Beiträge von TDK

    Ich habe auch schon häufiger solche, oder ähnliche Vorfälle erlebt. Vom Traktor- bis zum Mopedfahrer ist schon alles neben mir hergefahren und hat versucht mich zu belehren. Je nach eigener Laune gibt es auf solche Aktionen keine Reaktion oder den allgemein verständlichen Gruße mit dem Mittelfinger. So krass wie bei dir beschrieben hat aber noch keiner reagiert, die meisten haben es zu eilig um lange anzuhalten und zu diskutieren.
    Solange die Fahrer nicht hupen und abdrängen sehe ich das relativ gelassen, bin aber auch schon mal in die Botanik gedrängt und vom Seitenspiegel gestreift wurden. Leider waren das relativ gerade Strecken, wo die Autofahrer zu schnell aus dem Sichtfeld waren um sich ein Kennzeichen o.ä. zu merken.

    Die Problematik mit den Radwegen und deren Benutzung bedarf aber mal einer grundsätzlichen Überarbeitung. Wie von Andy beschrieben ist in vielen Fällen die Nutzung mit einem Rennrad schwierig oder deutlich gefährlicher (spielende Kinder, wankende Rentner, etc.) als auf einer Straße. Viel mehr als mehr Radwege wünsche ich mir deswegen auch einfach deutlich weniger privaten Straßenverkehr auf deutschen Straßen.

    Er meint, dass man mit einem sehr erfahrenen Fahrer für solche windigen Etappen (vorallem Klassikerfahrer) als "Bodygard" für die Schlecks nicht den Anschluss verloren hätte. Sportlicher Leiter ist Alain Gallopin.

    Ich bin aber anderer Meinung. Andy fährt bei keinem Rennen außer den Ardennen und der Tour auf Sieg, der nutzt das immer nur als erweitertes Training, dafür wird er - teilweise zu recht - heftig kritisiert. Bei Frank ist das ganz ähnlich, aber er hat meistens während Paris-Nizza/Criterium International schon einen kleinen Saisonhöhepunkt und ist auch vor der Tour schon etwas schneller in Form (TdS). Ganz andere Fahrertypen sind da Gilbert, Evans, Contador oder wie schon angesprochen Valverde.

    Von diesen Punkten abgesehen hat sich Andy auch eine Krankheit eingefangen und Basso war wohl gestürzt.

    Tony Martin wird nicht auf GK bei der Tour fahren. Er will Gelb im Prolog und die beiden Zeitfahren gewinnen. Eigentlich sollte der Formaufbau im vergleich zum letzten Jahr nur unwesentlich anders verlaufen, damit er die Form noch bis zu Olympia behält.

    Ich finde die T-Shirts nicht lustig. Grundsätzlich finde ich eine Tabuisierung nicht gut, aber alles muss im richtigen Rahmen passieren. Hitler in einer Karrikatur einer Zeitung zu veralbern ist etwas anderes als mit so einem Shirt rum zu laufen.

    Nö, früher hat nur keine Presse über die Unzulänglichkeiten von Honecker und seinem privaten Umfeld berichtet ... und Fußballfunktionäre wünsche ich mir auch keinesfalls als Staatsoberhaupt, ebenso wenig Jauch oder sonstige TV-Granaten.

    Ich finde das eigentlich ganz in Ordnung, denn im Hobbysport wird leider auch Doping betrieben. Leider absolut ohne Plan und das ist scheiß gefährlich. Ggf. wäre es aber sinvoll nicht auf bestimmte Dinge zu testen, die zu leicht durch Nahrungsergänzung etc. zugeführt werden können - kenne ich mich aber nicht gut genug damit aus um das beurteilen zu können. Vielleicht trägt es zur Sensibilisierung der Gesellschaft bei, insofern ist der Ansatz ok.

    Thunder, du müsstest es doch besser wissen ... ich äußere mich nicht zu so einem Thema, wenn ich nicht das Urteil und die Fakten gelesen hätte. Davon abgesehen springe ich auf keinen Zug auf, ich habe eine eigene Meinung und die ist unabhängig von anderen Ansichten. Zumal ich in den meisten Foren etc. hauptsächlich rumgeheule wegen des "bösen" Urteils lesen muss. Es ging nunmal um einen Verstoß gegen eine klar festgeschriebene Regel und nicht um einen Zivilprozess.

    Der Urteilsspruch bestätigt und bekräftigt die Regel der Strict liability im WADA Code und ist somit ein Gewinn für den Radsport und den Anti-Doping-Kampf. Contador konnte nicht glaubhaft darlegen bzw. beweisen, dass die Clenbuterol Spuren durch ein kontaminiertes Stück Fleisch in seinen Körper gelangt sind. Nach den gültigen Regeln, denen sich Contador als Inhaber einer Lizenz unterworfen hat, muss er also gesperrt werden.

    Abseits der rechtlichen Dinge muss wohl nicht darüber diskutiert werden, ob Contador Dreck am stecken hat bzw. hatte. Das einzige was mir etwas unbehagen bereitet ist die nachträgliche Korrektur der Ergebnislisten. Im Gegensatz zu vielen anderen kann ich mir aber Contador leicht wegdenken.

    Was ist denn das für eine Logik? Nur weil andere davon gekommen sind, muss doch nicht Contador auch ohne Strafe aus der Sache raus kommen. Ich finde das Urteil absolut richtig. Das einzige was man kritisieren kann ist, dass die Sperre nicht unmittelbar nach der positiven B-Probe ausgesprochen wurde. Dies bringt mich wieder zu dem Vorschlag zurück, dass bei positiver A- und B-Probe eine provisorische Sperre ausgesprochen wird, bis ein endgültiges Urteil ausgesprochen wurde (oder keine Partei mehr Rechtsmittel einlegt). Dann würde auch kein Fahrer mehr eine Verzögerungstaktik anwenden, wenn er denn recht zügig wieder fahren möchte.

    Zitat

    USA: Iran könnte in 12 Monaten Atombombe herstellen

    http://www.gmx.net/themen/nachrichten/au…r-der-atombombe

    :icon_mad_1: Mit anderen Worten: Wir brauchen unbedingt Öl und wenn der Iran nicht einlenkt holen wir es uns binnen 12 Monate einfach selbst.

    Nein. Das heißt, dass wir binnen 12 Monaten einen weiteren Irren mit einer der gefährlichsten Waffen die es gibt haben werden. Mit Öl hat das ganze mit Sicherheit nichts zu tun. Bitte nicht immer so ein unreflektiertes USA bashing. Ich bin selbst kein großer Bewunderer der USA, aber das Problem in dieser Angelegenheit ist sicherlich nicht in den Vereinigten Staaten zu suchen.

    Also ich muss mal eine Lanze für die Vuelta brechen ... ich fand das Rennen in den letzten Jahren immer sehr spannend und animierend. Landschaftlich ist sicherlich nicht alles interessant, aber weite Landesteile haben doch eine sehr ansprechende Landschaft, was wir wohl auch bei der diesjährigen Austragung sehen werden können. Und Gerade bei der Topografie sehe ich Spanien und Italien gegenüber Frankreich im Vorteil, denn man kann die Rennen abwechslungsreicher gestalten als dieses stumpfe Schema Flach Alpen Flach Pyrenäen Flach. Dass viele Stars ihren Fokus nicht auf die Vuelta legen finde ich ebenfalls nicht dramatisch, da bekommen dann wenigstens mal die jungen Fahrer und Helfer ihre Chance und sorgen für einen unvorhersehbareren Rennverlauf und einen angriffslustigeren Fahrstil. Bei der Etappengestaltung lies sich freilich noch einiges rausholen ... z.B. könnte man auch mal einen Berg vor dem Schlussanstieg einbauen, oder eine Abfahrt-Finish.
    Außerdem glaube ich, dass das spanische Volk gar nicht so zerrissen ist, wie Andy hier dargestellt hat - sicherlich gibt es starke Regionen mit ihren eigenen Traditionen und sprachlichen Eigenheiten, aber das haben wir in Deutschland doch auch. Nationalstolz würde ich diesen Menschen auch nun wirklich nicht absprechen wollen ...

    Also ich würde jetzt Netapp nicht ganz sso hart kritisieren. Meiner Meinung war von vornherein klar, dass nicht alle 4 Wildcards an italienische Teams gehen. Und so schlecht ist Netapp auch gar nicht aufgestellt. Außerdem denke ich, dass ein deutsch-amerikanisches Team auch eine wirtschaftliche Entscheidung war. Ich bin gespannt was König wird zeigen können, je nach dem wie stark der Giro besetzt ist wäre auch eine Top 10 Position möglich.

    Also ich finde auch, dass viele Trikots sehr gelungen sind. Aber RSNT hat das Leopard der letzten Saison ziemlich verhunst. Hinzu kommen noch die schlechtesten Meistertrikots, die ich je gesehen habe. Cofidis ist auch nicht besonders gelungen, Sky hat nichts geändert, hat mir aber auch noch nie gefallen. Liquigas und Garmin hab ich noch nicht gesehen ...

    Ich finde die Trikots richtig gut, die besten seit langem. Natürlich wäre es cleverer und noch schöner wenn die Übergänge zu den Hosen etwas passender gestalten wären.

    Also, dass beim Laufen die Muskeln anders beansprucht werden ist ja kein Geheimnis ... aber das Herzkreislaufsystem und die Ausdauer werden ja trotzdem trainiert. Wenn du danach wieder auf das Rad steigst wirst du schon den Unterschied merken (je nach dem wie konsequent du dein Bike gemieden hast). Insgesamt wirst du diesen "Mangel" aber relativ schnell wieder kompensieren können.

    Ich verlege mich während der Wintermonate von November bis Februar auch hauptsächlich aufs Laufen, wenn möglich Skilanglauf und ein bisschen Rolle um nicht ganz die Anpassung zu verlieren.