Giro d´Italia 2015

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    • Giro d´Italia 2015

      Der 98. Giro d´Italia beginnt dieses Jahr am 9. Mai mit einem kurzen Mannschaftszeitfahren nach San-Remo. Nachdem die Fahrer 3481,8km zurückgelegt haben, ist das Ziel am 31.Mai (nach den Ausnahmen in den beiden letzten Jahren) wie gewohnt Mailand. Die Rundfahrt beinhaltet in diesem Jahr 7 Flachetappen, 7 Mittelgebirgsetappen und 5 Bergetappen. Davon muss zusätzlich zu dem Mannschaftszeitfahren am ersten Tag auch ein 59,2km langes Einzelzeitfahren am Ende der zweiten Wochen bewältigt werden.



      Quelle: La Gazzetta dello Sport

      Übersicht der Etappen:

      1. Etappe (MZF) 9. Mai San Lorenzo al Mare – San Remo 17,6 Kilometer
      2. Etappe 10. Mai Albenga - Genua 173 Kilometer
      3. Etappe 11. Mai Rapallo - Sestri Levante 136 Kilometer
      4. Etappe 12. Mai Chiavari - La Spezia 150 Kilometer
      5. Etappe 13. Mai La Spezia - Abetone (BA) 152 Kilometer
      6. Etappe 14. Mai Montecatini Terme - Castiglione della Pescaia 181 Kilometer
      7. Etappe 15. Mai Grosseto - Fiuggi 263 Kilometer
      8. Etappe 16. Mai Fiuggi - Campitello Matese (BA) 188 Kilometer
      9. Etappe 17. Mai Benevento - San Giorgio del Sannio 212 Kilometer
      18. Mai Ruhetag
      10. Etappe 19. Mai Civitanova Marche - Forlì 195 Kilometer
      11. Etappe 20. Mai Forlì - Imola 147 Kilometer
      12. Etappe 21. Mai Imola - Vicenza 190 Kilometer
      13. Etappe 22. Mai Montecchio Maggiore - Jesolo 153 Kilometer
      14. Etappe (EZF) 23. Mai Treviso - Valdobbiadene 59,2 Kilometer
      15. Etappe 24. Mai Marostica - Madonna del Campiglio (BA) 165 Kilometer
      25. Mai Ruhetag
      16. Etappe 26. Mai Pinzolo - Aprica (BA) 175 Kilometer
      17. Etappe 27. Mai Tirano - Lugano (SUI) 136 Kilometer
      18. Etappe 28. Mai Melide (SUI) - Verbania 172 Kilometer
      19. Etappe 29. Mai Gravellona Toce - Cervinia (BA) 236 Kilometer
      20. Etappe 30. Mai Saint-Vincent - Sestriere (BA) 196 Kilometer
      21. Etappe 31. Mai Turin - Mailand 185 Kilometer

      (BA= Bergankunft)

      Nachdem Mannschaftszeitfahren am ersten Tag gehört Tag 2 aller Wahrscheinlichkeit nach den Sprintern.
      Die 3. und 4. Etappe führen schon in das Mittelgebirge und die Chancen für einen Massensprint sind eher gering. Manch ein Ausreißer wird sich wohl einer dieser Etappen ausgeguckt haben.
      An Tag 5 wartet schon die erste Bergankunft zum 1386m hoch gelegenem Bergdorf Abetone auf die Fahrer.
      Etappe 6 beinhaltet zwar zwei kleinere Anstiege, diese sollten jedoch kein Problem für die Sprinter sein.
      Nachdem an Tag 7 die mit 263km längste Etappe des Giros, eine weitere Mittelgebirgsetappe mit kleiner Begankunft, bewältigt werden muss, wird der folgende Samstag mit mehreren Anstiegen ua. auf 1530m und der Bergankunft auf 1430m wohl auch noch die letzten Außenseiter aus der Spitze des Gesamtklassements spühlen.
      Vor dem Ruhetag am Montag muss zunächst wiedermal eine Mittelgebirgsetappe mit kleinerer Bergankunft überwunden werden. Während dieser Etappe wird auch der südlichste Punkt des diesjährig eher am nördlichen Teil Italiens orientierten Giros erreicht.
      Nach einem längeren Transfer am Ruhetag dürfen sich nun endlich auch die Sprinter freuen. Es geht beinahe schnurgeradeaus an der Italienischen Ostküste entlang nach Forlí. Von Forlí führt der Weg über welliges Terrain zur legendären Rennstrecke Imola. Der dortige 16,9km lange Rundkurs wird dreimal befahren und beinhaltet auch kleinere Wellen und einen 252m hohen Anstieg.
      Etappe 12 und 13 bieten wieder Chancen für die Sprinter, wobei Etappe 12 auch kürzere Anstiege und eine ansteigende Zielgerade in sich birgt.
      Dann wartet eines der Highlights des Giros auf die Fahrer. Ausgehend von Trevisio müssen 59,2km im Zeitfahren zurückgelegt werden. Auf Grund von zwei Wellen in der Mitte und am Ende der Etappe und einer ansteigenden Zielgeraden werden nicht nur gute Zeitfahrerqualitäten von Nutzen sein.
      Bevor die Fahrer den Ruhetag genießen können, geht es für sie erstmals in die Alpen. Das Peloton erwarten 3 Anstiege mit über 1km Höhe, inklusive dem 1,7km hohen Schlussanstieg.
      Am Ruhetag werden die meisten Fahrer wohl schon den folgenden Tag im Kopf haben. Es geht über 5 Anstiege mit 1681m, 1882m, 1173m, 1854m(max. 18% Steigung) Höhe und erneut auf den 1173m hohen, jedoch nicht sehr steilen Anstieg zum Ziel.
      Etappe 17 führt anfangs über den 851m hohen Teglio, beinhalten dann jedoch ein eher flaches Terrain richtung Lugano, das den Sprintern eine weitere Chance für einen Etappensieg geben sollte.
      Tag 18 bringt die Fahrer zurück in schwierigeres Terrain. Zwar ist es die ersten 130km noch recht flach, doch geht es dann auf eine Höhe von maximal 1234m. Dieser Berg ist mit kleinen Abfahrt und folgenden Anstiegen gespickt, bevor eine 14km lange Abfahrt die Fahrer ins Ziel nach Verbania führt.
      Auf Etappe 19 gelangen die Fahrer nach einer 150km langen Anfahrt zum Hochgebirge auf zwei ca. 1600m Berge bevor es am Ende der 236km langen Etappe hinauf auf 2001m nach Cervinia geht.
      Dann folgt der alles entscheidende Tag. Nach 148km Hinfürung zum ersten Berg der Etappe geht es auf den 2178m Colle delle Finestre. Der höchste Punkt des Giros wird vor allem durch seine 8km lange Schotterpassage in Erinnerung bleiben. Nach einer 11km langen Abfahrt folgt der letzte Anstieg des Giros auf das 2035m Hoch gelegene Sestriere.
      Den Abschluss der Rundfahrt markiert die letzte Etappe von Turin nach Mailand, wo ein Rundkurs siebenmal befahren werden muss, bevor die verbleibenden Fahrer den Giro d´Italia 2015 hinter sich haben und die Gewinner der Wertungen endgültig feststehen und sich vor der Kulisse des Mailänder Doms feiern lassen können.

      TEAMS:
      Ag2r-La Mondiale
      Astana
      BMC Racing
      Etixx-QuickStep
      FDJ
      IAM Cycling
      Lampre-Merida
      Lotto-Soudal
      Movistar
      Orica-GreenEdge
      Cannondale-Garmin
      Giant Alpecin
      Katusha
      Team LottoNL-Jumbo
      Team Sky
      Tinkoff-Saxo
      Trek Factory Racing
      Bardiani CSF
      Southeast
      Androni Giocattoli
      Nippo Vini Fantini
      CCC Sprandi

      STARTLISTE:
      cyclingfever.com/editie.html?d…lijst&editie_idd=MjYwNjc=

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    • Nachdem ich leider aus Zeitgründen die Ardennenklassiker vernachlässigen musste, möchte ich mich nun recht früh schon mit dem Giro de Italia beschäftigen. Ich werde versuchen bis zum Start am 09. Mai die wichtigsten Etappen und Fahrer vorzustellen und so die Vorfreude auf die erste große Landesrundfahrt zu vergrößern.
      Da @Freddybeddy ja praktischer Weise in sehr schöner Weise die Strecke schon vorgestellt hat werde ich mich mehr um die Fahrer und die Teams kümmern und die ein oder andere „Schlüsseletappe“ (zumindest in meinen Augen) genauer vorstellen.

      (Bild: Die Streckenübersicht des Giro 2015)

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      „Schlüsseletappen“:

      Etappe 1:
      Als erste Etappe haben sich die Organisatoren in diesem Jahr wieder für ein Teamzeitfahren entschieden. Aufgrund der nicht allzu großen länger der Strecke wird das Zeitfahren in keinster Weise entscheiden sein für den Ausgang der Rundfahrt. Trotz allem ist ein Sieg in einem Teamzeitfahren immer ein prestigträchtiger Erfolg für eine Mannschaft. Dazu kommt das zu Beginn einer Rundfahrt viele Fahrer sehr nervös sind, was sich sehr negativ auf das Ergebnis auswirken kann. Denn mehr noch als beim Einzelzeitfahren kommt es bei dieser Disziplin auf absolute Perfektion und Abstimmung an. Jede Verunsicherung kann hier den Sieg kosten. Für die Favoriten auf den Gesamtsieg die nicht in einem Team Fahrern was heute um den Sieg kämpfen kann wird es darauf ankommen den Rückstand in Grenzen zu halten und jegliche Stürze und ähnliches zu vermeiden. Denn sonst ist der Traum vom Rosa Trikot schneller vorbei als man glaubt. Für einen Fahrer im Feld wird heute der Traum vom Maglia Rosa zumindest für einen Tag auf jeden Fall war. Wir dürfen gespannt sein wer das ist.

      Favoriten:
      ***: Orica Green Edge, Team Sky,
      **: Astana, Etixx-Qucik Step, Moviestar, Cannondale-Garmin, Tinkoff- Saxo
      * : Trek Factory Racing, Team Katusha, BMC Racing

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    • Die Favoriten auf das Maglia Rosa:

      Am Sonntag ist es soweit der Giro startet mit dem Mannschaftszeitfahren in und um San Remo. Insgesamt werden 198 Starter mit großen Ambitionen auf die Jagd nach Rosa gehen. Jedoch können sich nur einige ernsthafte Hoffnungen machen das Maglia Rosa auf nach drei Wochen in Mailand zu tragen. Dabei sind besonders die Namen Alberto Contador, Richie Porte und Rigoberto Uran zu nennen.

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      Für den Spanier Contador ist die Italienrundfahrt der Auftakt zu einer gewaltigen Aufgabe die er sich gestellt hat. Er möchte nach Marco Pantani der nächste Fahrer sein dem ein Doppelsieg bei Giro und Tour gelingt. Ein hohes Ziel was sich der Mann von Tinkoff-Saxo da vornimmt, doch unmöglich ist es nicht. Auf dem Weg zum Triumph in Mailand geht das russische Team mit einer starken Truppe an den Start. Neben dem schon angesprochenen Kapitän stehen mit dem zweimaligen Giro Sieger Ivan Basso, Roman Kreuziger und Michael Rogers drei sehr starke Fahrer im Aufgebot, die Contador in den Bergen abschirmen wollen. Mit einem Manuele Boaro, Sergio Paulinho und den schon genannten Rogers und Contador sollten das Team von Oleg Tinkoff aber auch beim Teamzeitfahren nicht vergessen werden.


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      Ein großer Konkurrent für Contador wird sicher Richie Porte sein. Der Australier vom Team Sky kann auf ein sehr erfolgreiches Frühjahr zurückblicken. Mit seinen Siegen bei Paris Nizza, der Katalonien Rundfahrt und dem Giro del Trentino hat er endgültig seine hervorragenden Rundfahrerqualitäten bewiesen. Und auch an den Giro wird er gerne zurückdenken, denn im Jahr 2010 konnte der damals 25jährige mit dem siebten Platz im Gesamtklassement und dem Sieg in der Nachwuchswertung das erste Mal auf sich aufmerksam machen. Auch er ist mit einer sehr starken Mannschaft am Start die ihn tatkräftig unterstützen wird. Dabei zu nennen sind Vasil Kyrijenka, Sergio Henao und natürlich Leopold König der selbst gute Chancen auf eine Topplatzierung hat.


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      Rigoberto Uran ist der letzte der drei großen Favoriten (zumindest für mich). Der Kolumbianer der im letzten Jahr schon mit Platz zwei bei Giro gezeigt hat das ihm die italienischen Straßen liegen, will in Abwesenheit von Titelverteidiger Nairo Quintana seine erste große Rundfahrt gewinnen. Im Gegensatz zu seinen beiden Konkurrenten kann er aber nicht auf ein ganz so starkes Team zurückgreifen. Natürlich sind Fahrer wie Tom Boonen, Gianni Meersman und Maxim Bouet starke Fahrer, jedoch fehlt dem Team Etixx-Quick Step ein „Leutnant“ der Rigoberto Uran in den Bergen zur Seite steht. So wird der starke Kolumbianer wohl häufiger auf sich alleine gestellt sein.

      Neben den drei großen Favoriten gibt es natürlich noch unzählige Fahrer die gute Chancen haben als Spielverderber zu fungieren. Allen voran natürlich Fabio Aru, der nur deshalb nicht zu den großen Favoriten zählt, da ihm noch die Erfahrung als Leader eines Teams fehlt. Er ist ein sehr kletterstarker Fahrer, der leider noch etwas ausbaufähige Zeitfahrqualitäten hat. Da in diesem Jahr mit recht viele Zeitfahrkilometer (für einen Giro) zu absolvieren sind ein großer Nachteil.Ein weiterer Fahrer der zu beachten ist, ist der kleine Domenico Pozzovivo. Der Bergspezialist vom französischen AG2R La Mondiale Team konnte mit seinen Etappensiegen in Katalonien und bei der Trentin Rundfahrt seine gute Form unter Beweis stellen. Und auch beim Giro präsentiert sich der Italiener stets in starker Form. In den letzten drei Jahren war er jeweils unter den Top Ten des Gesamtklassements zu finden. Vielleicht reicht es ja in diesem Jahr für das Podest.

      Weitere beachtenswerte Fahrer:
      Jürgen van den Broeck
      Ryder Hesjedal
      Ilnur Sakarin

    • Danke für die schöne Vorstellung der Favoriten :) Ich bin sehr gespannt, wie der Giro heuer verlaufen wird. Vor allem nach dem Zeitfahren sollte es zu größeren Abständen in den Bergen kommen, davor rechne ich eher mit kleineren Abständen. Die Frage ist, wie sehr Uran und vor allem Porte in den Bergen mit Contador mithalten können, im Zeitfahren schätze ich die beiden stärker ein. Mit seiner Form vom Frühjahr sollte Porte ein schwerer Gegner werden, für Uran halte ich höchstens nur Platz 3 für möglich. Pozzovivo, Aru, Hesjedal und Van den Broeck werden wohl viel attackieren müssen, um ein Wörtchen mitzureden. Ob/Wie gut Kreuziger und König , trotz Helferdienste auf GK fahren können, wird auch interessant sein.
      Ich freue mich schon sehr auf den Giro 2015 :)




    • Erstes Giro Update

      So das erste Wochenende des Giro de Italia liegt hinter uns. Wir haben zwar noch keine Erkenntnis bekommen wer die Rundfahrt schlussendlich gewinnen wird, jedoch haben wir drei schöne Etappen erlebt und die ersten Träger der Trikots gekürt. Einzig der schwere Sturz von Domenico Pozzovivo auf der Etappe gestern wirft einen Schatten auf die sonnigen Tage in Italien.

      Wie im letzten Jahr konnte 2015 wieder das australische Orica Green Edge Team ihrer Favoritenrolle gerecht werden und das Mannschaftszeitfahren am ersten Tag für sich entscheiden. Das Team was sich von Anfang an speziell auf das Mannschaftszeitfahren fokussiert hatte konnte somit die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. In der Besetzung Brett Lancaster, Michael Matthews, Michael Hepburn, Pieter Weening, Simon Clarke, Esteban Chavez, Luke Durbridge, Sam Bewly und Simon Gerrans konnte sie perfektes Teamwork zeigen und verwiesen das Team Tinkoff-Saxo um Kapitän Alberto Contador und das Team Astana um Fabio Aru auf die Plätze 2 und 3. Damit ist Simon Gerrans, dessen Saison bisher noch nicht so erfolgreich verlaufen ist, der erste Träger des Maglia Rosa 2015.
      Im Hinblick auf die Gesamtwertung musste keiner der noch teilnehmenden Fahrer einen entscheidenden Rückstand hinnehmen. Alle Rückstände der Klassementfahrer nach dem Zeitfahren liegen unter 30sek.

      San Lorenzo al Mare - Sanremo (17,6 km / MZF)

      1 Orica - GreenEDGE 0:19:26
      2 Tinkoff - Saxo 0:00:07
      3 Astana Pro Team 0:00:13
      4 Etixx - Quick Step 0:00:19
      5 Movistar Team 0:00:21


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      Der zweite Tag des Giro sollte dann im Zeichen der Sprinter stehen. Auf sehr flacher Strecke sollte es den Sprinterteams möglich sein das Feld zusammenzuhalten um so eine der wenigen Möglichkeiten auf einen Massensprint wahrzunehmen. Leider machten aber, wie schon häufig zu Beginn einer Rundfahrt, mehrere Stürze im Peloton die Pläne einiger Fahrer zunichte. Auf den letzten beiden 9,5km langen Schlussrunden rund um die Hafenstadt Genua kam es zu zwei Stürzen, die eine Teilung des Feldes zur Folge hatten. Um die Kontrolle in dieser sehr hektischen Schlussphase der Etappe zu behalten, schalteten sich die großen Teams um die Gesamtfavoriten in die Tempoarbeit des Feldes ein. Dies sollte dem Schutz ihrer Kapitäne dienen. Trotz allem gab es einige Leidtragende des Chaos am Ende der 2. Etappe. Zum einen der letztjährige 5. Domenico Pozzovivo, der Kapitän des IAM Teams Sebastian Reichenbach und Niemec vom Lampre Team. Alle drei kamen mit der 2. Gruppe ins Ziel und verloren 69sek. auf ihre Konkurrenten.Trotz allem kam es zum erwarteten Massensprint auf der Zielgerade. Den Sieg in Genua konnte sich Elia Viviani sichern. Das Podest komplettierten Moreno Hofland und Andre Greipel. Mit dem Sieg von Viviani haben die Italiener schon früh ihren ersten Etappensieg. Das Rosa Trikot übernahm wie im letzten Jahr Michael Matthews von seinem Teamkollegen. Dafür reichte dem Australier ein 7. Platz.


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      Albenga nach Genua (177,0 km / 158,0 km + 2x 9,5 km)
      1 Elia Viviani (Ita) Team Sky 4:13:18
      2 Moreno Hofland (Ned) Team LottoNL - Jumbo 0:00:00
      3 André Greipel (GER) Lotto - Soudal 0:00:00
      4 Luka Mezgec (Slo) Team Giant - Alpecin 0:00:00
      5 Alessandro Petacchi (Ita) Southeast 0:00:00

      Nach der flachen 2. Etappe nach Genua hielt die dritte Etappe Richtung Sestri Levante schon einige größere Schwierigkeiten für die Fahrer auf Lager. Mit 2 Bergwertungen und einigen nicht klassifizierten Anstiegen sollte die Etappe sehr schwer für die reinen Sprinter werden.Zu Beginn der Etappe konnten sich 25 Fahrer absetzen. Darunter große Namen wie Phillipe Gilbert, Diego Ulissi und einige andere starke Fahrer. Doch das Hauptfeld allen voran Tinkoff-Saxo schlug den gesamten Tag ein extrem hohes Tempo an um Alberto Contador aus allen Schwierigkeiten rauszuhalten. Das hohe Tempo hatte natürlich zur Folge, dass gegen Ende der Etappe alle Ausreißer wieder eingeholt waren und es zu einem Sprint kommen sollte. Jedoch hatte das hohe Tempo auch zur Folge, dass sehr viele Fahrer auf dem sehr anspruchsvollen Etappenabschnitt abreisen lassen mussten. Am Ende waren noch 74 Fahrer in der ersten Gruppe vertreten. Schnellster aus dieser Gruppe war Michael Matthews. Der Mann im Rossa Trikot konnte den Anschluss halten und am Ende Fabio Felline und Phillipe Gilbert übersprinten. Damit konnte sich Orica Green Edge schon über den zweiten Etappensieg bei der diesjährigen Austragung des Giros freuen. Überschattet wurde die Etappe jedoch von dem schweren Sturz von Domenico Pozzovivo. Der kleine Italiener, der als einer der Favoriten gestartet war stürzte auf der Abfahrt des Barbagelata und blieb mehrere Minuten regungslos liegen. Es wurden dunkle Erinnerungen an den Sturz von Wouter Weylandt vor ein paar Jahren wach. Jedoch ist mittlerweile Entwarnung gegeben worden. Pozzovivo soll morgen schon aus dem Krankenhaus entlassen werden. Eine tolle Nachricht.

      Rapallo - Sestri Levante (136,0 km)
      1 Michael Matthews (Aus) Orica - GreenEDGE 3:33:53
      2 Fabio Felline (Ita) Trek Factory Racing 0:00:00
      3 Philippe Gilbert (Bel) BMC Racing Team 0:00:00
      4 Sergey Lagutin (Rus) Team Katusha 0:00:00
      5 Paolo Tiralongo (Ita) Astana Pro Team 0:00:00


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      Aktuell sind die Fahrer auf einer extrem interessanten Etappe Richtung La Spezia unterwegs. Dazu aber später mehr.
    • Danke das freut mich.
      Ja die gehen diese jahr von Beginn an aufs ganze. Geht hoffentlich so weiter mit nem spannenden dreikampf um den Sieg.
      Gibt demnächst auch die nächsten Berichte zu den letzten Etappen.
    • Zweites Update Giro de Italia:

      So endlich schaffe ich es zeitlich mal wieder ein bisschen was zu schreiben. Nach den ersten drei Etappen die von der australischen Mannschaft Orica Green Edge dominiert wurden (zwei Etappensieg und Maglia Rosa), ging es am Dienstag auf das vierte Teilstück Richtung La Spezia. Es war ein sehr schwerer Tag für alle Fahrer im Peloton, da neben dem sehr hügeligen Profil der Etappe zusätzlich von den beiden großen Teams, Saxo-Tinkoff und Astana, wie schon bei den vorrangegangenen Etappen ein höllische Tempo gefahren wurde. Geprägt wurde der Tag von einer 30 köpfigen Ausreißergruppe die sich früh vom Hauptfeld absetzen konnte. Bis zu 10min Vorsprung konnte die Gruppe herausfahren, was zu einer sehr interessanten Rennsituation führte. Denn mit Roman Kreuziger befand sich ein Fahrer vorne, der von seinen Qualitäten ein hervorragender Rundfahrer ist. Sollte er mit großem Vorsprung ins Ziel kommen könnte er zu einer großen Gefahr in Bezug auf die Gesamtwertung werden. Am Ende konnte aber durch das extrem hohe Tempo im Hauptfeld der Vorsprung der Ausreißergruppe zurückgefahren werden. Einzig Davide Formolo, der 22 Jahre alte Italiener konnte Widerstand leisten und einen tollen Solosieg in La Spezia feiern. Sehen wir hier die „Geburt“ eines neuen Italienischen Radstars? Zuzutrauen wäre es ihm. Hinter dem Etappensieger attackierten etwas überraschend und früh im Rennen die Klassementfahrer. Schnell kristallisierte sich hier heraus das wohl Fabio Aru, Alberto Contador und Richie Porte die stärksten Fahrer im Feld zu sein scheinen. Die drei waren auch schon im Vorfeld des Rennens als die Favoriten deklariert worden. Enttäuschend war die Vorstellung von Rigoberto Uran. Der letztjährige zweite des Giro konnte nicht mit seinen Konkurrenten mithalten und verlor früh schon wichtige Sekunden im Kampf um den Gesamtsieg.


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      Chiavari - La Spezia (150,0 km / 132,9 km + 1x 17,1 km)
      1 Davide Formolo (Ita) Team Cannondale - Garmin 3:47:59
      2 Simon Clarke (Aus) Orica - GreenEDGE 0:00:22
      3 Jonathan Monsalve (Ven) Southeast 0:00:22
      4 Giovanni Visconti (Ita) Movistar Team 0:00:22
      5 Johan Esteban Chaves Rubio (Col) Orica - GreenEDGE 0:00:22

      Die fünfte Etappe sollte die erste Bergankunft des diesjährigen Giro de Italia bereithalten. Der Anstieg nach Abetone ist natürlich in seiner Schwierigkeit nicht zu vergleichen mit den noch kommenden Herausforderungen wie dem Tonale, dem Mortirolo oder anderen Anstiegen. Trotzdem konnte er erste Eindrücke schaffen wie stark die Fahrer am Berg sein werden.Nachdem in den ersten 20km viele Fahrer versucht hatten in die Ausreißergruppe zu kommen konnten sich am Ende fünf Fahrer vom Feld absetzen. Darunter Silvan Dillier, Axel Domont, Serghei Tvetcov, Sylvain Chavanel und Jan Polanc. Wie schon gestern konnte die Gruppe einen sehr komfortablen Vorsprung herausfahren. Bis zu elf Minuten lag das Hauptfeld zeitweise hinter dem Spitzenquintett. Aber auch heute kontrollierten die Teams im Hauptfeld die Ausreißer und fingen mit fortschreitender Etappe an, den Vorsprung massiv zu reduzieren. Als 17km vor dem Ziel so langsam die Straße anfing anzusteigen begann bei den Ausreißern der Kampf um den Etappensieg. Es attackierten erst Sylvain Chavanel, dann Axel Domont und schlussendlich Jan Polanc. Letzter Fahrer aus dem Team Lampre konnte sich dann auch als Solist von seinen Begleitern absetzen und kämpfte sich langsam Richtung Abetone im Duell mit den anderen Ausreißern und dem heranstürmenden Feld. Circa fünf Kilometer vor dem Ziel war es dann Alberto Contador der einen Antritt wagte. Diesem konnten wie schon gestern nur Fabio Aru und Richie Porte folgen. Kurze Zeit später fuhr noch Arus Teamkollege Mikel Landa nach vorne auf. Durch dessen Tempoarbeit fuhr das Quartett nach und nach zu den Ausreißern auf. Doch für den Etappensieg reichte es nicht mehr. Jan Polanc konnte sich in Ziel retten und triumphierte damit in Abetone vor seinem Fluchtkollegen Chavanel. Mit 1:31 folgten dann die Favoriten um Alberto Contador der nun auch das Maglia Rosa trägt.


      http://www.baikbike.com/wp-content/uploads/Jan-Polanc-wins-Giro-Italia-Stage-5.jpg

      La Spezia - Abetone (152,0 km)

      1 Jan Polanc (Slo) Lampre - Merida 4:09:18
      2 Sylvain Chavanel (Fra) IAM Cycling 0:01:31
      3 Fabio Aru (Ita) Astana Pro Team 0:01:31
      4 Alberto Contador Velasco (Esp) Tinkoff - Saxo 0:01:31
      5 Richie Porte (Aus) Team Sky 0:01:31


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      Gesamtwertung

      1 Alberto Contador Velasco (Esp) Tinkoff - Saxo 16:05:54
      2 Fabio Aru (Ita) Astana Pro Team 0:00:02
      3 Richie Porte (Aus) Team Sky 0:00:20
      4 Roman Kreuziger (Cze) Tinkoff - Saxo 0:00:22
      5 Dario Cataldo (Ita) Astana Pro Team 0:00:28

      Die sechste Etappe von Montecatini Terme nach Castiglione della Pescaia war dann wieder etwas für die Sprinter. Am Ende war es Andre Greipel der den Sprint nach mustergültiger Vorarbeit seines Teams souverän gewinnen konnte. Damit können sich auch die deutschen Fahrer über einen Sieg in Italien freuen. Der Sprinter aus dem Team Lotto Soudal, der liebevoll der Gorilla genannt wird konnte somit nach 2008 und 2010 seinen dritten Giro Etappensieg holen. Überschattet wurde der Sprint aber wieder von einem schweren Sturz im Finale der Etappe. Durch ein Kameraobjektiv eines Fans kam der Italiener Daniele Colli zu Fall und löste einen Massensturz aus in dem unter anderem auch Alberto Contador zu fall kam. Colli musste mit schwerer Verletzung aufgeben. Contador hingegen konnte trotz ausgekugelter Schulter weiterfahren.


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      Montecatini Terme - Castiglione della Pescaia (183,0 km)

      1 André Greipel (GER) Lotto - Soudal 4:19:42
      2 Matteo Pelucchi (Ita) IAM Cycling 0:00:00
      3 Sacha Modolo (Ita) Lampre - Merida 0:00:00
      4 Manuel Belletti (Ita) Southeast 0:00:00
      5 Giacomo Nizzolo (Ita) Trek Factory 0:00:00

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    • Etappe 7

      Auch die siebte Etappe des Giro de Italia sollte den Sprintern die Chance auf einen Etappensieg geben. Bei der längsten Etappe des diesjährigen Giro war die Zielankunft in Fuji jedoch deutlich anspruchsvoller als die gestrige Ankunft. Man war also gespannt zu sehen, welcher der Sprinter auf der ansteigende Zielgerade in der Lage sein wird um den Etappensieg mit zu kämpfen oder ob mehr die Klassiker Spezialisten im Vordergrund stehen.
      Es war wie zu erwarten der klassise Lauf. Bei Kilometer 19 bildete sich eine Gruppe die das Rennen bis Kilometer 243 bestimmte. Jedoch wurde sie rechtzeitig vom Hauptfeld gestellt.
      Im Finale sah es eine Zeit lang so aus als könnten die Sprinter vorne mitmischen...am Ende waren es aber doch die Klassikerfahrer die auf den vorderen Plätzen zu finden waren. Die Ankunft war nach der Länge der Etappe wohl doch zu schwer. Sieger wurde wie schon vor zwei Tagen ein Fahrer vom Team Lampre. Diego Ulissi ließ im Sprint Juan Jose Lobato und Simon Gerrans hinter sich.
      In der Gesamtwertung gab es keine Veränderung. Es scheint so als hätte Contador den Sturz einigermaßen verkraften können.

      Grosseto - Fiuggi 264km
      1. Diego Ulissi 7:22:21
      2. Juan Jose Lobato 0:00:00
      3. Simon Gerrans 0:00:00
      4. Manuel Belleti 0:00:00
      5. Enrico Battaglin 0:00:00
    • Giro Update Woche 2:
      Mit dem Zeitfahren gestern und der heutigen Ankunft in Madonna di Campiglio beginnt die finale Woche des Giro de Italia und damit auch endgültig der Kampf um den Gesamtsieg. Auf den nächsten 7 Etappen stehen ganze 5 Bergetappen an, die die Entscheidung um das Maglia Rosa bringen werden. Bevor es aber damit losgeht ein kleiner Rückblick auf die letzte Woche.

      Nachdem am letzten Samstag Benat Intxausti bei der Bergankunft nach Capitello Martese einen Solosieg feiern konnte, bei dem er sich gegen Mikel Landa und Sebastian Reichenbach durchsetzen konnte, heißt es in den nächsten Tage wieder alles für die Sprinter. Denn die zweite Giro Woche sollte, abgesehen von der Schlussetappe nach Mailand, die letzten Möglichkeiten für die Sprinter bieten. Den letzten Etappensieg vor dem Ruhetag sicherte sich aber erst einmal Paolo Tiralongo vom Astana Team. Damit wird der Italiener mit 38 Jahren ältester Giro Etappensieger aller Zeiten. Beachtenswert auch der 3. Platz vom deutschen Simon Geschke, der sich darüber hinaus auch das Bergtrikot sichern konnte. Ein starkes Comeback nach dem verletzungsgeplagten Frühjahr. In der Gesamtwertung haben aber die beiden letzten Etappen keine großen Veränderungen herbeigeführt.


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      Fiuggi - Campitello Matese (186,0 km)

      1 Beñat Intxausti Elorriaga (Esp) Movistar Team 4:51:34
      2 Mikel Landa Meana (Esp) Astana Pro Team 0:00:20
      3 Sébastien Reichenbach (SUI) IAM Cycling 0:00:31
      4 Fabio Aru (Ita) Astana Pro Team 0:00:35
      5 Alberto Contador Velasco (Esp) Tinkoff - Saxo 0:00:35


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      Benevento - San Giorgio del Sannio (215,0 km)
      1 Paolo Tiralongo (Ita) Astana Pro Team 5:50:31
      2 Steven Kruijswijk (Ned) Team LottoNL - Jumbo 0:00:21
      3 Simon Geschke (GER) Team Giant - Alpecin 0:00:23
      4 Amaël Moinard (Fra) BMC Racing Team 0:00:23
      5 Jesus Herrada Lopez (Esp) Movistar Team 0:00:23

      Gesamtwertung am ersten Ruhetag
      1 Alberto Contador Velasco (Esp) Tinkoff - Saxo 38:31:35
      2 Fabio Aru (Ita) Astana Pro Team 0:00:03
      3 Richie Porte (Aus) Team Sky 0:00:22
      4 Mikel Landa Meana (Esp) Astana Pro Team 0:00:46
      5 Dario Cataldo (Ita) Astana Pro Team 0:01:16

      Die 10. Etappe hielt dann eine große Überraschung auf Lager. Gegen alle Erwartungen gelang es einer Ausreißergruppe auf der extrem flachen Etappe bis ins Ziel durchzukommen und somit den Sprinterteams ein Schnippchen zu schlagen. Am Ende war es Nicola Boem vom Bardiani Team der den Sieg im Dreiersprint gegen Matteo Busato und Allesandro Malaguti einfahren konnte. Pechvögel des Tages waren Ocar Gatto und Richie Porte. Gatto, Teil der Spitzengruppe und vermutlich der Sprintstärkste der vier Ausreißer, erlitt kurz vor dem Ziel einen Defekt und verlor damit alle Chancen auf einen Etappensieg. Richie Porte wurde ebenfalls von der Defekthexe erwischt und verlor wichtige Zeit auf Contador und Aru.


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      Civitanova Marche - Forlì (200,0 km)

      1 Nicola Boem (Ita) Bardiani - CSF 4:26:16
      2 Matteo Busato (Ita) Southeast 0:00:00
      3 Alessandro Malaguti (Ita) Nippo - Vini Fantini 0:00:02
      4 Alan Marangoni (Ita) Team Cannondale - Garmin 0:00:04
      5 Giacomo Nizzolo (Ita) Trek Factory Racing 0:00:18

      Die elfte Etappe war dann der große Tag von Ilnur Sakarin. Der Überraschungssieger der Romandie Runddfahrt bewies auf dem 153km langen Teilstück nach Imola seine bestechende Form. Auf der 3. von vier Runden auf einem Schlusskurs über den Tre Monti (einem Berg der 4. Kategorie) konnte sich der Russe von seinen Begleitern aus der Ausreißergruppe absetzen und den Etappensieg auf der Autorennstrecke von Imola einfahren. Starke Vorstellung auch von Carlos Alberto Betancur der nach längerer Schwächephase wohl langsam wieder in Form kommt. Benat Intxausti entrieß aud er Etappe leidet Simon Geschke nach zwei Tagen wieder das Trikot des Bergbesten.


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      Forlì - Imola/Autodromo E. e D. Ferrari (153,0 km / 106,8 km + 3x 15,4 km)

      1 Ilnur Zakarin (Rus) Team Katusha 3:55:08
      2 Carlos Alberto Betancur Gomez (Col) Ag2r La Mondiale 0:00:53
      3 Franco Pellizotti (Ita) Androni Giocattoli 0:00:53
      4 Beñat Intxausti Elorriaga (Esp) Movistar Team 0:00:53
      5 Diego Rosa (Ita) Astana Pro Team 0:00:53

      Das Profil am 12 Etappentag des Giros erinnerte in seiner Ankunft sehr an einen der Frühjahrklassiker mit der kurzen und steilen Ankunft in Vincenza. Deswegen wundert es einen auch nicht, dass am Ende Phillipe Gilbert als Triumphator über die Ziellinie fuhr. Mit seinem unwiderstehlichen Antritt auf dieser kurzen Rampen, mit denen er schon bei Lüttich-Bastogne-Lüttich, dem Amstel Gold Race und natürlich der Weltmeisterschaft gewinnen konnte, distanzierte er alle seine Konkurrenten souverän. Sehr starker zweiter Platz von Alberto Contador der damit weiter seinen Vorsprung auf Fabio Aru ausbauen konnte. Der Junge Italiener konnte der Attacke nicht folgen. Am Ende liegt er aber nur 8sek. hinter dem Spanier. Wieder ein super vierter Platz für Simon Geschke.


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      Imola - Vicenza/Monte Berico (190,0 km)

      1 Philippe Gilbert (Bel) BMC Racing Team 4:22:50
      2 Alberto Contador Velasco (Esp) Tinkoff - Saxo 0:00:03
      3 Diego Ulissi (Ita) Lampre - Merida 0:00:03
      4 Simon Geschke (GER) Team Giant - Alpecin 0:00:03
      5 Enrico Battaglin (Ita) Bardiani - CSF 0:00:03
    • Die Etappe nach Jesolo brachte dann am Ende den in dieser Woche
      häufiger erwarteten Massensprint. Es sollte der nächste italienische
      Sieg eingefahren werden. Sascha Modolo vom Lampre Team setzte sich in
      einem hart ausgefahrenen Sprint gegen Giacomo Nizzolo und Elia Viviani
      durch und bescherte sienm Team den dritten Etappensieg. Leider kam es im
      Finale aber wieder einmal zu einem Massensturz. Da dieser außerhalb der
      3km passierte gingen die Rückstände sogar ins Gesamtklassement über.
      Besonders betroffen war wieder Pechvogel Richie Prote, der damit so
      langsam seine Chancen auf eine vordere Platzierung verliert. Aber auch
      Alberto Contador wurde durch den Sprint zurückgeworfen und muss nach
      langer Zeit das Rosa Trikot an Fabio Aru abgeben. Vor dem Zeitfahren
      liegt der Italiener jetzt knapp mit 19sek. vor Contador.


      sbs.com.au/cyclingcentral/site…5S3m6SzF&mtime=1432308987

      Montecchio Maggiore - Jesolo (147,0 km)

      1 Sacha Modolo (Ita) Lampre - Merida 3:03:08
      2 Giacomo Nizzolo (Ita) Trek Factory Racing 0:00:00
      3 Elia Viviani (Ita) Team Sky 0:00:00
      4 Alexander Porsev (Rus) Team Katusha 0:00:00
      5 Eduard Michael Grosu (Rou) Nippo - Vini Fantini 0:00:00


      http://www.sbs.com.au/cyclingcentral/sites/sbs.com.au.cyclingcentral/files/styles/full/public/aru_3000_getty.jpg?itok=W7Rovsg6&mtime=1432308987

      Gesamtwertung vor dem Zeitfahren

      1 Fabio Aru (Ita) Astana Pro Team 54:20:35
      2 Alberto Contador Velasco (Esp) Tinkoff - Saxo 0:00:19
      3 Mikel Landa Meana (Esp) Astana Pro Team 0:01:14
      4 Roman Kreuziger (Cze) Tinkoff - Saxo 0:01:38
      5 Dario Cataldo (Ita) Astana Pro Team 0:01:49
      6 Rigoberto Uran Uran (Col) Etixx - Quick Step 0:02:02
      7 Damiano Caruso (Ita) BMC Racing Team 0:02:12
      8 Andrey Amador Bakkazakova (CRc) Movistar Team 0:02:21
      9 Giovanni Visconti (Ita) Movistar Team 0:02:40
      10 Yury Trofimov (Rus) Team Katusha 0:03:15

      Das mit fast 60km lange Zeitfahren sollte dann etwas mehr Klarheit im
      Gesamtklassement schaffen. Beim Etappensieg vom Weißrussen Vasil
      Kiryienka gelang es Alberto Contador dank einem dritten Platz das Maglia
      Rosa zurückzuerobern. Richie Porte muss sich wohl endgültig aus dem
      Kampf um den Gesamtsieg verabschieden. Der Sieger von Paris Nizza liegt
      nun über 8min hinter Contador. Erwähnenswert natürlich der gute vierte
      Platz von Patrick Gretsch.


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      Treviso - Valdobbiadene (59,4 km / EZF)

      1 Vasil Kiryienka (Blr) Team Sky 1:17:52
      2 Luis Leon Sanchez Gil (Esp) Astana Pro Team 0:00:12
      3 Alberto Contador Velasco (Esp) Tinkoff - Saxo 0:00:14
      4 Patrick Gretsch (GER) Ag2r La Mondiale 0:00:23
      5Steven Kruijswijk (Ned) Team LottoNL - Jumbo 0:01:09


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      Gesamtwertung
      Alberto Contador Velasco (Esp) Tinkoff - Saxo 55:39:00
      2 Fabio Aru (Ita) Astana Pro Team 0:02:28
      3 Andrey Amador Bakkazakova (CRc) Movistar Team 0:03:36
      4 Rigoberto Uran Uran (Col) Etixx - Quick Step 0:04:14
      5 Jurgen Van Den Broeck (Bel) Lotto - Soudal 0:04:17

      Die
      heutige schwere Etappe nach Madonna die Campilio sollte dann noch
      einmal das Klassement vor dem Ruhetag durcheinanderwirbeln und uns
      Klarheit darüber verschaffen welche Fahrer in der nächsten um die
      Podestplätze kämpfen können und welche nicht. Wir dürfen gespannt sein.