Meine Radsportsaison 2014

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    • Cummings kommt rein, 52.41" neue Bestzeit, doch wir warten auf Velits. Da kommt er, 52.08" Das ist eine Hausnummer.
      Ich dachte wir würden jetzt eine längere Phase erleben wo die Zeiten nicht geknackt werden, doch Marc de Maar (UHC) belehrt mich eines besseren. An der Zwischenmarke ist er 10 Sekunden vor Cummings, fährt also im Moment gegen Velits. Mit Chad Haga (GIA) kommt gleich danach jemand der bis auf 2 Sekunden auf Cummings heran kommt. Dann läßt Sergio Ferreira Sousa aufhorchen, der ist eine Sekunde besser als Cummings. Doch das ist nichts, Rohan Dennis ist an der Zwischenmarke. Der Australier ist dort nun Zweiter hinter Kolar, denn er ist 12 Sekunden schneller als Velits und damit ein Siegkandidat. Auf Platz 33 gelegen geht endlich mein Dritter Fahrer an den Start, Jesper Hansen, aber der kann alles, nur nicht Zeitfahren, gut das können die hier am Start befindlichen alle nicht. Stijn Devolder (TFR) kommt an die Zwischenzeitnahme, auch gut unterwegs, ist zeitgleich mit de Maar.

      Trusov startet jetzt auf Rang 29 gelegen. Auch kein Zeitfahrer. Marc de Maar ist im Ziel, für Velits reicht es nicht, aber für Cummings. 22 Sekunden fehlen ihm auf Peter Velits. Und wer dachte der Rohan Dennis ist schnell muss sich belehren lassen das Maxime Montfort an der Zwischenzeit noch 2 Sekunden schneller ist. Sousa ist da, aber er packt es nicht, wir warten jetzt noch auf den Australier Rohan Dennis. Da ist er endlich. Endlich ist falsch schon, hier der neue Zwischenstand. 46 Fahrer stehen jetzt noch aus.

      1. Rohan Dennis (GRS) 51,56"
      2. Peter Velits (BMC) + 11"
      3. Marc de Maar (UHC) + 34"

      Jesper Hansen kommt mit 1.29" Rückstand an die Zwischenzeitnahme. Nikolai Trusov ist unwesentlich schneller 1.26" Rückstand. Bei 51.49" stoppt die Uhr schließlich bei Maxime Montford. Neue Bestzeit! Evgeni Petrov geht jetzt auf die Strecke, als 12. der Gesamtwertung, und auch Sergio Paulinho geht raus, das als 10. der Gesamtwertung. Jesper Hansen verliert 2.54" im Ziel. Und nun ist auch Trusov im Ziel, 2.48" für ihn. Die Zeiten vorne scheinen im Moment eingefroren.

      Doch jetzt, Tom Doumoulin (GIA) fährt um das Podium mit, eine Sekunde langsamer als Dennis an der Zwischenzeit, Evgeni Petrov ist zu schnell angegangen, hält sich auch in dem Bereich auf, Paulinho auch zu schnell unterwegs, neue Bestzeit in 24.12" aber das steht der nicht durch. Hinter Paulinho kommen die Klassementfahrer und die werden die Bestzeiten die heute gefahren werden auch nicht mehr erreichen, aber es geht hier ja nur um Sekunden. Paulinho ist 46" hinter Martin zurück, daher ist das jetzt Megaspannend wie es ausgehen wird. Samuel Sanchez (BMC) hat 1.06" Rückstand, Maxime Bouet (ALM) 48 Sekunden. Luis Leon Sanchez Gil hat 1.11 Rückstand an der Zwischenmarke, Carlos Betancur (ALM) sogar 1.28" alle vier sind zeitgleich mit Paulinho. Der Gesamtfünfte Philippe Gilbert (BMC) hat 1.44" Rückstand, das sieht alles gut aus für Paulinho, doch wie gesagt der wird das nicht halten können. An der Tageswertung hat sich bislang immer noch nichts getan, Stijn Devolder ist als Vierter eingekommen, Rückstand 36 Sekunden.

      Luka Mezgec (GIA) ist 40 Sekunden hinter Martin zurück, seine Zwischenzeit lautet 1.43" auf Paulinho. Johnny Hoogerland (AND), 1.24" bei 30 Sekunden Rückstand auf Martin, dann kommt Cadel Evans (BMC) und der ist richtig schnell, ich muss meine Aussage korrigieren das das keiner mehr um den Tagessieg mitfährt. Evans liegt nur 28 Sekunden hinter Paulinho und ist damit schneller als Dennis und Montford unterwegs. Wir warten auf Martin, er kämpft um sein Trikot, aber das wird er verlieren, 1.05" Rückstand. Und dann kommt im Tourfunk die Meldund das Tom Domoulin (GIA) im Ziel um vier Sekunden schneller ist als Montford. 51.45" zeigt die Uhr. Bevor jetzt gleich Petrov rein kommt nochmal schnell der Zwischenstand

      1. Tom Doumoulin (GIA) 51.45"
      2. Maxime Montford (LTB) + 4"
      3. Rohan Dennis (GRS) + 11"

      Petrov ist 1.36" zu langsam, damit zur Zeit Platz 41. Andrew Talansky wird zur Zeit Vierter, Rückstand 18 Sekunden, bei 46 Rückstand ein Kandidat fürs Treppchen dieser Rundfahrt. Paulinho kommt und ist schneller nur 14 Sekunden Rückstand auf Doumoulin, womit wir jetzt das Rechnen anfangen müssen. Samuel Sanchez kommt rein, 33 Sekunden Rückstand, langsamer also, Maxime Bouet haut mich gerade um, der hat im zweiten Abschnitt richtig zugelegt, 13 Sekunden Rückstand, damit zur Zeit Platz 4 und besser als Paulinho. Luiz Leon Sanchez Gil, 57 Sekunden, Platz 14 zur Zeit, Paulinho damit schon auf Platz 8 der Gesamtwertung. Carlos Betancour verliert 1.24" auf Doumulin, Philippe Gilbert verliert sogar 1.56, einer noch, einer geht noch komm...

      Luca Mezgec, 1.52, jaaa, wir müssen zwar das offizielle Ergebnis abwarten aber ich glaube Paulinho ist in den Top Five der Rundfahrt. Hoogerland 1.17" Rückstand und jetzt kommt Cadel Evans rein, 51,22" neue Bestzeit, damit hat er die Rundfahrt gewonnen, 26 Sekunden Rückstand das packt Martin niemals, da kommt er, erneut 1.05" Rückstand, dies jetzt aber auf Evans, womit er noch zugelegt hat im zweiten Abschnitt. Wir sammeln uns mal und dann kommt die Tageswertung.

      Tageswertung:
      1. Cadel Evans (BMC) 51,22
      2. Tom Dumoulin (GIA) + 23"
      3. Maxime Montfort (LTB) +27"



      Der Altmeister kann es also immer noch, der Weltmeister von 2009, Tour de France Sieger von 2011 und zweifache Pro Tour Sieger (2007/2009) will seine Karriere ja zum Saisonende beenden. Anderseits bittet er um einen neuen Vertrag???
      Paulinho wird am Ende Sechster, Petrov 50.

      Gesamtwertung:
      1. Cadel Evans (BMC) 15,12,56
      2. Daniel Martin (GRS) + 39"
      3. Tom Dumoulin (GIA) + 43"
      4. Maxime Bouet (ALM) + 56"
      5. Sergio Paulinho (TCS) + 57"

      Es hat also geklappt Paulinho fährt zum Saisoneinstand auf Platz 5 der Gesamtwertung. Die Bergwertung geht an Egoitz Garcia. Die Punktwertung bleibt bei Jens Debusschere, bester Jungprofi wird Tom Dumoulin und die Mannschaftswertung gewinnt BMC.

      Das Zeitfahren hat nochmal richtig Spannung in diese Rundfahrt gebracht und auch das Klassement nochmal deutlich durcheinander gewürfelt.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Vuelta a Andalucia 4. Etappe: San Luca la Mayor - Sevillé 177,9 km



      Zurück in Andalusien, heute geht es nach Sevilla, dazwischen je zwei Sprint und 2 Bergwertungen der dritten Kategorie. Dazu noch ein Geldpreis. Zum Ende hin wird es flach, das könnte heute ein Tag für Ausreißer werden, die Sprinterteams werden jedoch etwas dagegen haben, denn die sind hier ja noch gar nicht auf ihre Kosten gekommen. Favoriten sind jedenfalls Matteo Pelucchi (IAM) und unsere beiden, Daniele Bennati und Michael Mörkov Christensen. Es wird ein harter Tag für die Fahrer, denn es gibt Dauerregen.

      Kurz nach dem Start verabschieden sich heute mehrere Fahrer, doch sie kommen nicht wirklich weg, das Feld hat sie an der ersten Sprintwertung quasi gestellt, dennoch machen die Ausreißer noch diese Wertung unter sich aus und zwar in der Reihenfolge Reimer (MTN), Txoperena (EUC), Valencia (COL). Doch so ganz packt es das Feld dann doch nicht, 2 Fahrer werden eingeholt, 6 können wieder wegfahren, das sind nun die drei genannten plus Merino (BUR), Vanendert (LTB) und Aramendia (CJR). Der Bestplazierte ist Vanendert mit über 10 Minuten Rückstand.

      Merino, Aramendia und Vanendert also die anderen drei holen sich die zweite Sprintwertung, man teilt sich das also gerecht auf, interessant. Überhaupt arbeiten diese Ausreißer bislang gut zusammen und haben nun schon fast 7 Minuten herausgeholt. Noch knapp 80 km und die haben 8 Minuten irgendwas Vorsprung, Zeit doch aktiv zu werden, Sörensen wird daher von mir vors Feld gespannt. 10 km später ist das Feld auf 4 Minuten heran. Zeit Sörensen eine Pause zu gönnen.
      Nachzutragen sind noch die beiden Bergwertungen des Tages, die Erste holte sich Merino vor Vanendert und Txoperena, die Zweite ging an Valencia vor Vanendert und Reimer.

      Es ist echt auffällig das AG2R La Mondiale heute den Dienst im Feld verweigert, jedenfalls bislang und es sind nur noch 40 km. Die Sprinterteams also auch wir sind gefordert, doch auch ich meine genug getan zu haben, IAM spannt sich 30 km vor dem Ziel endlich vor das Feld um die restlichen 1.48" Vorsprung der Ausreißer zu nichte zu machen. Das wird dann doch ein Sprintfinale, soviel kann ich jetzt 20 km vor dem Ziel sagen, eine Minute bringen die nicht durch. Zeit sich Gedanken über einen Sprinterzug zu machen. 6 km vor dem Ziel sind die Ausreißer gestellt, nun geht es zur Sache. Ich hab den Sprinterzug stehen, doch er fällt mir 4 km vor dem Ziel auseinander, unglaublich sowas. Schnell disponiere ich noch um, doch es ist zu spät. Siegen tut heute keiner der Favos, auch nicht Pelucchi, nein es ist Koldo Fernandez der ganz vorne ist und damit bereits seinen dritten Saisonerfolg feiern kann.

      Tageswertung:
      1. Koldo Fernandez (GRS) 3.54,49
      2. Sonny Colbrelli (BAR) s.t.
      3. Alexei Tsatevich (KAT) s.t.



      Mörkov Christensen wird am Ende Siebter, Bennati gar nur Fünfzehnter, ein einziges Desaster da tröstet es auch nicht das Pelucchi am Ende Vierter geworden ist.

      Gesamtwertung:
      1. Romain Bardet (ALM) 13.23,10
      2. Wilco Kelderman (BEL) + 1.28"
      3. Igor Anton Hernandez (MOV) + 2.00"
      4. Roman Kreuziger (TCS) + 2.15
      5. Juergen van den Broeck (LTB) + 2.28"

      In der Gesamtwertung hat sich nichts getan und auch alle anderen Wertungen blieben unberührt.

      Sonntag, 23.02.
      • 2.160,- Euro hat uns die Algarve Rundfahrt eingebracht. Ist ja der helle Wahnsinn.
      • Salvatore Puccio (SKY) gewinnt die zweite Etappe von Haut Var. Womit er sich auf den zweiten Platz verbessern kann, vor Haimar Zubeldia. Gewonnen hat die Rundfahrt jedoch Wout Poels (OPQ), der Sieger von Gestern.
      • Und auch die Tour of Oman geht heute zu Ende. Die letzte Etappe holte sich, wie kann es anders sein, Peter Sagan (CAN) vor Matthew Goss (OGE) und Mark Renshaw (OPQ). Die Woche selbst endet jedoch mit dem Sieg von Vincenzo Nibali (AST). Es bleibt beim Erfolg vor Kwiatkowski (OPQ) und Spilak (KAT).


      Vuelta a Andalucia 5. Etappe: Ubrique - Fuengirola 141,2 km



      Die Andalusien Rundfahrt nähert sich ihrem Ende, nochmal drei Bergwertungen, davon eine der 1. Kategorie liegen auf dem Weg. Dennoch erwartet man wie gestern eine Sprintentscheidung. Die Favoriten sind daher auch die Selben wie gestern. Ich rechne zumindest unseren Beiden heute keine Chancen mehr aus, die sind ziemlich fertig. Im Grunde geht es für mich daher nur noch darum den Vierten Platz von Roman Kreuziger ins Ziel zu bringen.

      Die Erste Bergwertung gibt es schon 25 km nach dem Start, da geht es natürlich sofort nachdem das Rennen freigegeben ist los. Da von keiner noch eine Chance hat die Wertung zu gewinnen muss ich da auch niemanden mehr mitschicken. Andere, sprich Potgieter (MTN), Parra Bustamente (CJR), Merino (BUR), Quemeneur (EUC), De Vreese (WGG) und Marajko (CCC) haben da wohl eine andere Einstellung als ich und gehen auf die Reise.
      Außer Merino der immerhin schon 6 Bergpunkte hat, sind die alle völlig ohne Punkte und vor allem die werden sich richtig quälen, das ist nicht ihr Gelände.

      Man läßt sie gewähren, die Besten haben schon über 10 Minuten Rückstand da ist das kein großes Problem, aber sie holen auch sehr schnell 7 Minuten an diesem Berg heraus. De Vreese holt sich die Punkte vor Marajko und Parra. Nachdem diese erste Rampe genommen ist reduziert sich der Vorsprung aber auch wieder ehe es in den nächsten Anstieg geht, was wir allerdings IAM verdanken und erneut nicht der Mannschaft Bardet´s.

      4.23 Min. sind es an der Zweiten und 5.09 an der dritten und letzten Wertung. Da sind noch 45 km zu gehen, das wird also noch ein heißer Tanz jetzt wo es fast nur noch talwärts geht. Die Wertungen gingen an Parra vor Merino und Quemeneur bzw. Potgieter, Parra und Merino.

      Ich hab zwar jetzt Sörensen mit durch die Führung geschickt, doch 30 km vor dem Ziel haben die immer noch 4 Minuten Vorsprung, das wird heute die Chance für die Ausreißer durchzukommen. 20 km nun und immer noch 1.37" Vorsprung, nun sieht es allerdings doch so aus als wenn es zum Sprint kommt, denn nun beteiligen sich auch die anderen Teams an der Nachführarbeit. 1,10" sind es noch an der 10 km Marke, immer noch eng, aber nun ist es machbar geworden.

      4 km vor dem Ziel tritt Quemeneur die Flucht nach vorne an, Marajko versucht zu folgen, doch das klappt nicht. Außerdem sind es immer noch 44 Sekunden. Quemeneur könnte Erfolg haben. Noch 2 km, das sieht gut aus für Quemeneur, das Feld ist wohl geschlagen. Potgieter hat sich jetzt auch noch von den anderen Dreien verabschiedet, das könnte das Klassement werden. Und so ist es Quemeneur holt sich den Tagessieg vor Marajko. Potgieter kommt allerdings nicht mehr durch.

      Tageswertung:
      1. Perrig Quemeneur (EUC) 3.21,04
      2. Jacek Marajko (CCC) s.t.
      3. Koldo Fernandez (GRS) + 27"



      Da hat einer die Gunst der Stunde genutzt. Und meine Jungs? Mörkov Christensen Platz 14, Marko Kump Platz 16 und Daniele Bennati Platz 18 - absoluter Mist

      Gesamtwertung:
      1. Romain Bardet (ALM) 16.44,41
      2. Wilco Kelderman (BEL) + 1.28"
      3. Igor Anton Hernandez (MOV) + 2.00"
      4. Roman Kreuziger (TCS) + 2.15
      5. Juergen van den Broeck (LTB) + 2.28"

      Das Klassement bleibt auch heute davon, wie auch alle anderen Wertungen, völlig unberührt.

      Montag, 24.02.
      • 2.710,- Euro konnten wir in Andalusien verdienen. Womit sich diesen Monat unser Preisgeld auf sagenhafte 13.740,- Euro erhöht. Das bei inzwischen einer Deckungslücke von 111.400,-. Das wird sich in den nächsten Monaten hoffentlich noch deutlich verändern.


      Mittwoch, 26.02.
      • Lüttich - Bastogne - Lüttich wird u.a. mit Wanty, IAM, Topsport Vlaanderen, NetApp, Bardiani, MTN und Androni Giacattoli stattfinden.


      Donnerstag, 27.02.
      • Rafal Majka fühlt sich nicht wohl.
      • Derweil startet in Malaysia die Tour du Langkawi, ein 10 tägiges Etappenrennen das heute mit einem Sieg von Igor Boev von RusVelo (RVL) startete. Auf den Plätzen landeten Bartlomiej Matysiak (CCC) und Frederique Robert (WGG).


      Freitag, 28.02.
      • In Malaysia gewann Sebastian Forke von Christina Watches - Kuma heute die 2. Etappe vor Frederique Robert (WGG), der damit auch die Gesamtführung übernimmt. Dritter wurde Maksym Averin von Synergie Baku Cycling Projekt.
      • Auch die Tour de Romandie vergibt ihre zwei Wildcards und zwar an IAM und Cofidis.
      • Rafal Majka fühlt sich wieder besser. Schon wieder einer der nur mal einen Tag Blau machen will?


      Der Monat ist zu Ende, Zeit einen Blick auf die Wertungen zu werfen. In der World Tour hat sich nichts getan, aber in der Super Prestige Wertung. Die führt nun Adam Hansen (LTB) mit 371 Punkten vor Nicki Sörensen mit 330 Punkten und Peter Sagan (CAN) mit 314 Punkten an.
      Orica GreenEdge führt dort die Teamwertung an, hat 1.239 Punkte, wir folgen auf Platz 2 mit 1.021 Punkten. Dritter ist Lotto - Belisol mit 869 Punkten.

      Die meisten Siege haben zur Zeit mit je 5 André Greipel und Peter Sagan, Arnaud Demare hat schon vier Erfolge feiern können. Lotto - Belisol hat als Team bereits 8 Erfolge auf dem Konto, gefolgt von Cannondale und Garmin Sharp mit je 7 Siegen. Wir haben immerhin schon 6 Siege einfahren können.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Samstag, 01.03.
      • Unser aktueller Kontostand ist auf 1.788.770,- Euro geschrumpft.
      • Und es ist nun höchste Zeit unsere Planung für April und Mai zu überprüfen, da fehlte uns ja auch noch ein Rennen. Statt Dünkirchen soll es nun Azerbaidjan werden, auch das Rennen um den Finanzplatz Eschborn nehme ich noch zusätzlich ins Programm bzw. starte zunächst mal bei beiden Rennveranstaltern entsprechende Anfragen.
      • Zeit auch mal wieder bei den Scouts vorbei zu schauen bzw. deren Berichte zu studieren. In Dänemark hat Maxim Likhanov einen Bergfahrer mit angeblich unbegrenztem Potenzial entdeckt, na davon wollen wir natürlich gerne mehr hören, also beobachtet er den jetzt erst einmal. Mikkel Conde, der in Russland unterwegs ist hat auch einen ersten Erfolg zu verzeichnen, auch ein Bergfaher aber den stuft er nur mit "Interessant" ein.
      • Ich hab mich entschlossen dem dänischen Bergfahrer, Joachim Ipsen ist sein Name auch ohne weitere Kenntnisse die Ausrüstung im Wert von 8.000,- zu spendieren, doch das will er nicht, lehnt er ab.
      • Der Classic Sud Ardeche ging heute an Simon Clarke (OGE) vor seinem Teamkameraden Simon Yates, auf Platz 3 landete Delio Fernandez (OFM).
      • Beim Traditionsrennen Omloop Het Nieuwsball mit dem die Kopfsteinpflastersaison eröffnet wird lag Stijn Vandenbergh (OPQ) ganz vorn. Auf Platz 2 und 3 kamen Maarten Wynants (BEL) und Tom Boonen (OPQ) ein.
      • In Malaysia ging es dagegen den Cameron Hill hinauf, dort siegte Sergey Lagutin (RVL) vor Jose Joao Pimenta von NetApp und Merhawi Kudus (MTN). Lagutin übernimmt damit die Führung in dieser Rundfahrt 8 Sekunden vor Pimenta und 12 vor Kudus.

      Vuelta a Murcia

      Die Murcia-Rundfahrt (spanisch Vuelta Ciclista a Murcia) ist ein Radrennen, das von 1981 bis 2012 alljährlich im südspanischen Murcia als Etappenrennen ausgetragen wurde. Bis 1986 handelte es sich um ein Amateurrennen und bis 1989 um einen nationalen Wettbewerb.

      Im Jahr 2007 wurde die Rundfahrt zunächst abgesagt, da der Veranstalter nach dem Ausstieg des spanischen Fernsehens nicht genügend Sponsoren finden konnte, um die Rundfahrt zu finanzieren. Letztlich fand man dann aber doch genügend Sponsoren und das Rennen konnte, wie geplant, stattfinden. Jedoch wurde sie von fünf auf drei Tage und schließlich auf zwei Tage verkürzt. Seit 2013 findet das Rennen als Eintagesrennen statt und ist in die UCI-Kategorie 1.1 eingeordnet.
      Quelle=www.wikipedia.de

      Mein Aufgebot: Edward Alexander Beltran, Michael Mörkov Christensen, Michael Valgren Andersen, Matteo Tosatto, Michael Rogers, Jesus Hernandez Blazquez, Roman Kreuziger
      Meine Ziele: keine - wir sind auf Wunsch von Beltran, Blazquez und Mörkov hier am Start - das Rennen wird simuliert

      Ergebnis:
      1. Wilco Kelderman (BEL) 4,52,07
      2. Igor Anton (MOV) s.t.
      3. Roman Kreuziger (TCS) s.t.
      4. Jonathan Hivert (BEL) + 39"
      5. David Belda (BUR) s.t.

      Es war klar das die drei Ersten herausragen würden, was sie dann ja auch taten.

      Sonntag, 02.03.
      • Cadel Evans erklärt heute das er seine Karriere zum Saisonende beschließen möchte. Über den Australier habe ich ja schon ein paar Worte verloren.
      • 750,- Euro Preisgeld haben wir in Murcia gewonnen.
      • Die Antwort der beiden Veranstalter ist da, wir fahren in Azerbaidjan und auch in Frankfurt.
      • Kuurne - Brüssel - Kuurne, das zweite Kopfsteinpflasterrennen sah Arnaud Demare (FdJ) vor dem zeitgleichen Tom Boonen (OPQ) als Sieger, Dritter wurde Klaas Lodewyck (BMC) mit 37 Sekunden Rückstand.
      • Der Classica de Almeria hatte dagegen Francisco Ventoso als Rennsieger. Auf den Plätzen und zeitgleich im Ziel, Michael Albasini (OGE) und Erwann Corbel (BSE).
      • Bei der Tour de Lankawi gab es heute die vierte Etappe, sie gewann Simone Ponzi (NRI) vor Maksym Averin (BCP) und Enrico Rossi (CWO). In der Gesamtwertung änderte diese Sprintankunft nichts.

      Gran Premio di Lugano

      Der Gran Premio di Lugano ist ein Eintagesrennen das es seit 1981 gibt. Es gehört zur UCI Europa Tour und ist in die Kategorie 1.1 einsortiert.

      Mein Aufgebot: Edward Alexander Beltran, Kaarsten Kroon, Michael Valgren Andersen, Michael Mörkov Christensen, Jay McCarthy, Pawel Poljanski, Matteo Tosatto
      Meine Ziele: keine - wir sind auf Wunsch von Beltran, Valgren Andersen, McCarthy und Poljanski hier am Start - das Rennen wird simuliert

      Ergebnis:
      1. Diego Ulissi (LAM) 4.16,10
      2. Sergio Luis Henao Montoya (SKY) s.t.
      3. Enrico Battaglin (BAR) + 20"
      4. Matej Mugerli (ADR) s.t.
      5. Kristjan Fajt (ADR) s.t.

      Unser Bester war Michael Valgrein Andersen auf Rang 28.

      Valence Drome Classic

      Das Rennen wird dieses Jahr zum Ersten Mal ausgetragen, gehört zur Kategorie 1.1

      Mein Aufgebot: Michael Kolar, Marko Kump, Nikolai Trusov, Rafal Majka, Roman Kreuziger, Evgeni Petrov
      Meine Ziele: keine - das Rennen wird simuliert - Wir sind hier weil Michael Kolar hier unbedingt antreten wollte. Im Grunde sollen ein paar Fahrer noch ein wenig Rennpraxis bekommen bevor die großen Rennen nächste Woche losgehen.

      Ergebnis:
      1. Matteo Montaguti (ALM) 3.52,31
      2. David de la Fuente (Torko Seko Sport) s.t.
      3. Michael Matthews (OGE) + 32
      4. Simon Clarke (OGE) s.t.
      5. Tom-Jelte Slagter (GRS) s.t.

      Auch hier gab es für uns nicht viel zu erben. Marko Kump wurde 27. im Feld.

      Montag, 03.03.
      • Nach dem Ruhetag gestern ging es heute in Malaysi in die Genting Highlands. Es gewann Markus Eibegger (BCP) aus einer 12 Mann starken Gruppe heraus vor Sergei Pomoshnikov von RusVelo und David de la Cruz von NetApp. Sergej Lagutin war ebenfalls in der Gruppe und verteidigte seine Führung, Eibegger verbesser sich jedoch auf Platz 2 und ist zeitgleich. Dritter ist im Moment Jose Joao Pimento von NetApp.

      Dienstag, 04.03.
      • Die Etappe heute war dagegen eher flach, es siegte erneut Simone Ponzi (NRI) vor Enrico Rossi (CWO) und Jeffry Johan Romero (COL). In der Gesamtwertung änderte sich bei der Tour de Langkawi jedoch nichts.

      Mittwoch, 05.03.
      • Le Samyn stand heute an. Ein weiteres Kopfsteinpflasterrennen, welches Damien Gaudin (ALM) für sich entschied. Er gewann mit 34 Sekunden Vorsprung auf Toni Gallopin (LTB) und Romain Zingle (COF).
      • Bei der Tour de Langkawi konnte die 7. Etappe der Italiener Danilo Napolitano von Wanty Group gewinnen. Wieder gab es einen Sprint. Auf den Plätzen heute Sebastian Forke (CWP) und Simone Ponzi (NRI). Auch heute tat sich nichts in der Gesamtwertung.

      Donnerstag, 06.03.
      • Rory Sutherland fühlt sich nicht wohl, wir werden das beobachten
      • Das Team Joker sponsert das Jungtalent Lars Jeppesen und stattet ihn mit einem Vorvertrag aus der später in einen 2 Jahres Vertrag gewandelt werden kann.
      • Der GP Cita di Camaiore endete mit dem Sieg von Maxim Belkov vom Team Kathusha. Er gewann das Rennen als Solist mit 1.04" Vorsprung auf Fabio Felline (Trek) und Jonathan Hivert (Belkin).
      • Die 8. Etappe der Tour de Langkawi ging heute an drei Ausreißer, nämlich Kristian Sbaragli (MTN), Pierpaolo de Negri (Vini Fantini) und Oleksandr Grygorenko (Amore & Vita). Alle drei haben mit der Gesamtwertung jedoch nichts mehr zu tun, diese bleibt auch heute unverändert, Lagutin führt vor dem zeitgleichen Eibegger und 8 Sekunden zurück Pimenta.

      Freitag, 07.03.
      • Rory Sutherland leidet an einer Erkältung die ihn 2-3 Tage pausieren läßt.
      • Die Driedaagse van West-Vlaanderen begannen heute. Am Ersten Tag, ein Einzelzeitfahren, gewann Taylor Phinney (BMC) vor Markel Irizar Aranburu (Trek) und Maarten Tjallingii (Belkin). Alle drei waren Zeitgleich in 13.25".
      • Auch der heutige Tag gehörte drei Ausreißern bei der Tour de Langkawi. Francesco Lasca (Caja Rural) gewann die vorletzte Etappe vor Juan Pablo Valencia (Colombia) und Frederik Veuchelen (Wanty). Die Gesamtwertung scheint zu stehen.
      • Stephane Javalet, Teammanger von BigMat Auber 93, das Team das seinen Sponsor zu Saisonende verliert, gab heute bekannt das er in Verhandlungen mit einem neuen Sponsor stehe, letzte Details aber noch zu klären seien und er deshalb den Namen noch nicht nennen könne. Ich persönlich fände es schade wenn dieses Team aus dem Circuit ausscheiden würde.

      Samstag, 08.03.
      • Enrico Gasparotto (Astana) gewann heute vor Tony Gallopin (Lotto-Belisol) und Wout Poels (OmegaPharma-Quickstep) die Strade Bianche.
      • Die Tour de Langkawi endete mit einem Sieg von Simone Ponzi (Neri Sottoli) vor Danilo Napolitano (Wanty) und Sebastian Forke (Christian Watches). In der Gesamtwertung blieb es wie erwartet beim Sieg von Sergey Lagutin (RusVelo), zeitgleich vor Markus Eibegger (Synergie Baku) und 8 Sekunden vor Jose Joao Pimenta (NetApp).
      • Die zweite Etappe der Driedaagse van West-Vlaanderen ging über 155,7 km, die auch drei Kopfsteinpflasterpassagen enthielt. Dies jedoch ziemlich zu Beginn des Rennens. Es gewann auch Heute Taylor Phinney (BMC), dies mit 38 Sekunden Vorsprung vor Lars Ytting Bak (Lotto-Belisol) und Johann Le Bon (FDJ). Womit Phinney auch die Gesamtführung behält, dies mit 1.22" vor Markel Irizar Aranburu (Trek) und Maarten Tjallingii (Belkin).
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Sonntag, 09.03.
      • Baptiste Planckaert (Robaix-Lille) gewann die abschließende Etappe der Driedaagse van West-Vlaanderen, eine relativ flache Etappe die im Sprint entschieden wurde. Auf den Plätzen landeten Owain Doull (An Post) und Gianni Meersman (OmegaPharma-Quickstep). Es blieb beim Sieg von Taylor Phinney vor Tjallingii und Irizar Aranburu.
      • Das Rennen Roma Maxima ging an Ben Swift von Sky. Auf den Plätzen landeten Enrico Gasparotto (AST) und Michael Albasini (OGE).



      Paris - Nice

      Die Radfernfahrt Paris–Nizza, auch Rennen zur Sonne genannt, gilt als das erste wichtige Etappenrennen der Radsport-Saison und gehörte von 2005 bis 2007 zur UCI ProTour, einer Serie der wichtigsten Etappen- und Eintagesrennen des Jahres. Seit 2011 gehört das französische Rennen zur Nachfolgeserie UCI World Tour.

      Es wurde von Albert Lejeune, dem Direktor der Zeitschrift „Petit Journal“ gegründet und fand 1933 erstmals statt. Heute wird das Rennen von der Amaury Sport Organisation veranstaltet, die auch die Tour de France organisiert. In Analogie zur Tour de France wird der Führende der Gesamtwertung mit dem Gelben Trikot (maillot jaune), der Führende der Punktewertung mit dem Grünen Trikot (maillot vert) und der Führende der Bergwertung mit dem Gepunkteten Trikot (maillot à pois) ausgezeichnet. Der beste Nachwuchsfahrer darf das Weiße Trikot (maillot blanc) tragen.

      Inzwischen findet der Start nicht mehr in Paris, sondern im Pariser Vorort Issy-les-Moulineaux statt. Das Profil des Etappenrennens ist für den frühen Zeitpunkt in der Saison als relativ schwer zu bezeichnen, da mehrere Bergetappen mit Anstiegen der ersten Kategorie auf dem Programm stehen. Insgesamt geht es über 8 Etappen.

      Mit sieben Siegen in Folge in den 1980er Jahren ist der Ire Sean Kelly Rekordsieger von Paris–Nizza. 2013 gewann Richie Porte.
      Quelle=www.wikipedia.de

      Das Rennen ist relativ prominent besetzt, Astana hat Nibali hier, AG2R ist mit Betancour am Start, OmegaPharma hat seine Sprinter Steegmanns, Boonen und Cavnedish hier, Philippe Gilbert (BMC) ist da, genauso Mollema (Belkin) und Titelverteidiger Richie Porte (SKY). Giant-Shimano setzt auf Degenkolb, Lotto auf Juergen van den Broeck und Maxime Montfort. Ryder Hesjedal (Garmin-Sharp) ist da, genauso wie Spilak (Katusha) um nur ein paar zu nennen.

      Mein Aufgebot: Karsten Kroon, Michael Mörkov Christensen, Michael Valgren Andersen, Matti Breschel, Nicki Sörensen, Mateo Tosatto, Daniele Bennati, Nikolai Trusov
      Meine Ziele: Top 3 in der Gesamtwertung. Mindestens ein Etappensieg
      Sponsorenziel: Top 3 in der Gesamtwertung

      Paris - Nice: 1. Etappe: Mantes la Jolie - Mantes la Jolie 160,9 km



      Das Rennen beginnt recht harmlos, eine Flachetappe zu Beginn über nur etwas mehr als 160 km. Die Sprinter sollten hier das Kommando haben. Im Grunde ist es ein Rundkurs der viermal durchfahren wird. Mein Ziel muss es heute sein zu sehen wer wie drauf ist, vielleicht geht im Finale was für uns, allerdings sollte ich aus der Vergangenheit gelernt haben. Außerdem heissen die Favoriten heute Cavendish, Degenkolb und Boonen, das ist eine andere Sprinterliga als Bennati oder Mörkov.

      Andrea Fedi (Neri Sottoli) eröffnet heute die Rundfahrt mit seinem Ausreißversuch. Doch der wird noch vom Feld abgefangen und war somit nur Kraftverschwendung. Auch ein zweiter Versuch scheitert nach gut 30 Kilometern. Genauso ein dritter Versuch, das Feld möchte offensichtlich die erste von den zwei Sprintwertungen für sich offen halten. Doch bis dahin sind es jetzt immer noch 19,5 km. Dennoch kann es den vierten Versuch, dieses Mal von Christophe Laborie (Bretagne) als Solist nicht verhindern. Er holt sich dann auch diesen Sprint, aus dem Feld heraus folgen ihm Demare und Cavendish auf den Plätzen. Es gibt hier wieder 3-2-1 Punkte und Sekunden zu gewinnen.

      Laborie darf derweil vorne weiter einsam seine Kreise ziehen, der Junge kann einem ja schon fast Leid tun. Derweil muss Thomas Löfkvist (IAM) das Rennen bereits aufgeben. Das Feld läßt Laborie derweil machen, er nutzt das um bei Rennhälfte einen Vorsprung von 3.17" herauszufahren. Doch der ist am zweiten Zwischensprint des Tages quasi schon wieder aufgebraucht. Er gewinnt ihn vor Degenkolb und Cavendish die aus dem Feld heraus erfolgreich sind. Man läßt ihn aber anschließend weiter seine Kreise ziehen, statt diese Farce nun zu beenden. Durch den Sprint hat sich nun aber eine zweite 14 köpfige Gruppe gebildet die vor dem Feld fährt und in der die Topsprinter vertreten sind.

      BMC macht zwar nun im Feld Tempo, dennoch wächst der Vorsprung schnell auf über 2 Minuten an. 30 km sind es noch, wird das hier etwa eine Überraschung? Wenn wäre es eine Meisterleistung von Giant und FDJ die mit mehreren Fahrern in dieser Gruppe vertreten sind. Ich bin immerhin mit Mörkov dabei. 26 km vor dem Ziel ist Laborie dann von der ersten Gruppe eingeholt. Dahinter ist aber immer noch ein Loch von 2.12" zum Feld. 1.27" sind es an der 20 km Marke noch, das Feld wird von BMC und Astana heran geführt. Doch auch vorn wird jetzt Tempo gebolzt, 1.17" sind es an der 10 km Marke, die Musik spielt eindeutig vorne, soviel ist jetzt klar.

      5 km noch, es steht fest das die Gruppe vorne durchkommen wird. Na das nenn ich mal einen Coup. Noch 3 km, Mörkov hat das Hinterrad von Cavendish. Drei dreier Züge bilden sich jetzt nebeneinander. 2,5 km - Tom Boonen ist vorn rechts und setzt den Sprint an, zu früh finde ich um damit zu gewinnen. In der Mitte ist FDJ zu dritt und fährt für Demare, links ist Mezgec und dahinter Degenkolb.



      Noch 2 km, die Helfer von Demare gehen raus weil sie platt sind, der sprintet jetzt los, Mörkov kann Cavendish jetzt auch nicht mehr halten, es wird wieder wie schon unterwegs das Duell Degenkolb vs. Cavendish denke ich.
      Mörkov fällt weiter zurück, der hat heute keine Chance, ich habs auch nicht erwartet, dafür kämpft Cavendish nun gegen den an seinem Hinterrad befindlichen Demare. Boonen und Degenkolb scheinen geschlagen. Was so nicht stimmt, Boonen ja, der hat den Sprint für Cavendish angezogen, Degenkolb tritt dagegen jetzt erst richtig rein. Demare geht jetzt aus dem Windschatten von Cavendish, er scheint es zu sein, aber es sind immer noch 900m. Cavendish ist geschlagen, aber Degenkolb kommt von hinten. Demare oder Degenkolb? 500m noch, Demare hat noch zwei Radlängen Vorsprung. Degenkolb ist platt, das wird nicht reichen um noch ganz heran zu kommen. Und so ist es Arnaud Demare machts!

      Tageswertung:
      1. Arnaud Demare (FDJ) 3.29,53
      2. John Degenkolb (GIA) s.t.
      3. Mark Cavendish (OPQ) s.t
      4. Geoffrey Soupe (FDJ) s.t.
      5. Tom Boonen (OPQ) s.t



      Was für ein Auftritt des Franzosen, er schien mir schon geschlagen als seine beiden Helfer zeitgleich rausgingen, doch er fand das Hinterrad von Cavendish der ihn dann noch vorne zog.

      Punktwertung:
      1. Demare (FDJ) 27 P.
      2. Degenkolb (GIA) 24 P.
      3. Cavendish (OPQ) 22 P.

      Tja und wir? Schwamm drüber, Mörkov Christensen wurde Zehnter und damit der Letzte der noch zeitgleich gewertet wurde. Das Feld kam mit 1.17" Rückstand ins Ziel, das ist schon eine kleine Hausnummer für die Ambitionierten Klassementfahrer. Nochmal Klasse gemacht von FDJ und Giant Shimano. Unser Ziel ist damit jedenfalls ein Stück weiter weg gerückt.

      Gesamtwertung:
      1. Arnaud Demare (FDJ) 3.29,45
      2. John Degenkolb (GIA) + 2"
      3. Christophe Laborie (BSE) s.t.
      4. Mark Cavendish (OPQ) + 4"
      5. Geoffrey Soupe (FDJ) + 8"
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt

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    • Montag, 10.03.
      • Der Giro d´Italia gibt bekannt das die vier Wildcards an Bardiani-CSF, Androni Giacattoli, Neri Sottoli und Wanty - Group Gobert gehen. Wanty ist dabei eine kleine Überraschung, die anderen drei sind italienische Teams, das durfte man erwarten.

      Paris - Nice: 2. Etappe: Rambouilet – Saint Georges sur Baulche 204,6 km



      Auch der heutige Tag steht klar im Zeichen der Sprinter. Entsprechend sind Degenkolb und Cavendish, sowie auch wieder Tom Boonen die Topfavoriten, wobei sich die beiden Quickstep Sprinter Boonen und Cavendish wohl auf Cavendish geeinigt haben, jedenfalls fuhr Boonen gestern für Cavendish den Sprint an. Wir befinden uns ca. 50 km südwestlich von Paris und fahren über 200 km nach Saint Georges das südöstlich liegt, kurz vor Auxerre. Zwei Sprint- und eine erste Bergwertung der Kategorie 4 säumen den Weg. Es regnet heute Bindfäden.
      Nach dem kleinen Schock von gestern gilt es für uns es heute besser zu machen.

      Auch heute ist es wieder ein Solist der erste Akzente setzt. Izagirre Insausti ist es und den hab ich nun wirklich nicht als Ausreißer erwartet. 156 km vor dem Ziel, also nicht einmal 50 km nach dem Start ist der Ausflug dann auch vorbei. Giant hält das Feld jetzt kurz beieinander, doch dann geht es von vorne los. Doch wieder hält Giant alles beieinander. So wird die erste Sprintwertung zu Wertung des Feldes, sie geht an Demare, der damit seinen Vorsprung noch ausbauen kann vor Coquard (EUC) und Ventoso (MOV). Bennati war mitgesprintet wurde aber noch locker ausgekontert.

      Giant Shimano hat die anderen offensichtlich so sehr eingeschüchert das sich nun niemand mehr traut vorzurpreschen, das geschlossene Feld absolviert die nächsten Kilometer, ehe sich dann Perichon (BSE) aufmacht. Was auch damit zusammen hängt das Giant - Shimano nun nicht mehr führt sondern FDJ. Perichon folgt erst Molard (COF) dann auch Matti Breschel den ich hinterher schicke. Schnell fahren die Drei fast 2 Minuten heraus und die Punktwertung geht auch an sie und zwar in der Reihenfolge Perichon, Breschel, Molard.

      Mit 2.41" geht es ins letzte Renndrittel. Breschel will natürlich die Bergpunkte, doch das wird nicht einfach, denn FDJ hat jetzt einen Zahn zugelegt. Doch Breschel bekommt was er will, obwohl Perichon versucht ihm das Trikot zu nehmen. Molard geht ihnen bei der Aktion flöten. Er läßt sich dann ins Feld zurück fallen. Auftrag erfüllt oder so ähnlich. Die beiden verbliebenen verteidigen ihre knapp 2 Minuten Vorsprung bis 28 km vor dem Ziel, denn in dem Moment ist auch Perichon platt und kann Breschel nicht mehr folgen. Hinten arbeiten nun FDJ, Giant und Quickstep daran den Vorsprung zu reduzieren, was ihnen natürlich gelingt.

      Perichon wird 16 km vor dem Ziel geschluckt. Breschel folgt 5 km später. Es kommt wie erwartet zum Sprintfinale, doch heute gelingt es mir endlich mal einen Zug aufzubauen der nicht auseinanderfällt. Natürlich bin ich chancenlos gegen die großen, aber wir sind dabei, immerhin. Demare ist heute früh im Wind, hinter ihm kämpfen, Cavendish ist ihm im Nacken, doch von Degenkolb sehe ich heute nichts, das wo Giant - Shimano so für ihn gearbeitet hat.

      Demare ist zwar früh im Wind, doch er zieht allen davon, Coquard (EUC) und Modolo (LAM) sitzen Demare noch im Nacken, Cavendish ist weg, im Gegenteil er wird noch von anderen überholt. Aber auch die beiden kommen nicht mehr heran, Demare macht seinen zweiten Streich perfekt.



      Tageswertung:
      1. Arnaud Demare (FDJ) 4.17,28
      2. Sacha Modolo (LAM) s.t.
      3. Bryan Coquard (EUC) s.t.
      4. Matthew Goss (OGE) s.t.
      5. Theo Bos (BEL) s.t.

      Eine absolute Demonstration der Stärke von dem Franzosen, auch heute wieder.

      Bergwertung:
      1. Matti Breschel (TCS) 2 P.
      2. Piere-Luc Perichon (BSE) 1 P.

      Punktwertung:
      1. Demare (FDJ) 55 P.
      2. Cavendish (OPQ) 37 P.
      3. Bryan Coquard (EUC) 32 P.

      Mörkov sprintete heute auf Platz 8, gezogen von Bennati im übrigen der noch 15. wurde und direkt vor Degenkolb einkam. Eine negative Überraschung lieferte heute Andy Schleck (Trek) ab, der über 4 Minuten verlor.

      Gesamtwertung:
      1. Arnaud Demare (FDJ) 7.47,04
      2. John Degenkolb (GIA) + 11"
      3. Christophe Laborie (BSE) s.t.
      4. Mark Cavendish (OPQ) + 12"
      5. Tom Boonen (OPQ) + 17"
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Dienstag, 11.03.
      • Rory Sutherland hat sich von seiner Erkältung vollständig erholt.

      Paris - Nice: 3. Etappe: Toucy – Circuit de Nevers Magny Cours 177,9 km



      Toucy liegt 22 km weiter westlich als der gestrige Zielort Saint Georges. Von hier geht es heute über 177,9 km nach Magny Cours. Die bekannte Formel 1 Rennstrecke wird der Zielort sein. Womit wir schon im westlichen Teil Burgunds wären. Die Strecke ist erneut recht flach, hat aber erste Wellen. Dennoch die Wettbüros erwarten einen dritten Sprintersieg. Allerdings stufen sie Demare nur als 2 Sterne Favorit ein, mit 3 Sternen bewerten sie dagegen Cavendish, Degenkolb und Boonen. Letzteren können wir meiner Meinung nach gleich wieder vergessen, der gibt hier den Anfahrer für Cavendish. Daher setze ich mein Geld auf Demare.
      Es gibt unterwegs eine Bergwertung der dritten Kategorie, womit derjenige der die gewinnt Matti Breschel aus dem Trikot fahren wird, sowie zwei relativ späte Sprintwertungen.

      Kaum ist das Rennen freigegeben da greift Christophe Laborie schon wieder an. Wegen der Bergwertung muss ich Breschel natürlich sofort hinterher schicken. Doch den will nun wieder Demare nicht fahren lassen. Im Ergebnis heisst das Laborie (BSE) kommt weg, Breschel nicht. Kurz darauf geht auch noch Marcato (CAN), ich mache mir gar nicht mehr die Mühe jemanden mitzuschicken. Auch nicht als weitere Fahrer die Flucht beginnen. Demare läßt in der Folge Geniez arbeiten um die Ausreißer zu stellen. Was dazu führt das im Feld ein extrem hohes Tempo angeschlagen wird. Schließlich schalten sich auch Quickstep, sorry ich weiß, die heissen korrekt OmegaPharma - Quickstep, aber ich bin halt noch vom alten Schlag, da war Quick Step noch der Hauptsponsor und Giant-Shimano sich mit in die Führungsarbeit ein und holen die Ausreißer bis auf stabile 34 Sekunden wieder an das Feld heran. Laborie ist halt Dritter der Gesamtwertung, was der eigentliche Grund für diese Aktion ist.

      Nach gut 30 km beschließt das Feld die vier, die sich nun vorne versammelt haben doch ziehen zu lassen. Neben Laborie sind dies noch Simon (Cofidis), Arashiro (Europcar) und Marcato (Canondale). Da das Feld sie nun läßt bauen sie ihren Vorsprung auch recht schnell deutlich aus. Als sie nach 72 km an die besagte Bergwertung kommen liegt ihr Vorsprung bei 6.25". Die Wertung geht an Marcato vor Simon und Arashiro. Marcato fährt damit morgen im gepunkteten Trikot, denn heute gibt es 4,2,1 Punkte für die Wertung. Es sind noch 105 km bis ins Ziel, das Feld hat also noch genug Zeit sie zurück zu holen.

      Fast Folgerichtig wird nach der Rennhälfte auch damit begonnen den Vorsprung wieder abzuknabbern. Wieder sind es die drei schon genannten Teams die sich um die Führungsarbeit kümmern. Knapp 40 km später, an der ersten Sprintwertung, die sich ebenfalls Marcato, diesmal vor Laborie und Arashiro holt, ist der Vorsprung schon auf unter 4 Minuten gesunken. Noch sind 64 km zu fahren. Laborie hat sich durch die beiden Bonussekunden temporär auf Platz 2 verbessert.

      Ich denke Laborie wollte auch an der zweiten Wertung nochmal Sekunden sammeln, doch es gelang ihm nicht, die anderen, Marcato, Simon, Arashiro waren schneller. Vor allem Marcato sammelt ja heute fleissig ein, dabei ist er im eigentlichen Sinne gar kein Sprinter. Der Vorsprung ist nun, da noch es 39 km bis ins Ziel sind, auf 2.37" gesunken. Im Feld wird jetzt aber auch wieder ein Tempo gebolzt das hat schon was, man hat Mühe mitzukommen, es ist jetzt richtig lang gezogen. Bei der 20km Marke ist es schließlich noch eine Minute womit das Sprintfinale nun klar ist.

      Letztlich werden sie alle geschluckt, Marcato als Letzter, weil der sich noch von seinen Kameraden absetzen konnte. Roux zieht schließlich den Sprint für Demare an, die beiden konnten schon wieder ein paar Meter zwischen sich und dem Rest legen. Ich konnte einen Zug aufbauen, doch Bennati kann schließlich Trusov nicht folgen, sucht sich stattdessen das Hinterrad von Goss (OGE). Boonen versucht auf der anderen Straßenseite noch Cavendish heran zu fahren, doch das sieht sehr nach dem dritten Erfolg von Demare aus. Selbst Carlos Betancour sprintet heute mit, was ist denn hier los? Vorne bringt Boonen tatsächlich noch Cavendish heran, Demare ist aber auch noch nicht aus dem Windschatten von Roux gegangen. Das wird ein Riesenduell. Dazu noch Betancour der auch stark aufkommt. Auch Bos ist jetzt da, kann der noch eingreifen? Ventoso Alberdi und Philippe Gilbert auch.



      Und da kommen Degenkolb und Gallopin auch noch von hinten herangeflogen. Nein, niemand kann Arnaud Demare diesen dritten Erfolg noch streitig machen, auch Cavendish nicht!

      Tageswertung:
      1. Arnaud Demare (FDJ) 3.50,33
      2. Mark Cavendish (OPQ) s.t.
      3. Francisco Jose Ventoso (MOV) s.t.
      4. John Degenkolb (GIA) s.t.
      5. Tony Gallopin (LTB) s.t.

      Absolute Weltklasse was der hier abliefert bislang. Nun gut, FDJ ist dafür bekannt das sie immer große Sprinter hatten.

      Bergwertung:
      1. Marco Marcato (CAN) 4 P.
      2. Matti Breschel (TCS) 2 P.
      3. Julien Simon (COF) 2P.

      Punktwertung:
      1. Demare (FDJ) 80 P.
      2. Cavendish (OPQ) 59 P.
      3. Degenkolb (GIA) 47 P.

      Und wir haben die nächste Schlappe einstecken müssen. Obwohl er gar nicht richtig mitgesprintet hat wurde Tossato unser Bester auf Platz 16. Bennati wurde 20. Breschel 21. und Mörkov gar nur 23. Ich hab es gewusst das wir keine besonders guten Sprinter haben, aber solche Schlappen? Apropro Schlappen, Christophe Laborie hat am Ende noch 2.24" verloren und sich mit dieser Aktion heute aus der Gesamtwertung heraus gefahren!

      Gesamtwertung:
      1. Arnaud Demare (FDJ) 11.37,31
      2. Mark Cavendish (OPQ) + 14"
      3. John Degenkolb (GIA) + 17"
      4. Tom Boonen (OPQ) + 23"
      5. Michael Mörkov (TCS) s.t.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Mittwoch, 12.03.

      Paris - Nice: 4. Etappe, Nevers – Belleville 195,9 km



      Von Nevers geht es heute weiter Richtung Lyon, naja nicht ganz Belleville sur Saone ist das Ziel. Auf dem Weg gibt es gleich drei Berge der dritten und zum Schluß noch einen der zweiten Kategorie. Favoriten sind daher heute andere, Carlos Betancour zum Beispiel, aber auch Bauke Mollema und Philippe Gilbert werden genannt. Ein erster Ausblick auf das was dieses Rennen noch parat hält.

      Ein erster Ausreißversuch gleich nach dem Start wird von FDJ noch vereitelt, warum auch imemr die sich die Mühe machen, das gelbe Trikot ist eh heute weg. Belkin und Sky machen danach für eine Weile das Tempo. Die verhindern so auch einen zweiten Versuch. Wahrscheinlich waren ihnen zuviele Fahrer daran beteiligt, denn den dritten Versuch gestatten sie dann, das sind aber auch wieder nur vier Fahrer. Namentlich Santaromita (OGE), Navarro (COF), Gautier (Europcar) und Zoidl (TFR).

      Das Feld läßt die vier machen, gewährt ihnen in der Spitze über 6 Minuten Vorsprung, die erste Sprintwertung (Zoidl, Gautier, Navarro) und auch die erste Bergwertung (Navarro, Santaromita, Gautier). Michele Scarponi (Astana) stürzt derweil im Feld und darf sich anschließend zurück kämpfen. An der Bergwertung ist der Vorsprung bereits wieder auf 2.42" reduziert und es warten noch 67 km bis zum Ziel.

      Dann gibt Martin Elmiger (IAM) das Rennen auf, es geht gerade zur zweiten Bergwertung hoch, das Tempo ist hoch und die Ausreißer verlieren Sekunde um Sekunde. Santaromita holt sich diese vor Navarro und Gautier. Obwohl ich Valgren und Bennati jetzt mit durch die Führung gehen lasse bauen die ihren Vorsprung sogar noch wieder leicht aus.

      Die dritte Berwertung holen sie sich so auch noch, dieses Mal hat Zoidl die Nase vorn, vor Navarro und Gautier. In der dann folgenden Abfahrt ist es aber soweit, in sofern soweit als das sich nun weitere Fahrer aus dem Hauptfeld lösen und die Flucht nach vorn antreten. Frank (IAM), Machado (TNE), Barguil (GIA) sehe ich da. Frank wird noch in der Abfahrt zurück geholt, Gautier sichert sich schließlich noch die letzte Sprintwertung vor Zoidl und Navarro, dann geht es in den Schlußanstieg. 1,5 km vor der Bergwertung ist der Fluchtversuch zu Ende, Karsten Kroon geht jetzt in Führung. Mit ihm geht Richie Porte (SKY) ab. Breschel geht hinterher und Richie Porte greifft jetzt auch an, für die Bergwertung?

      Breschel und Kroon fallen zurück, Porte nicht, der holt sich die Wertung und geht als Solist auf die Abfahrt. Bardet geht plötzlich 300m vor dem Gipfel. Porte geht vor Bardet und Kroon auf die letzten 5 km, holt dabei schon gut eine Minute heraus, Kroon wird dann von nur noch 65 Fahrer starken Feld gestellt. Demare ist übrigens dabei und könnte doch glatt noch den dritten Platz ersprinten?

      Richie Porte ist der Sieg nicht mehr zu nehmen, doch Romain Bardet hat Mühe, ist völlig platt und das Feld kommt heran. Schließlich schafft er es gerade noch so. Völlig überaschend für mich kommt Mörkov plötzlich auch noch von hinten heran, wird am Ende sogar Neunter. Bravo!



      Tageswertung:
      1. Richie Porte (SKY) 4.22,54
      2. Romain Bardet (ALM) + 31"
      3. Francisco Jose Ventoso (MOV) s.t.
      4. Bryan Coquard (EUC) s.t.
      5. Philippe Gilbert (BMC) s.t.



      Richie kommt so langsam in das Alter wo er mal eine Grandtour gewinnen müsste. Über Platz 7 beim Giro 2010 ist er ja noch nicht hinaus gekommen. Das Potenzial hat er eigentlich dafür. Stattdessen strebt er scheinbar die Titelverteidigung an.

      Bergwertung:
      1. Daniel Navarro (COF) 10 P.
      2. Richie Porte (SKY) 7 P.
      3. Romain Bardet (ALM) 5 P.

      Punktwertung:
      1. Arnoud Demare (FDJ) 91 P.
      2. Marki Cavendish (OPQ) 59 P.
      3. Francisco Jose Ventoso (MOV) 59 P.

      Wir haben alle Fahrer mit 31 Sekunden Rückstand ins Ziel bringen können und damit unsere Chancen erhalten, obwohl ich schon lange nicht mehr daran glaube das Ziel erreichen zu können.

      Gesamtwertung:
      1. Arnaud Demare (FDJ) 16.00,56
      2. Mark Cavendish (OPQ) + 14"
      3. John Degenkolb (GIA) + 17"
      4. Tom Boonen (OPQ) + 23"
      5. Michael Mörkov (TCS) s.t.

      Richie Porte ist Neunter, hat noch 1.03" Rückstand.


      Tirreno - Adriatico
      Das zwei Meere Rennen geht über 7 Etappen, dabei ein Mannschafts- und ein Einzelzeitfahren, 3 Flachetappen und zweimal geht es in die Berge. Womit es ein ganz anderes Rennen ist als Paris-Nizza. Es gilt als optimale Vorbereitung für Mailand - San Remo, das erste Monument des Radsports der Saison. Es ist ein relativ junges Rennen, wurde erstmals 1966 ausgetragen. Rekordsieger ist Roger De Vlaeminck der es 6x für sich entscheiden konnte. Auch dieses Rennen gehört zu dritten Kategorie, auch dieses Rennen ist ein erster Gradmesser für die später stattfindende Tour de France. Titelverteidiger ist hier Vincenzo Nibali der 2012 und 2013 gewinnen konnte.

      Mein Aufgebot: Christopher Juul Jensen, Ivan Rovny, Michael Rogers, Alberto Contador, Rafal Majka, Jesus Hernandez Blazquez, Roman Kreuziger und Nicolas Roche.
      Meine Ziele: Gesamtsieg und mindestens eine Etappe
      Sponsorenziel: Gesamtsieg

      Am Start sind hier ebenfalls eine ganze Reihe von bekannten Namen, Stars und Sternchen der Szene. Chris Froome ist hier, mit ihm auch Thomas und Wiggins. OmegaPharma hat Toni Martin und Rigoberto Uran Uran am Start, ebenso Michal Kwiatkowski den ich bei Paris-Nizza schon vermisst habe. Fränk Schleck fährt für Trek, Astana hat Fabio Aru und Jakob Fuglsang nominiert, nicht jedoch den Titelverteidiger, eine kleine Überraschung. Robert Gesink und Wilco Kelderman sind für Belkin dabei, Alejandro Valverde (Movistar) ist am Start, das ließe sich noch unendlich fortsetzen und soll daher zunächst genügen. Vincenzo Nibali verteidigt seinen Titel nicht, der ist bei Paris - Nice mit am Start.


      Tirreno - Adriatico: 1. Etappe: Donoratico – San Vincenzo 17,4 km



      Das Rennen startet mit einem Mannschaftszeitfahren. Favoriten sind OmegaPharma, Belkin und SKY. Los geht es an der Westküste Italiens, in Livorno, genauer südlich davon. Ich gestehe ein das ich Mannschaftszeitfahren überhaupt nicht behersche und mir dabei mindestens eine Minute Rückstand einhandeln würde, daher wird diese Etappe simuliert1

      Tageswertung:
      1. Team Sky 20.25
      2. OmegaPharma Quickstep + 3"
      3. Trek Factory Racing + 12"
      4. Tinkhoff - Saxo s.t.
      5. Astana Pro Team + 23"

      12 Sekunden Rückstand ist mehr als o.k. für mich. Wie gesagt ich hätte mir eine Minute und mehr eingehandelt. Edvald Boasson Hagen wird morgen das Leadertrikot tragen, da er Sky über die Ziellinie geführt hat.

      Gesamtwertung:
      1. Edvald Boasson Hagen (SKY) 20.25
      2. Chris Froome (SKY) s.t.
      3. Ben Swift (SKY) s.t.
      4. Mikel Nieve Iturralde (SKY) s.t.
      5. Dario Cataldo (SKY) s.t.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Donnerstag, 13.03.

      Paris - Nice: 5. Etappe, Creches-sur-Saone – Rive-de-Gier 147,0 km



      Wir starten etwa 30 km weiter nördlich als wir gestern angekommen waren. Es geht über Lyon hinaus, dann Richtung St. Etienne. Auf dem Weg liegen wieder drei Berge der dritten und zum Ende einer der Zweiten Kategorie. Danach geht es wieder wie gestern talwärts. Zum einen sind die Hügel nicht so heftig, zum anderen ist es noch weit bis ins Ziel so das heute wieder die Sprinter die Nase vorn haben könnten. Sprich Arnaud Demare sollte in der Lage sein sein Trikot einen weiteren Tag zu verteidgen. Cavendish, Boonen, Degenkolb heissen auch heute wieder die Favoriten, was meine These ja geradezu stützt.

      Bono (Lampre Merida) startet als Erster heute die Flucht nach vorn, das sind noch keine fünf Kilometer gefahren. Doch das wird noch nichts, ein zweiter Versuch gestartet von Weening (OGE) ist da erfolgreicher. Mit ihm ziehen Izagirre Insausti (Movistar), Simon (Cofidis), Arashiro (Europcar) und Hivert (Belkin) davon. Diese bauen ihren Vorsprung zügig aus. Die beiden recht frühen Bergwertungen der dritten Kategorie gehen dabei an Simon vor Hivert und Weening bzw. Arashiro vor Simon und Hivert.

      Dazwischen eine Schrecksekunde für uns, Tossato ist im Feld gestürzt.



      Er kann weiterfahren und findet auch recht schnell wieder ins Feld zurück, zum Glück ist das Tempo nicht so hoch. Es ist nicht der einzige Sturz heute, auch Spilak (Katusha) und Bardet (AG2R) sind betroffen. Dank der kompletten Teamleistung von AG2R finden auch sie ins Feld zurück.
      Vorne ist das heute schon eine Truppe die hier was reißen könnte. Ich bin schon ein wenig überrascht das man die einfach so hat ziehen lassen. Als die 6 1/2 Minuten Vorsprung rausgefahren haben reagiert das Feld in Gestalt von FDJ und Giant Shimano dann aber doch. An der ersten von zwei Sprintwertungen heute, die an Hivert vor Simon und Weening geht, beträgt der Vorsprung nur noch 4.30". Doch jetzt geht deren Terrain ja quasi erst los. Man darf echt gespannt sein was davon wird.

      Doch nein, das Feld arbeitet jetzt richtig hart und reduziert den Vorsprung um eine weitere Minute bis zur nächsten Bergwertung, das waren ja nur ein paar Kilometer. Hivert siegt auch hier, diesmal vor Arashiro und Weening. Es fängt plötzlich an zu regnen und wieder gibt es Stürze (Gadret, Delaplace). Die finden jetzt nicht mehr zurück, besonders für John Gadret (Movistar) ist das natürlich heftig und er scheint auch verletzt zu sein.
      Und es geht weiter, auch der Kapitän des Cannondale Teams, Marco Marcato liegt plötzlich am Boden. Sofort lassen sich mehrere Teamkollegen zurückfallen um ihn wieder ans Feld zurück zu führen. Dürfte bei dem Tempo schwierig sein. Dabei geht völlig unter das vorne Hivert den zweiten Sprint des Tages am Zielort vor Simon und Arashiro gewinnt.

      Für die Ausreißer sind es jetzt noch gut 25 km bis ins Ziel, ihr Vorsprung beträgt noch 2 Minuten und jetzt kommt der Anstieg zum Coté de Sainte-Catherine. Und bei dem miesen Wetter, der nassen Straße, stürzen immer noch weitere Fahrer. Arashiro holt sich die letzte Bergwertung des Tages vor Hivert und Simon. 14 km geht es jetzt noch talwärts, der Vorsprung liegt bei etwas über einer Minute. Sie können es packen...
      Arashiro hat am Anstieg noch ein paar Sekunden herausgeholt, fährt jetzt vor den anderen. Und in der Abfahrt kann er den Vorsprung jetzt sogar noch ausbauen.

      3,5 km vor dem Ziel ist es um die anderen Vier geschehen, Arashiro verbleiben noch 43 Sekunden um sich ins Ziel zu retten. Breschel tritt jetzt rein, Bennati hängt an seinem Hinterrad. Aber das reicht nicht, Boonen kommt, an seinem Hinterrad auch Cavendish, Soupe zieht für Demare den Sprint an, sie werden es wieder unter sich ausmachen. Allerdings wohl nicht um den Sieg, den wird Arashiro holen. Doch dann eine Überraschung, Cavendish kann Boonen nicht folgen, niemand kann Tom Boonen folgen, er zieht auf und davon, ja der kann Arashiro noch erreichen, man hält den Atem an...

      Demare und Degenkolb kommen auf, Boonen geht an Arashiro vorbei, ist das bitter, 300m vor dem Ziel wirst du noch abgefangen.



      Nein, auch Boonen packt es nicht, es ist unglaublich, Degenkolb oder Demare? Demare oder Degenkolb? Degenkolb! Man, man, man was für eine Etappe, war für ein Finish!

      Tageswertung:
      1. John Degenkolb (GIA) 3.28,52
      2. Arnaud Demare (FDJ) s.t.
      3. Tom Boonen (OPQ) s.t.
      4. Matthew Goss (OGE) s.t.
      5. Francisco Jose Ventoso (MOV)



      Heute hat es John allen gezeigt, ich hatte ihn schon so ein bisschen abgeschrieben da Demare so dominant war und er zuletzt immer von hinten noch heranstürmte es aber nie ganz reichte. Heute hat es gereicht.
      Mein persönliches Ziel hab ich auch erreicht, Bennati wurde Neunter. Mehr kann ich von ihm nicht erwarten. Mörkov wurde 22.

      Bergwertung:
      1. Julien Simon (COF) 13 P.
      2. Jonathan Hivert (BEL) 12 P.
      3. Yukiya Arashiro (EUC) 12 P.

      Da hat sich heute auch wieder eine Menge getan, der Lohn des Ausreißversuchs, mehr ist ja leider nicht geblieben.

      Punktwertung:
      1. Arnoud Demare (FDJ) 113 P.
      2. John Degenkolb (GIA) 78 P.
      3. Francisco Jose Ventoso (MOV) 75 P.

      Mark Cavendish wurde "nur" 14. und hat damit heute wichtige Punkte liegen lassen und ist auf den vierten Platz zurück gefallen.

      Gesamtwertung:
      1. Arnaud Demare (FDJ) 19.29,44
      2. John Degenkolb (GIA) + 15"
      3. Mark Cavendish (OPQ) + 18"
      4. Tom Boonen (OPQ) + 25"
      5. Michael Mörkov (TCS) + 27"

      Die Liste der Geschlagenen ist heute sehr lang. John Gadret über 8 Minuten verloren, Marcado 6.34, sein ganzes Team hat nichts genutzt, im Gegenteil, sie haben alle verloren. Insgesamt 63 Fahrer die den Anschluß verloren haben und Zeit schlucken mussten. Nur noch 7 Fahrer mit weniger als einer Minute Rückstand, nur noch 80 Fahrer mit weniger als 2 Minuten Rückstand.


      Tirreno - Adriatico: 2. Etappe: San Vincenzo - Cascina 168,5 km


      Heute geht es Richtung Norden, nach Cascina, welches östlich von Pisa gelegen ist. Wir bleiben also noch in Ligurien. Und es wird ein Tag für die Sprinter, trotz der zwei Bergwertungen der 2. Kategorie, die großen Favoriten heissen Marcel Kittel (GIA), Alexander Kristoff (KAT) und Peter Sagan (CAN).

      Sämtliche Ausreißversuche werden heute zunächst unterbunden, so das die erste Sprintwertung des Tages aus dem Feld heraus ausgefahren wird. Kittel gewinnt sie vor Sagan und Kristoff. Tabore (NRI) und Hoogerland (AND) können sich danach dann vom Feld lösen. 2 Fahrer, mehr werden hier nicht weggelassen.

      Dann kommt der erste, 6,5 km lange Anstieg nach Val de Cecina. Tabore sichert sich die Wertung vor Hoogerland, Platz 3 geht aus dem Feld heraus an Majka den ich vor das Feld gespannt habe damit er etwas Rennhärte bekommt. Taberne konnte sich dabei sogar etwas von Hoogerland absetzen. Was das für einen Sinn macht muss man die beiden hinterher auch mal fragen. Jedenfalls sind sie damit dem Feld ausgeliefert was diese Episode dann schon beendet.

      Adam Hansen (LTB) schlägt dafür gleich darauf ein neues Kapitel dieser Rundfahrt auf indem er eine Soloflucht startet. Das wo der Anstieg zum Castellina Marittima wartet, auch etwa 6,5 km lang. Hansen holt sich die Wertung, Pirazzi (BAR) bricht kurz vor dem Gipel aus dem Feld aus und holt sich den zweiten Platz, erneut vor Majka. Hansen darf weiter voraus fahren und sich auch die Sprintwertung holen, wobei sein Vorsprung nun schon unter einer Minute ist. Aus dem Feld sprinten schließlich Kittel und Nizzolo (TFR) um die restlichen Punkte.

      Zum Schluß gibt es noch zwei Runden in Cascina, hier wird dann auch Hansen gestellt und es gibt den Massensprint. Peter Sagan hat die besten Nerven und am Ende die Nase vorn, was er aber auch seinem Anfahrer Oscar Gatto verdankt, der selbst noch Dritter wird.

      Tageswertung:
      1. Peter Sagan (CAN) 3.48,50
      2. Marcel Kittel (GIA) s.t.
      3. Oscar Gatto (CAN) s.t.
      4. Danilo Napolitano (WGG) s.t.
      5. Tyler Farrar (GRS) s.t.



      Bergwertung:
      1. Adam Hansen (LTB) 5 P.
      2. Fabio Tabore (NRI) 5 P.
      3. Rafal Majka (TCS) 4 P.

      Punktewertung:
      1. Marcel Kittel (GIA) 18 P.
      2. Peter Sagan (CAN) 16 P.
      3. Oscar Gatto (CAN) 8 P.

      Hier machen sich also die Zwischensprints bemerkbar die Kittel erfolgreich bestritt.

      Gesamtwertung:
      1. Ben Swift (SKY) 4.09,15
      2. Edvald Boasson Hagen (SKY) s.t.
      3. Chris Froome (SKY) s.t.
      4. Geraint Thomas (SKY) s.t.
      5. Dario Cataldo (SKY) s.t.

      Das Trikot wird innerhalb des Teams weitergereicht, das Swift die beste Tagesplatzierung hat. Kittel und Sagan sind zuweit weg um sich Hoffnungen auf das Trikot machen zu können.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Freitag, 14.03.

      Paris - Nice: 6. Etappe: Saint Saturnin les Avignon – Fayence 218,6 km




      Die Karawane hat über Nacht den Weg nach Süden eingeschlagen, wir starten in Avignon im Rhone Delta und es geht Richtung Osten, Richtung Cannes um dann aber doch noch wieder nach Norden in die Berge abzuschwenken.
      2 Erhebungen der dritten, eine der zweiten und eine der ersten Kategorie warten heute auf die Fahrer. Das wird in etwa wie vorgestern werden, 40 Fahrer werden in der ersten Gruppe über den letzten Berg gehen und es dann im Sprint unter sich entscheiden. Der geht jedoch stark bergauf, das kann unter Umständen noch ganz was anderes erbringen. Carlos Betancour ist hier heute der Favoritz gefolgt von Nibali und Bauke Mollema. Uns hat hier niemand auf der Rechnung, das ist gut so. Was mich wundert ist das Richie Porte auch nur 2 Sterne bekommen hat, der hat doch schon nachgewiesen das er gut drauf ist. Sörensen soll im Schlußanstieg mit Einsteigen, mal schaun was heute geht.

      Heute verabschieden sich die Fahrer in Grüppchen vom Feld, mich wundert das Demare und sein Team das so zulassen. Allerdings sind 218 km auch ein langer langer Weg. Wie auch immer, 10 km nach dem Start hat sich vorne eine Fünfer Gruppe gebildet bestehend aus Hivert (Belkin), Vuillermoz (AG2R), Yates (OricaGreen Edge), Siutsou (SKY) und Viitella (Cannondale). Die fahren zur Zeit 1.20" vor der nächsten Dreiergruppe bestehend aus Sepulveda (Bretagne), Moinard (BMC) und Polanc (Lampre-Merida). Die fährt ihrerseits 1.40" vor dem Feld.

      Nochmal 10 km weiter haben sich beide Gruppen nun vereint und ihren Vorsprung auf über 4 Minuten erweitert. Nun wartet schon der Anstieg zum Cote de Bonnieux auf die Fahrer, ein Berg der 3. Kategorie. Hier attackieren Yates und Siutsou aus der Spitzengruppe heraus um die Punkte abzugreifen. Siutsou holt sich vor Yates und Vuillermoz die Punkte. Die Nachfolgende Sprintwertung in Lourmarin holt sich Sepulveda vor Moinard und Polanc. Der Vorsprung hat sich hier bereits auf über 8 Minuten erhöht.

      Es regnet heute zwar nicht, was aber nicht heisst das es in der Abfahrt nicht doch zu Stürzen kommen kann, hier passiert dies Bob Jungels (Trek) und Edet (Cofidis). Die nachfolgende recht lange, aber nur leicht ansteigende Strecke führt dazu das im Feld nun Tempo gemacht wird um den Rückstand ein wenig einzudämmen. Ist man erst im welligeren Gelände wird das ungleich schwerer. Giant und Quick Step zeichnen vor allem dafür verantwortlich. 120 km vor dem Ziel, hat man auf 6.14" reduzieren können. Nun beginnt das welligere Terrain so langsam.

      20 km weiter sind es nur noch 5.24" womit jetzt noch 100 km vor den Fahrern liegen. Das ist jetzt ein gut getimtes Unterfangen, wie man auf den nächsten Kilometern gut erkennen kann, die wollen die Ausreißer pünktlich zur letzten Sprintwertung eingeholt haben. Davor liegen aber noch zwei Bergwertungen. Der Cote des Toulieres auf den es jetzt so langsam zugeht ist einer der Kategorie 2, ein Anstieg von 2,5 km Länge und einer maximalen Steigung von 10,9%. Wenig überraschend hat hier Yates die Nase vorn, dahinter Vuillermoz und Sepulveda. Der Vorsprung ist nun bereits auf unter 3 Minuten gefallen. Dazu kommt das die Ausreißer hier kurz auseinander fallen, nicht jeder ist eben für solche Steigungen gemacht. Viitella muss sogar ganz reißen lassen. Und auch im Feld fallen einige Fahrer heraus finden sich aber nur zum Teil wieder ein als es in die Abfahrt geht.

      Dazu noch ein Angriff von Capecchi (Movistar) aus dem Feld heraus. Nun ist FDJ dran mit der Nachführarbeit, aber auch wir beteiligen uns mit drei Fahrern, denn es sind jetzt nur noch 46 km. Der Cote de Mont Meaulx wartet nun auf die Fahrer und danach geht es das erste Mal nach Fayence hinunter wo die Sprintwertung abgenommen wird. Auf dem Weg dorthin werden Viitella und Capecchi zurück ins Feld geholt das noch aus etwas mehr als 80 Fahrern besteht. Die Wertung geht an Moinard vor Siutsou und Hivert die hier noch 2.18" voran sind. Wir verlieren hier im übrigen Trusov.

      Der Plan geht nicht ganz auf, beim Sprint in Fayence sind es noch 1.19", den Sprint selbst holt Moinard vor Sepulveda und Yates. Doch jetzt kommt der Anstieg des Tages, 9,5 km bis zum Col de Bourigaille. Ein Berg der 1. Kategorie. Gleich zu Beginn mit über 12%, was auch zum Ziel hin noch einmal überfahren werden muss. Hier ist es dann vorbei mit den ersten Ausreißern. Und hier kommt auch der Antritt von Richie Porte. Der scheitert, der von Barguil (GIA) sieht besser aus. Und auch das Feld reduziert sich nun dramatisch, nur noch 19 Fahrer können hier mithalten. Schließlich erneut der Antritt von Porte, Mollema geht mit, das Zeichen für mich nun auch zu versuchen dran zu bleiben. Was mir jedoch nicht gelingt. Auch nicht als Nibali und Caruso wegziehen. Ganz vorne sind übrigens immer noch Vuillermoz und Yates, die einzig verbliebenen Ausreißer. Mollema wird Dritter an dieser Wertung.

      Nun geht es wieder runter nach Fayence, in dieser Abfahrt sortiert sich das Ganze noch einmal neu, als Solist ist nun Vuillermoz in der Abfahrt mit 32" voran, dahinter 7 Fahrer u.a. mit Sörensen, aber auch allen Favoriten. Das Gelbe Trikot ist geschlagen, verliert nun deutlich. An der 5 km Marke ist es dann auch um Vuillermoz geschehen. Der kurze 3,5 km lange Schlußanstieg folgt jetzt noch. Betancour tritt als Erster an und kommt als Solist in die Pasage mit über 10%. Noch 1,5 km, da holt ihn sich Nibali. Doch Betancour kann noch einmal kontern, den Angriff von Mollema jedoch nicht mehr. Bauke Mollema siegt heute.

      Tageswertung:
      1. Bauke Mollema (BEL) 5.13,23
      2. Carlos Betancour (ALM) s.t.
      3. Vincenzo Nibali (AST) s.t.
      4. Richie Porte (SKY) + 22"
      5. Nicki Sörensen (TCS) + 39"



      Ich bin hocherfreut das Sörensen bis auf den letzten Kilometer mitgehen konnte. Das hatte ich gehofft, jedoch nicht erwarten dürfen bei der Konkurenz. Hilft mir leider aber auch nicht, er muss aufs Treppchen fahren, das ist das Sponsorenziel. Arnaud Demare hat heute 4.10" schlucken müssen.

      Bergwertung:
      1. Simon Yates (OGE) 17 P.
      2. Alexis Vuillermoz (ALM) 16 P.
      3. Jonathan Hivert (BEL) 14 P.

      Auch heute belohnen sich die Ausreißer also mit der Bergwertung

      Punktwertung:
      1. Arnoud Demare (FDJ) 113 P.
      2. John Degenkolb (GIA) 87 P.
      3. Carlos Betancour (ALM) 78 P.

      Auch die Punktwertung ist also noch nicht entschieden, mit Betancour naht da jemand von den Kletterern.

      Gesamtwertung:
      1. Richie Porte (SKY) 24.44,36
      2. Bauke Mollema (BEL) + 9"
      3. Carlos Betancour (ALM) + 11"
      4. Vincezno Nibali (AST) + 13"
      5. Nicki Sörensen (TCS) + 54"

      Natürlich ist der heutige Zieleinlauf auch für die Gesamtwertung verantwortlich. Ich frage mich gerade wie ich diesen Rückstand noch reduzieren soll, schier unmöglich meine ich.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Tirreno - Adriatico: 3. Etappe: Cascina - Arezzo 199,3 km



      Heute geht es ins Landesinnere, nach Arezzo in die Toskana, nordöstlich von Siena gelegen. Ich hab hier noch eine kleine Grafik gefunden die das besser veranschaulicht.


      Quelle=http://cyclingperspective.com/

      Es wird auch heute aller Voraussicht nach ein Tag für die Sprinter, die beiden Berge auf dem Weg sind zu früh im Rennen als das die einen Ausschlag geben könnten. Favoriten sind daher wieder Kittel, Sagan und Kristoff.

      Heute dauert es etwas bis die Ausreißergruppe steht, am Ende sind es drei Fahrer, nämlich Montaguti (ALM), Cousin (EUC) und Vichot (FDJ) die sich vom Feld lösen können. Schnell bauen sie einen Vorsprung von über 8 Minuten auf, an der ersten Bergwertung in San Casciano Val di Pesa hat Cousin die Nase knapp vorn, Vichot wird Zweiter.
      Die Wertung am Poggio Alla Croce holt sich dann Vichot vor Montaguti. Cousin fällt dabei zurück, dann auch Montaguti. Beide mühen sich anschließend Kilometerlang den Anschluß wiederzufinden, was natürlich dazu führt das es dem Feld recht einfach fällt den Abstand deutlich zu reduzieren und gut 100 km vor dem Ziel die drei zu stellen.

      Die erste Sprintwertung des Tages in Castelfranoco Di Sopra wird aus dem Feld heraus entschieden und geht an Sagan vor Kristoff und Vichot. Kurz darauf startet Taborre (NRI) einen Angriff als Solist. Auch ihn läßt das Feld zunächst gewähren, schnell ist er über 3 Minuten weg, bei noch gut 70 km bis ins Ziel kein großes Problem. Die zweite Sprintwertung gibt es dann am Zielort in Arezzo, dort werden jetzt noch etliche Schleifen a 6 km gefahren. Taborre darf sie sich noch holen, Swift und Kittel kommen auf die Plätze. Taborre darf sich danach wieder etwas vom Feld lösen, wird nun aber auf Schlagdistanz gehalten.

      5 km vor dem Ziel ist es dann um Taborre geschehen, der Massensprint nimmt seinen Lauf. Wir haben keinen Sprinter vor Ort, daher muss ich mich darum auch nicht kümmern und kann mit ansehen wie Peter Sagan sich ein spannendes Finish mit Marcel Kittel liefert.

      Tageswertung:
      1. Peter Sagan (CAN) 4.53,20
      2. Marcel Kittel (GIA) s.t.
      3. Danilo Napolitano (WGG) s.t.
      4. Tyler Farrar (GRS) s.t.
      5. Davide Appollonio (ALM) s.t.



      Bergwertung:
      1. Arthur Vichot (FDJ) 10 P.
      2. Matteo Montaguti (ALM) 5 P.
      3. Jerome Cousin (EUC) 5 P.
      4. Adam Hansen (LTB) 5 P.
      5. Fabio Tabore (NRI) 5 P.

      Punktewertung:
      1. Peter Sagan (CAN) 33 P.
      2. Marcel Kittel (GIA) 30 P.
      3. Danilo Napolitano (WGG) 16 P.

      Sagan nun auch hier vorn...

      Gesamtwertung:
      1. Ben Swift (SKY) 9.02,33
      2. Chris Froome (SKY) + 2"
      3. Edvald Boasson Hagen (SKY) s.t.
      4. Bradley Wiggins (SKY) s.t.
      5. Dario Cataldo (SKY) s.t.

      Die zwei Sekunden Zeibonifikation aus dem zweiten Sprint sind es die Swift nun alleine vorne sehen.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Ja ich weiss, aber wirst du es versuchen?
      Aufjdenfall sehr schöner und übersichtlicher AAR, mir gefällt auch die Fahrerstats vom Sieger nach den Etappen, freue mich schon auf die nächsten




    • Spoiler anzeigen
      Der wird teuer, die Frage ist ob ich ihn mir leisten kann, ich schätze mal nicht, aber sag niemals nie, versuchen werde ich es wenn es geht.



      Samstag, 15.03.

      Paris - Nice: 7. Etappe: Mougins – Biot Sophia Antipolis 192,7 km



      Nochmal eine hügelige Etappe, ja auch die nächste ist das, man achte hier darauf das der Zielsprint bergauf geht. Einen Degenkolb oder einen Demare bringt man damit nicht aus der Ruhe, andere Sprinter hingegen schon, die sind aber auch schon gar nicht mehr dabei wenn es in die Entscheidung gehen wird. Die haben schon in den Hügeln abreißen lassen. Eigentlich sind es auf direktem Weg nur ein paar Kilometer vom Start zum Zielort, doch wir reisen eben durch die Berge und schon werden fast zweihundert Kilometer daraus. Favoriten sind heute wieder Betancourt, Nibali, Porte und Konsorten. Es gilt ihnen das Leben schwer zu machen. Eine Ausreißergruppe hätte heute vermutlich gute Chancen durchzukommen wenn man im Feld nicht so in die Pedale tritt.

      Es bildet sich eine neunköpfige Kopfgruppe, bestehend aus van den Broek (LTB), Moinard (BMC), Huzarski (TNE), Navarro (COF), Longo (CAN), Capecchi (MOV), Mori (LAM), Gautier (EUC) und Rabottini (NRI). Vor allem Jürgen van den Broek ist natürlich jemand dem man zutraut sich hier heute durchzusetzen. Für die Gesamtwertung stellt aber weder er noch die anderen eine Gefahr da. Mit 9.47" ist er schon zu weit zurück, überhaupt, der Beste ist Navarro als 26. mit 4.43" Rückstand.

      Der erste Zwischensprint des Tages wird heute in Tourrettes Sur-Loup abgenommen, doch die Ausreißer sprinten nicht darum sondern überfahren die Linie einfach als Gruppe, die Punkte bekommt also der, der zufällig gerade vorne ist. Das ist Huzarski vor Moinard und Navarro. Man sieht also schon hier ganz deutlich das die heute anderes im Sinn haben.

      Es geht danach zum Col de Vence wo eine Bergwertung der 1. Kategorie abgenommen wird. Kurz vor dieser Wertung greift Huzarski aus der Gruppe heraus an, Gautier kontert und holt sich die Punkte, Navarro wird auch hier Dritter. Das Feld das von Sky und Garmin-Sharp angeführt wird hat es noch nicht so eilig, läßt den Vorsprung nun schon auf über 4 Minuten anwachsen. Longo hat an dieser Wertung schon reißen lassen müssen, man darf gespannt sein ob ihm der Anschluß nochmal gelingt. Nein, wie sich zeigt ist dies nicht der Fall, er verliert Sekunde um Sekunde.

      Es geht zum Cole de Cipires der heute zweimal überfahren wird. Ein kurzer knackiger Anstieg der 3. Kategorie. Hier ist Huzarski nun vorne, van den Broeck und erneut Navarro auf den Plätzen. Der Vorsprung ist inzwischen auf 7 Minuten angewachsen. Ich finde das viel und wundere mich das im Feld immer noch keine Anstrengungen unternommen werden diesen zu reduzieren, es sind allerdings auch noch 127 km bis ins Ziel.

      Der nächste Berg der 1. Kategorie wartet nun auf die Fahrer, die erste Überraschung dabei ist das Longo unter enormer Kraftanstrengung nun doch wieder den Anschluß geschafft hat. Am Col dd l´Ecre ist Mori ganz vorn, dahinter Huzarski und Navarro. Wieder muss Longo auf den letzten Metern reissen lassen, gerade geschafft um dann doch wieder abgehängt zu werden, wie bitter.
      Im Feld arbeitet Valgren nun mit und schon fliegen auch hier die ersten Fahrer hinten raus.

      Longo fällt derweil immer weiter zurück und wird vom Feld geschluckt. Dort macht man nun Tempo und reduziert den Rückstand damit erheblich. Bei der zweiten Überquerung des Cole de Cipires beträgt der Vorsprung nur noch knapp 3 Minuten, hier ist Huzarski endlich vorn vor Navarro und Capecchi. Es folgt jetzt noch der Cote de Bourgon, ein Berg der zweiten Kategorie. Danach geht es langsam Richtung Zielort. Die letzten Punkte des Tages gehen an Navarro vor Gautier und Mori. Navarro dürfte sich damit das Bergtrikot für morgen gesichert haben.

      Für meine Pläne ist es wichtig den Rückstand nun weiter zu reduzieren, ja möglichst sogar schon vor der Sprintwertung stark einzudämmen. Daher geht nun auch Bennati mit durch die Führung. Ich bin gespannt ob mein Platz funktioniert, es gibt da am Ende zwei Wellen, die Zweite will ich nutzen. Mal schaun ob die anderen sich übertölpen lassen.
      Doch Arredondo (TFR) und Frank (IAM) kommen mir sogar zuvor, sie greifen schon vor der Sprintabnahme an. Auf jeden Fall wird es nun hektisch und da passieren wieder Stürze. Die Bonussekunden gehen an Capecchi vor Robottini und Gautier.

      Wir machen das Rennen jetzt richtig schwer, auch Karsten Kroon arbeitet nun mit, der Vorsprung der Ausreißer liegt bei etwas über einer Minute. Navarro tritt die Flucht nach vorne an, das wird ihm aber auch nichts nützen.
      Plötzlich kommt der Angriff von Spiak (KAT), Marcato (CAN) und Pinot (FDJ), das 19 km vor dem Ziel, die drei haben offensichtlich den gleichen Plan, also müssen jetzt Breschel und Sörensen ran. Breschel greifft an, Sörensen am Hinterrad, doch auch Hesjedal und Bardet ziehen mit. Richie Porte erkennt es eine Winzigkeit zu spät, macht sich dann aber auch auf. Davorf sind noch Spilak und Jürgen van den Broek als einziger Überlebender der Ausreißergruppe.

      Betancur hechtet nun auch hinterher, wird wohl den Anschluß an die nun 7 köpfige Spitzengruppe schaffen. Egal was jetzt passiert, Sörensen muss irgendwie ins Ziel kommen um ein paar Sekunden zu schinden, denn Mollema und Nibali sind nicht dabei. Gewinnen wird er die Etappe nicht, das ist auch unwichtig. Auf dem letzten Kilometer muss er dann auch noch leicht reißen lassen, den Sprint gewinnt schließlich Simon Spilak von Katusha.

      Tageswertung:
      1. Simon Spilak (KAT) 4.43,10
      2. Ryder Hesjedal (GRS) s.t.
      3. Richie Porte (SKY) s.t.
      4. Romain Bardet (ALM) s.t.
      5. Matti Breschel (TCS) s.t.



      Nicki Sörensen verliert 22 Sekunden auf die Fünf vorn und wird Sechster. Mein Plan ist jedenfalls aufgegangen, nur was hat er gebracht? 12 Sekunden auf Mollema und Betancour, während Nibali einen rabenschwarzen Tag erwischt hat und über 6 Minuten kassierte.

      Bergwertung:
      1. Daniel Navarro (COF) 32 P.
      2. Bartosz Huzarski (TNE) 26 P.
      3. Cyril Gautier (EUC) 21 P.

      Und wieder eine Veränderung durch die Ausreißer die hier heute natürlich mächtig punkten konnten.

      Punktwertung:
      1. Arnoud Demare (FDJ) 118 P.
      2. John Degenkolb (GIA) 87 P.
      3. Carlos Betancour (ALM) 82 P.

      Betancour ist zwar nicht mehr heran gekommen, Punkte hat er aber genau wie Demare noch machen können. Demare dürfte das Trikot dadurch nun gewonnen haben

      Gesamtwertung:
      1. Richie Porte (SKY) 29.27,44
      2. Bauke Mollema (BEL) + 45"
      3. Carlos Betancour (ALM) + 47"
      4. Nicki Sörensen (TCS) + 1.18"
      5. Damiano Caruso (CAN) + 1.44"

      12 Sekunden sind natürlich zu wenig gewesen, da fehlt immer noch über eine halbe Minute und die, nein das wird hier nichts mit dem Treppchen fürchte ich. Erfreulicher Weise konnte sich Matti Breschel auf Platz 8 verbessern, mit über 3 Minuten kommt er aber leider nicht mehr für ganz vorne in Betracht.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Tirreno - Adriatico: 4. Etappe: Indicatore (Arezzo) - Cittareale 244,1 km



      Hier gehts heute richtig zur Sache, erst ein Berg der zweiten, dann einer der Ersten Kategorie plus ein Schlußanstieg. Mit anderen Worten heute geht es um das Gesamtklassement, da kann sich niemand mehr verstecken, da muss Farbe bekannt werden. 244,1 km sind darüber hinaus auch schon eine gewaltige Strecke. Der Schlußanstieg geht über 14 km, ist mit 5,3% nicht so steil, doch hier macht es die Länge, genau wie bei der Etappe selbst. Alejandro Valverde, Nairo Quintana und Alberto Contador werden am höchsten für den Sieg gewettet. Wir werden es sehen, ein ganz harter Tag wird das.

      Obwohl es ein weiter Weg bis in die Berge ist, setzt Damiano Cunego (Lampre) zum Ausreißversuch an, ihm folgen Moreno Bazan (Movistar), Vichot (FDJ), Peter Velits (BMC) und Fabian Wegmann (Garmin-Sharp). Das ist nicht irgendwer, die können schon klettern. Gut Wegmann und Vichot werden sich schwerer tun, aber mitgehen können die das auch.

      Am Castiglione del Lago wird der erste Sprint des Tages nach gut 50 Kilometern abgenommen, der geht natürlich an die Ausreißer, die hier schon über 8 Minuten Vorsprung heraus gefahren haben. Gewinnen tut ihn Vichot vor Cunego und Velits. Das Feld läßt sie im übrigen weiter machen, es werden über 12 Minuten Vorsprung, in Kilometern ausgedrückt sind das etwa 10,5. Das Feld reagiert als noch 150 km zu fahren sind, das kann sehr sehr knapp werden, soviel ist mir jetzt schon klar. Die erste Rennhälft endet mit diesem kurzen knackigen Anstieg der auf der Grafik zu sehen ist, da sind es immer noch 10 Minuten Vorsprung. Ab dieser Stelle lasse ich Rovny mit durch die Führung gehen.

      In Spoletto gibt es die zweite Sprintwertung des Tages, mithin auch die letzte, denn ab da geht es richtig los. Hier ist Vichot erneut vorn, Velits und Cunego auf den Plätzen. Nun geht es über 13 km nach oben, rauf zum Forca di Cerro. Wir sind im Apennin angekommen. Die Steigung beträgt im Schnitt 4,6%. 8.40" nehmen die Ausreißer an Vorsprung mit in den Anstieg. Velits holt sich schließlich die Punkte vor Cunego und Moreno. Letzterer hatte sich bislang ja eher zurück gehalten. Eine Minute haben die Fünf beim Anstieg eingebüßt. Viel zu wenig meine ich. Man hatte schon damit gerechnet das sich hier bereits ein Grupetto bilden würde, doch das ist nicht der Fall, ein paar einzelne Fahrer sind zurück gefallen, mehr noch nicht.

      Nach der Abfahrt folgt der Forca Capistrello. Es geht rauf auf 1211m über den Meeresspiegel. Ein 16 km langer Anstieg mit der ein oder anderen Schwierigkeit. Moreno holt ihn sich vor Velits und Cunego, doch die Ausreißer sind jetzt bis auf 4 Minuten gestellt. Doch auch im Feld wird Tribut gezollt, immer mehr Fahrer müssen abreißen lassen. Die Hauptgruppe besteht noch aus 55 Fahrern. Ich mag es gar nicht erzählen, aber ich habe Rogers Wasser holen lassen müssen weil erst Casper Juul, dann Rovny bei dem Versuch zuvor gescheitert sind. Was soll ich sagen, auch Rogers hat es nicht gepackt in dem Anstieg und ist zurück gefallen. Aber auch vorne fällt die Spitzengruppe auseinander. Die drei genannten fahren gut eine halbe Minute vor den anderen beiden in die Abfahrt. Das war kein kleiner Happen der hier verdaut werden musste.

      Plötzlich 30 km vor dem Ziel der nächste Angriff. Ausgelöst durch Pellizotti (AND) und mitgegangen von De Clerq (LTB), Joaquim Rodriguez Oliver (KAT), sowie nachgesetzt von Daniel Moreno (KAT). Ich weiß gar nicht wie uns geschiet und wie und ob wir überhaupt darauf reagieren sollen. Wir tun es nicht. Und das ist auch gut so denn Kwiatkowski fährt das Loch wieder zu. Und auch vorne noch ein Angriff, wie zu erwarten von Javier Moreno der seine beiden Begleiter gerne loswerden möchte. Ich find das taktisch zum jetztigen Zeitpunkt unklug aber bitte. Durchkommen tun die sowieso alle nicht wenn es nach mir geht. Der Versuch hat aber auch keinen Erfolg.

      Und dann kommt er der Schlußanstieg nach Cittareale. 744m geht es nach oben, das auf 14 Kilometern. 1.27" sind den Dreien vorne jetzt noch geblieben. Das ist nichts wenn die Favoriten gleich Ernst machen. Roche und De Gendt werden jetzt vor das Feld gespannt. Wegmann und Vichot sind bereits eingeholt. Auch Majka wird jetzt von mir nach vorn geschickt um das Tempo hochzuhalten. 11 km noch, Fränk Schleck greift plötzlich an. Rigoberto Uran geht ihm nach. Das muss es eigentlich sein, aber wir bleiben noch ruhig. Die beiden können sich lösen und holen die Ausreißer bis auf Cunego ein.

      Uran stürmt nun nach vorn, Cunego ist gestellt, aber es sind immer noch 10 km. Froome tritt kurz an, nimmt aber wieder raus, dann Rolland, kommt aber auch nicht weg, dafür ist Schleck wieder eingeholt. Vorn jetzt Uran 16 Sekunden vor Cunego, der 13 Sekunden vor dem Feld, noch 8,7 km. Dann versucht sich Wiggins, in seinem Gefolge nochmal Schleck, aber auch Quintana, nun wird es Zeit für uns. Kreuziger greifft an.

      Noch 7 km, Uran ist jetzt 25 Sekunden vor dem Feld aus dem Quintana versucht wegzukommen, es aber auch nicht richtig packt. Quintana, immer wieder Quintana, doch er schafft es nicht wegzukommen. Noch 6 km und 22 Sekunden für Uran. Die letzten 5 km, Martin hat sich nun vors Feld gespannt und Uran hat noch 16 Sekunden. Dann muss auch der passen, der Weg ist frei für Kreuziger, Contador in seinem Rücken und auch Majka ist noch dabei. Aber auch Henao und der fährt für Froome an. Aber auch er packt es nicht wegzufahren. 15 Sekunden noch für Uran und 3,5 km bis zum Ziel. Zeit für den Chef, für Alberto Contador

      Er tritt an, erst sieht es so aus als wenn Froome mitgehen kann, doch dann muss er reißen lassen. Uran ist erreicht, Majka tritt jetzt auch noch an, Quintana hinterher. Auch Chris Horner ist dabei. vorn Contador und die letzten 2 km sind heftig mit über 7% Steigung. Aber er kann Uran in Schach halten der mühsam versucht an ihn wieder heran zu springen. Majka´s Angriff hat nichts gebracht, er bricht ihn ab. Wozu die anderen den Berg hochziehen?
      Der letzte Kilometer hat sogar über 8% zu bieten, man ist das jetzt schwer, aber Alberto Contador zieht am Horn und gewinnt das Ding für uns.

      Tageswertung:
      1. Alberto Contador (TCS) 5.56,48
      2. Rigoberto Uran (OPQ) + 17"
      3. Nairo Quintana (MOV) + 51"
      4. Rui Costa (LAM) s.t.
      5. Fränk Schleck (TFR) + 1.03"

      Über eine Minute für Chris Froome, na das ist eine Ansage, von Alejandro Valverde haben wir gar nichts gesehen, er kam auch in der Gruppe an, genau wie Kreuziger und Majka. Die nächste Gruppe in der neben Roche auch Aru zu finden ist hat 1.38" verloren. Was für eine Demonstration also.



      Bergwertung:
      1. Peter Velits (BMC) 10 P.
      2. Arthur Vichot (FDJ) 10 P.
      3. Alberto Contador (TCS) 5 P.

      Punktewertung:
      1. Peter Sagan (CAN) 33 P.
      2. Marcel Kittel (GIA) 30 P.
      3. Danilo Napolitano (WGG) 16 P.

      Gesamtwertung:
      1. Alberto Contador (TCS) 14.59,35
      2. Rigoberto Uran (OPQ) + 3"
      3. Chris Froome (SKY) + 51"
      4. Sergio Luis Henao (SKY) s.t.
      5. Michal Kwiatkowski (OPQ) + 55"

      51 Sekunden auf Froome, 55 auf Kwiatkowski, das ist wichtig. Uran und Henao sind keine Zeitfahrer. Und morgen ist ja auch noch ein Tag. Kreuziger übrigens auf 6, Majka auf 8, womit wir die Führung in der Mannschaftswertung haben.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Sonntag, 16.03.

      Paris - Nice: 8. Etappe: Nice - Nice 128,1 km



      Rund um Nizza geht die abschließende Etappe, 5 Hügel, darunter der berühmte Col d’Èze. Die letzten 15 km geht es dann nur noch bergab ehe man das Ziel auf der nicht minder berühmten Promenade des Anglais von Nizza erreicht. Die Favoriten? Natürlich Mollema, natürlich Betancour, nicht jedoch Ritchie Porte dem derzeitigen Spitzenreiter, da vertraut man eher auf Philippe Gilbert als drittem Fav.
      Für mich ist die Lage einfach, ich muss attackieren wenn ich Platz 3 will. 31 Sekunden auf Betancour, 33 auf Mollema, niemals nich sag ich vor dem Rennen und finde mich schweren Herzens jetzt schon damit ab das erste Sponsorenziel in den Sand zu setzen. Meine Taktik ist daher auch einfach, am letzten Hügel angreifen und sehen was geht...

      Es dauert ein wenig bis sich die Ausreißer heute einig sind, aber am Ende sind es deren Acht und das durchaus namhafte. Zoidl (TFR) ist mal wieder dabei, Acevedo (GRS), Dumoulin (GIA), Gadret (MOV) sind dagegen keine Wiederholungstäter, schon gar nicht Karsten Kroon (TCS) den ich heute mit vorgeschickt habe. Hinter diesen Fünf sind dann noch drei Kurzentschlossene die noch den Anschluß suchen, nämlich Arashiro (EUC) und Brutt (KAT) sowie Meyer (OGE). Man hält sich heute auch nicht mit irgendwelchen Zweikämpfen um Bonussekunden auf, dafür sind alle die da vorn fahren schon zu weit zurück, die Sprintwertung wird einfach überfahren und zwar in der Reihenfolge Dumoulin, Gadret und Acevedo.

      Am Cote de Duranus, dem ersten der fünf Hügel sieht es da schon anders aus, Zoidl holt sich die Punkte vor Gadret und Meyer, vor allem aber sie fighten darum. Vorsprung? Inzwischen bei 4 1/2 Minuten, aber das ist noch ein zu weiter Weg, noch gut 95 km . Kurz danach plötzlich die Attacke von Dumoulin und Acevedo, denen die Gruppe offensichtlich zu groß ist. Aber der Versuch scheitert, nicht zuletzt dank Kroon. Doch Dumoulin versucht es noch einmal. Wieder wird er eingholt, Gadret kontert plötzlich. Auch er scheitert mit seinem Versuch. Die Gruppe ist also mächtig unzufrieden und läuft nicht wirklich rund. Im Anstieg zum Col de Chateauneuf plötzlich der Angriff von Zoidl, Dumoulin geht mit. Auch das gelingt nicht, Arashiro kontert und holt sich die Bergwertung vor Zoidl und Dumoulin.

      Im Feld fängt man danach an zu arbeiten, jetzt wird es interessant, der Col de Claison wartet auf die Fahrer, hier muss Kroon kurz reißen lassen als es an die Punkte geht, die holt sich wieder Zoidl vor Gadret und Dumoulin. Zoidl ist damit nun Dritter in der Bergwertung. Der Vorsprung der 8 liegt nun bei 6 Minuten, das wird eng für das Feld. Und der Vorsprung wächst sogar noch mal wieder an. Astana arbeitet nun im Feld wie verrückt um den wieder zu reduzieren.

      Der Cote de Peille, der vierte Hügel, erneut muss Karsten Kroon reißen lassen, er ist schlicht noch nicht soweit sowas durchstehen zu können. Auch insgesamt rückt das Feld nun heran, nur noch 4 Minuten, die Wertung selbst geht wieder an Zoidl, diesmal vor Gadret und Meyer. Kroon kommt in der Abfahrt aber erneut an die anderen heran.

      Die letzten 30 km stehen an, der Vorsprung schwindet auf 3 Minuten, was beiden eine realistische Chance einräumt. Es wird am Col d’Èze entschieden werden wie das Rennen ausgeht. Wie schon die Erste, so ist auch die Zweite Sprintwertung für die Ausreißer uninteressant. Zoidl holt die eher zufällig weil er gerade Führungsarbeit leistet vor Meyer und Dumoulin. Dann ist die 20 km Marke erreicht, es ging jetzt nur bergab, wohl daher gelang es den Vorsprung bei 3 Minuten zu belassen. 4 km geht es jetzt hinauf, gerade am Einstieg und im dritten Viertel ist der Berg richtig hart. Für Karsten Kroon nun definitiv zu hart, er fällt zum dritten Mal an diesem Tag aus der Gruppe heraus.

      Bei der Hälfte des Hügels, also 2 km vor dem Gipfel tritt Breschel an, Sörensen ist im Gepäck, doch Siutsou und Porte selbst fahren das Loch das entstanden ist wieder zu ehe der Gipfel erreicht ist. Gadret, Dumoulin, Acevedo heisst die Rangfolge dort übrigens. Arashiro und Brutt sind genau wie Kroon vorne rausgefallen. Die Aktion von Breschel und Sörensen hat auch hinten ein Loch gerissen, nur noch wenige Fahrer konnten da noch folgen. Im Moment, so kurz vor dem Gipfel ist die Situation vollkommen unübersichtlich geworden.

      So nun sind sie drüber und wir bringen mal wieder Ordnung in den Laden hier. Ganz vorn haben sich die 7 Ausreißer, Ausnahme eben Karsten Kroon wieder zusammen gefunden, zusammen gefunden ist übertrieben, sie werden derzeit so gewertet, in Wirklichkeit sind sie als Einzelkämpfer in der Abfahrt, angeführt von John Gadret. Sie führen, so die offizielle Ansage mit 2 Minuten auf Kroon, der seinerseits 30 Sekunden Vorsprung hat auf eine Gruppe um Breschel, Sörensen, Porte usw. Insgesamt 12 Fahrer, ich sehe Nibali, ich sehe Betancourt, auch Caruso ist dabei. Wen ich nicht entdecken kann ist Mollema. Wo steckt der? Ich seh ihn nicht.
      Ich hab etwas nicht mitbekommen. Bauke Mollema ist kurz vor dem Anstieg gestürzt und durch die Attacke von Breschel vorne nicht mehr heran gekommen. Wie bitter ist das denn? Boah nee. Sorry die Info ist mir glatt untergegangen bei der Hektik. Aber auf jeden Fall stehen wir jetzt wie die Schweine da, unser Antritt kam genau in dem Moment als Mollema gestürzt war, sowas ist unfair und war nicht unsere Absicht.

      Die Ausreißer sind nur noch zu sechst, Brutt ist nun auch herausgefallen, dafür sind sie bereits an der 5 km Marke und es ist klar das sie den Sieg unter sich ausmachen können. Arashiro wird damit plötzlich zum Favoriten auf den Tagessieg. Hinten geht jetzt auch die Post ab, Breschel und Sörensen drohen aus der Gruppe zu fallen, so stürzen die sich in die Abfahrt, allen voran Nibali, der hat offenbar noch was gutzumachen nach dem gestrigen Tag.

      Noch 4 km, Gadret greifft nun in der Abfahrt an. Er kann sich lösen, erstaunlich wo der die Kraft noch her nimmt. Mit 13 Sekunden Vorsprung geht er auf die letzten 2 km. Arashiro scheint platt, von dem kommt nichts als die anderen vier nun ebenfalls antreten. In E4 ist Nibali wieder eingeholt, doch es geht um den Tagessieg, was ist da los? Die Promenade ist erreicht, Gadret immer noch vorn, 10 Sekunden noch und noch 1000m. Arashiro ist definitiv geschlagen, nicht so Dumoulin, der tritt nun an, Zoidl ist ebenfalls noch da.

      Noch 700m, es wird dramatisch, Gadret bringt das nicht durch, die anderen kommen nochmal. Noch 400m Meyer und Acevedo scheinen geschlagen, nicht so Zoidl, nicht so Dumoulin. Noch 300m Zoidl fehlt noch eine Radlänge, 150m er nimmt raus, Zoidl nimmt raus, er kann nicht mehr, Dumoulin? 3 Radlängen zurück, das reicht nicht mehr. Noch 100m Zoidl hat zwar rausgenommen, doch er hat noch einen Geschwindigkeitsüberschuß, das wird ganz eng zwischen ihm und Gadret.





      Eine Dreiviertel Reifenbreite entscheidet zwischen den Beiden. Gadret gewinnt gerade noch so. Und für mich heisst es jetzt warten, Sörensen kommt mit dem gelben Trikot ein, das ist schonmal gut, Breschel auch...

      Tageswertung:
      1. John Gadret (MOV) 3.13,11
      2. Riccardo Zoidl (TFR) s.t.
      3. Tom Dumoulin (GIA) s.t.
      4. Cameron Meyer (OGE) s.t.
      5. Janier Acevedo (GRS) s.t.



      Neben dem Etappensieg beim Giro 2011, der größte Erfolg für Gadret.

      Bergwertung:
      1. Riccardo Zoidl (TFR) 33 P.
      2. Daniel Navarro (COF) 32 P.
      3. John Gadret (MOV) 28 P.

      Es hat also tatsächlich noch für Zoidl gerreicht, um einen Punkt Navarro noch abgefangen.

      Punktwertung:
      1. Arnoud Demare (FDJ) 118 P.
      2. Carlos Betancour (ALM) 96 P.
      2. John Degenkolb (GIA) 88 P.

      Carlos Betancour kam heute als Siebter ins Ziel und konnte sich dadurch noch auf den zweiten Platz schieben. Er ist damit auch bester Jungprofi. Tinkhoff - Saxo, also wir gewannen dagegen die Mannschaftswertung. Doch da interessiert mich nicht. Ich mache mir immer noch leichte Vorwürfe, doch hätte ich nicht angegriffen hätte es jemand anderes getan und ob Mollema nochmal zurück gefunden hätte steht auch auf einem anderen Blatt. Sieht halt nur dumm aus.

      Gesamtwertung:
      1. Richie Porte (SKY) 32.41,57
      2. Carlos Betancour (ALM) + 47"
      3. Nicki Sörensen (TCS) + 1.18"
      4. Damiano Caruso (CAN) + 1.44"
      5. Simon Yates (OGE) + 2.42"
      6. Matti Breschel (TCS) + 3.01"
      7. Jelle Vanendert (LTB) + 3.36"
      8. Philippe Gilbert (BMC) + 4.10"
      9. Ryder Hesjedal (GRS) + 4.23"
      10. Arnaud Demare (FDJ) + 4.45"

      Bauke Mollema hat fast 8 Minuten schlucken müssen und wurde am Ende Neunndzwangzigster. Es gilt jedenfalls Ritchie Porte zu gratulieren und uns auf die Schulter zu klopfen das wir das nicht mehr für möglich gehaltene Sponsorenziel doch noch gepackt haben. Ritchie Porte und das ist das kleine Schmankerl am Rande, gewann nicht nur 2013, sondern auch 2015 in der Realtität dieses Rennen, 2014 gewann es Carlos Betancour. Äußerst realistisch also dieses Ergebnis meine ich.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Tirreno - Adriatico: 5. Etappe: Amatrice - Guardiagrele 192 km



      Das wird heute nochmal ein richtig hartes Brett. Neben 12 km seriöser Kletterei gibt es einen Schlußanstieg mit sagenhaften 30% Steigung. Wer möchte kann sich ja gerne zur Einstimmung mal das Video hier anschauen. 20% im Mittel, 30% in der Spitze, da tritts du auf der Stelle bzw. fällst vom Rad, die Profis können das gerade noch so vermeiden.



      Das Rennen startet schon verrückt, 11 Ausreißer sind vorne weg, dann kommt eine Gruppe von 13 Fahrern incl. des gelben Trikots, erst dann das Feld, zwischen allen Gruppen ist jeweils eine Minute Zeitdifferenz. Schuld daran der Anstieg gleich zu Beginn der Etappe. Es dauert bis das Feld das Loch wieder zufahren kann. Die Gruppe vorne bleibt jedoch noch unerreicht, im Gegenteil ihr gelingt es in der Folge den Vorsprung auszubauen.

      Inzwischen sind 40 km gefahren, Zeit die 11 vorn mal näher zu betrachten. Dabei sind Pirazzi (BAR), Cunego (LAM), Rogers (TCS), Wegmann (GRS), Kruijswijk (BEL), Brajkovic (AST), Dupont (ALM), Hoogerland (AND), De Gendt (OPQ), Malarcane (EUC) und Cancellara (TFR). Auch diese Gruppe beinhaltet Fahrer die durchkommen könnten wenn man sie gewähren läßt. Dupont hat mit 2.55" den kleinsten Rückstand dieser 11.

      Ich lasse im Feld ein relativ hohes Tempo fahren, das Feld ist entsprechend ewig lang gezogen, dadurch bleibt der Vorsprung nun bei ca. 3 Minuten stabil. Vorn holt sich derweil Cunego vor Wegmann und Hoogerland die ersten Sprintpunkte. Es wird jedoch nicht darum gesprintet.
      Die zweite Sprintwertung geht wieder an Cunego vor Wegmann, als Dritter ist dieses Mal Rodgers über die Linie gerollt. Nun sind es noch 54,4 km bis ins Ziel, das eigentliche Rennen geht jetzt erst richtig los. 2,58" beträgt der Vorsprung im Moment.

      Noch 14 km bis zum Gipfel, Fränk Schleck greift jetzt an Pozzovivo geht mit und plötzlich auch Nairo Quintana, was tun? Ich überlege kurz und entscheide dann sie fahren zu lassen. Und siehe da, es war nur ein kurzer Test, Quintana nimmt wieder raus. Noch 10 km, Pozzovivo versucht es erneut. Auch vorne spaltet sich jetzt die Gruppe, die ersten sind Cancellara und Wegmann die hier nicht mehr mitkomen. 12 - 13% Steigung ist auch schon ein Hammer in diesem Abschnitt. Und ich hab einen Moment nicht aufgepasst, wieder Pozzovivo, doch der kontert nur den Angriff von Quintana. Mist!

      Ich hatte gehofft wir kämen nochmal heran, doch Pustekuchen, die sind weg. Hinten wird das Feld nun gesprengt. Roche, Kreuziger und Majka sind noch bei Contador, der Rest ist weg. Malorcana und Pirazzi kommen vorne nicht mehr mit, Quintana erreicht sie schon, noch sind es 7,5 km. Quintana fährt 47 Sekunden vor Contador´s Gruppe. Noch 6 km, Kwiatkowski, Schleck, Joauqim Rodriguez werden von Contador und Co. eingeholt. Rigoberto Uran greifft nun auch an, dem ist das zu Bund geworden. Mir bleibt nichts anderes, auch wir müssen nun antreten. Tun wir und das mit Erfolg, Chris Froome versuch zu folgen, er packt es nicht ganz, Contador und Kreuziger kommen an Uran und Quintana wieder heran und noch immer sind es vier Kilometer bis zum Gipfel. Ganz vorn jetzt übrigens nur noch Rodgers und Dupont.

      Rodgers greift jetzt nochmal an und kommt ein Stück weg, dahinter nun die Gruppe mit den Favoriten aus der Contador im Moment noch den Besten Eindruck hinterläßt. 1 km vor dem Gipfel fährt Contador schließlich zu Rodgers auf, 12 Sekunden zurück folgen Uran und Quintana, Pozzovivo ist nochmal 13 Sekunden zurück, dann kommt ein Loch von 49 Sekunden zu Kreuziger, Froome und anderen. Auch Rodgers kann auf diesem letzten Kilometer nicht mehr folgen, obwohl Contador jetzt deutlich raus nimmt. Er holt sich die Bergwertung vor Rodgers und Uran. Was für ein Anstieg war das denn hinauf zum Passo Lanciano? Und das war erst die Vorspeise. Das Feld ist völlig zerbröselt.

      Noch 26,7 km, das meiste davon gehts es abwärts was auch gut so ist. In der Abfahrt gelingt es Pozzovivo wieder zu Uran, Quintana und Rodgers aufzuschließen. Noch 10 km, der Schlußanstieg beginnt für Contador, das mit 44 Sekunden Vorsprung. Hinter der Vierergruppe folgen Froome und Kreuziger, die ihrerseits 48 Sekunden hinter der Gruppe um Quintana folgen.

      Noch 7,5 km, jetzt geht es richtig los, immer noch 40 Sekunden Vorsprung für Contador der nun aus dem Sattel geht. Noch 5 km, es wird wieder etwas flacher, dennoch die zurückliegende Passage nutzte vor allem Contador, der sogar 4 Sekunden machen konnte. Ja es geht sogar nochmal kurz bergab. Rigoberto Uran greift nun an, ganz schafft er es nicht ehe der tatsächliche Schlußabschnitt beginnt. 36 Sekunden sind Alberto geblieben. Noch 1,4 km und da ist sie



      Alberto hält sich tapfer, aber Uran kommt doch näher, er muss noch zulegen, alles aus sich herausholen.



      Dann hat er es gepackt, aber Rigoberto Uran Uran ist fast da. Zum Glück nur fast, das Ziel ist eher da. Alberto Contador gewinnt erneut!

      Tageswertung:
      1. Alberto Contador (TCS) 4.38,56
      2. Rigoberto Uran (OPQ) + 18"
      3. Domenico Pozzovivo (ALM) + 55"
      4. Nairo Quintana (MOV) s.t.
      5. Michael Rogers (TCS) + 1.23"

      Bergwertung:
      1. Alberto Contador (TCS) 15 P.
      2. Peter Velits (BMC) 10 P.
      3. Arthur Vichot (FDJ) 10 P.

      Punktwertung:
      1. Peter Sagan (CAN) 33 P.
      2. Marcel Kittel (GIA) 30 P.
      3. Alberto Contador (TCS) 24 P.

      Gesamtwertung:
      1. Alberto Contador (TCS) 19.38,21
      2. Rigoberto Uran (OPQ) + 25"
      3. Nairo Quintana (MOV) + 2.09"
      4. Domenico Pozzovivo (ALM) + 2.29"
      5. Chris Froome (SKY) + 3.11"

      Es läuft nach Plan für uns so möchte ich sagen, morgen überstehen und dann ist es eigentlich schon fast geschafft, denn außer Uran kann uns eigentlich keiner mehr gefährlich werden
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Montag, 17.03.
      • Die Ronde van Drenthe ging gestern an Jens Keukeleire (OGE), Marco Bandiera und Marcel Sieberg landeten auf den Plätzen
      • Paris - Nizza hat uns 10.140 € an Preisgeld eingebracht.

      Tirreno - Adriatico: 6. Etappe: Bucchianico - Porto Sant´Elpidio 185,2 km



      Wir sind an der Adriaküste angekommen. an ihr geht es heute entlang Richtung Norden. Die Etappe ist von ihrer Schwierigkeit her eher eine Erholung und die Sprinter dürften hier am Ende das Sagen haben. Kittel, Sagan und Kristoff gelten jedenfalls als Favoriten. Entscheidend wird da wohl sein wer sich wie gut durch die Berge kämpfen konnte und wer dort Körner gelassen hat. Ich will möglichst dieses Sprintfinale und damit keine große Zeit verlieren, dann wäre ich sehr zufrieden. Allerdings könnte der Wind mir heute einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen, wie gesagt wir sind am Meer!

      Gleich zu Beginn gibt es einen Anstieg verbunden mit einer Bergwertung der dritten Kategorie, das spornt natürlich Ausreißer an und so kommt es auch, Gasparotto (AST) holt sie sich vor Sijmens (WGG), Montaguti (LAM) und Vaugrenard (FDJ). Die vier haben an dieser Stelle etwas über eine Minute Vorsprung. Die vier sind keine Gefahr, Bestplatzierter ist Gasparotto mit über 33 Minuten Rückstand. Laufen lassen ist also die Devise. Dennoch halten wir sie bei ca. 2 Minuten Abstand und das möglichst ohne größeren Kraftaufwand. Casper Juul ist der einzige der heute vorne das Tempo macht.

      Die Zwischenwertung im Sprint nach 59,1 km gönnen wir ihnen von Herzen, Montaguti gewinnt den vor Gasparotto und Vaugrenard. Vaugrenard gewinnt dann auch die Zweite vor Sijmanes und Gasparotto. Nun sind es noch knapp 50 km, ich wäre echt nicht undankbar wenn sich die Sprinterteams nun mitangagieren würden, tun sie aber noch nicht. Die Bergwertung geht dafür an Gasparotto, dies vor Sijmens und Montaguti. Nun sind es 3 Minuten und noch 39 km.

      32 km vor dem Ziel übernimmt dann Giant Shimano, Kathusa und Cannondale. Sollen die mal machen, in mir war schon die Entscheidung gereift die Ausreißer durchkommen zu lassen. Und die knallen jetzt richtig rein, binnen 7 km reduzieren sie den Rückstand auf die Hälfte. Prompt fallen die vier vorne auch noch auseinander. Montaguti wird bei 19 km eingeholt, 3 km später sind Vaugrenard und Sijmens Geschichte. Einzig GHasparotto währt sich also noch. 8,4 km vor dem Ziel erwischt es auch den und wir können uns zurück lehnen und ein Sprintfinale erwarten. Zurücklehnen weil beteiligen werden wir uns ja nicht. Der Cannondalezug kommt als Letzter hat dann aber 2 km vor dem Ziel die höchste Endgeschwindigkeit. Kittel, Kristoff und Sagan gehen schließlich Seite an Seite ins Finale. Ich hätte mein Geld auf Sagen gewettet, doch ich hätte verloren, denn heute ist Marcel Kittel der Schnellste.

      Tageswertung:
      1. Marcel Kittel (GIA) 4.02,17
      2. Alexander Kristoff (KAT) s.t.
      3. Peter Sagan (CAN) s.t.
      4. Jose Rojas (MOV) s.t.
      5. Nacer Bouhani (FDJ) s.t.



      Bergwertung:
      1. Alberto Contador (TCS) 15 P.
      2. Peter Velits (BMC) 10 P.
      3. Arthur Vichot (FDJ) 10 P.

      Punktwertung:
      1. Marcel Kittel (GIA) 42 P.
      2. Peter Sagan (CAN) 41 P.
      3. Alberto Contador (TCS) 24 P.

      Wechsel an der Spitze der Punktwertung, jetzt Kittel vor Sagan. Auch das ist ein großes Duell der Beiden.

      Gesamtwertung:
      1. Alberto Contador (TCS) 23.40,38
      2. Rigoberto Uran (OPQ) + 25"
      3. Nairo Quintana (MOV) + 2.09"
      4. Domenico Pozzovivo (ALM) + 2.29"
      5. Chris Froome (SKY) + 3.11"

      In der Gesamtwertung blieb dagegen alles beim Alten.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt
    • Dienstag, 18.03.

      Tirreno - Adriatico: 7. Etappe: San Benedetto del Tronto - San Benedetto del Tronto 10,2 km (EZF)



      Den Abschluß dieser Rundfahrt bildet dieses Einzelzeitfahren über 10 km. Es ist flach und 10 km sind nicht die Welt, das ist ein besserer Prolog. Es geht dabei direkt an der See entlang, zunächst 4 km hin, dann eine Wende und zurück. Natürlich konzentriert sich heute alles auf den Gesamtsieg. Tüten wir ihn ein oder nicht? Wir werden es tun, davon bin ich überzeugt.

      Dylan van Baarle eröffnet das Zeitfahren. Er ist 173. der Gesamtwertung und damit Letzter. Mit 6.44" gibt er die erste Zwischenzeit nach 4,8 km vor. 13,59 sind es im Ziel. Beide Zeiten halten ein Weilchen, sind aber lange noch nicht das Maß der Dinge soviel ist gewiss.

      Wir machen einen Sprung, inzwischen sind 44 Fahrer im Ziel angekommen. Die Bestzeit dort liegt bei 13.19" und wird gehalten von Manuel Quinziato von BMC, Zweiter, aber schon 11 Sekunden schlechter ist Maciej Bodnar von Cannondale und auf Platz 3 liegt derzeit. Sebastian Langeveld von Garmin - Sharp in 13.34". Von uns sind bereits Casper Juul (14.34") und Ivan Rovny (14.19") auf der Strecke gewesen. Beides sind ganz ordentliche Leistungen für sie.

      Wieder ein Sprung, die Hälfte der Fahrer ist jetzt durch, darunter einige Zeitfahrspezialisten die die Bestzeit weiter nach unten gedrückt haben. Die liegt nun bei 12.57", ist also um 22 Sekunden verbessert worden gegenüber unserer letzten Durchsage. Gehalten wird diese Zeit von Geraint Thomas von Sky. 2 Sekunden zurück liegt Lars Boom von Belkin und Dritter ist nun nur noch Manuel Quinziato von BMC. Hernandez Blazquez ist bei uns nun auch durch. Das in für ihn mäßigen 14.26".

      Dann kommt der Weltmeister an die Zwischenzeitnahme, Tony Martin (OPQ) ist eine Sekunde schneller als Thomas unterwegs. Das ist nichts, natürlich, aber das heisst es wird spannend. Und er bestätigt anschließend auch das er zu Recht Weltmeister im Zeitfahren ist. 6 Sekunden ist er schneller als Thomas. Die neue Bestzeit lautet also 12.51"
      Die Zeit hält bislang doch jetzt geht Fabian Cancellara (TFR) auf die Strecke, wenn es einer kann, dann jawohl er. Der vierfache Weltmeister und Olympiasieger von 2008 ist einer der Topfavoriten. Und er ist gut drauf heute, 4 Sekunden besser als Martin nach 4,8 km. Und auch im Ziel schafft er eine neue Bestzeit, nämlich 12.43"

      Jetzt kommt Michael Rogers, der ist 38 Sekunden zu langsam, nach ihm Peter Velits, der startet gut, bricht aber dann vollkommen ein. Die Zeiten halten, es könnte sein das der Tagessieg entschieden ist. Janez Brajkovic (AST) kommt ins Ziel, wird dort Fünfter in 13.14" Nicolas Roche kommt rein, über eine Minute Rückstand auf Cancellara. Enttäuschend für ihn.

      Tejay Van Garderen (BMC) ist an der Zwischenzeit Fünfter, 11 Sekunden Rückstand. Und Ja er verliert 22 Sekunden auf der gesamten STrecke, das ist im Moment Platz 5, doch Bradley Wiggins ist jetzt auf der Strecke, bei Halbzeit sind es 6 Sekunden Rückstand, nur Cancellara und Martin waren bislang schneller. Auch im Ziel ist er schneller als Thomas, doch es sind halt 11 Sekunden die ihm fehlen.

      Jakob Fuglsang überzeugt überraschend an der Zwischenzeit, nur 9 Sekunden Rückstand, das ist im Moment Platz 6. Michal Kwiatkowski kommt direkt hinter ihm rein und ist noch schneller, nur 8 Sekunden Rückstand. Die können noch zur Gefahr für Roman Kreuziger werden wenn die so gut drauf sind. Der startet gerade als Sechster des Gesamtklassements. Und da ist Kreuziger, 21 Sekunden Rückstand. Das ist gut, so ist zumindest Fuglsang keine Gefahr. Wir warten jetzt auf Chris Froome, das ist enttäuschend, wie die ganze Rundfahrt für ihn bislang enttäuschend lief. 24 Sekunden Rückstand. Damit können wir uns ganz auf das Duell zwischen Uran und Contador konzentrieren.

      Uran hat 27 Sekunden Rückstand, Contador dagegen nur 23 Sekunden, da Uran noch 25 Sekunden aufholen muss, muss Contador ja schon stürzen damit da noch was anbrennt. Die Spannung ist raus, ganz einfach.

      Tageswertung:
      1. Fabian Cancellara (TFR) 12.43"
      2. Toni Martin (OPQ) + 8"
      3. Bradley Wiggins (SKY) + 12"
      4. Geraint Thomas (SKY) + 14"
      5. Lars Boom (BEL) + 17"



      Bergwertung:
      1. Alberto Contador (TCS) 15 P.
      2. Peter Velits (BMC) 10 P.
      3. Arthur Vichot (FDJ) 10 P.

      Punktwertung:
      1. Marcel Kittel (GIA) 42 P.
      2. Peter Sagan (CAN) 41 P.
      3. Alberto Contador (TCS) 24 P.

      Gesamtwertung:
      1. Alberto Contador (TCS) 23.53,55
      2. Rigoberto Uran (OPQ) + 47"
      3. Nairo Quintana (MOV) + 2.35"
      4. Domenico Pozzovivo (ALM) + 3.16"
      5. Chris Froome (SKY) + 3.27"
      6. Roman Kreuziger (TCS) + 4.36"
      7. Michal Kwiatkowski (OPQ) + 4.42"
      8. Jakob Fuglsang (AST) + 5.19"
      9. Fränk Schleck (TFR) + 5.31"
      10. Alejandro Valverde (MOV) + 6.45"

      Sponsorenziel erfüllt, Gesamtsieg geholt. Alberto holt dazu die Bergwertung und das Team die Mannschaftswertung. Das macht Hoffnung für die Tour. Ich bin mir relativ sicher das wir einen Podiumskandidaten im Team haben.
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt