Beiträge von Andy92

    Genau. Ich denke sowieso, dass es gerade in solchen Jugendrennen nie wirklich zu einem reinen Massensprint wie bei den Profis kommen wird. Da werden immer wieder kleine Gruppen versuchen wegzukommen. Vielleicht gibt es auch Windkantenrennen. Aber wie gesagt: Am Anfang einfach erstmal mitfahren, dranbleiben, lernen sich im Feld zu bewegen ;-)

    Ich find die Leistung auch extrem gut! :)
    Möchtest du denn Rennen fahren? Wenn ja, kannst du dir ja überlegen, ob du für nächstes Jahr eine Lizenz löst. Gerade weil du so früh mit dem Sport begonnen hast, wird sich das später mal sehr auszahlen! Rennen fahren bringt einen nochmal unglaublich weiter.
    Wenn du jetzt 14 geworden bist, wirst du nächstes Jahr U17 Rennen fahren. Mach es, wenn du es willst. Ich zB hab sehr lange gewartet (warten müssen), bis ich mein erstes Rennen bestritten hab. Ich hab gleich in der U23-Kategorie angefangen, als C-Amateur, und mein erstes Rennen war auch noch ein KT-ABC Rundstreckenrennen. Ich war der erste, der abgehängt wurde...in der ersten Kurve :D


    Edit: Falls es dir nichts sagt: KT steht für Kontinentaltour. Das heißt bei dem Rennen sind maximal Kontinentalteams zugelassen (von denen auch einige am Start standen^^), also sozusagen die dritte Liga der ganzen Welt. WorldTour - ProKontinentalTour - KontintentalTour. Die ersten beiden Ligen können/müssen beispielsweise an der Tour de France teilnehmen. War also nicht besonders spaßig für mich :D hab damals glaub 5-7 Runden oder so gekriegt, während das Rennen von Junioren (U19) bestimmt und gewonnen wurde. ;-)

    Am Berg wirkt sich das Gewicht natürlich schon noch stärker aus. Aber das ist Einzelfall abhängig - also welches Rad man mit welchem vergleicht. Es gibt bestimmt Trekkingräder, mit denen man auf jedem Terrain schneller fahren kann, als mit einem bestimmten Rennrad. Nur so pauschal würde ich sagen, dass bei exakt gleicher Form der Unterschied so um die 5 km/h liegt.


    Ihr müsst Intervalle trainieren ;-) in einem fordernden, aber gesunden Umfang. Das gibt Druck und Form. Seitdem ich das dieses Frühjahr gezielt gemacht hab, mach ich wahnsinnige Leistungssprünge. Plötzlich fährt man schneller, als es das Gehirn gewöhnt ist (im Grundlagentempo) und versteuert sich in einfachen Kurven. Die letzten Jahre bin ich im Grundlagentempo in der Ebene auch nur ca. 28 gefahren. Jetzt halt 31, 32. Einfach so. Wenn ich dann in die Einheit noch Intervalle pack, dann kommt man locker mal auf einen 35er Schnitt. Und das ist dann der große Unterschied zwischen einem Trekkingrad und einem Rennrad. Das Trekkingrad ist durchaus für eine relativ hohe Durchschnittsgeschwindigkeit über lange Strecken ausgelegt. Eine relativ hohe Masse bleibt eben, einmal in Schwung gebracht auch länger auf hoher Geschwindigkeit. Aber ein Rennrad ist eben viel wendiger und "explosiver". Und es lassen sich eben Geschwindigkeiten von um die 50 km/h erzielen - in Sprints dann auch mal 60 km/h. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemand mit einem Trekkingrad erreichen kann.

    Hm, also entscheidend ist erstmal immer der Motor, der das Rad antreibt, also der Mensch der darauf sitzt. Aber es stimmt natürlich, dass ein Rennrad schneller ist, als ein Trekkingrad (wobei es auch große Unterschiede bei Trekkingrädern gibt). Zum einen liegt das daran, dass ein Rennrad deutlich leichter ist. Daneben ist die Sitzposition aerodynamischer. Und der Rollwiderstand ist geringer.
    Da ich selbst kein Trekkingrad besitze, folgender Vergleich: Wenn ich im mittleren Grundlagenausdauerbereich, sagen wir mal einer Herzfrequenz von 145-150 Schläge pro Minute, auf dem Rennrad auf ebener Strecke und ohne Rücken- oder Gegenwind fahr und mich daneben locker mit meinem Kumpel unterhalte, dann fahre ich ungefähr 32 km/h. Wenn ich das ganze mit meinem Mountainbike auf asphaltierter Straße mache, dann fahre ich ungefähr 27 km/h.

    *Hüstel* Evans, Gilbert, Betancour (?), Aru, Gesink, Keldermann, Sanchez, Bouhanni, Horner, Quintana (!), Valverde, Ciolek, Boonen, Adam Yates, Voeckler, Degenkolb, Rodriguez, Froome, Wiggins, Cancellara und ja evtl auch noch Contador...das wird ja nicht nur ein Fest, das wird ja ne Schlacht, auf jedem Terrain. Da bin ich echt mal gespannt. Könnte wirklich wieder die spannendste Rundfahrt des Jahres werden.

    :D Für ne Managerstory hab ich echt keine Zeit. :-( Hab neulich mal ganz wehmütig in meinen unvollendeten Werken gelesen. Na ja, vielleicht irgendwann mal.


    Zu Martin: Ach verdammt, das hab ich nicht gelesen. Die Info hab ich aus seinem Bekanntenkreis. Vielleicht ist es doch nur ein Wunsch von ihm, den er erstmal noch hinten anstellt.

    Angeblich soll er ja auch eine Krankheit gehabt haben. Aber ich tippe da auch eher auf das Heimweh und die große Familienverbundenheit, die für die Kolumbianer und die Südamerikaner ja sehr typisch ist, wie man auch bei vielen großen Fussballtalenten aus Brasilien gesehen hat.
    Ihr vergesst mir noch einen jungen Fahrer: Kittel. Der ist auch noch recht jung der Bursche. Wird aber leider mit Sagen nie um Grün fahren können. Da wär Degenkolb evtl doch ein sinnvollerer Kandidat aus deutscher Sicht.
    Wenn man sich's mal überlegt: Eigentlich könnten wir ein wahnsinns-bomben deutsches Profiteam haben. Tony Martin wechselt übrigens möglicherweise zur nächsten Saison zum Nachfolgeteam von Giant-Shimano. Fährt dann mit Kittel und Degenkolb (was er sich anscheinend gewünscht hat). Bin mal gespannt wie sich das alles entwickelt. Vielleicht checkt es ja ein Unternehmer nach dieser Tour und nach dieser Saison, die aus deutscher Sicht ja hammermäßig war, welches Potential in diesem Sport gerade steckt.
    Und: Ich hab auch alles gelesen. ;-) Würde mir insgesamt wieder mehr Diskussionsfreude hier im Forum wünschen. Manchmal ist es gegenüber früher doch erheblich ruhig geworden. :-(

    Jep, zumal Porte letztes Jahr einen furchtbaren Einbruch erlitten hat.
    Das Schöne an der Situation jetzt, durch Contadors Ausfall, ist doch, dass sich für Fahrer, die zuvor "nur" um einen Platz unter den Top10 gekämpft haben, sich plötzlich die Chance auftut aufs Podium zu fahren - vielleicht die Chance ihres Lebens. Pinot fand ich vorgestern auch extrem stark, was mich sehr gefreut hat. Und vielleicht sehen wir noch ein bisschen Teamtaktik von AG2R. Die Möglichkeiten Nibali und vor allem alle anderen Podiumskandidaten unter Druck zu setzten hätten sie.

    Wird jetzt wieder schwer, oder? :-| Aber saustark die Franzosen. Wer hätte gedacht, dass einmal bei der Tour 2014 drei Franzosen die Verfolgung auf den vermeintlichen Gesamtsieger bei einer der schwersten Bergankünften organisieren müssen.
    Schon ne krasse Tour. Mit Contador wieder einer der Topfavoriten durch Sturz ausgeschieden. Der nächste Supergau für einen Wahnsinnssportler - sehr bitter. Mal sehen wie souverän Nibali wirklich fahren wird. Schon möglich, dass es jetzt recht langweilig wird.

    :icon_thumbsup:


    http://cyclingtips.com.au/2014…france-stage-5-in-photos/


    Was für epische Bilder! :-)
    Auch interessant sind die Bildunterschriften. Karsten Migels kommentierte gestern ja schon, dass Vincenzo Nibali sich als Jugendlicher, als er von einer Profikarriere geträumt hat, sich die Siege von Francesco Moser bei Paris-Roubaix immer wieder angeschaut hat. Jetzt hier dieses Zitat aus dem Jahr 2006: “Roubaix is the race of my dreams. It fascinates me, maybe because I like mountain biking. I’d like to win it one day”. Was für ein Rennfahrer! Gut, wir wissen das ja schon länger - aber nach der Etappe, auch nach der Etappe vom Sonntag und auch wie Nibali hier bei der Tour auftritt, ist er für mich zur Legende geworden.
    Ist euch schon mal aufgefallen, dass das Maillot Jaune im Regen den schönsten Gelbton hat? 8-)

    :icon_thumbsup: Hab ich mir auch gedacht. Vorausgesetzt er gewinnt die Tour, kann er sich ja neue Ziele setzen und Klassikerjäger werden. Ist führ ihn aber vielleicht auch eine echte Alternative, wenn die Regenerationsfähigkeit im höheren Alter nachlässt.


    Ansonsten, freu ich mich grad immer noch wie ein Irrer über die jetzt wahnsinnig geile Ausgangssituation! :-) :icon_love: :icon_love: Das wird einfach so eine taktische Teamangriffs-, -allianzen-, Überraschungsattacken-Schlacht auf allen irgendwie profilierten Etappen geben...Contador mit höherem Rückstand und starken Team ist immer sau gefährlich. Nibali ist ja nicht irgendjemand. Da müssen jetzt alle irgendwann hohes Risiko gehen, um ihn noch abzufangen.

    Okay, was ne Etappe. Der 9.7.2014 geht zumindest nach MEZ betrachtet in die Weltgeschichte des Sports ein.
    Der Hai von Messina :icon_love: ...sehr starke Teamleistung von Astana. Jetzt sind alle anderen unter Zugzwang. Das wird ein Heidenspaß :-)

    Tja, kann man ja jetzt schon sagen, dass das leider nicht der Fall ist. Viele Stürze und der Super-Gau für Sky.
    Vorhin wollte ich noch schreiben, dass das vielleicht wirklich die erste Tour seit 2011 ist, an der drei Klassementfahrer von ganz unterschiedlichem Fahrertyp in Topform aufeinandertreffen und es deshalb ganz besonders spannend werden könnte. Jetzt ist Froome raus. Contador verliert Zeit. Und keiner kann mir mehr erzählen, dass Nibali nicht in Form ist, so wie der über das Kopfsteinpflaster fegt. Ansonsten, totales Chaos. Aber eben auch das muss man als Champion beherrschen. Und da hat Froome und sein Team noch einiges Potential.