Einzelzeitfahren/Mannschaftszeitfahren

  • Tipps zu Einzelzeitfahren/Mannschaftszeitfahren zum RSM 11!

    DAS ERSTE ETAPPENZIEL ERREICHT!
    [X] Erstma dor Klassenerhalt
    [ ] Nochema dor Klassenerhalt
    [ ] Dann oben ä bissl antesten
    [ ] Nu aber risch!
    [ ] 1. Liga
    [ ] EUROPAPOKAL!
    DER WAHNSINN GEHT WEITER!

  • Im Handbuch stehen da noch ein, zwei ganz nützliche Tipps. Einmal sollte man den Einsatz bei Abfahrten oder zumindest bei leichtem Gefälle anheben, weil der Fahrer sich da eh erholen kann. Und, was allerdings weitaus nützlicher ist, ein häufiges Verändern des Einsatzes verschlechtert das Ergebnis enorm, also am besten konstant auf einem Niveau fahren und nur ab und zu mal reagieren.

  • Einzelzeitfahren ist für mich leichter, weil für normal mein Kapitän möglichst am Ende erst startet und ich davor mit meinen Fahren den perfekten Einsatz herausfinden kann.

    Mannschaftszeitfahren gehe ich meistens so vor:
    Die besseren Zeitfahren führen länger als die anderen.
    Ich hab dann meistens noch Probleme mit dem Einsatz, dass es mir ab und zu vorkommt dass ich zu viel an Energie übrig habe.

  • Bei Einzelzeitfahren erprobe ich ähnlich wie "zuggi68" mit Helfern erst, welcher Einsatz optimal ist. Dabei gehe ich immer von 65 aus und gucke mir die ersten 2-3 Kilometer an, sofern sie denn flach sind. Leert sich der Balken zu schnell, so stelle ich den Einsatz halt runter. Ist auf den ersten Metern allerdings schon eine Steigung, ist der Balken nicht sehr aussagekräftig, da diese den Fahrer ja mehr Energie kostet.
    Bei Prologen gehe ich von einem Wert von 70 aus, bei sehr kurzen von 2-3 km Länge von 80.

    • Offizieller Beitrag

    Bei mir ist das so ,dass ich mir die Zeitfahrstrecke angucke und dann schon weiß wie ich fahren sollte zB die ZF-Etappe bei der Vuelta ciclista al Pais Vasco da habe ich mir die Strecke angeguckt und wusste, dass ich so 54 fahren muss und in der letzten Abfahrt dann richtig Gas geben muss. Das hat dann auch Prima geklappt.
    Mein Team:
    2.Gerdemann
    4.Velits
    6.Schleck
    8.Brajkovic
    ....

  • Ich teste auch vorher mit Fahrern rum, aber weiß meistens schon von der Entfernung dass ich bei 40km ca. 58-60% geben kann und sich dann die Balken konstant verringern.
    Generell tendiere ich dazu, am SChluss nochmal aufzudrehen, vorallem den letzten Kilometer nochma möglichst mit >80% reinzuknallen.

    Bei den Zeitfahren kann man doch immer viel rausholen, mein Problem ist nur dass ich in ABfahrten bei bestimmten Gefälle von allen Fahrern abgehängt werde weil ich teilweise 5kmh langsamer fahre.
    Dieses Problem hatte ich auch schon im 2004/2005 RSM, aber damals war das noch extremer, dort konnte man auf längeren Abfahrten, den Sieg verschenken.

    Hab gelesen, dass man auf Abfahrten, die Leistung erhöhen soll, aber wirklich schneller wird mein Fahrer dadurch nicht, außer dass er in den gelben Bereich kommt.

  • Also, ich werde da immer so gut wieder letzter beim MZF.
    Obwohl ich alles so mache wie beschrieben. Also, die besten mit mehr Einsatz und ganz schlechte sollen gar nicht führen.
    Vielleicht liegt es auch am Team und die Fahrer sind schlecht im ZF.
    Im Mittel so bei 65, die Schlechteren bei 55 und 1-2 Gute bei 75.

  • Habt ihr auch solche Probleme bei Abfahrten?. Wenn ich beispielsweise das 40km Zeitfahren in Grenoble nehme. Nach der zweiten Zeitmessung geht es einige km hinab. dort werd ich immer von Fahrern eingeholt, die ich kurz zuvor überholt hatte.

  • also, was ich iwie seltsam finde ist, dass ich beim Einzelzeitfahren mit weniger Einsatz fahren muss als beim MZF.
    Wenn beim MZF 80 Einsatz schon zu wenig ist und ich mit 90-99 fahren soll, wieso kann ich dann beim EZF meist nur mit 60 fahren.
    Wenn ich zum Beispiel beim Prolog im EZF über 60 gehe, kommen meine Fahrer schnell in den roten Bereich bzw. kacken ganz ab.

  • du kannst bei einem mannschaftszeifahren mit mehr einsatz fahren, weil die ermüdung und belastung deutlich geringer und kürzer ist ...

    vergleiche ist mit der diesjährigen tour ... die geht nahezu jeder fahrer mit vollem einsatz in die führungsarbeit für 300 - 400 meter in lässt sich dann ablösen und nutzt den windschatten ... beim einzelzeitfahren muss man seine kräfte dosieren und kann nicht auf anschlag fahren ...

  • Das hat dann aber wenig mit der Realität zu tun.
    Beim EZF lässt man min. genau so viel Körner als wie beim MZF.
    Glaube wohl kaum, dass jemand beim EZF, egal ob Profi oder Amarteur nur um die 60% gibt.

    Aber auf das Spiel bezogen habe ich es verstanden ;)

  • deswegen müsste man ja beim EZF mehr power geben als beim MZF.
    WIe gesagt, mit 60% kommst du nicht weit.
    Gute EInzelzeitfahrer wie Indurain gaben eine Stunde lang volle Pulle.
    Aber wahrscheinlich spiele ich mit zu schlechten Fahrern (Liquigas) und deswegen sind die meisten Fahrer schnell platt.