Die Veränderung
Es vergingen weitere 2 Wochen
Seither hatte er viel über diese Gegend auf den Bildern nachgedacht und beschlossen irgendwann möchte er auch einmal dort oben stehen und Bilder schießen als Erinnerung für Orte wo er einmal war, ja es gab diese Bilder zu tausenden im WWW, aber etwas eigenes war doch etwas ganz anderes, dachte er, während er das Buch zur Seite legte und aufstand, indem Moment ging die Tür auf, André! Soviel Glück möchte ich mal haben, packe deine Sachen und Helga warf mir 3 Kleiderbeutel ins Zimmer. 2h hast du Zeit! Dann zog sie die Tür zu.
Andre verstand nicht so recht, was das sollte, sollte es eine Art Strafarbeit sein? Aber er hatte doch gar nichts schlimmes getan? musste er umziehen? Hoffentlich in ein besseres heim oder nur in ein anderes Zimmer? Fragen über Fragen taten sich auf, aber er tat was man ihm gesagt hatte, dennoch ging ihm die ganze Zeit die Frage durch den Kopf warum sprach Helga von Glück.
Es war ja nicht viel was er mitgebracht hatte, aber das wenige was er hatte passte locker in die 3 Kleiderbeutel, in der Ungewissheit wo es hingehen sollte faltete er alles schön ordentlich und legte es herein, nach etwa 45min ging die Tür auf und Sophie kam rein. Hey André, schade, ich fand dich immer sehr nett, aber ich denke dort wirst du es besser haben als hier! Mein ….
Ganz verwundert schaute Andre Sie an, „besser? Also muss ich raus hier?“
„Du weißt es noch gar nicht, also hat Helga noch nichts gesagt, bedrückt schaute sie nach unten, seit einer Woche liegt es bei uns auf dem Tisch und heute ist es soweit. Hätte ich es gewusst hätte ich es dir gesagt“
„Aber das haben Sie doch jetzt“ antwortete er, „aber wo gehe ich denn hin?“
„Du erinnerst dich noch, es muss ca. 2 Monate her sein, es war noch bevor ich hier angefangen habe, da war eine Gastfamilie hier, diese wollte ein Kind zu sich aufnehmen bzw. adoptieren, daher wollten sie mit allen Kindern sprechen und die Wahl ist auf dich gefallen, wie mir zu Ohren gekommen ist, sind sie sehr wohlhabend, sie werden dir mehr bieten können, als es dieses Heim jemals bieten können wird, sie kam näher an mich heran, besonders unter dieser Führung, ich habe es Euch versucht so angenehm wie möglich zu machen, aber Sie ist die Chefin hier.“
„Ich weiß, ich danke Ihnen dafür“ antwortete er, aber warum wollen sie ausgerechnet mich, einen jungen aus der ärmsten Gegend? Und was ist mit meinem Verwandten?“
„Nunja, ich dürfte es dir eigentlich nicht sagen, aber da ich dich mag, verrate ich es dir, dein Verwandter in Australien, will dich nicht haben, da es bei ihm wohl momentan 'super' läuft, hat er keine Zeit für kleine Kinder und erst recht würde er niemals nach Deutschland zurück kommen und warum Sie gerade dich ausgewählt haben, kann ich dir nicht sagen, aber ich denke dieser Aspekt war Ihnen egal und schau dich mal an und schau die anderen an, merkst du da nicht den Unterschied, ich denke das hast du deinen Eltern zu verdanken, deine gute Erziehung macht dich zu einem guten“
Trotz der schockierenden Nachricht musste er über die lieben Worte ein wenig lächeln. „Sophie, darf ich Sie besuchen kommen, wenn ich es darf?“
„Na klar Andre“ sagte Sie, „du darfst es sehr gerne, ich würde mich sehr freuen, aber bitte zwinge dich nicht dazu, ich kann es verstehen, wenn du diesen Abschnitt hinter dir lassen willst, aber jetzt komm, wir gehen vor man erwartet dich bestimmt schon und wir wollen unsere Helga doch nicht provozieren oder?“
„Nein, lieber nicht“ er stand auf und nahm 2 der Beutel, gemeinsam ging er mit Ihr zum Eingang, sie sahen ziemlich ähnlich wie das letzte mal aus, die Frau stand mit der Tochter etwas abseits an einem noblem Wagen, dessen Marke nicht genauer zu erkennen war, der Vater stand leise lächelnd davor als er mich sah wurde sein lachen immer fröhlicher, der Vater hockte sich hin und schaute aufmerksam in Andres Richtung, er jedoch zögerte und blickte sich um, Helga stand mit ein paar Unterlagen unter dem Arm und einem Tablet in der Hand nahe dem Vater, dann schaute er noch einmal zu Sophie, sie lächelte ihm zu und motivierte ihn weiter zu gehen, als Sie bei ihm angekommen waren versuchte er ihm ins Gesicht zu schauen, der Vater schmunzelte, während Sophie sagte „Guten Tag Herr Steinhart.“