Vuelta a España 2013

  • Vorbericht

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  • Vuelta a España 2013


    Vuelta a España 2013


    Zwischen dem 24. August und dem 15. September findet die 68. Vuelta a España statt. Die letzte große Landesrundfahrt des Jahres startet mit einem Mannschaftszeitfahren in Vilanova de Arousa und endet nach 3.319 Kilometern in der spanischen Landeshauptstadt Madrid. Neben den 19 ProTeams werden noch die drei Pro- Continental Teams: Caja Rural- Serguro RGA (Spanien), Cofidis, Solution Credits (Frankreich) und das Team NetApp-Endura (Deutschland) an den Start gehen. Insgesamt gehen 198 Fahrer aus 22 Teams an den Start. Die Rundfahrt macht zwischendurch auch einen Abstecher nach Frankreich und nach Andorra.

    Die Teams

    Die Etappen


    Die Route
    Auch dieses Jahr wird die letzte große Landesrundfahrt vor allem den Kletterspezialisten entgegen kommen. Neben sechs Flachetappen stehen nicht weniger als 13 Bergetappen auf dem Plan. Nur zwei mal steht der Kampf gegen die Uhr an. Wobei das 27 Kilometer lange Mannschaftszeitfahren zu Beginn der Rundfahrt kaum große Zeitabstände hervorrufen wird. Aber das 38 Kilometer Lange Einzelzeitfahren am Tag der 11. Etappe könnte am Ende für die entscheidenden Zeitabstände sorgen. Nach den ersten vier Etappen, die allesamt in der spanischen Provinz Galizien ausgetragen werden, geht es über drei Flachetappen von Süden Richtung Andalusien, wo drei Bergetappen gefahren werden. Hier gilt es mit dem Alto de Hazallanas auch den ersten Berg der Ehrenkategorie zu bewältigen. Nach dem Ruhetag und dem Transfer Richtung Nordosten steht das vorher schon angesprochene Zeitfahren auf dem Programm. Nach zwei relativ leichten Etappen an der Mittelmeerküste warten drei Bergetappen in den Pyrenäen auf die Fahrer. Auf der 14 Etappe machen die Fahrer einen Abstecher nach Andorra, wo die Fahrer das Dach der Rundfahrt überqueren: Den 2.380 Meter hohen Port de Envalira. Am nächsten Tag steht die mit 232,5 Kilometer längste Etappe der Vuelta an. Auf dieser Etappe wird auch kurz die französische Grenze überquert. Die 16. Etappe endet mit einer Bergankunft auf de 1.795 Meter hohen Skistation in Formigal. Nach dem zweiten Ruhetag folgt eine Flachetappe ehe die letzten drei Bergetappen im Norden Spaniens anstehen. Am Ende der 20. Etappe steht der 13 Kilometer lange und zehn Prozent steile Angliru. Die letzte, knapp 100 Kilometer lange Etappe endet traditionell in Madrid.

    Die Favoriten
    Carlos Betancur (Ag2r/Kolumbien): Nach der Nachwuchswertung und dem 5. Platz beim Giro will der Kolumbianer bei der Vuelta voll angreifen.
    Vincenzo Nibali (Astana/Italien): Der Giro Sieger 2013 will seinen zweiten Vuelta Sieg nach 2010.
    Bauke Mollema (Belkin/Niederlande): Der sechste der diesjährigen Tour de France will seinen ersten Sieg bei einer großen Landesrundfahrt.
    Ivan Basso (Cannondale/Italien): Niemand weiß, was der Altmeister aus Italien noch zu bieten hat.
    Samuel Sanchez Gonzalez (Euskatel/ Spanien): Der Spanier ist sicherlich besonders motiviert, bei der letzten Vuelta des Teams Euskatel eine gute Leistung abzuliefern und hat mit Igor Anton und Mikel Nieve zwei starke Helfer an seiner Seite.
    Daniel Martin (Garmin/Irland): Der Ire will nach einer schwachen Tour bei der Vuelta überzeugen.
    Joaquin Rodriguez (Katusha/Spanien): Nach einer starken Tour ist die Vuelta wie geschaffen für den Spanier.
    Alejandro Valverde (Movistar/Spanien): Will seine verkorkste Tour wieder vergessen machen.
    Sergio Henao (Sky/Kolumbien): Mit Rigoberto Uran als Helfer an seiner Seite ist dem Kolumbianer alles zuzutrauen.
    Roman Kreuziger (Saxo/Tschechien): Bei der Tour noch als Helfer, darf der Tscheche bei der Vuelta auf eigene Faust fahren.

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  • Finde den Bericht eigentlich ganz gelungen. :thumbup:

    Ich persönlich bin mir nicht sicher ob Henao oder Uran bei Sky der Kapitän ist, klar Henao hat der Nummer nach den Kapitänsstatus, aber Uran war beim Giro verdammt stark.


    Besenwagen-Memory Meister der Meister 2012
    Besenwagen-Memory Sieger der Vuelta 2013
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    "Wer kämpft darf verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren"
  • Zwei GTs in einem Jahr ist aber immer schwierig, bin mir nicht sicher, ob Uran das gut hinbekommt. Das Tour-Vuelta-Doppel von Rodriguez, Valverde und Co. wird auch interessant, das ging zuletzt immer in die Hose.
  • Naja, bei Valverde hat es letztes Jahr ganz gut geklappt, wobei da die Tour nicht sein Höhepunkt war. Auf Sanchez bin ich gespannt, würde ihm einen Podest Platz nochmal gönnen.
    Aber ich denke heuer wird es sehr eng, da viele Podiumsanwärter am Start sind.


    Besenwagen-Memory Meister der Meister 2012
    Besenwagen-Memory Sieger der Vuelta 2013
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    "Wer kämpft darf verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren"
  • Ich denke ehrlich gesagt das Gegenteil: Viele (z.B. Mollema, Kreuziger, Rodriguez) werden einfach keine ausreichende Form mehr haben. Daher wird das Leistungsgefälle, zumal angesichts der Routenführung, deutlich größer als bei Giro und Tour.
  • Schätze mal auch das Nibali die besten Karten hat. Er hat sich ja direkt nochmal auf die Vuelta vorbereitet und hat nicht grade vor nem Monat die Tour beendet.
    Schätze mal Rafa Majka könnte auch weit vorne landen, aber erstmal abwarten

    Meine Top 10:
    1. Nibali
    2. Henao
    3. Rodriguez
    4. Majka
    5. Betancour
    6. Uran
    7. Kreuziger
    8. Mollema
    9. Valverde
    10. Pinot
    Bundesliga Tippspiel 2012/2013: 2. Platz
  • In den letzten Jahren war sie immer die spannendste aller GTs, vorallem, weil keiner mehr so dominant ist, wie anfang des Jahres.
    Nur durch Nibali könnte das heuer anders werden, aber wir werden sehen.


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    "Wer kämpft darf verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren"