auf 18,5 km wettzumachen darf denn doch bezweifelt werden. Für mich ist es wichtig Majka auf Platz 3 zu behalten, was schwer genug werden dürfte, da er kein ausgesprochener Zeitfahrer ist.

      In Cornaux (6,1 km) und Frochaux (12,1 km) werden Zwischenzeiten abgenommen, es ist ein Anstieg enthalten der in der Spitze über 16% aufweist, zum Glück aber nur gut 2 km lang ist. Juraj Sagan eröffnet das Rennen der verbliebenen 158 Fahrer, doch seine Zeit ist nichts besonderes und wird sofort unterboten. Nach den ersten 40 Fahrern heisst die Reihenfolge Maciej Bodnar (CAN) 27,22" vor Michel Koch (CAN) + 19" und Jos van Emden (BEL) + 21". Doch das ist noch nichtssagend.

      Nach der Hälfte der Fahrer hat sich mit Taylor Phinney schon der erste der Favoriten gezeigt, er führt nun mit 27,00 Minuten, vor Kristof Vandewalle (TFR) und Jose Gutierez Palacios (MOV) mit 9 bzw. 17 Sekunden Vorsprung. Von uns sind bereits Michael Mörkov und Karsten Kroon im Ziel. Mörkov hält sich zur Zeit noch auf Platz 7 während Kroon 34. ist. Mit Blick auf Froome kann ich nun aber schon sagen das es nicht unmöglich ist hier 2 Minuten heraus zu fahren.

      Tony Martin holt an der ersten Zwischenzeitnahme gleich mal 13 Sekunden auf Phinney heraus, was für eine Ansage. Die nächste Nachricht die mich dann erreicht überrascht mich Nicki Sörensen fährt Bestzeit an Chrono 2. Hä? Zu schnell angegangen, am Ende hat er 51 Sekunden Rückstand auf Phinney uns ist völlig verausgabt. Anders dagegen Tony Martin, an Chrono 2 hat er schon 32 Sekunden auf Phinney herausgefahren, 28 auf Sörensen der hier noch führte. Tom Dumoulin (GIA) ist jetzt auch auf der Strecke und schiebt sich an Chrono 1 zwischen Martin und Phinney. 8 Sekunden hinter bzw. 5 Sekunden davor. Dann kommt Tony Martin in 26.16" ins Ziel, das sind ja nur mal gerade 43 Sekunden auf Phinney. Das Dumoulin auf Bestzeitkurs ist zeigt sich an Chrono 2, dort hat er nur 10 Sekunden Rückstand auf Martin. Im Ziel sind es dann 16 Sekunden, Platz 2 im Moment.

      Die letzten 20 Fahrer noch, bislang konnte niemand mehr an die Bestzeiten heran. Navardauskas und Peter Velits sind hier noch die stärksten, kommen aber an den Zwischenzeiten nicht in die Top Five. Paulinho ist jetzt unterwegs, an der ersten Zwischenzeit ist er enttäuschend mit bereits 46 Sekunden Rückstand. Das sieht nicht nach Verbesserung aus. Und es geht nun in die Top 10. Betancur auf 7 gelegen legt an Chrono 1 50 Sekunden Rückstand hin, der direkt vor ihm fahrende Brajkovic hat dort nur 20 Sekunden verloren. Für Chris Anker Sörensen sind es 42, ebenso für Daniel Martin. Uran hat 43 Sekunden und nun sind wir gespannt auf Majka, der ist enttäuschend, 56 Sekunden Rückstand bereits, das wird aber ganz eng. Chris Froome kommt hinter ihm, Bestzeit, 7.43" zeigt die Uhr für ihn, 3 Sekunden besser als Martin. Wir warten auf Rodriguez Oliver, 47 Sekunden hat der bereits hier verloren, das wird aber sowas von eng.

      Chrono 2, Chris Horner hat hier 29 Sekunden, ist damit zur Zeit Vierter, Brajkovic 38 Sekunden, Betancur 1.12". Dann Sörensen mit 46 Sekunden, Martin hat 52", damit wäre Sörensen an dem knapp vorbei, Uran hat 1.10" auch den hätte er im Sack. 18.29" jetzt für Froome der schon an Majka vorbei ist. Bestzeit und was für eine, 22 Sekunden vor Martin. 1.39" heisst es für Majka, das ist in etwa Uran Nieveau. Oha, hier geht bestimmt noch was im Klassement, erst Recht wenn man den Rückstand von Rodriguez Oliver betrachtet. 1.20" auf Froome sagt die Uhr, noch 70 Sekunden also. Könnte knapp reichen, aber wait and see.

      Sörensen kommt rein, hat 1.10" auf Martin hier verloren, jetzt können wir rechnen, Daniel Martin 1.21" den hat er, Uran 1.40", den hat er auch, 25.51" sagt die Uhr dann für Froome, er gewinnt das Zeitfahren, 24 Sekunden vor Martin, heisst Majka muss unter 2.20" bleiben wenn er seinen Treppchenplatz nicht an Sörensen abgeben will. Nein, 2.25" sind es auf Froome und nun die Entscheidung über den Rundfahrtsieg, 1.52" das reicht!

      Tageswertung:
      1. Chris Froome (SKY) 25,51"
      2. Tony Martin (OPQ) + 25"
      3. Tom Dumoulin (GIA) + 42"
      4. Taylor Phinney (BMC) + 1.09"
      5. Chris Horner (LAM) + 1.11"



      Bergwertung:
      1. Joaquim Rodriguez Oliver (KAT) 24 P.
      2. Natnael Berhane (EUC) 22 P.
      3. Jose Herrada (MOV) 20 P.

      Punktewertung:
      1. Michael Matthews (OGE) 66 P.
      2. Joaquim Rodriguez Oliver (KAT) 61 P.
      3. Gianni Meersman (OPQ) 61 P.

      Gesamtwertung:
      1. Joaquim Rodriguez Oliver (KAT) 18.23,04
      2. Chris Froome (SKY) + 37"
      3. Chris Anker Sörensen (TCS) + 3.32"
      4. Rafal Majka (TCS) + 3.36"
      5. Daniel Martin (GRS) + 3.39"
      6. Rigoberto Uran URan (OPQ) + 3.55"a
      7. Chris Horner (LAM) + 4.09"
      8. Carlos Betancur (ALM) + 4.09"
      9. Janez Brajkovic (AST) + 4.12"
      10. Mikel Nieve Iturralde (SKY) + 4.27"

      Da wurde doch noch einmal das Klassement durcheinander gewürfelt. Für uns gibt es nun was zum Nachdenken, natürlich war Majka heute in schwacher Tagesform, doch Chris Anker Sörensen war auch nicht in Bester Verfassung. Wer ist also der Bessere Kapitän für den Giro? Paulinho komplettiert als 14. unseren Mannschaftserfolg, Majka bleibt darüber hinaus bester Jungprofi. Und noch eine Frage bleibt unbeantwortet für den Moment, nämlich ob Chris Froome beim Giro antritt. Er ist in Topform, das hat er heute gezeigt. Ich fürchte er startet.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Montag, 05.05.
      • 15.200 € konnten wir bei der Romandie einnehmen.

      Mittwoch, 07.05.
      • Heute starten die 4 Tage von Dünkirchen, aber auch die Tour of Azerbaidjan. An letzterer nehmen wir teil.
      • John Degenkolb (GIA) holte sich den ersten der 4 Tage von Dünkirchen als Solist vor Arnaud Demare (FDJ) und Mickael Delage (FDJ). Er kam 20 Sekunden vor den anderen beiden ein und führt daher mit 26 bzw. 32 Sekunden Vorsprung in der Gesamtwertung.

      Tour of Azerbaidjan
      Die Aserbaidschan-Rundfahrt gibt es erst seit 2012, seit dem letzten Jahr unter dem heutigen Namen. Im letzten Jahr war sie noch ein 2.2 Rennen, dieses Jahr jedoch schon 2.1. Vermutlich auch wieder so ein Entwicklungsprojekt der UCI. Allerdings ein durchaus Anspruchvolles. Es geht über 5 Etappen.

      Mein Aufgebot: Jay McCarthy, Michael Kolar, Marko Kump, Nicolai Trusov, Matteo Tosatto, Jesper Hansen
      Mein Ziel: Wir sind hier weil Marko Kump hier starten wollte, das Rennen wird simuliert.

      Tour of Azerbaidjan: 1. Etappe: Baku - Sumqayit 149,9 km



      Die erste absolut flache Etappe wurde wie zu erwarten im Sprint entschieden. Michael Albasini (OGE) gewann sie vor seinem Teamkamaraden Leigh Howard (OGE) und Jonathan Cantwell von Drapac.

      Tageswertung:
      1. Michael Albasini (OGE) 3.13,58
      2. Leigh Howard (OGE) s.t.
      3. Jonathan Cantwell (DPC) s.t.

      Gesamtwertung:
      1. Michael Albasini (OGE) 3.13,58
      2. Leigh Howard (OGE) + 8"
      3. Jonathan Cantwell (DPC) + 12"

      Donnerstag, 08.05.
      • An der Tour of California nehmen u.a. Peter Sagan, Fabian Cancellara und Philippe Gilbert teil. Das Rennen startet am 11. Mai geht über 8 Etappen.
      • Auch die zweite Etappe der vier Tage von Dünkirchen geht an John Degenkolb (GIA). Zweiter wird sein gestern abgeschlagen gelandetere Teamkollege Marcel Kittel vor Arnaud Demare. In der Gesamtwertung bleibt Degenkolb damit 38 Sekunden vor Demare und 52 Sekunden vor Delage in Front.

      Tour of Azerbaidjan: 2. Etappe: Baku - Ismayilli 130,4 km



      Die zweite Etappe über deutlich anspruchvollereres Gelände als gestern ging an, wen überraschts? Michael Albasini (OGE). Er siegte aus einer Fünfer Gruppe heraus vor Elia Favili (LAM) und Mikel Landa (AST). Der letzte Hügel spaltete das Feld.

      Tageswertung:
      1. Michael Albasini (OGE) 3.16,19
      2. Elia Favili (LAM) s.t.
      3. Mikel Landa (AST) s.t.

      Gesamtwertung:
      1. Michael Albasini (OGE) 6.29,37
      2. Elia Favili (LAM) + 28"
      3. Mikel Landa (AST) + 32"

      Freitag, 09.05.
      • Auf der dritten Etappe der vier Tage von Dünkirchen war heute Marcel Kittel vor John Degenkolb als Erster im Ziel. Arnaud Demare blieb erneut nur Platz 3. Er bleibt aber Zweiter der Gesamtwertung hinter John Degekolb und vor Mickael Delage.

      Tour of Azerbaidjan: 3. Etappe: Qabala - Qabala 180,3 km



      Die heute weitgehend flache Etappe hat ein schwieriges Ende, das durchaus geeignet ist am Klassement zu schrauben und fast wie erwartet kam es auch, das Feld wurde in Grüppchen gespalten. Ganz vorne eine Sechser Gruppe aus der Mikel Landa dann erfolgreich war und die 16 Sekunden ins Ziel retten konnte. Michael Albasini der Führende der Gesamtwertung und bislang zweifacher Etappensieger hatte sogar 27 Sekunden Rückstand und verlor damit sein Trikot.

      Tageswertung:
      1. Mikel Landa (AST) 4.23,12
      2. Haimar Zubeldia (TFR) s.t.
      3. Maxim Iglinskiy (AST) s.t.

      Gesamtwertung:
      1. Mikel Landa (AST) 10.53,01
      2. Michael Albasini (OGE) + 15"
      3. Maxim Iglinskiy (AST) +41"

      Die Entscheidung wird aber wohl erst auf der morgigen Etappe fallen.


      Giro D´Italia
      Es ist soweit, die erste Saisonhälfte hat ihren Höhepunkt mit der ersten der drei Grand Tours erreicht. Seit 1909 radelt man durch Italien, heute ist der Giro wohl das zweitwichtigste Rennen nach der Tour, noch vor der Vuelta.
      Wie auch die Tour entstand der Giro, in diesem Fall angeregt durch die Tour die es schon seit 1903 gibt, durch die Idee einer Zeitung bzw. deren Redakteure. In diesem Fall der Gazzetta dello Sport. Daher fährt man hier auch nicht um ein gelbes sondern um ein rosanes Trikot. Der Führende der Punktewertung trägt ein rotes, der Führende der Bergwertung ein Blaues Trikot. Es wird jährlich mit Ausnahme der zwei Weltkriege im Mai/Anfang Juni ausgetragen. Grand Tour bedeutet soviel das das Rennen über drei Wochen geht. Andere Rennen gehen maximal über 8 - 9 Tage. Der Giro geht über 21 Etappen, normaler Weise 23 Tage, denn es gibt auch zwei Ruhetage, dieses Jahr sind es jedoch 3 Ruhetage womit sich die Rundfahrt um einen Tag verlängert. Der Giro hat genau wie die Tour auch seine Höhen und Tiefen hinter sich, doch er hat sie alle überlebt.

      Gerne nimmt man auch einen Start des Rennens im Ausland vor, so startete man zuletzt 2010 in den Niederlanden, 2012 in Dänemark. In diesem Jahr startet man in Nordirland. 2016 wird es erneut in die Niederlande gehen und 2018 ist ein Start in Israel geplant. Weitere Auslandsbesuche gehören ebenfalls öfter zum Programm, dann jedoch in den direkten Nachbarländern.

      Titelverteidiger ist Vincenzo Nibali der letztes Jahr vor Rigoberto Uran und Cadel Evans siegreich war.

      Beim Giro gibt es etliche Sonderwertungen, die das Spiel leider nicht wieder gibt, ebenso wenig die Besonderheiten der Berg- wie der Punktwertung, was nach so langer Zeit wo es dieses Spiel schon gibt eigentlich etwas traurig ist. Man könnte sie zwar ausrechnen, doch das ist etwas viel der Mühe.
      Es wird 8 Flachetappen, 3 hügelige Etappen und 7 Bergetappen geben, dazu ein Mannschaftszeitfahren, 2 Einzelzeitfahren, wovon eines ein Bergzeitfahren ist. Im Gegensatz zur Tour wo die erste Woche komplett den Sprintern gehört versucht man an jedem Girowochenende ein Highlight zu setzen das Einfluß auf die Gesamtwertung haben kann. Die letzte Rennwoche hat dann allerdings die extremen Schwierigkeiten im Programm um nicht vorzeitig die Spannung heraus zu nehmen. Hier muss man fit sein. Und genau das ist das Problem einer dreiwöchigen Rundfahrt, man kann gar nicht jeden Tag in Höchstform sein.

      Mein Aufgebot: Michael Mörkov Christensen, Matti Breschel, Daniele Bennati, Michael Rodgers, Rafal Majka, Bruno Pires, Rory Sutherland, Chris Anker Sörensen, Jesus Blazques, Sergio Paulinho.
      Mein Ziel: Top 5, 1-2 Etappensiege, Bergtrikot
      Sponsorenziel: Gesamtsieg

      Kommen wir zur Startliste. Joaquim Rodriguez ist für Katusha hier und auf Grund der Vorleistungen einer der Favoriten auf den Gesamtsieg, Movistar hat Nigel Quintana am Start, Astana hat den Titelverteidiger, Vincenzo Nibali dabei, Mark Cavendish ist hier, ein wenn nicht der Kandidat für das Punktetrikot, aber auch Rigoberto Uran, der Vorjahrszweite, beide starten für Omega Pharma. Sky hat Richie Porte dabei, jedoch nicht Chris Froome - puuh -
      Weitere Namen, Andre Greipel, Pozzovivo, Thomas Voeckler, Bouhanni, Kelderman, Evans, Tom Dumoulin, Dan Martin. Ein durchaus erlesenes Feld, was beim Giro leider nicht immer der Fall war.

      Giro D´Italia: 1. Etappe: Belfast - Belfast 21,7 km (MZF)



      Der Auftakt findet dieses Jahr wie gesagt in Belfast (Nordirland) statt. Dies mit einem Mannschaftszeitfahren, was für den Giro auch nicht ungewöhnlich ist. Die Teams von SKY, Trek und BMC sind hier favorisiert. Ich simuliere diese Etappe.
      In der Realität ging die heutige Etappe an OricaGreen Edge (OGE) in 24.42"

      Sky gewinnt Sie schließlich fast Erwartungsgemäß. Christian Knees führt das Team über die Ziellinie und darf daher morgen in Rosa fahren.

      Tageswertung:
      1. SKY 24.29"
      2. Trek Factory + 16"
      3. Astana + + 26"
      4. BMC + 27"
      5. Tinhoff - Saxo + 39"

      Berg und Punktwerte wurden noch nicht vergeben. Die Jungprofiwertung führt Giacomo Nizzolo von Trek an, die Mannschaftswertung natürlich SKY.

      Gesamtwertung:
      1. Christian Knees (SKY) 24.29"
      2. Philip Deignan (SKY) s.t.
      3. Kanstantsin Siutsou (SKY) s.t.
      4. David Lopez (SKY) s.t.
      5. Mikel Nieve (SKY) s.t.
      6. Dario Cataldo (SKY) s.t.
      7. Danny Pate (SKY) st.
      8. Bernhard Eisel (SKY) s.t.
      9. Richie Porte (SKY) s.t.
      10. Jens Voigt (TFR) + 16"

      Mit nur 39 Sekunden Rückstand kann ich wohl mehr als zufrieden sein.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
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      Keine Ahnung was mich da geritten hat oder an was ich da gerade gedacht habe, ich weiß eigentlich wie der Mann heisst.

      Und was die 10 Fahrer angeht, ja irgendwie muss ich doch gewinnen *fg* Psst. nicht der Rennleitung verraten. Nein, Paulinho ist eine Falschinformation.

      Samstag, 10.05.
      • Die vier Tage von Dünkirchen endeten heute mit einem Erfolg von Gianluca Brambilla (OPQ) der die Etappe als Solist beenden konnte. John Degenkolb kam 17 Sekunden später ins Ziel und verteidigte damit die Gesamtführung erfolgreich. Tony Gallopin wurd Zweiter jedoch bereits 1.33" zurück. Arnaud Demare wurde am Ende mit 1.36" Rückstand Gesamtdritter.

      Tour of Azerbaidjan: 4. Etappe: Qabala - Pirqulu 151,8 km



      Die Bergetappe holte sich heute Laurens Ten Dam vor Julian Arredondo und Haimar Zubeldia. Dies mit 7 Sekunden Vorsprung als Solist. Mikel Landa kam ebenfalls 7 Sekunden danach rein und verteidigte damit seine Führung in der Gesamtwertung.

      Tageswertung:
      1. Laurens Ten Dam (BEL) 4.24,28
      2. Julian David Arredondo (TRF) + 7"
      3. Haimar Zubeldia (TFR) s.t.

      Gesamtwertung:
      1. Mikel Landa (AST) 15.17,36
      2. Laurens Ten Dam (BEL) + 22"
      3. Haimar Zubeldia (TFR) + 50"


      Giro D´Italia: 2. Etappe: Belfast - Belfast 216,1 km



      Wir sind immer noch in Belfast, es gibt heute quasi eine Rundreise durch Nordirland. Der Kampf um die Punkt- und Bergwertung wird heute unterwegs eröffnet. Wie gehabt gibt es unterwegs 3,2 und eine Bonussekunde zu gewinnen, sowie 8,6,4,3,2 Punkte für die Punktwertung. Die beiden Anstiege gehören zur 4. Kategorie, hier gibt es jeweils 3,2,1 Punkt für die Bergwertung. Im Ziel gibt es schließlich 10,6 und 4 Bonussekunden für die ersten Drei, dazu Punkte für die Punktwertung für die ersten 15 Fahrer.
      Alles andere als eine Sprintankunft dürfte eine Überraschung sein, auch wenn es heute durch offenes rauhes Gelände geht wo der Wind durchaus Einfluß haben kann. Es geht zunächst nach Bushmills in den Norden zur Atlantikküste, von dort entlang der irischen See zurück nach Belfast. Favoriten sind daher heute die Sprinter, allen voran natürlich Mark Cavendish. Nacer Bouhani (FDJ) und Andre Greipel (LTB) werden daneben als größte Favoriten auf den Tagessieg genannt. In der Realität gewann hier Marcel Kittel, doch der ist nicht am Start, sondern fährt wie wir wissen in Dünkirchen.

      Noch innerhalb Belfasts löste sich eine 10 Fahrer starke Gruppe aus dem Feld. Die sich einerseits aber uneins war und andererseits vom Feld auch gejagt wurde. Als schließlich nur noch ein Fahrer, nämlich Brutt (KAT) übrig blieb stellte das Feld seine Bemühungen ein, löste aber damit auch wieder aus das neue Fahrer eine Attacke starteten. Turgot (ALM) und Gatto (CAN) gelang es schließlich nach vorne zu stoßen. Zu dritt ging es dann auf die nächsten Kilometer. Man ließ sie fahren und ein Maximalvorsprung von knapp 8 Minuten war ca. 120 km vor dem Ziel erreicht. Die Sprintwertung in Bushmills ging an Gatto vor Brutt und Turgot. Da aber die ersten fünf hier Punkte bekommen gab es auch einen Sprint im Feld um die Plätze. Coquard (EUC) gewann den vor Greipel und Cavendish.

      Turgot wurde beim Sprint bzw. im nachfolgenden ansteigenden Gelände von den anderen beiden abgehängt und vom Feld noch vor Cushendall, der ersten Bergwertung geschluckt. Christian Knees für den das Tragen des Rosa Trikots natürlich eine besondere Ehre ist und der es höchstwahrscheinlich heute abend an einen seiner Teamkollegen weiter geben wird, zeigt sich bei Rennhälfte erstmals vorn. Cushendall sieht schließlich Oscar Gatto vorn, er holt sich die Punkte dank eines kleinen Zwischensprints vor Brutt. Platz 3 wird aus dem Feld herausgefahren geht schließlich an Rabottini (NRI). Rodgers war hier zwar mitgesprintet, geht aber leer aus, genau wie Bennati beim Zwischensprint zuvor.

      Oscar Gatto wird morgen in Blau fahren, denn er gewinnt auch die zweite Bergwertung des Tages vor Brutt. Rodgers macht es dieses Mal besser und holt sich den letzten Punkt. Bis zum Ziel sind es jetzt noch 26 km und der Vorsprung ist auf knapp 2 Minuten gesunken. Wobei Gatto attackiert hat und sich damit von Brutt lösen konnte, somit nun als Solist vorne ist. Das wird ihm nichts helfen, das Sprintfinale scheint vorgezeichnet. Zumindest für den völlig erschöpften Brutt ist es schon 2 km später vorbei.

      Offensichtlich hat sich Greipel was ausgerechnet, er schickt seine Kameraden nun zum Tempo bolzen nach vorn, die knappe Minute die Gatto noch hat wird da wirklich nicht reichen. Das Tempo ist nun so hoch das hinten Fahrer reißen lassen müssen. Der Wind sag ich nur, der Wind. Um Gatto ist es 4 km vor dem Ziel dann geschehen und nun geht es vorne im Feld richtig wild zu. Bennati soll Mörkov in Position fahren, doch irgendwie klappt das gar nicht.
      Erstaunlicher Weise ist Greipel schon recht früh aus dem Rennen, Trentin führt dagegen Cavendish nach vorn, an seinem Hinterrad nun Theo Bos. Doch plötzlich ist der Greipelzug wieder da, ja es sieht sogar aus als wenn sie jetzt endshneller wären. Und ganz rechts kommt FDJ für Bouhanni. Wir mitten dazwiwschen, aber irgendwie doch nicht.

      Greipel geht nun raus, Mörkov auch, Cavendish kommt von hinten, Modolo auch, der wird es nicht packen, nein es geht zwischen Cavendish und Greipel. Cavendish geht an Greipel vorbei und holt sich diese Etappe.

      Tageswertung:
      1. Mark Cavendish (OPQ) 4.39,20
      2. André Greipel (LTB) s.t.
      3. Sacha Modolo (LAM) s.t.
      4. Bryan Coqard (EUC) s.t.
      5. Michael Mörkov (TCS) s.t.



      Es ist bereits die sechste Giro Teilnahme von Mark Cavendish und es ist bereits die 18 Etappe die er beim Giro gewann. Letztes Jahr brachte er dazu das rote Trikot das Punktbesten nach Hause. Das will er offensichtlich verteidigen. Bei der Tour hat er bislang sogar schon 25 Etappensiege erzielen können. Und er ist einer der Fahrer der bei allen drei Grand Tours schon gewinnen konnte.

      Bergwertung:
      1. Oscar Gatto (CAN) 6 P.
      2. Pavel Brutt (KAT) 4 P.
      3. Michael Rodgers (TCS) 1 P.
      4. Ivan Santaromita (OGE) 1 P.

      Punktwertung:
      1. Mark Cavendish (OPQ) 25 P.
      2. André Greipel (LTB) 22 P.
      3. Bryan Coqard (EUC) 17 P.
      3. Sacha Modolo (LAM) 16 P.
      5. Michael Mörkov (TCS) 12 P.

      Giacomo Nizzolo (TFR) bleibt bester Jungprofi und auch die Teamwertung verbleibt bei SKY, wobei die Tageswertung heute an uns ging, denn Bennati wurde Achter und Majka kam als 19. ein.

      Gesamtwertung:
      1. Bernhard Eisel (SKY) 5.03,49
      2. Christian Knees (SKY) s.t.
      3. Richie Porte (SKY) s.t.
      4. Mikel Nieve (SKY) s.t.
      5. Dario Cataldo (SKY) s.t.
      6. Kanstantsin Siutsou (SKY) s.t.
      7. Danny Pate (SKY) st.
      8. David Lopez (SKY) s.t.
      9. Giacomo Nizzolo (TFR) + 17"
      10. Riccardo Zoidl (TFR) s.t.

      Bernard Eisel übernimmt das Rosa Trikot als Tagesbester des Teams Sky.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Sonntag, 11.05.

      Tour of Azerbaidjan: 5. Etappe: Baku - Baku 116,5 km



      116,5 flache Kilometer schrien förmlich nach einer Sprintentscheidung zum Abschluß in Baku. Zu der kam es dann auch und Michael Albasini hatte noch einmal die Nase vorn. Sein Anfahrer Leigh Howard wurde sogar noch Zweiter. In der Gesamtwertung tat sich natürlich nichts mehr, Mikel Landa siegt also in Azerbaidjan. Für uns war es einfah Blödsinn hierher zu fahren, Jesper Hansen wurde als 36. unser Bester mit über 3 Minuten Rückstand.

      Tageswertung:
      1. Michael Albasini (OGE) 2.32,12
      2. Leigh Howard (OGE) s.t.
      3. Jonathan Cantwell (DPC) s.t.

      Gesamtwertung:
      1. Mikel Landa (AST) 17.49,48
      2. Laurens Ten Dam (BEL) + 22"
      3. Haimar Zubeldia (TFR) + 50"


      Giro D´Italia: 3. Etappe: Armagh - Dublin 186,2 km



      Die heutige Etappe startet in Armagh in Nordirland und führt uns nach Irland, genauer in dessen Hauptstadt Dublin. Armagh liegt etwa 65 km südwestlich von Belfast und ist Sitz der historischen Grafschaft Armagh. Ca. 15.000 Einwohner hat die Stadt. Dublin hat dagegen ca. 530.000 Einwohner.
      Die heutige Etappe ist erneut etwas für Sprinter. Die beiden kurzen Anstiege zu Beginn sind auch Kategorie 4, quasi also nichts. Hier werden mit Sicherheit Ausreißer Minuten machen können, doch das lange flache Ende, Dublin liegt mal gerade 20 m über dem Meeresspiegel, sorgt dafür das die Sprinterteams erneut ihre Arbeit leisten werden. Cavendish, Greipel, Bouhanni werden daher auch erneut als Favoriten genannt. In der Realität landete Marcel Kittel hier seinen zweiten Streich, doch wie gesagt der ist nicht hier.



      Zu Beginn des Rennens geht es hektisch zu, wieder will eine ganze Gruppe Fahrer gehen, doch zu deren Überraschung hat Tinkhoff-Saxo etwas dagegen und macht im Feld Tempo, so das am Ende niemand entkommt. Das ist nicht ganz richtig, kurz vor der ersten Bergwertung gelingt es dann doch einem Fahrer sich aus dem Feld zu lösen, nämlich Marco Marcato von Cannondale. Rodgers für den die ganze Aktion seitens Tinkhoff-Saxo gedacht war bleibt nichs anderes als ihm hinterher zu hecheln. Rabottini (NRI) holt sich aus dem Feld heraus den dritten Platz an der Bergwertung am Marktplatz in Summitt.

      Rodgers gelingt es schließlich zu Marcato aufzuschließen, das Feld ist etwas mehr als eine Minute zurück, Rodgers ist durch die Aufholaktion allerdings so platt das er dem Angriff von Marcato an der Wertung in Fews Forrest nichts entgegen zu setzen hat. Womit seine Aktion gescheitert ist für heute. Er nimmt die Punkte mit und nimmt dann die Beine hoch. Soll doch Marcato allein klar kommen. Rabottini holt sich auch hier den dritten Platz durch einen kurzen Angriff aus dem Feld heraus. Vorn versteht Marcato Rodgers nicht, wieso tritt der jetzt nicht mehr mit rein, folglich nimmt auch er kurz die Beine hoch, um dann doch allein weiter zu machen.

      Während Rabottini und Rodgers längst wieder im Feld sind, tobt sich Marcato vorne als Solist so richtig aus, holt einen Vorsprung von über 5 Minuten heraus, doch dann muss er einsehen das seine Kräfte längst nicht reichen für so ein Solo. Er kann sich freuen die nächste Etappe in Blau fahren zu können, doch das ist alles was er hier heute erreichen kann. Das Feld kommt zügig näher läßt ihn dann eine Zeitlang bei 3 Minuten Vorsprung hängen. Plötlich machen Lotto und Sky Tempo im Feld. Dabei sind es noch 15 km bis zur Sprintwertung. Am Ende reicht es nicht Marcato schon hier zu stellen, auch wenn sich sein Vorsprung auf knapp 40 Sekunden reduziert hat, er gewinnt den Sprint in Balbriggan vor Bos und Cavendish, die aus dem Feld heraus sprinten. Danach ist die Luft im Feld wieder raus und Marco Marcato darf wieder wegfahren.

      11 km vor dem Ziel ist es mit ihm dann vorbei und wieder kommen die Sprinterzüge zum Einsatz. Doch ich hab noch einen kleinen Plan parat, will mit Rodgers und Breschel nach vorne fahren um Mörkov und Bennati einen kleinen Vorsprung herauszufahren. Leider klappt der Plan nicht weil Rodgers zu platt für so eine Aktion ist, ich spanne daher kurzfristig Sutherland davor, doch es reicht nur kurz ein paar Sekunden herauszuholen, Mörkov in den Sprint gehen zu lassen um anschließen Bennati vollenden zu lassen. Doch es reicht eben nicht. Bennati holt einen guten dritten Platz zu dem man nur gratulieren kann, noch schneller sind Theo Bos und Mark Cavendish. Der Brite holt sich seinen zweiten Etappensieg ziemlich unangefochten.

      Tageswertung:
      1. Mark Cavendish (OPQ) 4.16,45
      2. Theo Bos (BEL) s.t.
      3. Daniele Bennati (TCS) s.t.
      4. Danilo Napolitano (WGG) s.t.
      5. Nacer Bouhanni (FDJ) s.t.



      Schon der zweite Erfolg also für Cavendish, im letzten Jahr holte er beim Giro sogar 5 Etappen.

      Bergwertung:
      1. Marco Marcato (CAN) 6 P.
      2. Oscar Gatto (CAN) 6 P.
      3. Michael Rodgers (TCS) 5 P.
      4. Pavel Brutt (KAT) 4 P.
      5. Mateo Rabottini (NRI) 2 P.

      Punktwertung:
      1. Mark Cavendish (OPQ) 54 P.
      2. André Greipel (LTB) 33 P.
      3. Theo Bos (BEL) 31 P.
      4. Daniele Bennati (TCS) 24 P.
      5. Nacer Bouhanni (FDJ) 18 P.

      Giacomo Nizzolo (TFR) bleibt weiter in Weiß gekleidet und auch die Teamwertung verbleibt weiterhin bei Sky.

      Gesamtwertung:
      1. Bernhard Eisel (SKY) 9.20,34
      2. Richie Porte (SKY) s.t.
      3. Dario Cataldo (SKY) s.t.
      4. Mikel Nieve (SKY) s.t.
      5. Christian Knees (SKY) s.t.
      6. Danny Pate (SKY) st.
      7. Kanstantsin Siutsou (SKY) s.t.
      8. David Lopez (SKY) s.t.
      9. Giacomo Nizzolo (TFR) + 17"
      10. Riccardo Zoidl (TFR) s.t.

      In der Gesamtwertung hat sich nicht groß was getan, Cavendish ist trotz seines Doppelerfolgs immer noch 32 Sekunden zurück, somit weit entfernt von Rosa.


      Tour of California


      Quelle=www.cyclingnews.com

      Die Kalifornien Rundfahrt gibt es seit 2006. Zunächst im Februar, später dann im Mai geht das Rennen über 8 Etappen und ca. 1100 km an der Westküste Amerikas entlang. Es hat sich seit es in die Horse Kategorie der UCI eingeteilt wurde (2007) zum bedeutensten Rennen Nordamerikas entwickelt. Entsprechend stehen auch viele Amerikaner wie Floyd Landis, Levi Leipheimer, der das Rennen dreimal gewann oder auch Chris Horner in der Siegerliste. Im letzten Jahr war hier Tejay van Garderen erfolgreich.

      Mein Aufgebot: Edward Beltran, Christopher Juul, Pawel Poljanski, Nicki Sörensen, Manuele Boaro, Evgeni Petrov
      Mein Ziel: keines, wir sind auf Wunsch von Poljanski und Nicki Sörensen hier am Start. Kapitän wird allerdings Petrov sein.


      Tour of California: 1. Etappe: Escondido - Escondido 173,4 km



      Philippe Gilbert hat die meisten Reserven

      Schon bei dieser ersten Etappe wurden ein paar Höhenmeter gemacht. Somit gleich von Beginn etwas für die Favoriten wie den Titelverteidiger oder auch Philippe Gilbert oder Sergio Henao, oder Fränk Schleck, Peter Velits oder gar für Peter Sagan? Es war Philippe Gilbert der die letzten 50 km quasi als Auscheidungsrennen fuhr und am Ende mit deutlichem Vorsprung ins Ziel kam. Tejay van Garderen belegte den zweiten Platz ebenfalls als Solist vor Greg van Avermaet. Ein hartes Rennen das zunächst von drei Ausreißern dominiert wurde, die am Ende aber passen mussten als die Favoriten dann antraten. Für uns gab es hier heute ebenfalls Prügel wobei wir mit Petrov (3.28"), Sörensen und Beltran (4.24") sogar fast noch glimpflich davon kamen. Man muss neidlos anerkennen das Gilbert hier eine Lehrstunde erteilt hat.

      Tageswertung:
      1. Philippe Gilbert (BMC) 4.33,55
      2. Ryder Hesjedal (GRS) + 1.19"
      3. Greg van Avermaet (BMC) + 2.33-2
      4. Peter Sagan (CAN) + 3.06"
      5. Fränk Schleck (TRF) + 3.28"

      Gesamtwertung:
      1. Philippe Gilbert (BMC) 4.33,55
      2. Ryder Hesjedal (GRS) + 1.19"
      3. Greg van Avermaet (BMC) + 2.33"
      4. Peter Sagan (CAN) + 3.06"
      5. Fränk Schleck (TRF) + 3.28"

      Evgeni Petrov wurde Achter, Sörensen vor Beltran 16.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
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      Laß dich doch nicht aufhalten ;)

      Montag, 12.05.
      • Ich weiß zwar nicht wie, doch wir haben in Azerbaidjan tatsächlich 70 Euro verdient.
      • Beim Giro ist heute Ruhe- bzw. Reisetag. Der Transfer nach Italien wird vorgenommen. Morgen startet man dann in Apulien, genauer in Giovinazzo die vierte Etappe.

      Tour of California: 2. Etappe: Murrieta - Palm Springs 197,3 km



      Bergankunft geht an Samuel Sanchez Gonzalez

      Auch die zweite Etappe hatte es in sich, nicht ganz so schwer wie gestern aber dann zum Ende hin stark ansteigend. Und diesen kurzen nur 4-5 km langen Schlußanstieg nutzte der Jelle Vanendert (LTB) für eine Attacke. Nur wenige Fahrer konnten sie mitgehen, am Ende eigentlich nur Samuel Sanchez und Bradley Wiggins. Philippe Gilbert versuchte sich zwar musste dem gestrigen Tag aber genau wie unsere Recken Tribut zollen. Für Gilbert ging es daher nur noch um Schadensbegrenzung die ihm aber auch halbwegs gelang. So ließ er seinen Teamkollegen schließlich ziehen der diese Freiheit zu nutzen verstand. Für das hochmotiviert hier angereiste BMC Team schon der zweite Erfolg.

      Tageswertung:
      1. Samuel Sanchez (BMC) 5.18,28
      2. Jelle Vanendert (LTB) s.t.
      3. Bradley Wiggins (SKY) s.t.
      4. Fabio Andres Duarte (COL) + 52"
      5. Philippe Gilbert (BMC) s.t.

      Gesamtwertung:
      1. Philippe Gilbert (BMC) 9.52,55
      2. Ryder Hesjedal (GRS) + 1.56"
      3. Jelle Vanendert (LTB) + 2.44"
      4. Bradley Wiggins (SKY) + 2.48"
      5. Samuel Sanchez (BMC) + 3.12"

      Evgeni Petrov musste heute erneut Zeit schlucken, wurde 13. mit 2.52" Rückstand. Besser erging es Nicki Sörensen der "nur" 2.21 kassierte. Die Beiden liegen derzeit auf den Plätzen 10 und 11.

      Dienstag, 13.05.
      • Daniele Bennati fühlt sich unwohl sagt er bei der morgentlichen Besprechung. Das ist bitter, denn gerade auf ihm ruhen unsere heutigen Hoffnungen beim Giro.

      Giro D´Italia: 4. Etappe: Giovinazzo - Bari 122,9 km



      Wir sind in Italien angekommen, genauer in Giovinazzo, Apulien an der Adria. Das liegt eigentlich nur 19 km von Bari, der dortigen Metropole und Hauptstadt Apuliens und dem heutigen Zielort entfernt. Doch wie so oft nimmt das Feld einen kleinen Umweg, außerdem gibt es in Bari selbst 8 Schlußrunden. Keine Bergpunkte heute und auch nur ein Zwischensprint bei dem der Sieger 8 Punkte und drei Sekunden gewinnen kann.


      Quelle=www.wikipedia.de

      Hier die heutige Strecke, im Detail



      Natürlich ist es wieder eine Sache für die Sprinter, Cavendish, Greipel und Bouhanni sind die Topfavoriten hier und heute. In der Realtität gewann Bouhanni die Etappe tatsächlich im Sprint des Feldes, das aber von teils heftigen Stürzen geplagt war als es auf die letzten Kilometer ging. Die Straßen waren durch den einsetzenden Regen total naß.

      Bei mir ging heute eine 11 köpfige Gruppe gleich nach dem Start weg. Etwas überraschend für mich war auch Tom Dumoulin dabei. Das konnte natürlich kaum jemanden im Feld gefallen, also machte man Tempo und die Ausreißer bedeuteten Tom andererseits das zu lassen. Woraufhin der diesen Versuch aufgab und sich zusammen mit zwei weiteren Fahrern zurück ins Feld fallen ließ. Vorn blieben also 8 Ausreißer. Doch das Feld gab keine Ruhe und holte noch vier weitere der Ausreißer zurück. Erst als Bari schon erreicht war ließ man die verbliebenen vier, Ignatiev (KAT), Bandiera (AND), Hondo (TFR) und Moser (CAN) von der Leine.

      Doch mehr als 3 Minuten gönnte man ihnen dann auch nicht mehr. Pünktlich zum letzten Renndrittel wurde dann im Feld das Tempo erheblich verschärft. Man wollte den Ausreißern zwar die Zwischenwertung gönnen, doch mehr auch nicht. Die holte sich dann im übrigen Moser vor Ignatiev und Hondo. Cavendish holte sich die letzten beiden Punkte schließlich aus dem Feld heraus vor Greipel.

      6,5 km vor dem Ziel ist das Feld dann da und die Sprintvorbereitungen laufen auf Hochtouren. Am Ende holt sich Michael Mörkov Platz 5, immerhin, doch vorne siegt heute nicht Cavendish, nein der wird am Ende nur Dritter, gewinnen tut, Achtung, Nacer Bouhanni vor Kenny Dehaes.

      Tageswertung:
      1. Nacer Bouhanni (FDJ) 2.31,19
      2. Kenny Dehaes (LTB) s.t.
      3. Mark Cavendish (OPQ) s.t.
      4. Matthew Goss (OGE) s.t.
      5. Michael Mörkov (TCS) s.t.



      Der bislang größte Erfolg des 23 jährigen Franzosen war ein Etappensieg bei Paris - Nizza im vergangenen Jahr.

      Bergwertung:
      1. Marco Marcato (CAN) 6 P.
      2. Oscar Gatto (CAN) 6 P.
      3. Michael Rodgers (TCS) 5 P.
      4. Pavel Brutt (KAT) 4 P.
      5. Mateo Rabottini (NRI) 2 P.

      Punktwertung:
      1. Mark Cavendish (OPQ) 72 P.
      2. Nacer Bouhanni (FDJ) 43 P.
      3. André Greipel (LTB) 41 P.
      4. Theo Bos (BEL) 34 P.
      5. Daniele Bennati (TCS) 28 P.


      Giacomo Nizzolo (TFR) und auch Sky behalten auch heute ihre Trikots bzw. die Teamwertung.

      Gesamtwertung:
      1. Bernhard Eisel (SKY) 9.20,34
      2. Richie Porte (SKY) s.t.
      3. Dario Cataldo (SKY) s.t.
      4. Mikel Nieve (SKY) s.t.
      5. Christian Knees (SKY) s.t.
      6. Danny Pate (SKY) st.
      7. Kanstantsin Siutsou (SKY) s.t.
      8. David Lopez (SKY) s.t.
      9. Giacomo Nizzolo (TFR) + 17"
      10. Riccardo Zoidl (TFR) s.t.

      In der Gesamtwertung tat sich natürlich nichts, Bouhanni ist 55. und hat 52 Sekunden Rückstand, somit noch weit weg von den Top 10. Wir haben alle Fahrer zeitgleich ins Ziel bekommen und somit kann ich zufrieden sein.


      Tour of California: 3. Etappe: Palmdale - Santa Clarita 177,5 km



      Alexander Kristoff im Sprint erfolgreich
      Alexander Kristoff (KAT) war heute nicht zu schlagen, er siegt im Sprint des auf 85 Fahrer reduzierten Feldes vor Kris Boeckmans und Peter Sagan. Lange war eine Dreiergruppe vor dem Feld gefahren, doch bei dem Ende der Etappe war klar das das Feld da noch ein Wörtchen mitreden wollte und schließlich auch tat. Pirmin Lang (IAM) und Preben van Hecke von Topsport Vlaanderen taten sich im Bergpunktesammeln heute besonders hervor. van Hecke führte die Wertung ja eh schon an und konnte sich damit weiter absetzen. Der Mann in Gelb, Philippe Gilbert hatte auf der Etappe stets ein wachsames Auge auf seine Gegner, fuhr teilweise sogar selbst Löcher wieder zu um Ausreißversuche zu verhindern, so u.a. auch von Nicki Sörensen, der er obwohl über 5 Minuten zurück als Gefahr ansah.

      Tageswertung:
      1. Alexander Kristoff (KAT) 4.04,18
      2. Kris Boeckmans (LTB) s.t.
      3. Peter Sagan (CAN) s.t.
      4. Gregory Henderson (LTB) s.t.
      5. Luca Paolini (KAT) s.t.

      Gesamtwertung:
      1. Philippe Gilbert (BMC) 13.57,13
      2. Ryder Hesjedal (GRS) + 1.56"
      3. Jelle Vanendert (LTB) + 2.44"
      4. Bradley Wiggins (SKY) + 2.48"
      5. Samuel Sanchez (BMC) + 3.12"

      In der Gesamtwertung änderte dieser Tagesabschnitt jedoch gar nichts.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt