Beiträge von DonHermano

    Team News | 23.08.2015


    Quelle: http://www.hotelagreda.com/wp-content/upl…2015_agreda.jpg

    Profil Vuelta a Espana 3.Etappe



    Wie so oft nutzt P.GIlbert die Vuelta als WM-Vorbereitung
    Quelle: http://www.roadcycling.com/sites/default/…g?itok=xKKj_f1U

    Tag drei der Vuelta 2015 und erneut kein Finale für die Sprinter und so standen heute erneut Contador (Tinkoff-Saxo) und Valverde (Movistar), der wie Daniel Moreno (Katusha) gestern entäuschte, im Fokus. Dominik Nerz wollte erneut versuchen Anschluss zu halten. Noch vor dem Schlussanstieg in der kleineren Gegensteigung attackierte mit Contador, Gilbert (BMC), Gerrans (Orica) und D.Moreno ein klassikerfestes Quartett und Dominik Nerz versucht dort mitzugehen, konnte über die Kuppe aber den Anschluss nicht halten. Völlig auf sich allein gestellt, ging es in den kurzen Schlussanstieg und Nerz war am Limit. Dan Martin (Cannondale-Garmin) zog an Nerz vorbei, der aber immerhin mit Sergio Henao (Sky) mithalten konnte und mit 1'15'' Rückstand auf den Sieger des Tages Etappensechster wurde. Im Sprint aus dem Quartett war P.Gilbert der Schnellste und sein Formaufbau Richtung WM scheint zu stimmen. Alejandro Valverde wurde nur 14. und liegt mit Rang 15 in der Gesamtwertung bereits gut 3 1/2 Minuten hinter dem Gesamtführenden Alberto Contador. Auf Platz 2 und 3 der Gesamtwertung liegen Gilbert und Gerrans, die aber im Hochgebirge dann weit zurückfallen werden. So hat Contador bereits über 2 Minuten auf u.a. D.Moreno, Igor Anton (Movistar), Bardet (Ag2r), Nerz (Bora-Argon) Talansky und D.Martin (beide Cannondale), die im Gebirge noch am Ehesten mithalten könnten. Beeindruckende drei Tage vom Alberto Contador, der nach dem Toursieg das Double anstrebt.

    Team News | 23.08.2015


    Quelle: http://corporate.vattenfall.de/globalassets/d…le_app_icon.jpg

    Neben der aktuell laufenden Vuelta war das Vattenfall Cyclassics, das in diesem Jahr bereits zum 20.Mal ausgetragen wurde, unser ambitioniertestes Rennen. Das Vattenfall Cyclassics ist das einzige deutsche Rennen in der World-Tour-Serie. Im Vergleich zum vergangen Jahr wurde die Strecke nur minimal verändert. Das Finale des 220 km langen Parcours war aber identisch. Alle für Eínen sollte es heißen, da wir mit Sam Bennett den fünffachen Etappensieger der Polen-Rundfahrt und Eneco Tour am Start hatten. Er gehört aktuell wohl zu den fünf bis zehn besten Sprintern der Szene und sollte heute wieder volle Unterstützung unseres Team genießen dürfen. Um ein gutes Ergebnis ging es vorallem gegen weitere Topsprinter, wie Kittel (Giant-Alpecin) und Greipel (Lotto-Soudal). Weitere Sprinter, wie Farrar (MTN-Qhubeka), van Avermaet (BMC), Swift (Sky), Ferrari (Lampre), Lobato (Movistar) oder van Poppel (Trek) sollte er mit einem guten Zug unsererseits dominieren können.


    Der Junioren-Weltmeister von 2010 trotzte der Sprintelite
    Quelle: http://www.google.de/imgres?imgurl=…ved=0CEUQrQMwDA

    Wer heute Morgen auf Olivier Le Gac (FDJ) gesetzt hätte, wäre heute Abend wohl ein deutlich reicherer Mann. Vier Ausreißer waren eigentlich kurz nach der letzten Überquerung des Waseberg gestellt, als der Vorsprung bei 20 Kilometer vor dem Ziel unter eine Minuten gefallen war. Eine Attacke von Ian Stannard (Sky) veränderte das Renngeschehen. Er zog die Gruppe quasi alleine und das Feld, welches auf 35 Fahrer dezimiert war, war sich nicht einig. Marcel Kittel hatte noch zwei Fahrer und Andre Greipel drei Fahrer dabei. Beide Teams wollten die Fahrer für die Sprintanfahrt aufheben und so fiel das Tempo ab. Sam Bennett hatte noch vier Fahrer dabei und wir gingen in die Arbeit, da wir mit maximal Platz 6 aus dem Feld unser Sponsorenziel gefährdet sahen. Unter dem Flame Rouge waren die Ausreißer sehr nah, aber Sam Bennett musste den letzten Kilometer nahezu alleine gestalten, da unsere vier Teammitglieder über dem Limit waren. Spielerisch übersprinteten Marcel Kittel und Andre Greipel unseren Topsprinter. Dank des letzten Kilometers von Sam Bennett wurde er hinter den beiden Deutschen noch Vierter. Einzig Olivier Le Gac hatte noch ausreichend Energie den Sprintern zu trotzten und feierte sein mit Abstand größten Profierfolg. Auch wenn kein Podium, aber der absolute Wille die Top 5 und somit das erreichte Sponsorenziel zu erreichen, konnte uns heute sicherlich mit Stolz erfüllen.



    Quelle: http://www.esciclismo.com/actualidad/ima…5_unipublic.jpg

    Profil Vuelta a Espana 2.Etappe


    Luke Durbridge durfte heute im roten Führungstrikot an den Start gehen, sollte es aber höchstwahrscheinlich nur für einen Tag tragen dürfen. Das favorisierte Team des Mannschaftszeitfahrweltmeisters setzte sich gestern um eine Sekunde vor Trek und um zwei Sekunden vor Movistar durch. Für Alejandro Valverde (Movistar) ein gelungener Auftakt. Auch Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) konnte mit 19 Sekunden Rückstand ganz gut leben. Wir verloren sechs Sekunden mehr als beim Auftakt der Vuelta 2013 und so standen für Dominik 41 Sekunden auf der Uhr. Heute, auf der erst zweiten Etappe, ging es direkt nahtlos weiter um das Führungstrikot.


    Alberto Contador setzte nach dem Gesamtsieg vor Valverde aus dem Vorjahr bereits das erste Ausrufezeichen
    Quelle: http://cdn2.coresites.mpora.com/rcuk/wp-conten…IC492104917.jpg

    Als der Vorsprung zum Schlussanstieg unter eine Minute fiel, machte Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) höchstpersönlich das Tempo und ging in die erste Attacke. Kein Fahrer konnte folgen und so hatte er schnell knapp eine Minute gewonnen. Dahinter folgten mit P.Gilbert, Bardet, Poels, Talansky, Anton, Huzarski und Nerz sieben Fahrer ohne dem zweiten Topfavoriten Alejandro Valverde (Movistar). Am Ende setzte sich Contador um 57 Sekunden vor der Verfolgergruppe durch. Huzarski sorgte dafür, dass Dominik Nerz einen ganz starken zweiten Tagesrang erzielte. Valverde führte die nächste Gruppe (u.a. mit D.Moreno, D.Martin, Arredondo, Kreuziger, S.Henao, Salerno) mit 1'43'' Rückstand an. Dies sollte noch nicht allzu viel bedeuten, da noch 19 Etappen folgen werden. Aber ein paar Fragezeichen sind nicht ganz unter den Tisch zu kehren.

    Team News | 21.02.2015


    Quelle: http://cdn.velonews.competitor.com/files/2013/08/…Rev-659x440.jpg

    Vuelta a Espana - 22.08. bis 13.09.2015
    Kapitän: Dominik Nerz
    Freier Fahrer: Daniel Schorn, Jan Barta, Bartosz Huzarski, Cristiano Salerno, Jose Mendes
    Wasserträger: Shane Archbold, Cesare Bennedetti, Andre Schillinger

    Ohne unseren einzigen Weltklassesprinter Sam Bennett ist der Kader voll auf Dominik Nerz ausgerichtet. Parallel zur Vuelta a Espana werden die Vattenfall Cyclassics und die Tour of Britian für uns im Programm stehen und Sam Bennett hat sich seine Prioritäten für diese Rennen gesetzt. Dominik Nerz schaffte es 2014 auf Platz 18 und 2013 auf Platz 14 der Gesamtwertung und wir werden versuchen ihn dieses Jahr noch besser zu platzieren. Ein Top 10 Ergebnis in der Gesamtwertung ist der große Traum. Wie das geht haben wir bereits bei unserer letzten Vuelta Teilnahme im Jahr 2013 unter Beweis gestellt. Dort machte Leopold König erstmals so richtig auf sich aufmerksam, als er die 8.Etappe gewann und zudem die Vuelta mit Rang 9 abschloß. Im aktuellen Kader stehen mit Schorn, Huzarski, Mendes und Barta vier Fahrer, die uns helfen werden, wie man eine Vuelta angehen wird,da sie Erfahrungen aus dem Jahr 2013 mitbringen. Auf dem 16.Teilstück bewies dies Bartosz Huzarski mit einem dritten Tagesrang. So wird neben der Gesamtwertung ein Etappensieg das erhoffte Ziel sein. Daniel Schorn, als unser endschnellster Mann, wird versuchen aus einer Fluchtgruppe heraus zu sprinten, da er im Massensprint wohl unterlegen sein wird. Mit Jan Barta haben wir eine Hoffung im Einzelzeitfahren, sowie mit Salerno und Mendes zudem bergfeste Fahrer. Archbold, Bennedetti und Schillinger werden unsere klassischen Wasserträger sein, aber es ist nicht verboten sich in einer Flucht zu zeigen.


    Bereits im Vorjahr waren Contador und Valverde die beiden bester Fahrer im Gesamtklassement
    Quelle: http://s5.as.com/recorte/201209…odio_Vuelta.jpg

    Favoriten auf die Gesamtwertung
    *** Alberto Contador (Tinkoff-Saxo), Alejandro Valverde (Movistar)
    ** Daniel Martin (Cannondale), Romain Bardet (Ag2r), Sergio Henao (Sky)
    * Roman Kreuziger (Tikoff-Saxo), Daniel Moreno (Katusha), Steven Kruijswijk (LottoNL)


    Mit neun Etappensiegen ist Degenkolb seinem Widersacher Mark Cavendish (3) um Einiges voraus
    Quelle: http://roadbikeaction.com/wp-content/upl…15/02/Dubai.jpg

    Topsprinter
    *** Mark Cavendish (Etixx-Quickstep), Alexander Kristoff (Katusha), John Degenkolb (Giant-Alpecin), Arnaud Demare (FDJ)
    ** Sascha Modolo (Lampre), Giacomo Nizzolo (Trek), Elia Viviani (Sky), Michael Matthews (Orica)
    * Ramunas Navardauskas (Cannondale), Jens Debusschere (Lotto-Soudal), Moreno Hofland (LottoNL), JJ Rojas (Movistar)


    Meintjes und Kudus sind zwei echte Rundfahrtjuwele aus Südafrika, wie es auch Froome mal war
    Quelle: http://jorgequintanaorti.com/wp-content/upl…US-MEINTJES.jpg

    Nachwuchsfahrer
    *** Esteban Chaves (Orica), Romain Bardet (Ag2r), Louis Meintjes (MTN-Qhubeka)
    ** Sebstian Henao (Sky), Warrem Barguil (Giant-Alpecin), Davide Formolo (Cannondale)
    * Merhawi Kudus (MTN-Qhubeka), Mattia Cattaneo (Lampre)


    Gilbert brachte sich bei der Vuelta 2012 schon in die Form für den späteren WM-Titel
    Quelle: http://bilder.augsburger-allgemeine.de/img/sonstige-s…icht-werden.jpg

    weitere interessante Fahrer
    *** Philippe Gilbert (BMC), LL Sanchez (Astana), Simon Gerrans (Orica), Michael Albasini (Orica)
    ** Gerald Ciolek (MTN-Qhubeka), Heinrich Haussler (IAM), Julian Arredondo (Trek), Igor Anton (Movistar)
    * Rafael Valls (Lampre), Francisco Ventoso (Movistar), Andrea Malori (Movistar), Moreno Moser (Cannondale)

    Team News | 18.08.2015


    Nicht nur in Belgien bekannt, die Cote de la Redoute
    Quelle: http://www.sportievefietser.nl/wp-content/upl…la-Redoute2.jpg

    Profil Eneco Tour 6.Etappe


    Im Geburtsort von Philippe Gilbert lag das heutige Ziel und so mit der Cote de la Redoute ein ganz bekannter Anstieg. Sie ist einer der Scharfrichter beim ältesten noch ausgetragenen Radklassiker Liège–Bastogne–Liège. Bei diesem Rennen ist er der neunte von insgesamt zwölf Anstiegen. An der letzten Bergwertung noch vor der Redoute verloren T.Martin und Terpstra (beide Etixx) den Kontakt zu der zehn köpfigen Spitzengruppe. Paul Voss und Björn Thurau machten gemeinsam das Tempo bis in die Redoute rein und konnten sich immerhin auf Platz 5 und 6 ins Ziel retten. Nur Kwiatkowski (Etixx) konnte sich lösen und gewann die Etappe, nachdem seine Teamkollegen abgehängt waren. Schon etwas fraglich das Tempo in der Spitzengruppe zu erhöhen, was unserem Duo half sich auf den zweiten und dritten Gesamtrang zu verbessern. Van Avermaet (BMC) fuhr sicher auf dem 8.Tagesrang über die Ziellinie und sollte dadurch der Gesamtsieger der Eneco Tour sein.


    Björn Thurau (links) und Paul Voss (rechts) glänzten bei der Eneco Tour. Nun wird Dominik Nerz (Mitte) gefragt sein.
    Quelle: http://www.google.de/imgres?imgurl=…=Q1v6RLzAMtg2BM

    Elf Ausreißer waren auf der Schlussetappe stärker als das Feld. Wenn man 21 Fahrer überhaupt ein Feld nennen kann. Im Sprint um Rang 12, also quasi nur um die Ehre, schlug Marcel Kittel dann erneut Sam Bennett. Mit zwei Fahrern auf dem Podium der Gesamtwertung und zwei Etappensiegen können wir sehr selbstbewusst zum nächsten World-Tour Rennen reisen. Dies wird nichts Geringers als unsere Grand Tour im Jahr 2015 werden.

    Endstand Eneco Tour nach 7.Etappe



    p.s.: keine Ahnung, warum bei der DB die achte Etappe (EZF) nicht dabei ist
    :whistling:

    Team News | 14.08.2015

    Eneco Tour - 10.08. bis 16.08.2015
    Kapitän: Paul Voss
    Sprinter: Sam Bennett
    Freier Fahrer: Björn Thurau
    Wasserträger: Scott Thwaites, Michael Schwarzmann, Christpopg Pfingsten, Zak Dempster, Cesare Bennedetti

    Favoriten: Vanmarcke (LottoNL), Kwiatkowski (Etixx), Devolder (Trek), S.Chavanel (IAM), Boom (Astana), Thomas (Sky), van Avermaet (BMC)

    Von unserem Vuelta Aufgebot sollte 12 Tage vor dem Start der Vuelta nur Cesare Bennedetti am Start der Eneco Tour stehen. Der Rest wollte Körner für eine drei-wöchige Grand Tour sammeln. Für die vielseitige sieben tägige Rundfahrt standen somit Paul Voss und Björn Thurau im Fokus. Es ging über klassische Profile der belgischen Klassiker und der Ardennenklassike. Eine harte Aufgabe für unser Duo und die Top 10 waren aufgrund des Aufgebots der Konkurrenz eigentlich nicht machbar. So wollten wir uns auch auf Sam Bennett konzentrieren, um gute Etappenergebnisse zu erzielen. Er traf auf keine geringeren Topsprinter, als Kittel, Boonen, Navardauskas, Matthews, Swift, Demare und Greipel.


    Sam Bennett dominiert aktuell die Sprinterszene
    Qeelle: http://www.thebikecomesfirst.com/wp-content/upl…m-Bennett-2.jpg

    Den Prolog gewann wenig überraschend Tony Martin (Etixx) sechs Sekunden vor Boom (Astana) und elf Sekunden vor Thomas (Sky). Dahinter folgten in Sekundenabständen weitere Favoriten der Rundfahrt S.Chavanel (IAM), Devolder (Trek) und Kwiatkowski (Etixx). Mit 30 Sekunden für Paul Voss und 47 Sekunden für Björn Thurau waren es schon etwas größere Rückstände. Am Hinterrad von Marcel Kitel (Giant-Alpecin), der auf den Lotto-Soudal-Zug um Andre Greipel gesetzt hatte, reihte sich Sam Bennett goldrichtig ein. Jedoch hatte Kittel am letzte Hügel seine Mühe, so dass Bennett ein kleine Lücke zu Michael Matthews (Orica) schloß. Jürgen Roelandts brachte Andre Greipel bis 400 Meter vor das Ziel, als dann Matthews die bessere Rennhärte zeigte und vorbei zog. Obwohl Bennett eine Sprinterlücke schließen musste, hatte er immernoch den besten Antritt des Trios und gewann sogar die Etappe. Mit diesem Meisterstück ist Sam Bennett nun endgültig unter den besten Sprintern der Welt angekommen. Beim zweiten Massensprint versuchte es Giant-Alpecin mit einem eigenem Zug, doch der Lotto-Zug war erneut das Maß der Dinge und direkt am Hinterrad von Andre Greipel befand sich Sam Bennett, der auf den letzten 200 Metern spielerisch die Etappe gewann. Das wirkte schon sehr souverän.


    Van Avermaet zeigt bei der Eneco Tour seine Vielfalt
    Quelle: http://keyassets.timeincuk.net/inspirewp/live…g-1-630x418.jpg

    Profil Eneco Tour 4.Etappe


    Heute war es neben der sechsten Etappe, die erste Etappe im Kampf um die Gesamtwertung. Für die ardennenfesten Fahrer hieß es den Anschluss an die Kopfsteinpflasterspezialisten zu halten. Unter der beeindruckenden Arbeit vom BMC kamen nur 8 Fahrer gemeinsam zur letzten Hellingen rund 13 km vor der Ziellinie. Wir waren mit unseren beiden Topleuten Paul Voss und Björn Thurau vertreten. Zudem noch Burghardt, van Avermaet, Quinzato (alle BMC), Stannard (Sky), Terpstra (Quickstep) und dem Führendem Tony Martin. 27 weitere Fahrer hatten fast zwei Minuten Rückstand, da die Teams der Fahrer, die vorn vertreten waren keine Arbeit leisteten. Die Zusammestellung der ersten Gruppe war einfach zu vielversprechend. Die Arbeit von BMC machte sich voll bezahlt, als van Avermaet davon fuhr und die Gesamtführung übernahm. Paul Voss konnte sich noch etwas lösen, so dass er nun zeitgleich mit Tony Martin auf Platz 2 rangierte. Vierter Niki Terpstra und als Fünfter bereits Björn Thurau. Dahinter wurde die Abstände in der Gesamtwertung dann deutlich größer. Die Überführungsetappe entschied dann endlich Marcel KIttel für sich. Mit Platz 7 für Sam Bennett hatte er sich am Lotto-Zug um Andre Greipel, der nur Zehnter wurde, heute verschätzt. Etwas bitter, da Marcel Kittel das Punktetrikot mit nun sieben Punkten Vorsprung auf Sam Bennett übernahm. Übermorgen wird Bennett nochmal die Chance haben zurückzuschlagen.

    Team News | 08.08.2015


    Gewinnt Daniel Martin nach fünf Jahren zum zweiten Mal die TdP?
    Quelle: http://s.tvp.pl/images/3/5/9/u…os_561_gs_0.jpg

    Profil Tour de Pologne 6.Etappe


    Es ging darum zumindest die Top 10 zu halten. Bartosz Huzarski kann über längere Zeit einen dicken Gang treten und so hofften wir, dass die heute knapp 230 km lange Etappe ihm mehr entgegen kommen sollte. Dank der Arbeit von Salerno und Nerz schafften wir es Tim Wellens (5.) und Fabio Aru (4.) bei der letzten Bergwertung und somit noch vor dem Schlussanstieg zu distanzieren. Für mehr reichte es nicht, da neun Fahrer hinter dem dominierenden Mann der Rundfahrt, Daniel Martin (Cannondale), zeitgleich mit neun Sekunden Rückstand gewertet worden. Dahinter folgten dann Nerz und Salerno mit 55 Sekunden Rückstand. So spülte es Huzarski zwei Plätze auf Gesamtrang 6 nach vorn und Salerno durfte sich für seine Arbeit mit Gesamtrang 9 belohnen.


    Im Jahr 2013 durfte Huzarski für einen Tag das Bergtrikot tragen - heuer glänzt er in der Gesamtwertung
    Quelle: http://cdn.media.cyclingnews.com/2013/07/27/2/b…_1_full_670.jpg

    Auf der Schlussetappe konnte Sam Bennett seinen dritten Etappensieg im vierten Massensprint feiern. Ebenso erfreulich stellten wir fest, dass es noch unerwartete Änderungen gab. Nur 43 Fahrer kamen zeitgleich mit Bennett ins Ziel. Simon Clarke (Orica) nicht, so dass Cristiano Salerno sich in der Gesamtwertung von Rang 9 auf 8 verbesserte. Zudem schafften es nur zwei Astana in die erste Gruppe und so ging die Teamwertung am letzten Tag auch noch an uns. Auch wenn es zwischenzeitlich den Eindruck gemacht hat, dass wir mit Barztosz Huzarski nicht vollends zufrieden waren, müssen wir dies hier klarstellen. Eine Platzierung unter den Top 10 bei einer World-Tour-Etappe, -Ein-Tages-Rennen oder gar -Rundfahrt ist ein absoluter Erfolg und mit Nichten eine Selbstverständlichkeit für ein Kontinental-Tour-Pro Team. Vorallem nach dem Umbruch zu dieser Saison, derr nun bestätigt wird. Wir haben an sieben Tagen erneut bewiesen, dass wir reif sind für die höchste Radsportliga und unser kompletter Kader bleibt zusammen. Bartosz Huzarski hatte heute nach der Rundfahrt um ein Jahr verlängert und so werden wir keinen Abgang haben.

    Endstand Tour de Pologne nach der 7.Etappe

    @joKkaRr Bei den Bergetappen war Froome quasi auf einem Niveau (siehe Bergpunkte). Aber zu "simulierten"-Ergebnissen will ich an dieser Stelle nichts sagen ;)

    Team News | 06.08.2015


    Quelle: http://pixgood.com/tour-de-france-2013-poster.html

    Der Tour de France 2015 in Zahlen


    Nach der Aberkennung des Toursieg von 2010 dufte Alberto Contador nun seinen dritten Toursieg feiern
    Quelle: http://i.cdn.turner.com/cnn/2010/SPORT…tour/t1larg.jpg

    Gesamtwertung
    1. Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) 88h55'24''
    2. Michal KwiatkowskI (Etixx-QuickStep) +5'38''
    3. Bauke Mollema (Trek) +6'24''
    4. Geraint Thomas (Sky) +7'11''
    5. Nicolas Roche (Sky) +7'25''
    6. Richie Porte (Sky) +8'43''
    7. Thomas de Gendt (Lotto-Soudal) +10'11''
    8. Thibaut Pinot (FDJ) +10'44''
    9. Tom Dumoulin (Giant-Alpecin) +11'04''
    10. Tejay van Garderen (BMC) +12'51''
    14. Joaquim Rodriguez (Katusha) +19'41''
    16. Chris Froome (Sky) +20'36''
    24. Leopold König (Sky) +29'58''
    28. Matthias Frank (IAM) +33'56''
    35. Tony Martin (Etixx-QuickStep) +50'53''

    Es war eine chaotische Tour de France, die für Froome (+22'07'') und Rodriguez (+13'15'') auf der 5ten Etappe über Kopfsteinpflaster quasi schon vorbei war. Die meisten anderen guten Rundfahrt, wie auch Contador, verloren auf diesem Teilstück nur rund 3-4 Minuten auf den Sieger des Tages. Ansonsten kam es in der letzten Tourwoche in den Bergen nur zu geringeren Zeitabständen, wovon die klassikerfesten Fahrer und bergfesten Zeitfahrer profitieren konnten. So ergab sich ein ungewohntes Bild unter den Top 10 der Gesamtwertung.

    Bergwertung
    1. Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) 132 Punkte
    2. Yoann Bagot (Cofidis) 120 Punkte
    3. Chris Froome (Sky) 110 Punkte

    Punktewertung
    1. Mark Cavendish (Etixx-QuickStep) 509 Punkte
    2. Andre Greipel (Lotto-Soudal) 407 Punkte
    3. Marcel Kittel (Giant-Alpecin) 401 Punkte

    Nachwuchswertung
    1. Michal Kwiatkowski (Etixx-QuickStep)
    2. Thibaut Pinot (FDJ) +5'06''
    3. Tom Dumoulin (Giant-Alpecin) +5'26''

    Teamwertung
    1. Team Sky
    2. Lotto-Soudal +20'41''
    3. Tinkoff-Saxo +25'02''


    Mit 29 Etappensiegen bei der Tour nun der zweit erfolgreichste Etappenjäger (E.Merckx - 34)
    Quelle: http://static.guim.co.uk/sys-images/Gua…ts-to-g-005.jpg

    Etappensiege
    4x Mark Cavendish (Etixx-QuickStep)
    2x Alberto Contador (Tinkoff-Saxo)
    2x Thomas de Gendt (Lotto-Soudal)
    2x Philippe Gilbert (BMC)
    1x Ben Swift (Sky)
    1x Sergio Henao (Sky)
    1x Sebastian Turgot (Ag2r)
    1x Jürgen Roelandts (Lotto-Soudal)
    1x Simon Geschke (Giant-Alpecin)
    1x Tom Dumoulin (Giant-Alpecin)
    1x Yoann Bagot (Cofidis)
    1x Tyler Phinney (BMC)
    1x E.B. Hagen (MTN-Qhubeka)
    1x Damien Gaudin (Ag2r)
    1x Lars Boom (Astana)

    Tage im Führungstrikot (Maillot Jaune)
    1x Mark Cavendish (Etixx-Quickstep)
    1x Ben Swift (Sky)
    7x Fabian Cancellara (Trek)
    11x Alberto Contador (Tinkoff-Saxo)

    Prominente Ausfälle
    5.Etappe | Simon Spilak (Katusha) - Bruch des Steißbeins, Thomas Voeckler (Europcar) - gebrochenes Handgelenk
    7.Etappe | Simon Gerrans (Orica) - gebrochenes Handgelenk
    12.Etappe | Nairo Quintana (Moivstar) - Kahnbeinbruch
    16.Etappe | Peter Sagan (Tinkoff-Saxo) - gebrochener Arm



    Quelle: http://www.cyclingfans.net/2013/images/20…onie_poster.jpg

    Für alle unsere acht Starter waren es seit Mitte Juni die ersten Rennkilometer, abgesehen von den nationalen Meisterschaften. Manche Fahrer, wie Thurau oder Bennett sind sogar noch länger keine internationalen Rennen gefahren und so nutzten wir die fünf Renntagen in Belgien, um uns auf die vielen Word-Tour klassifizierten Rennen einzurollen.

    Sam Bennett - 08.04. | Scheldeprijs
    Björn Thurau - 17.05. | 5.Etappe der Bayern - Rundfahrt

    Unser einzig gutes Tagesergebnis erzielte Björn Thurau mit Rang 6 am letzten Etappentag. Dies war aber nicht weiter tragisch, da wir uns darauf eingestellt hatten und unsere Fahrer, vorallem Sam Bennett, nicht an ihr Limit bringen wollten. Die Rundfahrt ging an das belgische Talent Sean de Bie (Lotto-Soudal) vor seinem Landsmann Kevyn Ista (Wallonie-Bruxelles).


    Quelle: http://www.procyclingstats.com/races/logos/20…n-Sebastian.png

    Wir wollten solange es ging mit in der Favoritengruppe bleiben. Dafür in Frage kamen heute Cristiano Salerno, Domink Nerz und Bartosz Huzarski. Ob dann noch etwas im Etappenfinale gehen sollte, war eher mit einem großen Fragezeichen zu versehen. An der letzten Gegensteigung rund 15 km vor dem Ziel attackierten Topstars und -favoriten. Schillinger fuhr Salerno und Nerz in die ersten Positionen des noch knapp 100 Fahrer starken Feldes und verabschiedete sich dann. Huzarski hatte früher rausgenommen, um sich für die morgen startende Polen-Rundfahrt zu schonen. Das Feld sammelte noch alle Fahrer, so auch Gilbert und Contador, bis auf das Spitzentrio Kwiatkowski (Etixx-QuickStep), Rui Costa (Lampre) und Alejandro Valverde (Moicstar), ein. Kwiatkowski, zweiter der Tour, lies seinen Begleitern keine Chance und gewann im Weltmeistertrikot. Von Salerno eskotiert, fuhr Dominik Nerz auf einen ganz starken fünften Rang. Nur Simon Clarke (Orica) war aus einem Feld ohne bekantte Sprinter noch endschneller.


    Quelle: http://xouted.com/wp-content/upl…ka-godzilla.jpg

    Tour de Pologne - 02.08. bis 08.08.2015
    Kapitän: Bartosz Huzarski
    Sprinter: Sam Bennett
    Freie Fahrer: Dominik Nerz, Cristiano Salerno
    Wasserträger: Emanuel Buchmann, Scott Thwaites, Andreas Schillinger

    Favoriten: Nibali (Astana), D.Martin (Cannondale), Ulissi (Lampre), Kreuziger (Tinkoff-Saxo), Bardet (Ag2r), Dumoulin (Giant-Alpecin)

    Bei der Polen - Rundfahrt waren die ersten Etappen traditionsgemäß etwas für einen Massensprint. Dabei durfte Sam Bennett auf die Unterstützung von Buchmann, Schillinger, Thurau und seinem letzten Anfahrer Thwaites hoffen. Auf der 5. und 6. Etappen sollte es dann um die Gesamtwertung gehen und Bartosz Huzarski war unser Kapitän im nationalen Meistertrikot. Nerz und Salerno waren die Edelhelfer. Nerz (9ter - 2014) wollte sich im Hinblick auf die Vuelta weiter in Form bringen, aber nicht absolut ans Limit gehen.


    Sam Bennett durfte seinen Saisonsiege 5 & 6 feiern
    Quelle: http://www.google.de/imgres?imgurl=…ved=0CFYQrQMwEg

    Auf der ersten Etappen konnte wir gar nicht eingreifen und nur Salerno, Bennett und Huzarski waren bei den 78 zeitgleich gewerteten Fahrern. Sam Bennett war einfach zu weit hinten und mühte sich dann nicht mehr darum sich am Sprint Royale zu beteiligen, den Gianni Meersman (Etixx-QuickStep) gewann. Von den Topfavoriten war alles im ersten Feld. Dank der Anfahrt von Schillinger und Thurau konnte Sam Bennett auf der 2.Etappe mit einem Massensprintsieg zurückschlagen. Never change a winning Team, so war es das gleiche Trio von gestern. Leider musste wir nach dem Zielfoto eingstehen, dass Pelucchi (IAM) minimal vor Bennett lag. Im eroberten Führungstrikot überstand Bennett die drei Bergwertungen der 1.Kategorie inmitten der 4.Etappe gut und es kam erneut zum Massensprint, den Bennett sehr souverän für sich entschied. Schillinger und Thurau selbst in sehr guter Form setzten Bennett wieder mal perfekt ab.

    Profil Tour de Pologne 5.Etappe


    Abgesehehn von Bonussekunden gingen nur noch 47 Fahrer ohne Abstand in die beiden entscheidenden Etappen. Wir träumten davon, dass Bartosz Huzarski seinem Kollegen Sam Bennett das Führungstrikot abnehmen durfte. Von Beginn der Etappe schickten wir Thwaites, Schillinger, Buchmann und Thurau mit in die Nachfürharbeit, da der beste Ausreißer rund 4 Minuten Rückstand auf die Topfavoriten hatte. Pünktlich zum Schlussanstieg fiel der Vorsprung unter 1 1/2 Minuten und 6000 Meter vor dem Ziel war nun Huzarski gefragt. Die Etappe gewann Esteban Chaves (Orica), den man 4000 Meter vor dem Ziel ziehen lies, da er ohne Gefahr für die Gesamtwertung war. Irgendwie wurde es dahinter für Huzarski nicht das erhoffte Ergebnis. Er wurde Etappenneunter und lag damit in der Gesamtwertung 42 Sekunden hinter D.Martin (Cannondale). Die ersten Fünf trennen nur 21 Sekunden und so ist für morgen noch alles offen.

    Thema News | 04.07.2015


    Quelle: http://www.radtourist.de/oesterreich-rundfahrt-logo.jpg

    Int. Österreich Rundfahrt - 05.07. bis 12.07.2015
    Kapitän: Patrick Konrad
    Sprinter: Daniel Schorn
    Freier Fahrer: Cristiano Salerno, Emanuel Buchmann
    Wasserträger: Bartosz Huzarski, Ralf Matzka, Jose Mendes

    Favoriten: Duarta (Colombia), Chaves (Orica), Valls (Lampre), Konrad (Bora - ARgon 18), Pirazzi (Bardiani), Formolo (Cannondale)


    Patrick Konrad bei der int. Österreich Rundfahrt 2014
    Quelle: http://www.rsw-radsport.at/fileadmin/_pro…_09f11c4787.jpg

    Nach der TdS wartete auf Patrick Konrad sein zweites großes und prestigereiches Saisonhighlight. Die Rundfahrt durch sein Heimatland ist traditionell mit Fahrern besetzt, die nicht für die Tour de France berücksichtg worden. So fehlen viele Topstars, jedoch werden mit Sicherheit viele nicht-nominierte Fahrer den Ehrgeiz haben ihren sportlichen Leitern zu zeigen, dass die Nicht-Nominierung wohl nicht die beste Entscheidung war. Nach dem 4.Platz im Vorjahr wollte Patrick Konrad dieses Jahr das Podium anstreben.

    Profil Int. Österreich Rundfahrt 1.Etappe


    Auf den ersten beiden Etappen standen bereits die beiden schwersten Berganküfte auf dem Programm und es war mit Sicherheit eine Vorentscheidung um die Rundfahrt. Solch ein Etappenschwerpunkt zu Beginn sieht man eher selten und so war es enorm wichtig direkt den Rhythmus zu haben. Keine einfache Aufgabe für einen jungen Radsportler. Wir waren da und schafften es in die 11 Fahrer klein geworden Gruppe mit Salerno und Patrick Konrad zum Fuß des Schlussanstieges. Buchmann folgte in einer der nächsten Gruppen. Salerno machte einen stärkeren Eindruck, als Konrad aber war uneigennützig und versuchte Konrad in der ersten Gruppe zu schützen. Valls (Lampre) machte unbeirrt das Tempo und nur unser Duo, sowie Sutherland (Movistar), Anacona (Movistar) und Duarte (Colombia) hielten 12 km vor dem Ziel den Anschluss. Es war noch lange bis zum Gipfel und bereits ein enormes Ausscheidungsfahren. Als Valls attackierte lies Konrad seinen Teamkollegen Salerno ziehen. Am Ende fuhr Valls mit knapp über eine Minute auf Salerno isn Führungstrikot. Anacona, Konrad, Sutherland und Duarte verloren gut drei Minuten. Buchmann kassierte als 20. gar 10 Minuten. Immerhin durfte Patrick Konrad das Trikot des besten Nachwuchsfahrer überstreifen, welches er schon 2014 für sich entschieden hatte.


    Ganze fünf Jahre musste Rafael Valls auf seinen zweiten Profisieg warten
    Quelle: http://www.wielerflits.nl/uploads/745valls_oman.jpg

    Profil Int. Österreich Rundfahrt 2.Etappe


    Der heutige Schlussanstieg war nochmal eine kleine Nummer anspruchsvoller als gestern und dies gerade mal am zweiten Etappentag. Jose Mendes brachte Patrick Konrad mit Valls und Cattaneo (beide Lampre) auf die letzten 1500 Meter und sie waren nur noch zu Viert. So schlug Patrick Konrad heute beeindruckend zurück, da er sogar die Etappe gewann und somit seinen größten Tageserfolg erfreulicherweise auf heimischen Boden feiern durfte. Salerno kämpfte sich mit gut 2 Minuten Rückstand auf Rang 9, musste aber den zweiten Gesamtrang um sechs Sekunden an Patrick Konrad abgeben. Beide liegen nun knapp über drei Minuten hinter Valls und so scheint die Rundfahrt nach zwei Etappen bereits entschieden. Leider nicht zu unseren Gunsten, aber wir werden versuchen das Podium zu halten, was vor der Rundfahrt unser Anspruch war.

    Profil Int. Österreich Rundfahrt 3.Etappe


    Nach der letzten Sprintwertung des Tages war Daniel Schorn ganz auf sich gestellt, da Matzka im letzten Drittel des Feldes unterwegs war. Er fand das Hinterrad von Colbrelli (Bardiani) und schaffte unseren zweiten Etappensieg. Sehr erfreulich, dass nach Patrick Konrad auch Daniel Schorn auf heimischen Boden eine Etappe für sich entscheiden konnte.


    Daniel Schorn bei der Siegerehrung
    Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…part_(D006).JPG

    Profil Int. Österreich Rundfahrt 4.Etappe


    Auch wenn sich Jose Mendes nicht mit dem Etappensieg belohnte, nachdem er zusammen mit drei Begleitern die Etappe bestimmte, wurde es immerhin das Bergtrikot. Dort führt er nun mit 45 Punkten deutlich vor Rafael Valls (Lampre) mit 26 Punkten. Die Etappe gewann mit Martin Schöffmann (Simplon) erneut ein Österreicher. Ansonsten passierte heute nicht viel.

    Profil Int. Österreich Rundfahrt 5.Etappe


    Nicht lang, aber besonders steil war der heutige Schlussanstieg. Wir verpassten den Sprung in die Fluchtgruppe, was nicht weiter tragisch war, da die Gruppe noch vor dem Schlussanstieg gestellt wurde. Wir spielten unsere doppelte Trumpfkarte aus und Cristiano Salerno konnte sich 1900 Meter vor dem Ziel lösen, um die Etappe 13 Sekunden vor Valls und Duarte zu gewinnen. In dieser Gruppe kam auch Patrick Konrad rein, verlor aber seinen 2.Platz an seinen italienischen Teamkollegen. Ein dritter Etappensieg durch den dritten verschiedener Fahrer. Die Stimmung ist aktuell einfach top.


    Cristiano Salerno fühlt sich in seinem neuen Team pudelwohl
    Quelle: http://www.google.de/imgres?imgurl=…d=0CAkQrQMwAThk

    Profil Int. Österreich Rundfahrt 6.Etappe


    Tapfer wehrten sich drei Ausreißer und kamen kurz vor dem Feld ins Ziel. Bitter für Daniel Schorn, der den Sprint des Hauptfeldes gewann.

    Profil Int. Österreich Rundfahrt 7.Etappe


    Beim Zeitfahren auf der vorletzten Etappe ging es für Salerno und Konrad darum den 2ten und 3ten Gesamtrang zu verteidigen. Dabei war es uns relativ Schnuppe, wer am Ende die Nase vorn haben sollte. Ohne Stallorder schien besonders Patrick Konrad motiviert und fuhr hinter Malori (Movistar), Oliveira (Lampre) und Dowsett (Movistar) auf einen starken vierten Rang und schob sich wieder an Salerno vorbei, der den dritten Rang souverän verteidigte.


    Patrick Konrad verteidigte sein Nachwuchstrikot aus dem Vorjahr und steigerte sich auf das Podium
    Quelle: http://imgl.krone.at/Bilder/2014/07…9c9_tmp_jpg.jpg

    Profil Int. Österreich Rundfahrt 8.Etappe


    Die Rundfahrt mehr als entschieden, das Sponsorenziel (Etappensieg) erfüllt, so wollte das gesamte Team für Daniel Schorn arbeiten. Ralf Matzka und Daniel Schorn wurden perfekt lanciert und fuhren wie in einem zweier Bahnsprint Daniel Schorn zu seinem zweiten Etappensieg. Matzka hatte eine so hohe Endgeschwindigkeit aufgebaut, dass er hinte Arashiro (Europcar) zudem Dritter wurde. Es war auf deutschsprachigem Boden in acht Tagen Ergebnisse nach unserem Geschmack. Nur Rafael Valls hatte mit dem Gesamtsieg und der Punktewertung erfolgreich Widerstand gegen die absolute Krönung. Nun geht es in eine zwei-wöchige Rennpause, bevor die Tour de Wallonie den Auftakt für danach folgende World-Tour Rennen bilden wird.

    Endstand Int. Österreich Rundfahrt nach 8.Etappe

    Team News | 01.07.2015

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    Quelle: http://www.bora-argon18.com/de/galerie/videos/

    Wir konnten ein ganz starkes zweites Quartal hinlegen und können wohl für die World-Tour planen. Da es finanziell zudem recht gut aussieht und wir uns erhoffen im kommenden Jahr ein gesteigertes Budget zu erhalten, stehen die Chance nicht schlecht ein oder zwei hochkarätige Rennfahrer verpflichten zu können. Ein deutschsprachiger Fahrer sollte schon dabei sein und auch ansonsten sollte er in das Teamgefüge und Budget passen. Das dritte Quartal wird mit einigen World-Tour Rennen und zudem einer 21-tägigen Grand Tour nochmals sehr hart werden.

    Rennkalender | 01.07. bis 31.10.2015 (77 Renntage)

    • Int. Österreich Rundfahrt | 2.HC | 05.07. bis 12.07.2015 *Etappe
    • Tour de Wallonie | 2.HC | 25.07. bis 29.07.2015
    • Clasica San Sebastian | UWT |01.08.2015
    • Polen - Rundfahrt | UWT | 02.08. bis 08.08.2015
    • Eneco Tour | UWT | 10.08. bis 16.08.2015
    • Vuelta a Espana | UWT | 22.08. bis 13.09.2015
    • Vattenfall Cyclassics | UWT | 23.08.2015 *Top 5
    • Brüssel | 1.HC | 05.09.2015
    • Tour de Britian | 2.HC | 06.09. bis 13.09.2015
    • Coppa Bernocchi | 1.1 | 17.09.2015
    • Commercio di Prato | 1.1 | 20.09.2015
    • Milano - Turino | 1.HC | 01.10.2015
    • Sparkassen Münsterland Giro | 1.1 | 03.10.2015 *Top 5
    • Lombardei - Rundfahrt | UWT | 04.10.2015
    • Tour of China II | 2.1 | 09.10. bis 15.10.2015
    • Tour of Taihu Lake | 2.1 | 17.10. bis 24.10.2015


    Quelle: http://www.bora-argon18.com/de/

    Finanzen zum 01.07.2015 (Vergleich zum 01.01.2015)
    Kontostand: 540.660 Euro (+ 99.820 Euro)
    Fahrergehälter: 143.500
    Personalkosten: 33.900 Euro
    Sponsorengebühren: 177.400 Euro


    "Bora - Argon 18 ist sehr glücklich darüber, einen so bekannten Fahrer wie Sam Bennett in unseren Reihen zu sehen."
    "Bora - Argon 18 ist zufrieden mit der Anzahl der Fahrer, die aus Deutschland kommen."
    "Dominik Nerz verbessert unser Image in Deutschland enorm."
    "Die Anzahl der Fahrer aus Belgien ist deutlich zu gering. Unser Team muss sich in dieser Region zeigen!" (0/2 Fahrer)
    "Wir haben keinen Fahrer, der in Belgien bekannt ist."
    "Die Anzahl der Fahrer aus der Schweiz ist deutlich zu gering. Unser Team muss sich in dieser Region zeigen!" (0/2 Fahrer)
    "Wir haben keinen Fahrer, der in der Schweiz bekannt ist."
    "Bora - Argon 18 würde gern ein paar Fahrer mehr aus Tschechien in unserem Team sehen." (1/2 Fahrer)
    "Jan Barta reicht gerade so für unser Image."
    "Bora - Argon 18 würde gern ein paar Fahrer mehr aus Österreich in unserem Team sehen." (1/2 Fahrer)
    "Wir haben keinen Fahrer, der in Österreich bekannt ist."

    Zusammenfassung Vertrauen
    Gesamt: 10/10
    Ergebnisse: 10/10
    Angemeldete Fahrer: 3/10
    Kader: 7/10

    Zwischenstand CQ-Ranking zum 01.07.2015

    PlatzTeamLigaPunkte
    1Team SkyWT5329
    2Astana Pro TeamWT4887
    3Team KatushaWT4880
    12Team Bora - Argon 18KTP2854
    16CofidisKTP2048
    19Bardiani CSFKTP1894
    20MTN-QhubekaKTP1801
    22Bretagne - SecheKTP1611
    23Team EuropcarKTP1284
    52Team StöltingKT236

    Team News | 29.06.2015


    Quelle: https://www.historicum.net/fileadmin/_mig…s/Tschchien.gif

    Tschechien - Einzelzeitfahren - 37,5 km
    1. Jan Barta (Bora - Argon 18)
    2. Roman Kreuziger (Tinkoff-Saxo) +19''
    3. Zdenek Stybar (Etixx-QuickStep) +35''
    4. Leopold König (Sky) +53''

    Nach der Mitte des Einzelzeitfahrens noch auf Rang 3 musste sich Jan Barta sichtlich strecken, um seinen vierten Titel in Folge zu feiern.

    Tschechien - Straßenrennen- 181,9 km
    1. Roman Kreuziger (Tinkoff-Saxo)
    2. Alois Kankovsky (Whirpool) +50''
    3. Zdenek Stybar (Etixx-QuickStep) +50''
    4. Leopold König (Sky) +50''
    6. Jan Barta (Bora - Argon 18) +50''

    Roman Kreuziger fuhr ein 40 km langes Solo zu seinem ersten nationalen Straßenrennentitel.



    Quelle: http://www.italien-reiseinformationen.com/wp-content/upl…/12/Italien.jpg

    Italien- Einzelzeitfahren - 34,5 km
    1. Stefano Pirazzi (Bardiani)
    2. Dario Cataldo (Astana) +27''
    3. Vincenzo NibalI (Astana) +28''
    19. Adriano Malori (Movistar) +1'23''
    27. Cristiano Salerno (Bora - Argon 18) +1'37''

    Mit Stefano Pirazzi hatte wohl niemand so wirklich gerechnet. Ohne Cesare Bennedetti wurde Salerno guter 27. von 121 Startern.

    Italien- Straßenrennen- 192,5 km
    1. Moreno Moser (Cannondale)
    2. Vincenzo Nibali (Astana) +0''
    3. Gianluca Brambilla (Etixx-QuickStep) +36''
    27. Cristiano Salerno (Bora - Argon 18) +3'11''
    122. Cesare Bennedetti (Bora - Argon 18) +28'23''

    Cristiano Salerno mühte sich nach Kräften, aber der Wettbewerb bei italienischen Meisteschaften ist einfach zu groß und stark. In der letzten Steigung ging Moser bei Nibali mit und hatte die höhere Endgeschwindigkeit im Sprint um den Titel. Seit der Strade Bianchi 2013 und Rund um den Finanzplatz 2012 sein größter Erfolg und vielleicht der erhoffte Durchbruch nach vielen Juniorenerfolgen.



    Quelle: http://img.webme.com/pic/a/autoteile-in/deutschland.jpg

    Deutschland - Einzelzeitfahren - 24,7 km
    1. Tony Martin (Etixx-QuickStep)
    2. Dominik Nerz (Bora - Argon) +48''
    3. Stefan Schumacher (CCC) +51''
    21. Christoph Pfingsten (Bora - Argon 18) +1'50''

    Letztendlich ging es nur um Platz 2 und die Top 10 als Sponsorenziel. Beides erreichte Dominik Nerz recht souverän. Durch seinen fünften Titel ist Tony Martin nun alleiniger Rekordhalter vor Michael Rich (4).

    Deutschland - Straßenrennen- 206,4 km
    1. Marcel KIttel (Giant-Alpecin)
    2. Andre Greipel (Lotto-Soudal)
    3. Gerald Ciolek (MTN-Qhubeka)
    5. Phil Bauhaus (Bora - Argon 18)
    6. Ralf Matzka (Bora - Argon 18)

    Aufgrund unserer nummerischen Überlegenheit und Ambitionen um das Sponsorenziel arbeiteten wir für einen Massensprint. Als wohl beste Sprinternation (Kittel, Degenkolb, Greipel, Ciolek, Wagner, Selig, R.Zabel, Kluge, Förster) war es kein leichtes die Top 5 zu erreichen. Phil Bauhaus war besonders auf die Hilfe seiner Teamkollegen angewiesen. Dank der Hilfe von Giant-Alpecin konnte wir die Attacke von Tony Martin egalisieren. Als er an die Seite gehen wollte, kam er sich mit Bauhaus in die Quere. So musste Ralf Matzka einige Tritte auslassen, um Phil Bauhaus wieder zu platzieren. Der Sieg war weg und so kämpften die beiden um jeden Meter. Den Sprint Royale gewann Marcel Kittel denkbar knapp gegen Andre Greipel. Klar geschlagen folgten Ciolek und Selig. Unser Duo fuhr nur um einige Radlängen vor Degenkolb auf Rang 5 & 6 über die Ziellinie.



    Quelle: http://www.bmiresearch.com/sites/default/files/Portugal.png

    Portugal- Einzelzeitfahren - 33,5 km
    1. Nelson Oliveira (Lampre)
    2. Jose Goncalves (Caja Rural) +13''
    3. Rui Costa (Lampre) +31''
    10. Jose Mendes (Bora - Argon 18) +1'43''

    Jose Mendes befindet sich gerade erst im Form- und Trainingsaufbau. So war nicht mehr drin. Oliveira fuhr heute zu seinem dritten Titel.

    Portugal- Straßenrennen- 273,1 km
    1. Jose Mendes (Bora - Argon 18)
    2. Vergilio Santos (Radio Popular) +0''
    3. Ruben Guerreiro (Axeon) +2'02''

    In einem unglaublich langen Rennen, hatte Mendes von 7 Ausreißern die längse Ausdauer.



    Quelle: https://www.haendlerbund.de/images/haendle…karte-polen.jpg

    Polen - Einzelzeitfahren - 49,0 km
    1. Michal Kwiatkowski (Etixx-QuickStep)
    2. Mateusz Taciak (CCC) +1'10''
    3. Jaroslaw Marycz (CCC) +1'15''
    8. Bartosz Huzarski (Bora - Argon 18) +2'39''

    Lange Einzelzeitfahren sind nicht gerade die Stärke von Bartosz Huzarski. Vielmehr die des Straßenweltemeisters Michal Kwiatkowski, der sicher zum Titel fuhr.

    Polen - Straßenrennen- 185,1 km
    1. Bartosz Huzraski (Bora - Argon 18)
    2. Michal Paluta (CCC) +1'12''
    3. Pawel Cieslik (Whirpool) +1'12''

    Auf dem welligen bis bergigen Kurs spielte Bartosz Huzarski mit seinen fünf Fluchtbegleitern. Michal Kwiatkowski fehlte die Mannschaftsstärke.



    Quelle: http://thumbs.dreamstime.com/z/gro%C3%9Fbri…rte-6238454.jpg

    Großbritannien- Einzelzeitfahren - 48,3 km
    1. Gerraint Thomas (Sky)
    2. Chris Froome (Sky) +18''
    3. Stephen Cummings (MTN-Qhubeka) +52''

    Für Scott Thwaites war es mehr ein Einrollen auf das Straßenrennen. Thomas zeigte seinem Teamkollegen Froome die kalte Schulter.

    Großbritannien- Straßenrennen- 222,6 km
    1. Chris Froome (Sky)
    2. Adam Yates (Orica) +0''
    3. Scott Thwaites (Bora - Argon 18) +2'11''

    Kein Team war stark oder gewillt genug der Attacke von Froome nachzugehen. Auf dem welligen Kurs hatte er zudem die schnelleren Beinen als Adam Yates. Scott Thwaites löste sich 4 km vor dem Ziel aus der Verfolgergruppe.



    Quelle: http://www.zahnlinks.at/images/oesterreich/oesterreich.gif

    Österreich- Einzelzeitfahren - 24,1 km
    1. Matthias Brändle (IAM)
    2. Georg Preidler (Giant-Alpecin) +2''
    3. Gregor Mühlberger (Simplon-Weis) +20''
    10. Patrick Konrad (Bora - Argon 18) +1'11''

    Gute Form, müde Beine. Rang 10. Mund abwischen und Daniel Schorn beim Straßenrennen unterstützen.

    Österreich- Straßenrennen- 192,7 km
    1. Daniel Schorn (Bora - Argon 18)
    2. Lukas Zeller (Felbermayr) +14''
    3. Daniel Paulus (Voralberg) +14''

    Patrick Konrad schaffte jegliche Attacken bis 12 km vor dem Ziel zu neutralisieren, als sich Daniel Schorn mit einem Duo entscheidend absetzen konnte und im Sprint spielerisch davon zog.

    Weitere nationalen Meister - Einzelzeitfahren
    Anton Vorobyev (Katusha) - Russland
    Rasmus Quaade (Cult Energy) - Dänemark
    E.B. Hagen (MTN-Qhubeka) - Norwegen
    Svein Tuft (Orica) - Kanada
    Simon Spilak (Katusha) - Slovenien
    Ion Izagirre (Movistar) - Spanien
    Anthony Roux (FDJ) - Frankreich
    Thomas de Gendt (Lotto-Soudal) - Belgien
    Dylan van Baarle (Cannondale) - Niederlande

    Weitere nationalen Meister - Straßenrennen
    Ryan Anderson (Optum Kelly) - Kanada
    Borut Bozic (Astana) - Slovenien
    Rasmus Guldhammer (Cult Energy) - Dänemark
    Alexander Porsev (Katusha) - Russland
    Alexander Kristoff (Katusha) - Norwegen
    Alexander Reichenbach (IAM) - Schweiz
    Nacer Bouhanni (Cofidis) - Frankreich
    Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) - Spanien
    Sep Vanmarcke (LottoNL) - Belgien
    Moreno Holand (LottoNL) - Niederlande
    Tanel Kangert (Astana) - Estland
    Evgeni Sladkov (-) - Kasachstan
    Egidijus Joudvalkis (-) - Litauen
    Fränk Schleck (Trek) - Luxembourg
    Tobias Ludvigsson (Giant-Alpecin) - Schweden
    Daniel Martin (Cannondale) - Irland

    Zusammenfassend waren wir mit vier nationalen Titeln über alle Maße erfreut. Für ein Jahr werden somit vier unseren Fahrer voller Stolz unser Teamtrikot gegen ihr jeweiliges nationales Meistertrikot eintauschen. Viel mehr war nicht drin und zudem erreichten wir unsere Sponsorenziele auf deutschem Boden.

    Team News | 21.06.2015


    Quelle: http://catenacycling.com/frontend/files…zwitserland.png

    Profil 5.Etappe Tour de Suisse


    Es war die vorletzte Etappe vor dem Einzelzeitfahren und den beiden entscheidenen Bergetappen. Wir verpassten den Postabgang und waren daher nicht in der 3er-Fluchtgruppe vertreten. Auf der leicht ansteigenden Zielgeraden schaffte es Phil Bauhaus an John Degenkolb vorbei und musste sich nur Lobato (Movistar) für einen hervoraggenden zweiten Platz geschlagen geben. Zudem hollte Paul Voss bei der letzten Bergwertung des Tages gute fünf Punkte für das Bergtrikot.

    Profil 6.Etappe Tour de Suisse


    Die 6.Etappe verlief paralell zur deutschen Grenze und war leicht wellig. Vor den drei entscheidenden drei Tagen um die Gesamtwertung wollten wir nicht in eine Fluchtgruppe, um Kräfte zu sammeln. Da es erneut zu einem Massensprint kam, war dies nicht besonders tragisch. Auf einen schnell gefahrenen Etappe fehlten Phil Bauhaus etwas die Körner und schaffte es mit Rang 9 jedoch wieder unter die Top 10, nach dem Podium von gestern. Auch Patrick Konrad sah man nach sechs Etappentagen die Erschöpfung durchaus an, da er sich gerade so im letzten Drittel des zeitgleichen Feldes halten konnte.


    Mit drei Weltmeistertitel im EZF fehlt Tony Martin nur noch ein Sieg auf Rekordhalter Fabian Cancellara
    Quelle: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/media.media.de…normalized.jpeg


    Profil 7.Etappe Tour de Suisse


    Auf einem anspruchsvolle Profil ging es in das 34,3 km lange Einzelzeitfahren rund um Gossau nahe Zürich. Der früh gestarte Jan Barta setzte eine deutliche Bestzeit, die hoffentlich sehr lange halten sollte. Als Patrick Konrad als sechszehn letzter Starter auf die Strecke ging, hatte Jan Barta weiter die Bestzeit inne und das um ganze 59 Sekunden vor Tyler Phinney (BMC). Patrick Konrad fuhr mit einem Rückstand von 1'40'' auf den neuen Leader Michal Kwiatkowski (Etixx) über die Ziellinie. Kurz danach setzte sich Tony Martin (Etixx) deutlich in Führung und verbesserte sich hinter Rodriguez (Katusha) und Nibali (Astana) auf Rang 3 der Gesamtwertung. Patrick Konrad liegt vor den beiden Bergetappen mit Rang 15 weiter solide in der Gesamtwertung. Jan Barta schaffte es heute auf Rang 5.


    Rafal Majka gewann 2014 eine Etappe und die Bergwertung der Tour de France
    Quelle: http://kijemwszpryche.blox.pl/resource/majka.jpg

    Profil 8.Etappe Tour de Suisse


    Fast 30 km ging es zum Ziel bergauf und früh setzten sich Rodriguez (Katusha), Majka (Tinkoff-Saxo), Ulissi (Lampre) und Nibali (Astana) ab. Dahinter folgten Porte (Sky), Kelderman (LottoNL), T.Martin (Etixx) und Patrick Konrad. Als es nach der Gegenabfahrt steil bergauf ging, musste Patrick Konrad dem Trio klein beigeben und suchte seinen eigenen Tritt. Dieser war recht gut, so dass von hinten niemand mehr an Patrick Konrad heranfuhr. Durch den Etappensieg verbesserte sich Rafal Majka auf Rang 3 der Gesamtwertung vorbei an Tony Martin. Patrick Konrad schaffte mit Platz 8 den Sprung unter die Top 10, womit wir so nicht gerechnet hätten. Morgen wird es heißen sich nochmals zu quälen.


    Vincenzo Nibali scheint deutlich mehr unter dem Giro gelitten zu haben
    Quelle: http://www.zimbio.com/photos/Joaquim…Vincenzo+Nibali

    Profil 9.Etappe Tour de Suisse


    Mit 26 Bergpunkten lag Paul Voss fünf Punkter hinter dem Gesamtführenden Rodriguez (Katusha). So war Voss, wie erwartet, in der Fluchtgruppe und fand vier Begleiter. Aus der Gruppe heraus war Bob Jungels (Trek) mit bis dato 18 Punkten stärker und schob sich an der ersten HC-Wertung sechs Punkte an Paul Voss vorbei. An der letzten HC-Wertung schlug Paul Voss zurück und löste sich mit Goos (LottoNL) noch vor dem Gipfel, um sich das Bergtrikot zu sichern. Auch das Hauptfeld fiel noch vor der Kuppe auseinander, da Katusha und Tinkoff-Saxo ein höllisches Tempo machten. Darunter lied auch Patrick Konrad, der zurückfiel. Am Ende verlor er 6 1/2 Minuten auf den überragenden Joaquim Rodriguez, der die Etappe vor Majka (Tinkoff-Saxo) und Richie Porte (Sky) gewann. Dieses Duo schob sich auch auf den 2. und 3.Gesamtrang vor. Nibali hatte nicht die Tagesform und zudem einen Defekt, wovon immerhin Konrad profitieren konnte. Beide machten zum Schlussanstieg gemeinsame Sache, auch wenn deutlich langsamer als die Spitzengruppe. Dank der Hilfe des Tour Siegers von 2014 erreichte Patrick Konrad den 10.Gesamtrang um eine Sekunde vor Roman Kreuziger (Tinkoff-Saxo), der ebenso dafür gesorgt hatte, dass Patrick Konrad zeitig zurückgefallen war. Auch für T.Martin (Etixx) und Kelderman (LottoNL) war es ein harter Tag und fielen in der Gesamtwertung klar zurück.


    Unsere Flaschen sind vor den kommenden nationalen Meisteschaften halb voll, nicht halb leer!
    Quelle: http://www.milltowncycle.ca/uploads/1/6/3/…429725_orig.jpg

    Mit dem Etappensieg durch Phil Bauhaus und Gesamtrang 10 durch Patrick Konrad konnten unsere beiden Jungs höchst zufrieden sein. Wenn beide noch mehr in ihren Körper herein hören werden und weiter an ihrer taktischen Fahrweise arbeiten werden, können wir noch viel von ihnen erwarten. Paul Voss spielte seine Routine aus und durfte sich mit dem Bergtrikot belohnen.

    Endstand Tour de Suisse nach 9.Etappe


    Freddybeddy Danke für die Info! Habe ich nachgetragen ;)

    Team News | 14.06.2015

    Profil 2.Etappe Tour de Suisse


    Das Führungstrikot von Tony Martin (Etixx) sollte heute wohl schon mehr als nur auf der Probe stehen. Der Schlussanstieg nach Verbier war 2009 sogar Etappenziel bei der Tour de France. Den 41 km langen Anstieg im ersten drittel der Etappe zum Simplonpass passierten 150 Fahrer 9 Minuten hinter drei Ausreißern, was auf ein eher gemütliches Tempo hinwies. Als es 11 km vor dem Ziel so richtig steil wurde, machten Thomas (Sky) und Fuglsang (Astana) das Rennen schwer. 5 km vor dem Ziel ging dann Purito.


    Joaqium "Purito" Rodriguez föhrt einen etwas anderes Satteldesign

    Mit seinem raketenhaften Antritt sprengte er die 25 Fahrer starke Kopfgruppe und wurde nicht mehr eingeholt, um die Etappe 25 Sekunden vor Wilco Kelderman (LottoNL) zu gewinnen. Das Astana Duo Nibali und Fuglsang folgten mit 43 Sekunden Rückstand auf den neuen Führenden der Tour de Suisse. Patrick Konrad erreichte mit über 2 Minuten Abstand einen guten 13. Rang und fuhr mit dem dato noch in Gelb fahrenden Tony Martin (Etixx)über die Ziellinie.

    Profil 3.Etappe Tour de Suisse


    Paolo Savoldelli (Girosieger 2002) wurde aufgrund seinen waaghalsingen Abfahrkünste von den Tifosi "Il Falco" getauft

    Unser bester Abfahrer Christoph Pfingsten stürzte sich nach der letzten Bergwertung die Straße hinunter und Phil Bauhaus klemmte sich an sein Hinterrad. Mit einem kleinen Vorsprung ging das Duo auf die letzten 1000 Meter und Bauhaus fuhr einen 1000 Meter langen Sprint, wie einst in der Jungend auf der Bahn. Degenkolb (Giant-Alpecin) konnte aus dem Windschatten des Feldes die deutliche höhere Endgeschwindigkeit entwickeln, als Bauhaus die Ziellinie bereits überfahren hatte. Eine taktische Meisterleistung unserer beiden Jungsspunde! Zeitgleich ging heute Rund im Köln über die Bühne und wir erreichten durch Scott Thwaites einen achten Rang. In einen chaotischen Rennen über viele Wellen verpassten wir auf deutschem Boden unser zweites Sponsorenziel, da wir nicht an der Lage waren die vielen Attacken der Schlussphase zu kontrollieren.


    Matej Mohoric wurde 2013 Weltmeister der Klasse U23

    Profil 4.Etappe Tour de Suisse


    Platz 2 und das Bergtrikot waren nach dem Sieg von gestern der heutige Ertrag für unser Team und so können wir bei der Tour de Suisse weiter beeindrucken. Als letzte verbliebene Ausreißer musste sich Paul Voss im Kampf um den Tagessieg jedoch Matej Mohoric (Cannondale) geschlagen geben.

    Team News | 13.06.2015


    Bora - Argon 18 kehrt 2015 zur Vuelta zurück! (2013 gewann Leo König die 8.Etappe)

    Nach der Baloise Belgium Tour und vielen weiteren Rundfahrtagen im Mai hatten die meisten Fahrer bis zum Pro Race Berlin (09.06.) und dem GP Kanton Argau (11.06.) eine kleine Rennpause verdient, um für zwei weitere Sponsorenziele ausreichende Frische aufzuweisen. Die beiden Ein-Tages-Rennen sollten paralell auch eine Vorbereitung auf die Tour de Suisse (13.06. bis 21.06.) sein. Ein weiteres World-Tour Highlight für uns. Ein Tag vor dem Pro Race Berlin erhielten wir die erhoffte Zusage für die Vuelta a Espana 2015. Mit MTN-Qhubeka, Topsport Vlaanderen und CCC Sprandi ging überraschend keine Wildcard an ein spanisches Team.

    Dank eines fünf Mann starken Sprinterzuges wurde Daniel Schorn Zweiter und Phil Bauhaus zudem noch Dritter beim Pro Race Berlin. Nur Daryl Impey (Orica), der schon Ende Mai bei der Uno-X Tour of Norway überragend war, war heute mit seinem Orica-Zug schneller. Hinter zwei Ausreißern, die sich tapfer zur Wehr gesetzt hatten, fuhr Bartosz Huzarski nach einen Attacke als Solist beim GP Kanton Argau als Dritter über die Ziellinie. Mit beiden Sponsorenzielen im Rücken, gegkrönt durch Podiumsplatzierungen, machten sich acht Fahrer auf in die Schweiz. Parallel buchten wir einige Trainingslager im Hinblick auf die anstehende Vuelta.

    gebuchte Trainingslager als Vorbereitung für die Vuelta 2015
    30.06. bis 02.07. - Andorra la Vella (Andorra) - 15.Etappe
    13.07. bis 19.07. - Cangas de Onis (Spanien) - 18.-20.Etappe
    20.07. bis 29.07. - Ajaccio (Frankreich) - Höhentrainingslager

    Die Tour de Suisse, das größte Schweizer Radrennen, führt in diesem Jahr über 1398,6 km. Die diesjährige 79. Austragung endet nicht mehr, wie meist, mit einem Einzelzeitfahren, sondern mit einer schweren Bergetappe. Spannung ist also auch diesmal wieder bis zum Schluss garantiert.

    Allerdings könnte auch diesmal wieder das Zeitfahren ein entscheidender Faktor des Rennens sein. Es wird am drittletzten Tag ausgetragen, ist äußerst anspruchsvoll.
    Die Tour de Suisse startet in Lugano mit einem kurzen Einzelzeitfahren und macht dann bei der zweiten Etappe einen Abstecher nach Italien. Zeitgleich zum ersten Tour-de-Suisse-Wochenende endet das Critérium du Dauphiné, das andere große Vorbereitungsrennen auf die Tour de France. Überhaupt liegen der Zielort der letzten Dauphiné-Etappe und der zweiten Tour-de-Suisse-Etappe (Châtel und Verbier) gerade einmal 73 km voneinander entfernt. Über Martigny führt der Kurs der Tour de Suisse gen Norden und über weite Strecken nicht weit entfernt von der Grenze zu Deutschland entlang. Die vorletzte Etappe führt nach Arosa. Die Tour de Suisse endet mit der Königsetappe und einer Bergankunft in Sörenberg.


    Patrick Konrad - Aktuell noch ein Mann für Nachwuchswertungen

    Tour de Suisse | 13.06. bis 21.06.2015
    Kapitän: Patrick Konrad
    Sprinter: Phil Bauhaus
    Feier Fahrer: Jan Barta, Paul Voss
    Wasserträger: Zak Dempster, Jose Mendes, Andreas Schillinger, Christoph Pfingsten

    Favoriten: Kwiatkowski (Etixx), Rodriguez (Katusha), Nibali (Astana), Porte (Sky), Kreuziger (Saxo-Tinkoff), Kelderman (LottoNL)

    Mit nur 21 Jahren wird dem Österreicher Patrick Konrad die Ehre zu Teil unser Aufgebot beim World-Tour Rennen TdS anzuführen. Dabei wird er von uns keineswegs unter Druck gesetzt und wird weiter langsam aufgebaut. Es geht darum ihm das Gefühl zu vermitteln, dass er eine unserer Rundfahrtzukunft ist und wie es ist ein neu-tägiges schweres Rennen unter dauerhafter Belastung zu fahren. Eine Top 25 Platzierung wäre ein toller Erfolg. Gleicher gilt für die junge Sprinthoffnung Phil Bauhaus.

    Profil 1.Etappe Tour de Suisse


    Beim Prolog fuhr Tony Martin (Etixx) alles in Grund in Boden. Rodriguez (Katusha) und Vincenzo Nibali (Astana), beide mit guter Form aus dem Giro kommend, verloren als Zweiter und Dritter 18 bzw. 19 Sekunden. Nach einer längeren Rennpause und noch im Formaufbau zeigte Jan Barta mit Rang 4 seine Qualitäten im Kampf gegen die Uhr. Mit 36 Sekunden Rückstand zeigte sich Patrick Konrad tapfer.

    Team News | 13.06.2015


    Deutsch-Britische Festspiele

    Der Giro d'Italia 2015 in Zahlen


    Bei seiner letzten Giro Teilnahme 2010 war Froome noch ein klassischer Wasserträger

    Gesamtwertung
    1. Chris Froome (Sky) 88h14'57''
    2. Vincenzo Nibali (Astana) +1'08''
    3. Joaquim Rodriguez (Katusha) +4'14''
    4. Fabio Aru (Astana) +7'04''
    5. J.-C. Peraud (Ag2r) +7'44''
    11. Alejandro Valverde (Movistar) 11'24''
    14. Leopold König (Sky) +13'51''
    16. Matthias Frank (IAM) +15'59''

    Bergwertung
    1. Stefano Pirazzi (Bardiani) 186 Punkte
    2. Daniel Martin (Cannondale) 183 Punkte
    3. Chris Froome (Sky) 174 Punkte

    Punktewertung
    1. Marcel Kittel (Giant-Alpecin) 219 Punkte
    2. Andre Greipel (Lotto-Soudal) 157 Punkte
    3. John Degenkolb (Giant-Alpecin) 143 Punkte

    Nachwuchswertung
    1. Fabio Aru (Astana) 88h22'01''
    2. Romain Bardet (Ag2r)+2'12''
    3. Rohann Dennis (BMC) +24'57''

    Teamwertung
    1. Astana Team 264h10'38''
    2. Ag2r La Mondiale +15'29''
    3. Team Sky +17'50''


    Schon bei der Tour de France 2013 teilten sich beide sieben Etappensiege

    Etappensiege
    6x Marcel Kittel (Giant-Alpecin)
    4x Chris Froome (Sky)
    2x Stefano Pirazzi (Bardiani)
    2x Daniel Martin (Cannondale)
    1x Joaquim Rodriguez (Katusha)
    1x Tanel Kangert (Astana)
    1x LL Sanchez (Astana)
    1x Astana (MZF)
    1x Tony Gallopin (Lotto-Soudal)
    1x Damiano Cunego (Vini Fantini)
    1x Adriano Malori (Movistar)

    Tage im Führungstrikot (Maglia Rosa)
    5x LL Sanchez (Astana)
    3x Daniel Martin (Cannondale)
    5x Vincenzo Nibali (Astana)
    7x Chris Froome (Sky)

    Was bedeutet die intensive Teilnahme von Chris Froome und Vincenzo Nibali am Giro 2015 für die Tour 2015. Vorteil Alberto Contador und Nairo Quintana?!

    Team News | 02.06.2015

    Der zuletzt dreifache Sieger (2012, 2013, 2014) Tony Martin stand 2015 nicht am Start. Mit Michal Kwiatkowski hatte Etixx-QuickStep aber einen Fahrer am Start, der ebenfalls das Potential hat die Rundfahrt zu gewinnen. Damit ging es dann ab der heutigen zweiten Etappe so richtig los.


    Baloise Belgium Tour | 2.Etappe

    Insgesamt zehn Hellingen und drei sogar mit Kopfsteinpflaster versehen standen heute auf dem Programm. Gut 60 Fahrer kamen aus den ersten sieben Hellingen und wir waren bis auf Konrad und Huzarski gut vertreten. An den letzten drei Hellingen hatte Pfingsten seine Arbeit für Paul Voss getan und zu Viert schafften wir es in der ersten Gruppe auf die letzten 10 Kilometer. Oss (BMC) und Paolini (Katusha) hatten in der Phase attackiert und Paolini sich 3000 Meter vor dem Ziel Oss entledigt. Beim Sprint aus der 38 Fahrer klein gewordenen Gruppe schaffte es Thwaites dank der Anfahrt von Archbold und Dempster auf einen guten vierten Platz. P.Sagan (Tinkoff-Saxo) und Mark Cavendish (Etixx) sind da einfach in einer anderen Liga und verpassten Paolini nur um wenige Radlängen, so dass die 39 Fahrer zeitgleich gewertet wurden.

    Tagsdrauf gewann Wilco Kelderman (LottoNL) das 15 km lange und flache Einzelzeifahren vier Sekunden vor Kwiatkowski (Etixx) und Dumoulin (Giant-Alpecin), was so auch die Gesamtwertung darstellte. P.Sagan und Thomas folgten mit 17 und 20 Sekunden Rückstand in der Gesamtwertung. Paul Voss verlor mit Rang 22 exakt 58 Sekunden auf den Sieger des Tages und rangierte auf Platz 16. Die Top 5 waren aufgrund ihrer Qualitäten außer Reichtweite. Die nur leicht wellige 4.Etappe gewann erneut Mark Cavendish. Leider belohnte sich Thwaites mit Rang 4 hinter Guardini (Astana) und P.Sagan nicht für seine Mühen. Es war aber mehr, als wir erwartet hatten. P.Sagan reduzierte seinen Rückstand auf Kelderman um 4 auf nur noch 13 Sekunden.


    Baloise Belgium Tour | 5.Etappe

    Das Profil der letzten Etappe war mir 13 benannten Hügel mehr als wellig. Alleine die Cote de la Route, allzu bekannt von L-B-L, musste dreimal befahren werden. Im Ziel ging es dann rauf zur Cote de Banneux, die heute ebenso das dritte Mal befahren wurde. Nur die Distanz war etwas kürzer, als bei einem Ardennenklassiker. So machten wir uns Hoffnungen auf eine gute Platzierung, nachdem Paul Voss das Amstel Gold Race überraschend auf Rang 9 beenden konnte. Der Zeitabstand zu den Top 5 sollte aber zu groß sein. Christoph Pfingsten bestimmte mit fünf Belgeitern bis zum Ziel das Renngeschehen. Aus einer sehr hamonierenden Gruppe setzte er sich höchsterfreulich gegen Michael Schär (BMC), Gaetan Billte (Veranda) und Alexsandr Dyachenko (Astana) durch. Das Quartett hatte sich am Fuß des finalen Hügel abgesetzt und Pfingsten hatte die meisten Reserven. Paul Voss machte ebenso ein starkes Rennen und schlug sogar den Führenden im Sprint, um Achter zu werden. Nur P.Sagan war stärker und kam 17 Sekunden vor der Gruppe um Voss und Keldermann ins Ziel. Dies reichte genau um vier Sekunden, um die Rundfahrt zu gewinnen, die im Nachhinein quasi durch die Bonussekunden an den Tagen zuvor entschieden wurde. Paul Voss spülte es bis auf Rang 8 in der Gesamwertung vor, aber das EZF hatte ihm zuviel Zeit gekostet. Auch wenn das Sponsorenziel verfehlt wurde, waren wir als Team sehr zufrieden mit vielen guten Tagesergebnissen.

    Endstand Baloise Belgium Tour nach 5.Etappe

    Team News | 28.05.2015

    Uno-X Tour of Norway | 20.05. bis 24.05.2015
    Kapitän: Bartosz Huzarski
    Sprinter: Daniel Schorn
    Wasserträger: Zak Dempster, Shane Archbold, Ralf Matzka, Michael Schwarzmann

    Favoriten: E.B. Hagen (MTN-Qhubeka), Huzarski (Bora - Argon 18), Weening (Orica), Wegmann (Cult Energy), Ponzi (Southeast)

    Mit nur sechs der möglichen sieben Starter wollten wir Bartosz Huzarski voll unterstützen. Vor knapp zwei Wochen konnte er in seiner Heimat bei der Szakliem Grodów Piastowskich aufgrund einer Virusinfektion nicht ganz vorn mithalten. Diese Infektion war überwunden und das Profil der fünf Tage in Norwegen lag dem Polen. Alles spitzte sich auf die vierte einzig hügelige Etappe zu. Am Ziel ging es rund 4500 Meter bergauf. Auf den anderen Etappen waren die Sprinter gefragt.

    Ergebnis 1.Etappe
    1. Andre Looj (Roompot)
    2. Romain Feillu (Bretagne) +49''
    3. Ken Hanson (UHC) +49''
    4. Daniel Schorn (Bora - Argon 18) +49''

    Ergebnis 2.Etappe
    1. Zak Dempster (Bora - Argon 18)
    2. Daryl Impey (Orica) +0''
    3. Ken Hanson (UHC) +0''

    Ergebnis 3.Etappe
    1. Benoit Jarrier (Bretagne)
    2. Daryl Impey (Orica) +35''
    3. Graeme Brown (Drapac) +35''

    Profil 4.Etappe


    Ergebnis 4.Etappe
    1. Bartosz Huzarski (Bora - Argon 18)
    2. Pello Bilbao (Caja Rural) +0''
    3. Daryl Impey (Orica) +0''

    Gesamtwertung nach 4.Etappe
    1. Daryl Impey (Orica)
    2. Bartosz Huzarski (Bora - Argon 18) +6''
    3. Pello Bilbao (Caja Rural) +10''

    Ergebnis 5.Etappe
    1. Daryl Impey (Orica)
    2. Michel Kreder (Roompot) +0''
    3. Pello Bilbao (Caja Rural) +0''

    Endstand nach 5.Etappe
    1. Daryl Impey (Orica)
    2. Pello Bilbao (Caja Rural) +16''
    3. Bartosz Huzarski (Bora - Argon 18) +16''

    Mit zwei Etappensiegen und einem dritten Gesamtrang, leider ging der 2.Gesamtrang auf der letzten Etappe verloren, eine alles in allem gute Rundfahrt für uns.

    Baloise Belgium Tour | 27.05. bis 31.05.2015
    Kapitän: Paul Voss
    Sprinter: Zak Dempster
    Freier Fahrer: Bartosz Huzarski
    Wasserträger: Scott Thwaites, Christoph Pfingsten, Shane Archbold, Patrick Konrad

    Favoriten: Kwiatkowski (Etixx), P.Sagan (Tinkoff-Saxo), Dumoulin (Giant-Alpecin), Thomas (Sky), Oss (BMC), Roelandts (Lotto-Soudal), Spilak (Katusha)

    Die Belgien-Rundfahrt, die in diesem Jahr bereits zum 85. Mal ausgetragen wird, ist trotz der zeitlichen Überschneidung mit u.a. dem Giro d’Italia äußerst beliebt bei Fahrern und Fans. Das Rennen, das in der UCI-Kategorie HC klassifiziert ist, führt über fünf Etappen und insgesamt 721,3 km. Es vereint alle topographischen und radsportlichen Besonderheiten des radsportverrückten Landes. Von den Hellingen in Flandern bis zu den Côtes der Ardennen. So wird es bei einem starken Aufgebot der World-Tour Teams eine echte Aufgabe für Paul Voss hier unserer Sponsorenziel, die Top 5, in der Gesamtwertung zu erreichen. Ein Ziel in weiter Ferne. Die erste und einzig echte flache Etappe ging in einem schnellen Massensprint an keinen geringeren als Mark Cavendish (Etixx). Zak Dempster erkämpfte sich einen starken sechsten Platz. Mit Spannung werden nun die kommenden vier abwechselungsreichen Etappen erwartet.

    Team News | 18.05.2015

    Profil 4.Etappe | Bayern - Rundfahrt


    Im Jahr 2013 war es der dritte Rang, im Jahr 2014 der zweite Rang und heuer im Jahr 2015 war es der erste Rang. Dies beschreibt die Chronik der letzten drei Teilnahmen von Jan Barta beim Einzelzeitfahren der Bayern - Rundfahrt. Am Ende der fünf Etappen war der Einzelzeitfahrsieger jeweils auch der Rundfahrtsieger.

    Profil 5.Etappe | Bayern - Rundfahrt


    Björn Thurau ging gleich die erste Attacke mit, um sein Bergtrikot abzusichern. Als er merkte, dass niemand seiner vier Begleiter bisher Bergpunkte erzielte hatte, rollte er lediglich über die Bergwertungen mit. Ein Mann in der Führungsgruppe erledigte uns der Arbeit im Feld. Wir mussten nur dafür sorgen, dass der Vorsprung im Ziel kleiner als neun Minuten sein sollte. So waren MTN-Qhubeka und Giant-Alepcin an der Spitze des Feldes. Durch zwei Siege und einen dritten Platz bei den Zwischensprints setzte sich Thurau dann noch an die Spitze der Punktwertung. Mit 10 Punkten war ihm diese Wertung nun nahezu auch gewiss, da der Sieger einer Etappe nur fünf Punkt erhält. Sollte die Gruppe durchkommen, hätten wir uns nochmals mit dem Thema beschäftigen müssen. Die Fragen erübrigte sich 11 km vor dem Ziel, als es zeitgleich zu einem folgenschweren Sturz kam. Ungefähr an 30.Stelle ging Patrick Konrad zu Boden, ein Massensturz war die Folge und eine kleine Kopfgruppe von 25 Fahrern war isoliert. Am Ende kam das große Hauptfeld fast zwei Minuten hinter der ersten Gruppe ins Ziel, da MTN-Qhubeka unbeeindruckt Tempo für den Sprintsieger Theo Bos gemacht hatte. Jan Barta, Phil Bauhaus und Michael Schwarzmann waren unter den ersten 25 Fahrern und somit nicht vom Sturz betroffen. Phil Bauhaus ersprintete Tagesrang 6.


    Louis Meinthes (links), Vize-Weltmeister der Klasse U23 von 2013, kam am Schlusstag zu unverhofften Ehren

    Patrick Konrad fiel von einem guten dritten Gesamtrang auf Gesamtrang Sechs zurück. Gerdemann (Cult Energy), Downing (Cult Energy) und Meintjes (MTN-Qhubeka) zogen an dem großen österreichischem Rundfahrtalent vorbei. Leider übernahm durch den Sturz Louis Meintjes das Nachwuchstrikot von Patrick Konrad. Beide werden sich bestimmt noch öfters in einer Nachwuchswertung wiedersehen und Patrick Konrad wird versuchen dann den Spieß umzudrehen. So wurde der Gesamtsieg von Jan Barta etwas betrübt. Im Teambus konnte sich Patrick Konrad mit Jan Barta freuen und nahm uns die Sorgen einer Verletzung. Mit dem Berg- und Punktetrikot von Björn Thurau, sowie der Throphäe für die Teamwertung war der Teambus um einiges reicher an Gepäck. Das Sponsorenziel natürlich nicht zu vergessen, war mit dem Gesamtsieg mehr als erfüllt.

    Endstand Bayern - Rundfahrt nach 5.Etappe


    Cesare Bennedetti konnte heute auf der 7.Etappe, der Königsetappe, sein Bergpunktekonto auf 57 Punkte hochschrauben, was unglücklicherweise vier Punkte zu wenig waren, um Stefan Küng (BMC) aus dem Bergtrikot zu fahren. Für uns eine kleine Entäuschung, für den jungen talentierten Aufsteiger aus der Schweiz ein sichtlicher Erfolg. Der erfogreiche Bahnfahrer aus der Schweiz ist nun mit 21 Jahren endgültig auf der Straße angekommen und ist ein interessanter und vielversprechender Fahrer. Wir werden seine Entwicklung mit großem Interesse weiterverfolgen. Im Kampf um die Gesamtwertung war P.Gilbert (BMC) vier Kilometer vor dem Gipfel geschlagen, als er völlig einbrach. José Mendes war mit Tony Martin (Etixx) und Trofimov (Katusha) auf der Verfolgung von Daniel Moreno (Katusha). Trofimov leistete dabei natürlich keine Führungsarbeit. Kurz vor dem Ziel pendelte der Vorsprung bei zwei Minuten und so sollten die letzten Meter die Entscheidung bringen. Als Mendes zusammenn mit Tony Martin über die Ziellinie fuhr zeigte die Uhr einen Rückstand von 2'01''. Nach kurzer Rechnen reichte dies um sechs Sekunden gegenüber dem spanischen Kletterfloh! José Mendes durfte das gelb-blaue Führungstrikot in Empfang nehmen.


    José Mendes macht in Kalifornien auf sich aufmerskam

    Auf der letzten flachen Etappe sollte hoffentlich nichts mehr passieren. Mendes fuhr zeitlgleich mit dem Sieger des Tages, Michael Matthews (Orica) über die Ziellinie und so war der Rundfahrtsieg bei der HC-Kategorie Amgen Tour of California Gewissheit. Welch eine erfolgreiche Reise nach Amerika mit denkbar knappen Ausgang. Zudem schaffte es Daniel Schorn auf der Schlussetappe mit Rang 7 erneut unter die Top 10.

    Endstand Amgen Tour of California nach 8.Etappe

    Teams News | 15.05.2015

    Bayern - Rundahrt | 13.05. bis 17.05.2015
    Kapitän: Jan Barta
    Sprinter: Phil Bauhaus
    Feier Fahrer: Patrick Konrad, Björn Thurau
    Wasserträger: Emanuel Buchmann, Christpoh Pfingsten, Paul Voss, Michael Schwarzmann

    Favoriten: Barta (Bora - Argon 18), Geschke (Giant-Alpecin), Meintjes (MTN-Qhubeka), Moser (Cannondale), Gerdemann (Cult Energy)

    Die Bayern-Rundfahrt ist die einzige verbliebene Elite-Rundfahrt in Deutschland und erweist sich nach wie vor großer Beliebtheit. Das Rennen, das in der Kategorie HC klassifiziert ist, wird in diesem Jahr zum 36. Mal ausgetragen. Der Start erfolgt in Vilshofen, gleich am zweiten Tag steht die Königsetappe an, die zur Winklmoos-Alm oberhalb von Reit im Winkl führt. Am vorletzten Tag gibt es in Wassertrüdingen ein Einzelzeitfahren, ehe die Bayern-Rundfahrt am 17.05. nach fünf Etappen und insgesamt 787,9 km in Nürnberg endet. Einen Tag vor der ersten offiziellen Etappe war ich selbst beim Jedermann-Rennen am Start und spürte, dass der Radsport in Deutschland weiter an Respekt zurück gewinnt.

    Profil 1.Etappe | Bayern - Rundfahrt


    Nachdem acht Kilometer vor dem Ziel noch ein Zwischensprint ausgetragen wurde, war kein klassischer Massensprint zum Etappenfinale möglich. Das Feld war unsortiert und so kämpfte sich Phil Bauhaus dank Michael Schwarzmann in die ersten Reihen des Feldes. Auf dem Podium durften die deutschen Fans einen deutschen Fahrer bejubeln. Andreas Stauff (MITN-Qhubeka) gewann den chaotischen Sprint vor Benfatto (Androni) und R.Kreder (Roompot). Phil Bauhaus schaffte es immerhin auf Rang 4.


    Profil 2.Etappe | Bayern - Rundfahrt


    Nachdem Bjön Thurau aus einen vierköpfigen Fluchtgruppe beide Bergwertungen unterwegs gewann, übernahmen Patrick Konrad und Emanuel Buchmann das Tempo an der vorletzten nicht klassifizierten Steigung, um das Feld bis zum Schlussanstieg zusammen zu halten. Dies gelang und es gingen gut 40 Fahrer in die Winkelmoos-Alm. 3500 Meter vor dem Ziel konnten sich zwei deutsche Fahrer gemeinsam mit Jan Barta lösen. Unter der Flame Rouge hatte Bartan mit Silvio Herklotz (Stölting) nur noch einen Begleiter und konnte sich diesem auch noch entledigen, um den Etappensieg und die Gesamtführung zu übernehmen. Simon Geschke musste noch Alex Howes (Cannondale) passieren lassen. Gemeinsam mit dem Duo schafften es Patrick Konrad und Emanuel Buchmann ins Ziel, was uns für die beiden Nachwuchstalente enorm freute, nachdem sie Jan Barta lanciert hatten. Ein rundum gelungener Tag.

    Profil 3.Etappe | Bayern - Rundfahrt


    Sechs Ausreißer bestimmten die lange Etappe am dritten Rundfahrtag. Wanty übernahm die Arbeit, was wir sehr begrüßen konnten. Bei 130 km bis zum Ziel und 13 Minuten Vorsprung wurden wir und Stölting hingegen unsicher und schalteten uns in die Tempoarbeit ein. Ab 100 km bis zum Ziel waren wir dann auf uns alleine gestellt und es ging uns nicht um einen Massensprint, sondern lediglich darum unser Führungstrikot zu verteidigen. Mit einer Punktladung verteidigten wir das Trikot um 14 Sekunden vor dem Sieger des Tages Russell Downing (Cult Energy), unserem ehemaligen Teamkollegen. Somit eine komfortable Ausgangsposition, wenn man an die Zeitfahrqualitäten von Jan Barta denkt.


    Die vierte Etappe der Amgen Tour of California endete erneut in einem Massensprint, den Michael Matthews (Orica), der Sieger von gesten, vor Kristoff (BMC) gewann. Daniel Schorn wurde starker Dritter. So dachten wir es jedenfalls, nachdem die Ausreißer gestellt waren. Leider hatten wir übersehen, dass zwei der fünf Ausreißer dem Feld noch voraus waren und so wurde es leider nicht das Podium für Daniel Schorn. Ein Tag vor dem Zeitfahren gewann zum ersten Mal Kristoff. Daniel Schorn wurde solider Fünfter.

    Ein Tag vor der Königsetappe ging es in ein leicht vorentscheidendes 36,3 km langes Einzelzeitfahren. Jedenfalls sollte das Gesamtklassement weiter sortiert werden, nachdem vor dem Einzelzeitfahren nur noch 23 Fahrer innerhalb 2'23'' Rückstand auf P.Gilbert (BMC) lagen. Darunter auch die weltbesten Zeitfahrern Tony Martin (Etixx) und Fabian Cancellara (Trek). Seine gute Form und Erwartungen im Hinblick auf die Gesamtwertung unterstrich José Mendes, der nur 52 Sekunden auf den Sieger des Tages Tony Martin verlor. Als einer der besseren Kletterer sind 25 Sekunden Rückstand auf P.Gilbert eine vielversprechende Ausgangssituation. Dies sind immerhin knapp 2 Minuten Vorsprung auf den besten Kletterer der Rundfahrt D.Moreno (Katusha).

    Gesamtwertung der guten Kletterer vor der Königsetappe
    1. Philippe Gilbert (BMC)
    2. Rasmunas Navardauskas (Cannondale) +24''
    3. José Mendes (Bora - Argon 18) +25''
    4. Tony Martin (Etixx) +34''
    5. Riccardo Zoidl (Trek) +1'50''
    8. Yury Trofimow (Katusha) +2'19''
    9. Daniel Moreno (Katusha) +2'32''
    10. Tom Slagter (Cannondale) +2'53''
    17. Adam Yates (Orica) +4'06''
    21. Mikel Landa (Astana) +4'31''

    Team News | 12.05.2015

    Szakliem Grodów Piastowskich | 07.05. bis 09.05.2015
    Kapitän: Jan Barta
    Sprinter: Daniel Schorn & Phil Bauhaus
    Freier Fahrer: Bartosz Huzarski
    Wasserträger: Patrick Konrad, Michael Schwarzmann, Björn Thurau, Cesare Bennedetti

    Nach dem Sieg von Jan Barta im Jahr 2013 sollte er und wir als Team wieder zurück nach Polen kommen, um den Rundfahrtsieg zu wiederholen. Bartosz Huzarski wollte dabei in seiner Heimat volle Unterstützung leisten, auch wenn er unter einer hartnäckigen Virusinfektion lied. Zwei hügelige bis bergige Etappen entsprachen voll seinem Profil, wenn da nicht ein längeres Zeitfahren gewesen wäre. So sollte Jan Barta unsere Nummer 1 sein. Zudem war es eine hervorragende Vorbereitung auf die anstehende Bayern - Rundfahrt.

    Ergebnis 1.Etappe
    1. Jan Barta (Bora - Argon 18)
    2. Petr Ignatenko (RusVelo)
    3. Jonathan Hivert (Bretagne)
    5. Bartosz Huzarski (Bora - Argon 18)
    9. Patrick Konrad (Bora - Argon 18)

    Huzarski und Konrad sorgten an den letzten Anstiegen dafür, dass nur 11 Fahrer zeitlich ins Ziel kamen.

    Ergebnis 2.Etappe
    1. Jan Barta (Bora - Argon)
    2. Rasmus Quaade (Cult Energy) +30''
    3. Eduardo Sepulveda (Bretagne) +41''

    Als einer der wohl zehn besten Zeitfahrer im Radsport hatte Jan Barta heute nur wenig Mühe

    Ergebnis 3.Etappe
    1. Liam Bartazzo (Southeast)
    2. Rayane Bouhanni (AWT-GreenWay)
    3. Karel Hnik (Cult Energy)

    Eine acht Fahrer starke Gruppe ohne Gefahr auf die Top 10 kam durch.

    Endstamd Gesamtwertung
    1. Jan Barta (Bora - Argon 18)
    2. Eduardo Sepulveda (Bretagne) +1'01''
    3. Petr Ignatenko (RusVelo) +1'02''
    7. Patrick Konrad (Bora - Argon 18) +2'31''
    10. Bartosz Huzarski (Bora - Argon 18) +2'49''

    Als höher ambitioniertes Kontinental-Pro-Tour Team haben wir der Rundfahrt eindeutig unseren Stempel aufgedrückt, auch wenn es für Schorn und Bauhaus am Schlusstag nicht zum erhofften Massensprint kam. Mit zwei Etappen, der Gesamtwertung, der Punktwertung und der Teamwertung gehen wir zuversichtlich in die kommenden vier Rundfahrt der HC-Kategorie.

    Amgen Tour of California | 10.05. bis 17.05.2015
    Kapitän: José Mendes
    Sprinter: Daniel Schorn
    Feier Fahrer: Bartosz Huzarski, Cesare Bennedetti
    Wasserträger: Zak Dempster, Scott Thwaites, Ralf Matzka, Shane Archbold

    Favoriten: D.Moreno (Katusha), Yates (Orica), T.Martin (Etixx), P.Gilbert (BMC)

    Bei der stark besetzten Rundfahrt über den Teich konnten wir nach drei Etappen durchaus zufrieden sein. Die Reise nach Amerika haben unter anderem P.Gilbert, Cancellara, Kristoff, D.Moreno, T.Martin, Gerrans, Boom, Boonen, van Avermaet und Stybar angetreten. Auf der ersten Etappe war Navardauskas (Cannondale) vor Kristoff (Katusha) der Schnellste. Bei nur 53 zeitgleichen Fahrer wurde Daniel Schorn immerhin Siebter. Auf dem 4 km, bis zu 12% steilen, Schlussanstieg der 2.Etappe konnte José Mendes mit Platz 2 hinter Gilbert noch vor D.Moreno seine Ambitionen um die Gesamtwertung unterstreichen. Auf der dritten Etappe verbesserte sich Daniel Schorn im Massensprint auf Rang 6. Hier machte P.Gilbert mit acht weiteren Fahrerrn 32 Sekunden auf die besten Kletter gut, da eine Lücke entstand.