Erste Eindrücke

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      hfgon schrieb:

      Hab gerade meine erste Grandtour im normalen Spielmodus absolviert. Dabei kann ich zuerst einmal festhalten, dass es nicht mehr so einfach wie in den Vorgängern ist die Grandtours zu gewinnen, da die Bergetappen insgesamt schwieriger geworden sind. Zudem scheint es mir auch schwerer zu sein zum richtigen Zeitpunkt den Formhöhepunkt zu erwischen. Hatte all meinen Startern die Rundfahrt als Formhöhepunkt eingetragen, einige Fahrer hatten aber extrem mit Ermüdungserscheinungen zu kämpfen und fanden kaum zu ihrer Form. Interessant war auch, dass Dumoulin schon zu Beginn des Giros 100% Fitness hatte und im Laufe der Rundfahrt dann immer weiter abbaute, während Lopez und Bardet erst im Laufe der Rundfahrt zu ihrer Bestform fanden. Dabei hatten die drei Fahrer eigentlich bis dahin sehr ähnliche Programme und Zielsetzungen. Womöglich spielt da nun etwas Zufall mit rein ob der Formhöhepunkt genau getroffen wird?

      Auch bei der Konkurrenz gab es einige Überraschungen. Während ich eigentlich Porte, Nibali und Aru als größte Gegner erwartete, waren es am Ende Kruijswijk, Majka und Amador, die die stärkste Gegenwehr leisteten. Insgesamt habe ich den Giro-Verlauf als sehr spannend empfunden. Von Beginn an dominierten Kruijswijk, Majka und Dumoulin, nach dem langen Zeitfahren befand sich Dumoulin in rosa und ich war sehr optimistisch. Nachdem dann jedoch sein Formhöhepunkt endete ging es in der letzten Woche bergab, genau wie bei Majka. Einzig Kruijswijk schien seine Form halten zu können und sah schon wie der sichere Sieger des Giro aus mit über 3 Minuten Vorsprung.

      Auf der drittletzten Etappe zeigte sich dann aber der Formanstieg von Bardet und Amador, die nun gemeinsam die Pace bestimmten und Kruijswijk rund eine Minute abnehmen konnten. Die vorletzte Etappe wurde dann zu meinem persönlichen Highlight. Ich hatte Felline in die Fluchtgruppe geschickt, der nach zwei ganz schwachen Wochen zu Beginn und Ermüdungsanzeichen in der Schlusswoche plötzlich zu seiner Form fand. Hinten führte ich dann mit Lopez und Dumoulin die Konkurrenten schnell an ihre Grenzen und bereitete den Weg für die Attacke von Bardet (Tagesform +5). Erneut konnte nur Amador folgen und die Lücke zu Kruijswijk ging auf. Bis zum Berggipfel 15 Kilometer vor dem Ziel betrug der Abstand aber nur 40 Sekunden, dann aber kam der vorausfahrende Felline zu Hilfe, der minutenlang gewartet hatte. Er spannte sich vor Bardet und Amador und sorgte am Ende für einen Zeitgewinn von knapp über zwei Minuten gegenüber Kruijswijk, der komplett auf sich alleine gestellt war.

      Unglücklicherweise verhalf ich so Amador zum dritten Gesamtrang, den er im Zeitfahren knapp gegenüber Dumoulin verteidigen konnte, aber der Gesamtsieg war mir wichtiger und Bardet sollte mit 10 Sekunden Vorsprung vor Kruijswijk ins abschließende Zeitfahren gehen. Etwas glücklich erwischte Bardet erneut eine tolle Tagesform (+4) und beendete das Zeitfahren am Ende 3 Sekunden vor Kruijswijk und damit gewann er die Rundfahrt mit 13 Sekunden Vorsprung. Wie man vielleicht herausliest: Die Rundfahrt hat mich ziemlich gefesselt und hat richtig Spaß gemacht!

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      War bei mir ziemlich ähnlich nur mit anderen fahrern. Allgemein wie du schon sagtest finde ich Bergetappen wesentlich schwerer zu gewinnen oder einen vorsprung rauszufahren.
      Ich ging mit A.Yates als kapitän in den Giro. Nach dem ersten längeren Zeifahren war Dumoulin in Rosa.
      A.Yates hatte im frühen verlauf seine beste Form so konnte ich ihn in das Rosa Trikot fahren bis zur vorletzten Bergatappe (1 A.Yates, 2.Dumoulin +0,12, 3.Nibali +0,21, 4. Pinot +0,22, 5.Zakarin +0,44, 6.Kruijswijk +0,52, 7.Majka +0,55) Die Top 10 waren innerhalb von 2 Minuten.
      Zu dieser Etappe verging der Formhöhepunkt von A.Yates und ich ging mit einer Tagesform von -1 in das Rennen.
      Am letzten Schlussanstieg waren nur noch 22 Fahrer in der Gruppe der Favoriten vertreten und dort zeigte dann Nibali ein unglaubliches Tempo das nur 2 weitere Fahrer in etwa folgen konnten (Pinot, Kruijswijk).
      Auf dieser Etappe nahm mir Nibale ganze 2.34 min ab und übernahm die Führung des Giro was sich auch bis zum Ende halten sollte.
      Auf der letzten Bergetappe hatte A.Yates eine hohe Erschöpfung und völlig verlorener Form, auf dieser verlor ich dann ganze 3 min auf Nibali der anscheinend zum perfekten moment die beste Form hatte.
      Am ende rutschte ich mit A.Yates auf den 12 Rang ab.
      Am Ende gewann Nibali mit 1,21 Sek vor Pinot und mit 2,21 Sek vor Kruijswijk den Giro
      Diese Tour hat mich wahrlich gefesselt und begeistert. Auch die Tour und die Vuelta waren äußerst spannend.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Svwjan ()

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      Zum Fitnesssystem (mein Vergleich ist der RSM 2012, als man noch selber das Fitnesslevel für jede Woche festlegen konnte):

      Stimmt es, dass man gezwungen wird, in jedem der drei Saisonabschnitte genau einen Höhepunkt zu haben? Insb. ist es also z.B. nicht möglich, bei Giro und Tour/ Mailand-San Remo und Paris-Roubaix Höhepunkte zu haben? Und es ist auch nicht möglich in einem der drei Abschnitte keine Höhepunkte zu haben, damit ein Fahrer sich z.B. voll auf die Tour konzentrieren kann?

      Vielen Dank im Voraus!
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      Interessant die Berichte zu lesen, bin gerade beim Giro mit Majka als Kapitän und hatte auch Angst vor den Großen Namen wie Landa Pinot Nibali oder Porte. aber wie ihr oben schon berichtet habt waren es bei mir auch andere Fahrer die das Geld bestimmten. Bardet Keldermann und Henao sind meine größten Konkurrenten. bin jetzt auf der 18. Etappe und muss sagen es ist wirklich spannend. Ich fidne man merkt extrem den Unterschied, wenn Fahrer auf dem Formhöhepunkt sind, was ich denke dass es bei Porte und Pinot nicht der Fall sein wird, weil sie glaube 10. und 11. im KLassement sind.

      Was ich schwierig finde ist, diesen "Formboost" genau zum richtigen Zeitpunkt zu erreichen. Majka wird ihn wohl ab der 19. etappe erhalten obwohl der Giro sein Ziel war :D.

      Und mit den Fragen ob "Folgen" oder "beschützen" verwende ich am Anfang oft schützen, vor allem Bergetappen nehme ich da solche Leute wie Mühlberger und co die nicht viel am Berg haben und am letzten Anstieg baue ich mir meinen Zug mit Poljanski Mendes Buchmann und Majka auf. Es ist wirklich ein Ritt auf der Rasierklinge, weil wenn man zu viel Kraft lässt ist der Kapitän oben. Was mir jedoch bei der Funktion gefällt dass sie wirklich zu 95% hintereinander fahren und ich relativ gut bestimmen kann wie weit vorne sie sich aufhalten. wenn ich z.B. mendes Majka beschützen lasse und der dann fertig ist und ihc zu buchmann wechseln will und der aber 10 meter weiter hinten fährt ist dieser Tod bevor er bei Majka vorne ist. Wenn es jedoch klappt mit der Kraft bin ich oftmals im Vorteil gegenüber meinen KOntrahenten

      auf welchem Schwierigkeitsgrad spielt ihr aktuell?
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      DBStone91 schrieb:

      Interessant die Berichte zu lesen, bin gerade beim Giro mit Majka als Kapitän und hatte auch Angst vor den Großen Namen wie Landa Pinot Nibali oder Porte. aber wie ihr oben schon berichtet habt waren es bei mir auch andere Fahrer die das Geld bestimmten. Bardet Keldermann und Henao sind meine größten Konkurrenten. bin jetzt auf der 18. Etappe und muss sagen es ist wirklich spannend. Ich fidne man merkt extrem den Unterschied, wenn Fahrer auf dem Formhöhepunkt sind, was ich denke dass es bei Porte und Pinot nicht der Fall sein wird, weil sie glaube 10. und 11. im KLassement sind.

      Was ich schwierig finde ist, diesen "Formboost" genau zum richtigen Zeitpunkt zu erreichen. Majka wird ihn wohl ab der 19. etappe erhalten obwohl der Giro sein Ziel war :D.

      Und mit den Fragen ob "Folgen" oder "beschützen" verwende ich am Anfang oft schützen, vor allem Bergetappen nehme ich da solche Leute wie Mühlberger und co die nicht viel am Berg haben und am letzten Anstieg baue ich mir meinen Zug mit Poljanski Mendes Buchmann und Majka auf. Es ist wirklich ein Ritt auf der Rasierklinge, weil wenn man zu viel Kraft lässt ist der Kapitän oben. Was mir jedoch bei der Funktion gefällt dass sie wirklich zu 95% hintereinander fahren und ich relativ gut bestimmen kann wie weit vorne sie sich aufhalten. wenn ich z.B. mendes Majka beschützen lasse und der dann fertig ist und ihc zu buchmann wechseln will und der aber 10 meter weiter hinten fährt ist dieser Tod bevor er bei Majka vorne ist. Wenn es jedoch klappt mit der Kraft bin ich oftmals im Vorteil gegenüber meinen KOntrahenten

      auf welchem Schwierigkeitsgrad spielt ihr aktuell?

      Also wie ich finde hat der Formhöhepunkt nicht nur durch training zu erreichen sondern in welchen rennen man ihn vorher einsätz zu vorbereitunng auch ein großer einfluss.
      Spiele derzeit auf schwer
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      Skiller schrieb:

      Zum Fitnesssystem (mein Vergleich ist der RSM 2012, als man noch selber das Fitnesslevel für jede Woche festlegen konnte):

      Stimmt es, dass man gezwungen wird, in jedem der drei Saisonabschnitte genau einen Höhepunkt zu haben? Insb. ist es also z.B. nicht möglich, bei Giro und Tour/ Mailand-San Remo und Paris-Roubaix Höhepunkte zu haben? Und es ist auch nicht möglich in einem der drei Abschnitte keine Höhepunkte zu haben, damit ein Fahrer sich z.B. voll auf die Tour konzentrieren kann?

      Vielen Dank im Voraus!
      Ja, man wird gezwungen in jedem Saisonviertel einen Höhepunkt zu setzen. Das finde ich persönlich auch keinesfalls optimal. Allerdings ist das keinesfalls so starr, wie es auf den ersten Blick klingt. Der Formhöhepunkt zieht sich über rund drei Wochen, wenn du also bspw. Mailand - San Remo als Ziel hast, dann wirst du bei der Flandern-Rundfahrt ziemlich sicher auch noch auf dem Höhepunkt sein, womöglich auch noch bei Paris-Roubaix. Zudem kann man auch außerhalb dieser Höhepunkte eine gute Fitness erreichen, auch wenn man dann nen Ticken schwächer unterwegs ist.

      Zudem hat man die Möglichkeit das Fitnesstraining zusätzlich noch manuell bei den einzelnen Fahrern anzupassen. So kann man bspw. bei einem Fahrer mit der Tour als Hauptziel auch den Giro mit guter Fitness fahren, nur halt ohne den Formhöhepunkt (habe aber ehrlich gesagt noch nicht probiert wie gut das dann in der Praxis funktioniert und wie gut die Chance dann ist...), oder aber die Fitness "künstlich" niedrig zu halten um bis zur Tour überhaupt keine Ermüdung zu haben.
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      • Hallo Zusammen, ich bin gerade in meiner ersten Karriere und plane mot Doumolin zum Giro anzutreten. Warum auch immer ist sein wert am Berg seit März statt 81 nur noch 75. Und zwar sein Grundwert und nicht aufgrund von Fitness etc. Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Das ist jetzt nämlich ehrlichgesagt ziemlich ärgerlich..
      • Lg.und danke vorab
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      Huhu,


      ich brauch mal Hilfe.
      RSM 17 über Steam gezogen und will es spielen.
      Aber jedes mal will es starten und zeigt mir dann an, dass die Local.db kaputt ist oder nicht vorhanden ist.

      letztes jahr ging alles ohne probleme. hat da jemand eine lösung?
      Text erscheint in englisch.


      Liebe Grüße
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      Hatte das mit dem Pulk bei einer Sprintetappe erneut. Die Fahrer gehen alle immer kurz aus dem Sattel und setzen sich wieder. Sonst jemand das Problem?