Beiträge von tuvi

    Sooo...

    nachdem mir aufgrund der Arbeit die Zeit fehlt, aktiv irgendwelche Vereinssportarten zu betreiben, muss ich mir was Neues suchen. Der Radsport soll es sein.

    Allerdings möchte ich nicht den Direkteinstieg mit dem Rennrad vollziehen, sondern erstmal über ein Fitnessbike. Gründe dafür habe ich. Da ich zwar aktiver Sportler war (Tanzsport), ist der Aufbau von Kondition jetzt nichts wahnsinnig neues für mich. Allerdings ist die konditionelle Belastung im Tanzsport eher punktuell, und nicht auf Ausdauer ausgelegt. Darum eben der Weg über das Fitnessbike. Die Haltung auf einem Rennrad ist akut noch nichts für mich, erstmal müssen ein paar Pfunde weg. 12 Jahre Tanzsport und dann von jetzt auf gleich auf 0 runterfahren - keine gute Idee. Nach einem - gott sei dank - weniger tragischen Missgeschick beim Fallschirmspringen vertrage ich die doch recht stark gebeugte Haltung auf einem Rennrad noch nicht. Das dauert noch etwas. Zwar mache ich ein Aufbautraining bei meinem Fitnessguru, ausreichend Bauchmuskulatur zur Stärkung des Rückens ist vorhanden, aber es zwickt immer noch zu sehr.

    Bisher bin ich mit meinem Trekkingbike (Raleigh Road Classic) immer meine "Hausstrecke" gefahren. Das sind um die 25 km, aber mit dem Trekkingbike fehlt mir die Ausdauerbelastung. Das Ding ist elend schwer, der Rollwiderstand der Reifen zu hoch, und bei hohen Geschwindigkeiten fehlt mir persönlich bei den stark profilierten Reifen doch etwas die Fahrstabilität. Da hier ja der ein oder andere halbwegs versierte Radfanatiker unterwegs ist, bräuchte ich diverse Kaufempfehlung für ein stinknormales Fitnessbike.
    Preisgrenze für mich liegt bei, sagen wir mal, 500 Euro.
    Das Für und Wider bei der Preisklasse könnt ihr bitte unterlassen, 500 Taler machen mich nicht arm, und das Rad wird in relativ absehbarer Zukunft ausgetauscht. Zudem bin ich beruflich viel in der Republik unterwegs, und das Rad muss jeweils mit, damit ich vor Ort auch ein paar Ründchen drehen kann. Da ich allerdings auch relativ viel Arbeitsmaterial mit mir rumkutschieren muss kann es passieren, das mal eine Ladung relativ schwerer Module auf der Autobahn bei Bremsmanövern auf das Rad im Kofferraum klatscht, und da lege ich mir dann sicher kein 1.000 Euronen-Moped da rein. Wenn bei der 500er-Klitsche was kaputtgeht, kann ich damit leben. Bei der Luxusschüssel wäre mir das zu doof. Und wenn ich meinem Projektleiter etwas von Dachgepäckträger fürs Fahrrad erzähle fragt der mich maximal, ob ich zuviel Klebstoff auf dem Nutellabrot hatte... dem ist mein Firmenwagen heiliger als seiner.

    Zur Not tut es erstmal auch eine 300 Euro-Wegwerfmaschine. Wenn die 6 Monate hält, ist alles tutti. Safety First etc. spielen für mich eine untergeordnete Rolle, auf meiner Hausstrecke muss ich nicht mit allzuviel unvorhersehbaren Bremsmanövern rechnen. Ich bin auch doof genug gewesen, aus völlig intakten Flugzeugen rauszuhüpfen, leichte Stürze sind eh einkalkuliert und da selbst die schlampigsten Baumarkträder in Verbrauchertests noch halbwegs gut abschneiden, brauche ich auch keine Superhighendkrasse Schaltung, Kurbel oder sonstiges. Einfach einen Wegwerfartikel, der 1 Jahr hält, und der nicht auseinanderfällt nur weil ich mal stinkwütend draufschiele.

    Sollte also jemand irgendwelche Kaufempfehlungen haben: Immer her damit! Für Insidertipps bin ich dankbar. Solltet ihr allerdings das Rennrad zum heiligen Gral erklärt haben und Fitnessbikes oder sonstiges als Geissel der Menschheit sehen, ignoriert den Thread einfach :)

    Sehr schade, das sich so manch einer nicht mehr an dem Thread hier beteiligt. Ich habe mir allen Ernstes die Mühe gemacht und mir die 49 Seiten komplett durchgelesen, und etwaige Quellenangaben studiert. Vor allem ThunderBlaze hat es mir irgendwie angetan - zu allem eine Meinung, allwissend, und Kenner jeder Szene. Speziell beim Thema Fussball und Sportgerichtsbarkeit hätte ich die Diskussion etwas anheizen können. Zusammenfassend fiel mir ein Zitat auf: "Thunder hat immer recht". Das trifft es eigentlich ganz gut. Er ist immerhin ja auch ein Kenner der Radsportszene und nahm für sich in Anspruch einschätzen zu können, wer denn dopt und wer nicht. Es ist beruhigend, wenn Hobbyradrennfahrer das können, aber Leute, die ihr Geld in der Branche verdienen und mitunter studiert haben, eben nicht.
    Käme von dessen Seite jetzt nochmal etwas zu dopingverseuchtem Fussball, würde die Fahrt hier aber abgehen :)


    Schade finde ich, das diverse Profisportler Doping immer damit abtun, das ja jeder schuldig wäre und man nichts anderes gemacht habe, was ja jeder andere auch mache. Ein Kavalliersdelikt sozusagen. Im Verlauf der ganzen Diskussion in diesem Thread ist aber mitunter völlig untergegangen, das Doping einen weitaus größeren Schaden anrichtet, als nur irgendeine Änderung an der Siegerliste notwendig zu machen.
    Es ist zum einen geschäftsschädigendes Verhalten. Verträge werden gebrochen. Es geht nicht nur um Siegprämien, es geht um Arbeitsplätze. Der betriebswirtschaftliche Schaden ist noch das kleinste Problem. DIe Strafen sind zu lasch. Ein Fahrer dopt, um im Vorteil zu sein. Er will höhere Gehälter und Werbeverträge generieren. Glaubt im Ernst jemand, ein Sportler würde das nicht mehr tun, nur weil er 2 Jahre gesperrt wird? Die Gier nach Geld, Ruhm und Anerkennung hat ihn überhaupt erst dazu getrieben. Dieser Antrieb kann nicht durch Sperren ausgebremst werden. Sinnvoller wären lebenslange Sperren, wie es sie in anderen Sportarten schon gibt. Lediglich im Radsport wird dann gern rumdiskutiert, warum eine Sperre nun 2 Monate kürzer ausfallen muss als eine andere.
    Nehmen wir als Paradebeispiel einfach mal Ricardo Ricco. Des Dopings überführt, mit Sperren bedacht - und kurz danach wieder erwischt. Dann werden solche Fälle (u.a. durch den allwissenden Thunder) mit Usain Bolt in der Leichtathletik verglichen. Der Unterschied ist aber, das Usain Bolt in jungen Jahren - in einem Alter, in dem jeder von uns gerade mal die erste Freundin hatte - bereits schneller gelaufen ist als viele andere auf dem Höhepunkt ihrer Karriere.
    Im Radsport kommt plötzlich Fahrer, von denen niemand je etwas hörte. Ausser eingefleischten Fans. Und die legen auf einmal ein Tempo vor, als hätten sie nie etwas anderes getan. Der menschliche Körper ist zu Glanzleistungen fähig, keine Frage. Auch ein eigentlich schlechter Fahrer kann einen Tag erwischen, an dem alles klappt. Und an dem sein Kopf mitspielt. Er kann auf einmal eine herausragende Leistung zeigen, die weit über seinem Niveau liegt. Jedoch würde er in der Folge einbrechen, er hat sein Pulver komplett verschossen. Ein weitgehend unbekannter Fahrer, der auf einer schweren Bergetappe plötzlich allen davonfährt, würde zwangsläufig am nächsten Tag so abfallen, das er entweder aufgibt, oder nur mit Hilfe seines Teams überhaupt im Ziel ankommt.

    Ich habe das 4. Jahr in meiner Karriere durch, und stehe jetzt vor dem Problem, das die KI-Teams keine Fahrer mehr verpflichten bzw. ihre Verträge nicht verlängern. Google spuckt dazu nur einen Treffer aus, das Problem sollte eigentlich weggepatched sein. Ich gehe mal davon aus, das ich nun die Karriere in die Tonne treten kann?

    Die beiden Datenbanken sind aber nicht sooo gut. Relativ ungenau, manche Fahrerwerte sind nicht ganz plausibel. Sind wohl eher Projekte aus der Hüfte, damit nach dem Release vom RSM 2014 schnell etwas verfügbar war.

    Hatte ich bereits gemacht ;)

    Bei den Fahrer sind Gott sei Dank nicht allzu viele Unterschiede in den Tables, das dauert nicht ganz so lang. Problematisch: Der Exporter stürzt ab, wenn ich die Datei wieder in eine .cdb exportieren will. Am Admin-Status liegts aber nicht.

    Ich habe aktuell das Problem, das ich täglich mehrere Sponsorenangebote bekomme. Allerdings habe ich den Vertrag in der Vorsaison verlängert. Es ist also schlichtweg Spam. Kennt jemand das Problem, oder eine Lösung dafür?

    Ich denke das mit der "Echtzeit" ist ein wenig missverständlich. Ich mag auch nicht 4 Stunden für eine Etappe brauchen, vor allem da die 3D-Rennen für mich einfach die Essenz des Spiels sind. Ich weiß gar nicht wie ich es ausdrücken soll, aber z.B. gerade am Berg hat man schnell 30 Sekunden rausgefahren, aber der Verfolger kann quasi mit ausgestrecktem Arm die Trinkflasche klauen. Ich wüsste aber auch nicht wie man das besser lösen könnte. An den Maßeinheiten schrauben bringt ja keine Abhilfe. Eventuell könnte man die Bergstrecke in die Länge ziehen um so künstlich die Zeitabstände realistischer zu gestalten. Aber das geht programmiertechnisch wohl kaum.

    Mit der Komplexität meinte ich, das der RSM eben wenig intuitiv ist, wenn man mit der Materie Radsport nicht allzu vertraut ist. Den FM kann ich installieren und alles ist gut, ich kann nahezu alles vom Personal erledigen lassen. Beim RSM stehe ich schnell dumm da, wenn ich von Zielen und Fitnesskurve noch nie etwas gehört habe. Da hilft auch das gutgemeinte Tutorial nicht wirklich weiter. Da könnte man eben noch nachbessern, wie ich finde.

    Bei den Ausreissergruppen stört mich einfach, das ich die Mitfahrer nicht auffordern kann, Führungsarbeit zu übernehmen, wie sie es selbst gerne mal durch Winken machen. Will ich die Position halten um Energie zu sparen oder schlicht Energie zu tanken, fahren alle nur doof nebeneinander her, keiner macht was. Umgekehrt reihen sie sich schön ein, wenn ich aber in den Wind gehe. Je nach Vorsprung bekomme ich kaum Regenerationsphasen, weil sonst das Hauptfeld lachend überholt. Das macht es nicht unspielbar oder so, aber es stört doch extrem.

    Moin moin.

    Ich habe im RSM 13 eine Datenbank mit den Fahrer und Material aus 2005. Die Teams haben entsprechend teameigenes Material zugewiesen, inkl. aller Grafiken. Zwar war das die Hochzeit der Doper, aber ich habe zu den Namen von 2005 aufgrund der medialen Nichtberichterstattung heute einfach einen besseren Bezug.

    Ist es irgendwie möglich, die Datenbank inkl. der Grafiken im 14er zu benutzen? Theoretisch hat sich an den Tables ja nichts weiter verändert, die Texturgrößen sind dieselben geblieben. Ich würde es ja gern ausprobieren statt hier doof zu fragen, aber ich bin beruflich bedingt noch einige Tage weit weg vom heimischen PC, und der Firmenlaptop zeigt mir den Stinkefinger, wenn ich mehr veranstalten will als Minesweeper zu spielen....

    Die fehlenden Lizenzen stören mich keinen Deut. Wären alle vorhanden, wäre das Spiel nur umso teurer, und da der RSM keine gigantische Fanbasis hat wie z.B. Fifa oder Fussball Manager, wäre das einfach nur überflüssig.

    Was mir im RSM jedoch fehlt ist tatsächlich auch die angesprochene Echtzeit. 2 KM sind 2 KM, und nicht 4 cm Abstand auf dem Monitor, so das man die Nummer am Trikot noch lesen kann. Weiterhin stört mich ein wenig, das ein Angriff am Berg nichts bringt. Man verballert sinnlos Energie, und kann ggf. beim Gegenangriff dann nicht mehr mithalten. Der Punkt ersetzt hier einfach jeden Angriff. Die sehr passive KI in Ausreissergruppen finde ich auch nicht ganz so gelungen. Das wirklich alle Ausreisser sich beteiligen, kommt zu selten vor.

    Ansonsten finde ich den RSM für Einsteiger reichlich komplex. Das Training müsste per Option auf einen der Trainer übertragen werden können, genauso wie die Ziele. Eine globale Ansage an den Co-Trainer ("TdF und Vuelta zählen!") und der Trainer macht den Rest wäre für Einsteiger sicher besser, ich mag nicht 2 Stunden lang an den Zielen und am Rennkalender rumfeilen. Teambezogene Ausrüstung wäre toll, und wenn die Trikots beim Sponsorwechsel sich anpassen, wäre das noch toller - die Grafiken existieren ja bereits. Die Materialentwicklung ist ein netter Ansatz, ich hoffe das wird weiter ausgebaut.

    Im 3D-Rennen wäre es noch super, wenn man taktischer agieren könnte. Wenn ich am Berg Tempo mache, und mein Team eh schon vorne ist, müsste der Favorit hinter mir mehr Probleme haben, auszureissen. Man merkt es ja selbst wenn man einen Fahrer nach vorne beordert, oder die Wasserflaschen transportiert werden. Oft hängt er minutenlang hinter 2 anderen Fahrern fest. Die KI hat es da wesentlich leichter.