Pro Cycling Manager 2019 nun verfügbar!

  • Für mich ist das Spiel leider viel zu einfach. Hab gehofft, dass es dieses Jahr besser wird. Aber wenn ich schon bei der ersten Etappe mit einem Alexander Kamp und Andrea Pasqualon einen Doppelsieg feiere im Sprint gegen Sagan, Demare, Groenewegen und Kristoff läuft da irgendwas falsch. Es fehlt einfach die Herausforderung

    Das ist auf normalem Wege nicht möglich. Wie machst du das? Auf welcher Schwierigkeit? Sieht der Sprint auch realistisch aus oder arbeitest du mit Tricks, womit du die Spieldynamik austrickst?

  • Ich kann das nicht bestätigen. So viele Ausreißer hatte ich noch nie bisher

    Seltsam habe es in jeder Etappe die ich spiele, auch an der Tour de Suisse, da war die kleinste Ausreissergrupper 20 Mann gross. Kann das an der DB liegen spiele mit der World DB von Benij Naesen, da dies die erste war die zur verfügung stand.


    Der 2017er wa rmein letzter rsm damals hatte ich dieses Problem auch nicht. Kann es ausserdem sein, das der rsm schwieriger wurde? beim 17er spielte ich auf der schwersten Stufe und gewann trotzdem vieles, jetzt komme ich auf schwer bei den Grandtours noch knapp in die top ten.

  • Man muss ein bisschen taktischer fahren als noch bei den vorherigeren teilen, der gelbe Balken verscheindet schneller, man kann nicht mehr 20km mit einsatz 85 vornewegbrettern

    Bei den Bergankünften ist angriffen folgen mittlerweile eine super methode, wohingegen das konstante berghochfahren nicht mehr so gut ist

    Der Windschatten am Berg wurde nämlich upgedatet, 2 Fahrer mit gleichen werten, der eine in führung mit einsatzbalken, der andere im Feld, Position halten, 3-5 Puls weniger, macht auf Dauer enorm viel aus

  • Also ich muss dazu sagen ich bin bisher noch keine große rundfahrt gefahren. Bin in der 2. Liga gestartet da war es nicht so das es so große fluchtgruppen gab. Jetzt world tour bisher nur die down under gefahren dort war es genau so nur kleine Gruppen

  • Das ist auf normalem Wege nicht möglich. Wie machst du das? Auf welcher Schwierigkeit? Sieht der Sprint auch realistisch aus oder arbeitest du mit Tricks, womit du die Spieldynamik austrickst?

    Schwierigkeit Extrem. Also die Sprints sind echt viel zu einfach. Wenn ich meinen Sprintzug 20 km vor dem Ziel los brettern lasse bin ich auch regelmäßig mit richtig schwachen Leuten unter den Top 5. Alle paar Sprints kommt dann auch mal ein Doppel bzw. Mehrfachsieg raus. Die gegnerischen Teams haben nie richtige Sprintzüge.

  • Man muss ein bisschen taktischer fahren als noch bei den vorherigeren teilen, der gelbe Balken verscheindet schneller, man kann nicht mehr 20km mit einsatz 85 vornewegbrettern

    Bei den Bergankünften ist angriffen folgen mittlerweile eine super methode, wohingegen das konstante berghochfahren nicht mehr so gut ist

    Der Windschatten am Berg wurde nämlich upgedatet, 2 Fahrer mit gleichen werten, der eine in führung mit einsatzbalken, der andere im Feld, Position halten, 3-5 Puls weniger, macht auf Dauer enorm viel aus

    Bringt denn die Anweisung seinem eigenen Fahrer zu folgen auch mehr als Früher also das der hintere Puls sparen kann? oder dann doch lieber mit beschützen?

  • Hey Leute, ich hab mir ja jetzt seit dem 11er jeden PCM geholt und im Moment bin ich noch am überlegen ob ich mir auch den aktuellen holen werde.

    Wie spielt sich denn der neue Pro Cyclist Modus, da soll sich ja etwas gerade an den "Skill-Möglichkeiten" geändert haben.

  • Und die Entwicklung geht ein bisschen langsamer

    Man hat jetzt nicht mehr einen bergwert von 85 nach 2 Saisonen

    Sondern 77-79 ca am Berg, mit Bergfahrer als Hauptattribut

    Die Verträge sind auch ganz interessant geworden

    Man sieht schon im vorhinein wieviele Punkte man für die Planung bekommt etc

  • Also ich bin recht enttäuscht. Das die keine Mittel finden als künstliche KI hochhalte Mechanismen, die extrem Offensichtlich in die Welt eingreifen (einfach so mal 20 Attributspunkte draufschlagen oder so) hat mir schon den Spaß an PES verdorben und es wanderte in die Tonne, der hier fängt nun auch an mit so offensichtlichen und faulen Maßnahmen an das es mir gerade einfach nur den Spaß verdirbt.


    Ganz zu Anfang der Karriere (bzw halt mit einem Fahrer, be a pro oder wie es im RSM heißt) irgendein Etappen Rennen (Glaube das in Slovenien?), vor der letzten Etappe die flach war, mit viel Mühe das Gelbe erobert, da ich nicht viel zu tun hatte hab ich die letzte simulieren lassen: Ende vom Lied eine Ausreißer Gruppe schafft es durch und ich verliere das Gelbe Trikot mit 6 sek an einen Ausreißer. Da hab ich noch an Zufall geglaubt, eh passiert, selbst schuld das du die endlangweiligen Flachetappen mit einem der 61 im Sprint hat nicht machst ne.. Das ganze dann im Juni mit der Tour um den Ventox, diesmal 7 sek. Gerade eben, für 10 Pkte die Teilnahme an der Deutschland Tour gesichert, vorletzte Etappe ist ja hügelig, dort am letzten Hügel mit viel Not Glück abgehauen, Sieg gesichert. Letzte Simulieren lassen, wieder Ausreißer Gruppe, Tour Sieger wird ein Ausreißer mit 4 sek. Hab das save davor aber gesichert, wobei es mir jetzt reicht, das ganze Spiel wandert erstmal wieder auf die Warteliste..


    Stört das echt niemand? Klar wars wohl immer so unter der Haube, aber so offensichtlich und "Spielwelt zerstörend" ist es mir noch nie aufgefallen.

  • Moin Zusammen,


    nach mittlerweile 48 Spielstunden kann ich eine klare Kaufempfehlung für den RSM 2019 geben!


    Vorher habe ich hauptsächlich den RSM 14 bis zum Erbrechen gezockt, der war schon gut, aber der 19er ist in allen Belangen (Grafik, KI, Rennverlauf, Fahrerentwicklung, Transfersystem) besser.


    Ich habe nicht den Eindruck, dass die KI so dämlich ist, wie manchmal hier beschrieben. Spiele übrigens immer auf der höchsten Schwierigkeitsstufe. Auch finde ich z.B. nicht, dass Sprints zu einfach gehen ( Libero88 : wenn du natürlich mit superstarken Ebene-Fahrern einen Zug aufziehst und hinten dran einen mittelmäßigen Sprinter hast, wird dieser trotzdem ein Top-Ergebnis erzielen, weil er von den Vorderleuten profitiert; ein Gaviria oder Viviani hat bei mir immer einen Sprintzug aus 3-4 Mann so ab 10 KM vor Ziel).


    Die Rennverläufe sind aus meiner Sicht sehr realistisch und abwechslungsreich. Es wird nun richtig um das Bergtrikot gekämpft, das Verhältnis Ausreißersieg zu Massenankunft / Ankunft reduzierter Gruppe stimmt. Es ist möglich, durch eigene Taktiken auf dem Papier stärkere Gegner abzuhängen (Windkante funktioniert, Feld als Finisseur überraschen, Feld am Berg durch konstantes Tempo durch Helfer dezimieren).


    Zum Schluss noch einige Beispiele aus meiner ersten Saison mit Bora-Hansgrohe, die euch vielleicht nochmal einen kleinen Einblick geben:


    Den Tirreno-Adriatico habe ich überraschend mit Sagan gewonnen. Er hat auf den ersten Etappen immer gute Ergebnisse eingefahren, der eigentliche Kapitän war mit Formolo allerdings ein deutlich besserer Bergfahrer. Auf der entscheidenden Bergetappe hatte Formolo miese Form(olo XD) und Sagan war super drauf. Sagan war selbst am Schlussanstieg stärker, sodass ich die Taktik kurzfristig auf ihn umgestellt hab. Am Schluss der Etappe war Sagan, weil ich vorher immer mal wieder ein bissschen Zeit gut gemacht hatte, dann Dritter in der Gesamtwertung. Auf der letzten Etappe stürzten dann die beiden Erstplatzierten der Gesamtwertung in einer Abfahrt. Es entstand eine Lücke, ich habe natürlich sofort mein ganzes Team für Tempoarbeit eingespannt, um den Abstand zu halten (Fairplay hust). Hat geklappt - Glück.


    Paris-Roubaix habe ich mit Sagan nicht unter den besten 10 beendet, weil ich den entscheidenden Angriff (nach einigen vorherigen Aktionen) nicht mitgegangen bin - wie in der Realität.


    Bei Frankfurt-Eschborn konnte ich einen Sprintzug aufbauen, der bis 5 KM vor dem Ziel Vollgas gegangen ist. Bei 5 KM ist mein Sprintanfahrer dann ausgerissen und hat als Finisseur die gesamte Sprinterelite düpiert. Das Feld war einfach so weit auseinandergerissen, dass die Favoritenteams zu lange für die Organisation der Nachführarbeit gebraucht haben.


    Letztes Beispiel: Bei der Vuelta bin ich mit zwei Kapitänen angetreten. Der Eine ist auf der 2. Etappe gestürzt und hat sich eine halbe Stunde Rückstand eingefangen. Der Zweite war seit Beginn der ersten Bergetappe krank und konnte seine Leistung nicht abrufen - Pech.


    Also ich bin ziemlich begeistert und kann den RSM 19 sehr empfehlen.

  • Hm vllt bin ich da auch empfindlicher als andere. Ich kann es einfach nicht ausstehen wenn die KI plötzlich (dh mitten im Spiel und ohne das in irgendeiner Weise nachvollziehbar ist) einen Boost bekommt. Bzw in dem Fall der Simulation meines o.g. Beispiels müsste ja nicht nur die KI-IQ meiner eigenen Mannschaft komplett verblödet werden, sondern auch die der Sprintmannschaften (Der Sieger war bei einem Team das ganze 4 Fahrer im Feld hatte..), die es anscheinend für überhaupt nicht nötig sah irgendwas für den Sieg zu machen. Obwohl es zb für Ackermann nur ein Sieg+Zeitgutschrift war um mich zu verdrängen, was ich jetzt mal als extrem wahrscheinlich einstufe. Zudem waren praktisch alle Sprinter hinter mir in derselben Situation wie Ackermann, das sind 3-4 Teams gewesen, und davon 3 aus der World Tour mit vollem Roaster (Neben Ackermann auch Degenkolb und Viviani. Und noch ein Italiener dessen Namen mir nicht mehr einfällt :P)


    Davon ab ist es im 3D Spiel selber ja auch so, dass man kann mit einem 80 Berg bei 80% Einsatz niemanden kaputt fahren bzw weg kommen, selbst wenn der beste vom Rest nur 73 hat.. Die kleben an einem bis zum Ende und greifen dann meistens noch 3 mal an, probier das mal mit nem eigenen Fahrer.. Aber gut, das juckt mich eigentlich nichtmal groß, es ist definitiv sehr schwer eine KI einzubinden und gleichzeitig dem Spieler extrem viele Optionen offen zu lassen (Angreifen, Freie Fahrt, Folgen usw). Aber für dieses Jahr finde ich ist die Balance davon einfach nicht gut und es ist viel zu offensichtlich, so dass der, wie sagt man in RPGs, 4th Wall?, einstürzt und man das Gefühl hat gegen die Programmierung zu spielen und nicht gegen Fahrer.