Managerstory 2017 - im Süden der Republik, da wächst was heran...

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    • Managerstory 2017 - im Süden der Republik, da wächst was heran...

      Moinsen allerseits,

      da der Pro-Cyclist-Modus im PCM 2017 noch arg hängt, habe ich mich mal an die Gestaltung eines Teams gemacht.
      Im Folgenden möchte ich mich dazu auch mal an einer Story versuchen. Mal schauen, was sich ergibt.
      Da es, wie in anderen Randsportarten auch, tausende von Bundestrainern und Fachleute gibt, freue ich mich über Kommentare zu sportlichen Entscheidungen und natürlich auch über Kommentare zu den Inhalten.
      Also viel Spaß,

      Robert T. !


      PCM2017
      rsm-news DB

      :P

      Zu Beginn möchte ich euch Rudi vorstellen. Rudi kenne ich aus meiner Trainingsgruppe. Er ist im Rad- und Triathlonsport eher semi-erfolgreich, dafür am Stammtisch umso präsenter. Neulich habe ich ihn wieder getroffen und er war kaum zu stoppen, mir über seinen neuesten Blog zu berichten. Das darf ich euch nicht vorenthalten: ... ;)



      (und natürlich sind Rudi, die sportliche Leitung, das Team und all' ihre Geschichten doch nur reine Fiktion)

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    • Team Lexware Breisgau – Die Story



      by Rudi Radsplit


      ...

      Nun sitze ich doch hier im ICE, die erste Tasse Kaffee des Tages vor mir, und schreibe meinen Bericht. Noch vor 2 Monaten war das Thema Team-Radsport kein Großes für mich. Ein kleines und zudem unerfahrenes Team im Rennradsport zu verfolgen, wäre mir keine zwei Stationen mit der U-Bahn wert gewesen. Klar, die Arbeit in der Redaktion unseres Triathlon-Magazins macht mir viel Freude und mal über den Tellerrand schauen lohnt sich allemal. Aber einen Blog entwickeln über die Neugründung eines Radsportteams, noch dazu im fernen Freiburg? Als mich mein Freund Nils Frommhold daheim in Berlin anrief und mir so nebenbei über das Projekt berichtete, welches in seiner Trainingsumgebung Formen anzunehmen schien, hört ich eine gewisse Begeisterung heraus. Und was soll ich sagen, es hat mich angesteckt.
      Also sitze ich hier auf meinem Fensterplatz, lasse den Blick über die dahinfliegenden brache Winterlandschaft und graue Schneereste schweifen und wende immer wieder gespannt den Blick von der aufgehenden Morgensonne ab, hin auf die Präsentationsmappe mit dem vielsagenden Titel:

      Team Lexware Breisgau – Radsport leidenschaftlich, regional, erfolgreich!

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    • Nochmal eine Kurve, noch einmal eine enge Gasse. Dann hält das Taxi vor dem Restaurant.
      „Schloss-Cafe Lorettoberg“ steht in großen Lettern auf einem Schild. Und direkt darunter der Hinweis auf die von mir gebuchte Veranstaltung: „Team Lexware Brsg. – Presse Teampräsentation“.
      Es ist kalt hier oben und der Januarwind schneidet mir in den Nacken. Aber wie passend für ein aufstrebendes Radsportteam – es soll hoch hinausgehen – der Blick über die Stadt mit Münster und die angrenzenden Berge sind eine passende Kulisse. Ich lasse mich auf einem der hinteren Stühle im urigen Saal nieder und bestelle mir einen heißen Tee. Was mich wohl erwarten wird?
    • Der Mann mit dem lichten Haar und einem etwas zu breitem Körperbau erregt mein Interesse. Unruhig läuft er vor und hinter dem Podium umher, begrüßt hier jemanden und spricht dort mit jemandem. Die Hosen spannen zu sehr an den Waden und lassen eine frühere Radsportkarriere erahnen. Immer wieder blickt er auf sein Mobiltelefon und begrüßt dann überfreundlich einige Herren in weißen Hemden mit Lexware Kragenstick.

      Aus der Pressemappe erfahre ich seinen Namen: Robert T. – ehemals Pro-Cyclist bei LKT-Brandenburg, Giant-Alpecin und Etixx-Quick-Step, der seine aktive PCM-Karriere nach 4 Siegen beim Giro, 3 Tour-de-France-Siegen, zwei Erfolgen bei der Vuelta sowie etlichen Rundfahrt- und Einzelsiegen vor gerade mal 3 Monaten beendete. Dass ihm nach Jahren disziplinierter Ernährung nun Bratensoße, Süßspeisen und auch der ein oder andere Badische Wein mundet :icon_drink: , erkennt man am Spannen der weiß-roten Teamkleidung im Bauchbereich. Doch sollte man sich von der körperlichen Fülle nicht täuschen lassen. Zahllose Etappen auf nahezu jeder Straße aller Kontinente lassen eine außerordentliche sportliche Kompetenz vermuten.

      Das Klingen einer kleinen Glocke reißt mich aus meinen Gedanken, die Präsentation beginnt:
    • 20:41 im ICE274 auf dem Weg zurück nach Berlin. Reaktionsschnell ziehe ich den Laptop zur Seite, als der Kellner mir die Nürnberger Würstchen mit Kartoffelsalat am Tisch „serviert“. Der arme Mann scheint reichlich genervt vom Andrang im Speisewagen. Mich interessiert das nicht. Ich nehme einen Schluck aus meinem Weizenglas und vertiefe mich wieder in meinen Artikel für unser Magazin:


      8-)


      tria-und-radsport-magazin.de/news


      Tria-und-Radsport-Magazin.de




      News Berichte Termine Technik Impressum


      News




      03.01.2017


      Von der Teampräsentation Team Lexware Breisgau berichtet aus Freiburg

      unser Reporter Rudi Radsplit



      Am Dienstag den 3.1.2017 durfte ich der Teampräsentation des neu gegründeten Profiradsport-Teams Lexware Breisgau beiwohnen. Das in diesem Jahr neu gegründete Kontinental-Pro Team sieht sich als junges, aufstrebendes und deutschsprachig-regionales Radsportteam, welches mit großem Einsatz, Innovation und Motivation mittelfristig in die Phalanx bestehender Teams der UCI Pro Tour einbrechen will. Mit Robert T. als sportlichen Leiter hat das Team um die Hauptsponsoren Lexware und den Tourismusverband Breisgau Hochschwarzwald einen erfahrenen und viele Jahre erfolgreichen PCM-Pro-Cyclisten verpflichten können. Ziel der sportlichen Leitung ist es, dass aus einigen gestandenen Fahrern und vielen jungen Talenten, alle samt aus Deutschland bzw. dem deutschsprachigen Umland, bestehende Team über eine erfolgreiche erste Saison auf der Kontinental-Pro-Tour zu einem Pro-Tour-Team zu formen und langfristig auch auf der Pro-Tour zu etablieren.

      Als erfahrenen Kapitän für Rundfahrten und Kopf des Teams konnte der 30jährige Simon Geschke verpflichtet werden. In der Teamführung wird Geschke, geborener Berliner und Wahl-Freiburger, unterstützt vom Sprinttalent Niklas Arndt (25), dem Schweizer Kletterspezialisten Sèbastien Reichenbach (27), dem deutschen Ausnahmeathleten Emanuel Buchmann (24), dem Sprinter Phil Bauhaus (22) und dem erfahrenen Roger Kluge (30).

      Wir von Tria-und-Radsport-Magazin.de wünschen den Fahrern und der sportlichen Leitung viel Erfolg und ein unfallfreies Radsportjahr. In der Rubrik Berichte finden Sie später auch das Interview mit dem sportlichen Leiter Robert T. von der Teampräsentation.


      Das Team im Überblick:


      Kapitäne: S. Geschke, N. Arndt, S. Reichenbach, R. Kluge, Ph. Bauhaus, E. Buchmann

      Fahrer: St. Küng, M. Schar, P. Konrad, R. Zoidl, R. Selig, J. Sütterlin, M. Walscheid, R. Zepunkte

      J. Dieteren, N. Politt, P. Ackermann, St. Schumacher, B. Thurau, R. Zabel, S. Herklotz,
      J. Fröhlinger, M. Koch, L. Kämna

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    • an maxe_schaltauge@roadbikemagazine.de

      Hi Maxe,

      anbei die Pressemappe vom Team. Bleib da mal dran. Das Team scheint Potential zu haben.

      Grüße, Rudi.






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    • Pressestimmen zur Gründung Team Lexware Breisgau:



      B.Z. - Regionalsport




      Die Region Breisgau Hochschwarzwald erhält ein neues Radsportteam unter der Leitung des ehemaligen PCM-Profis Robert T. Das aus mehrheitlich deutschen Fahrern bestehende Team will in nicht ferner Zukunft auch nach der Radsportkrone, dem Sieg der Tour de France greifen. Die B.Z. wünscht unseren Jungs alles Gute und viel Erfolg.



      Berliner Kurier - Menschen im Blickpunkt


      Der Berliner Ex-PCM-Profi Robert T. versucht sich als Manager eines Radsportteams in Süddeutschland. Kann der „Berliner Junge“ dem aus jungen Talenten bestehenden Team zu glorreichen Zeiten verhelfen? Wir werden dranbleiben.



      SportBild - News



      Aufgehender Stern am Radsporthimmel – Ein junges und aufstrebendes Team aus Freiburg/Breisgau startet als Kontinental-Pro-Team auf der Jagd nach Punkten. Der sportliche Leiter Robert T. zeigt sich zuversichtlich, das Team langfristig im Profi-Radsport etablieren zu können. Gerüchte, wonach sogar N. Quintana auf der Liste künftiger Fahrer stehen sollen, reißen nicht ab.
    • Interessantes Team und schöner Story-Ansatz. Ich bin gespannt auf mehr. :)
      Bei den Fahrern sollte der Aufstieg ja ein Klacks sein.


    • (Das Interview für das Tria - und - Radsport - Magazin führte Rudi Radsplit)


      T-u-R-M.de: „Vielen Dank Herr Robert T. für dieses Interview anlässlich der Teamvorstellung ihres neuen Teams hier im schönen Freiburg. Wie viel Zeit hatten Sie in den letzten Wochen für eigene Trainingsrunden?“


      Robert T.: „Sehr gern. Aber ich glaube wir sind schon beim ‚Du‘. Das Interview beim Velothon vor zwei Jahren, weißt du noch?“


      T-u-R-M.de: „Ja Richtig, ein wunderbarer Workshop und du noch aktiv im Renngeschehen. Also, hattest du in den letzten Tagen etwas Zeit für die Rolle?“


      Robert T.: „Seit dem Ende der letzten Saison trainiere ich noch regelmäßig. Aber du hast schon recht. Der Aufbau unseres Teams ist ein Full-Time-Job. Doch ich bin unheimlich stolz auf meine Jungs und den ganzen Betreuerstab. Bisher hat sich die ganze Arbeit gelohnt“


      T-u-R-M.de: „Warum Freiburg als Heimat des Teams, warum nicht Berlin oder Hamburg?“


      Robert T.: „Ich kenne einige Fahrer, die aus ganz Deutschland hier nach Freiburg gekommen sind. Die Umgebung bietet beste Trainingsbedingungen, das Klima erlaubt uns viele Trainingsstunden. Unser Anspruch ist es, nicht nur große Zeitfahrer oder Sprinter herauszubringen, wie sie im Flachland gut gedeihen. Wir wollen mit dem Team auch große Rundfahrten erfolgreich gestalten, auf den CWT Touren und den CWT GT‘s (*Grand Touren – die Redaktion) eine Rolle spielen. Da braucht es Etappenfahrer, Fahrer mit Höhenmetern in den Beinen. Diese Fahrer können wir hier entwickeln. Das ist unser Ziel“


      T-u-R-M.de: „Ihr habt für das Team entschieden, nur deutschsprachige Fahrer in euren Reihen zu haben. Was ist denn die Intention dabei?“


      Robert T.: „Nach unserer Philosophie ist es für ein erfolgreiches Team wichtig, das die Chemie stimmt. PCM- …ähm ich meinte Profi-Radsport ist ein Teamsport. Das erleben wir in jedem Rennen. Unsere Teammitglieder müssen sich gegenseitig schützen, müssen einander, das ist die Erkenntnis aus 2017, folgen lernen. Dazu muss die Kommunikation stimmen. Aber auch die Mentalität.“


      T-u-R-M.de: „Stichwort Kommunikation – Aus Kreisen der UCI ist zu hören, dass es mit der Sprache in einigen Teams Probleme gibt. Ist da was dran?“


      Robert T.: „Tatsächlich liegt da noch einiges im Argen. Nicht nur das Gesamtpaket muss stimmen, auch das Sprachpaket ist wichtig. Und gerade beim deutschen Sprachpaket hat der Publisher …ähhhhm der Weltverband noch Nachholbedarf.“


      T-u-R-M.de: „Kommen wir nochmal zu den sportlichen Aussichten für die kommende Saison. Welche Ziele habt ihr euch gesteckt?“


      Robert T.: „Als neues Teams auf der Kontinental-Pro-Tour wollen wir dennoch wichtige Akzente setzen. Mit Nicki (*Niklas Arndt – die Redaktion) und seinen Kollegen Phil Bauhaus, Max Walscheid, Rick (*Rick Zabel – die Redaktion) und allen anderen Sprintern wollen wir auf Flachetappen was reißen. Simon (*Simon Geschke – die Redaktion) soll uns einige Gesamtwertungen holen. Das wir uns in den Bergen auf Sèbastien Reichenbach, Emanuel Buchmann, Riccardo Zoidl und die jungen Wilden verlassen können, darauf vertrauen wir. Und sicher wird der ein oder andere Jungfahrer Überraschungserfolge als Ausreißer einfahren können. Zu Saisonbeginn wollen wir insbesondere in Abu Dhabi und im Oman was reißen, Mallorca rocken und bei ein paar Frühjahrsklassikern punkten. Sollte es mit einer Wild-Card klappen, dann legen wir den Focus auch auf eine CWT Tour, zum Beispiel die Tour de Swiss. Und unsere Kletterer werden in Österreich sowie beim Ötztal Freude haben. Es gibt also viel zu tun und hoffentlich auch viel Grund zum Jubeln.“


      T-u-R-M.de: „Eine Frage zum Abschluss: Ihr seid ein junges Team. Sind da Fehler erlaubt?“


      Robert T.: „Natürlich wird mit den jungen Wilden nicht gleich alles rund laufen. Jeder Fahrer darf Fehler machen. Aber ich vertraue auch auf unsere alten Hasen. Und schließlich sind wir ein Profiteam. Fehler, oder neudeutsch Bugs in einem gesunden Maß sind ok. Hoffentlich werden es nicht so gravierende Rückschläge wie sie in 2017 schon bei anderen PCM-Publishern …äääähhhhhhh Profiteams zu beobachten waren.“


      T-u-R-M.de: „Vielen Dank für das Interview. Und alles Gute für die Saison!“


      Robert T.: „Danke. Ich hoffe, ihr bleibt an uns dran…“

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    • an nils_frommhold_triathlet@rock-das-haus.de

      Lieber Nils,

      Wie läuft es bei dir? Bist du gut in der Saisonvorbereitung?

      Mal was anderes: kannst du dich noch an unser Telefonat im letzten Herbst erinnern.
      Du hast mir vom Team Breisgau erzählt. Es hat sich gelohnt! Schau mal, was ich gefunden habe:


      Liebe Grüße,

      Rudi Radsplit


      Anhang

      --

      radsport-news.komm

      Profiradsport – News

      Team Lexware Breisgau startet erfolgreich in die Saison.
      23.01.2017 (San Luis)

      Auf der ersten Etappe der Vuelta Ciclista de San Juan war es das neu gegründete Team Lexware Breisgau, welches unter besonderer Beobachtung der deutschen Radsportfans stand und das die im Vorfeld gesetzten hohen Erwartungen voll erfüllen konnte.
      Auf dem 189 Km langen und flachen Abschnitt von San Luis nach Villa Mercedes konnte das Team um Kapitän Emanuel Buchmann voll überzeugen.
      Zwar konnte sich der etatmäßige Sprinter Phil Bauhaus, angezogen von Max Walscheid und Michael Schär, im Zielsprint zeitgleich mit dem Sieger nur auf Platz 6 einreihen. Doch fuhr die Mannschaft mit ihrer geschlossenen Leistung die Gesamtführung in der Teamwertung und die Führung in der Nachwuchsfahrerwertung für Phil Bauhaus ein. Der Sportdirektor Robert T. zeigte sich dementsprechend zufrieden und stimmte die deutsche Radsportgemeinde auf weitere Angriffe des Kapitäns Buchmann bei den kommenden profilierteren Etappen ein. „Wir werden Phil weiter bei den Zielsprints unterstützen und mit Emanuel auf den Gesamtsieg gehen“, so Robert T. am Telefon mit unserem Redakteur. Wir dürfen also auf weitere positive Nachrichten hoffen.
    • Donnerstag ist SportBild Tag:


      SportBild

      Transfer-Börse
      Barcas Plan B bei Veratti
      Badstuber über Bayern-Aus
      Badstuber im Interwiev
      Lewandowski-Streit
      Eskaliert der Streit mit Lewandowski?
      Radsport
      Team Breisgau überzeugt bei Vuelta Ciclista



      SportBild – Radsport

      24.01.2017


      Auf der 2. Etappe der Vuelta Cilclista de San Juan konnten die Jungs vom Team Lexware Breisgau um Kapitän Emanuel Buchmann erneut gute Akzente setzen.
      Buchmann fuhr auf dem 6 Kilometer langen und knackigen Schlussanstieg in einer Gruppe mit Topfahrern wie Alejandro Valverde, Richie Porte, Wout Poels, Mikel Landa, Yuri Trifomov und dem Etappensieger Warren Barguil als gesamt 11. zeitgleich ins Ziel. Seine Helfer M. Schär und S. Herklotz konnten mit der gleichen Zielzeit als 14. und 24. die Etappe beenden. Stefan Schumann musste seiner Wasserträgerarbeit auf der Etappe Tribut zollen, verlor aber im Schlussanstieg nur respektable 1’23 Min auf die Spitzengruppe. Die beiden Sprinter Bauhaus und Walscheid fuhren mit einem Abstand von 2’19 Min ins Ziel. Am Ende des Tages behauptete das Breisgauer Team seine Spitzenposition unter den Nachwuchsfahrern mit Platz 1 durch Emanuel Buchmann und Platz 2 durch Silvio Herklotz. In der Teamwertung findet sich die Mannschaft auf Platz 5 wieder, zeitgleich mit insgesamt 11 Mannschaften. Wir berichten morgen weiter von der 3. Etappe, einer 185 Km langen Flachetappe nach Juana Koslay.


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    • 25.01.2017

      Von rudi_radsplit@ritzelpakete.shop


      An radsportverein_znüni@Email-im-kaschten.ch

      Betreff: Euer alter Jugendfreund


      Hallo Freunde vom RSV Volle Wampe 07,

      schaut mal nach, was ich im Netz gefunden habe. Euer alter Jugendfreund und früherer Trainingskollege Michael Schär gibt seit Neuestem bei uns in Deutschland sein Bestes. Gerade sind die Fahrer auf der Vuelta Ciclista de San Juan und haben die 3. Etappe absolviert. Michaels Teamkapitän Emanuel Buchmann ist 7. im Klassement mit nur 10 Sekunden Rückstand.
      Euer Michael Schär ist auf Platz 12., bei gleicher Zeit. Und die Jungs haben mit Buchmann und Herklotz die besten Nachwuchsfahrer in ihren Reihen.
      Aber schaut selbst auf dieses Etappenergebnis:



      PS: Ich freue mich auf das nächste Trainingslager bei euch in der Schweiz.

      Bis dahin,
      Grüzi!


      ---


    • Liebe Sportfreunde hier auf RSM-News.de


      Mein Freund Rudi Radsplit hat mich beauftragt, euch hier mal direkt und aus erster Hand von unserem Team zu berichten. Rudi ist ja momentan bei einem anderen Radsportereignis als Reporter involviert. Kommt mir zwar komisch vor, dass im Januar eine große französische Rundfahrt stattfinden soll, noch dazu mit Startetappe in Düsseldorf. Wer weiß, vielleicht hat er auch nur eine Affäre mit einer Mietze am Kochen und redet sich mit der Arbeit raus. Oder eine Raum-Zeit-Verschiebung? Ich schweife ab. Hier also die Fakten zu unserem Team Lexware Breisgau, dass in diesem Januar in Argentinien und auf Mallorca aktiv war. Mallorca haben wir übrigens auch schon zu Jahresbeginn als Trainingslager genutzt, ein Traum.



      Vuelta a San Juan Internacional:






      Die Jungs um unser Sprinterduo Max Walscheidt und Phil Bauhaus sowie den Teamkapitän Emanuel Buchman schlug sich in der erste Hälfte der Tour schon super.


      Weiter ging es mit der 4. Etappe




      Das war eine flache Etappe mit einem 10 Km Schlussanstieg bei durchschnittlich 9%.

      Die Sprinter Bauhaus und Walscheidt habe ich gemeinsam frei mitfahren lassen. Schumacher, Schär und Herklotz sollten Emanuel Buchmann in den Anstieg ziehen und bis zum Ziel in Position halten. Dabei zeigten Schumacher und Schär eine top Frühform. Emanuel blieb zu Beginn leider etwas tiefer in der Gesamtgruppe hängen. Silvio Herklotz musste recht früh aus dem Zug raus und auch Stefan und Michael mussten 3 Km vor dem Ziel abreißen lassen. Froome, Valverde und Contador machten vorn mächtig Dampf aber Emanuel kämpft und kam als 8. mit 1‘46 Rückstand ins Ziel. Sahnehäubchen dabei, er lässt Barguil und Izagirre stehen. Die Sprinterjungs kommen mit ca. 13’00 Rückstand aber lächelnd ins Ziel.



      5. Etappe

      Die 5. Etappe war ein Zeitfahren über 17,4 Km

      Stefan Schumacher brannte dabei einen 5. Platz mit 10 Sekunden Rückstand auf den Asphalt. Und auch Emanuel verliert nur 55 Sekunden im Gesamtklassement.



      6. Etappe




      Auch die 6. Etappe war wieder eine flache Anfahrt auf einen 17 Km langen Schlussanstieg. Wir haben am Morgen im Bus besprochen, dass wir wieder einen Zug mit Schär, Herklotz und Schumacher vor Buchmann spannen und schauen, ob er mitgehen oder gar attackieren kann. Leider war nur Stefan richtig fit und konnte gut anziehen. Schär und Herklotz mussten wieder ca. 3 Km vor dem Ziel rausnehmen. Aber Emanuel Buchmann fuhr in gutem Rhythmus als 13. ins Ziel, 2’03 hinter dem Ausreißer und Etappensieger aber zeitgleich mit den Klassementfahrern.



      7. und letzte Etappe in San Juan




      Die 125 Km lange Flachetappe brachte keine Überraschungen. Im Massensprint konnte Max Walscheidt als 13. die Ziellinie überqueren. Das Team folgte dann geschlossen auf den Plätzen.


      In der Gesamtwertung fuhr Emanuel Buchmann auf einen hervorragenden 8. Platz, 3’09 hinter Froome, dann Valverde, Jungles, Porte, Navarro, Izagirre und Contador.

      Unser Team belegte nach 7 Etappen den 5. Rang in der Teamwertung, mit 13’04 Rückstand auf Sky, Moviestar, Sunweb und Quickstep. Diese Platzierungen lasse ich mal als positives Fazit stehen.




      Vuelta Ciclista a Mallorca:


      Parallel zu der Rundfahrt in Argentinien zog eine Fahrerauswahl über 4 Etappen auf Mallorca ihre Runden.


      Es war geplant, Nikias Arndt in die Sprints zu bringen, mit Simon Geschke auf die Gesamtwertung zu gehen und ihn durch Reichenbach, Konrad und Zoidl durch die Hügel und Berge der Insel zu ziehen. Björn Thurau sollte sich als Ausreißer vergnügen können, Roger Kluge und Pascal Ackermann sollten tatkräftig unterstützen.




      Die erste, flache Etappe war gleich einmal die erste Chance, Björn in eine Ausreißergruppe zu schicken. Bis 130 Km vor dem Ziel durfte sich Björn Thurau in einer 7er Gruppe den Kameras präsentieren. Dann wurde die Gruppe vom Feld geschluckt.
      Ich habe ihn aber direkt wieder angreifen lassen und in einer 3er Gruppe wegfahren lassen. Unterwegs konnte Björn sich noch ein paar Sprintpunkte sichern, wurde dann 30 Km vor dem Ziel wieder gefangen. Gute Arbeit des Jungen!
      In der Zielanfahrt haben wir den Sprintzug mit Nikias und zwei Anfahrern aufgebaut. Simon Geschke hat sich an Nikias gehangen und sollte mit ins Ziel rollen. Leider konnte Nikias Arndt dem Topsprinter Kristoff nicht folgen. Er kam leider als 4. Über die Ziellinie.



      Nun ging es in die Berge. Leider kam Björn heute in keine Fluchtgruppe, da er im Feld hing. Also rollten wir geschlossen durch die Etappe. Den höchsten Gipfel mit einem 18 km Anstieg zogen wir super mit Konrad, Zoidl, Reichenbach und Simon Geschke hinten dran rüber. Auch der Schlussanstieg mit 2 Km Länge wurde in dieser Formation gezogen. Leider war hier viel Verkehr und Sèbastien kam mit Simon nicht voran. Am Ende wurden die beiden 11. und 20. , mit 17 Sekunden Rückstand hinter einem Ausreißerduo.



      Die 3. Etappe war eine recht hügelige Angelegenheit mit 2 3er Bergen im letzten Drittel. Unsere Taktik sollte es sein, an einem 3 Km langen Anstieg, 6 Km vor dem Ziel zu attackieren. Leider kam unser Zug nicht weg. Das Feld war wachsam. Also wurde es eine Massenankunft, bei der unser Frontfahrer Patrick Konrad aus dem Zug 3. wurde. Dahinter Zoidl (10.), Geschke (11.) und Reichenbach ( 12.). Björn Thurau kam nach 2’43 ins Ziel und Nikias mit 6’34 Rückstand. Die beiden Wasserträger Kluge und Ackermann zollten Tribut und verloren 19’29 Minuten.




      Zum Abschluss blieb es wieder flach, mit einer 3er Bergwertung. Leider konnten wir keine Ausreißer platzieren und auch am Berg war keine Attacke möglich. Also rollte die Mannschaft aus und kam im Feld ins Ziel.



      In der Gesamtwertung wurde Patrick Konrad 4., mit 23 Sekunden Rückstand.
      Simon Geschke belegte Platz 6, Sèbastien Reichenbach den 8. und Zoidl den 10. Rang.
      Das Team lag im Gesamtklassement auf dem 4. Rang, zeitgleich hinter Orica, Quick-Step und Sky. Ein großes Ausrufezeichen.




      Für die Bilanz im Januar kann ich als sportlicher Leiter zufrieden bekanntgeben, dass wir mit Patrick Konrad einen Fahrer auf dem 2. Platz der Kontinentalwertung und dem 27. Platz im Superprestige in unseren Reihen haben.


      Das Team springt auf Rang 1 der Kontinentalwertung und Platz 11. im Superprestige.



      Ich habe übrigens ein wenig im Forum hier gestöbert. Geballtes Fachwissen und nette Leute. Sicher werde ich mal wieder reinschauen, wenn es meine Zeit zulässt. Bis dahin wird euch Rudi hoffentlich weiter über unsere spannenden und sportlich hochklassigen Rennen informieren. Wenn er nicht irgendwo in Frankreich hängen bleibt, auf einer dieser nebensächlichen Touren.



      Sportliche Grüße,


      euer Robert T.

      (sportliche Leitung TLB)

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