Team DSF-Youth

  • Hallo Leute,

    ich versuche mich jetzt auch erstmals an einer Managerstory. Da ich ein Neuling bin, bin ich für Anregungen natürlich offen.

    Hier erstmal ein paar Daten:

    Spiel: Tour de France 2010 - Der offizielle Radsportmanager
    Database: PPDP_RealnamesPCM 2010 (leicht verändert, da ich noch einige Fahrer hinzugefügt habe)
    Schwierigkeitsgrad: Leicht

  • Pressemitteilung des Deutschen Sportfernsehens(DSF) vom 15.11.2009:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die DSF-Mediengruppe freut sich, einen wahren Meilenstein in der Firmengeschichte bekannt geben zu dürfen. Im Zuge der Ausdehnung unseres Medienangebots auf ganz Europa, wollen wir den Markennamen DSF weiter bekanntmanchen und werden daher ab der Saison 2010 ein Radsportteam mit Sitz im spanischen San Sebastian unterstützen. Die internationale Ausrichtung des Teams wird sich sicherlich auch in der Zusammensetzung der Mannschaft wiederspiegeln. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Teamkonzepts liegt darin, vor allem jungen und entwicklungsfähigen Talenten eine Chance zu geben und auf große Namen weitgehend zu verzichten. Daher wird die Mannschaft auch unter dem Namen" TEAM DSF-Youth" an den Start gehen.

    Hiermit laden wir alle Medienvertreter und sonstigen interessierten Personen zur offiziellen Teampräsentation am 30.12.2010 nach San Sebastian ein. Dort wird die Mannschaft von unserem sportlichen Leiter dann ausfühlich vorgestellt.

    Gezeichnet

    Zeljko Karajica

    Geschäftsführer DSF-Mediengruppe

  • San Sebastian, 30.12.2009, 19:00:

    Vor vier Jahren stand ich das letzte Mal vor einer Teampräsentation. So nervös wie heute war ich allerdings bei keiner meiner mehr als 15 Tempräsentationen als aktiver Fahrer, denn heute beginnt für mich ein neuer Lebensabschnitt. Heute werde ich als Teamchef des neuen Teams DSF-Youth vorgestellt.

    Noch eine Stunde mussten ich und meine beiden sportlichen Leiter Unai Etxebarria und Inigo Landaluze im Warteraum ausharren:

    Inigo:" Da werden die Journalisten aber ganz schöne Augen machen, wenn sie dich auf die Bühne kommen sehen. Du warst ja seit deinem Karriereende 2006 überhaupt nich mehr in Radsportkreisen anzutreffen."

    Unai: "Mach dir keine Gedanken, schlimmer als eine Fahrt im Hochgebirge wird´s schon nicht werden!"

    Roberto: " Glaubt mir, mein Puls ist höher als bei meinem Sieg in Luz-Ardiden im Jahre 2001. Ich hoffe aber, dass wir die Pressemeute mit unserem Team beeindrucken können, auch wenn die ganz großen Namen fehlen."

  • San Sebastian, 20:00 Uhr:
    Zeljko Karajica:"
    Meine sehr geehrten Damen und Herren,

    ich darf Sie im Namen der DSF-Mediengruppe recht herzlich zu unserer Teampräsentation hier in San Sebastian begrüßen. Das Team DSF-Youth wird in der Saison 2010 mit einer Continental-Lizenz an der Start gehen, trotzdem wollen wir über eine Wildcard zumindest an der Vuelta teilnehmen. Gegen eine Teilnahme bei der Tour de France würden wir uns natürlich auch nicht wehren. Doch nun will ich Sie nicht länger auf die Folter spannen und möchte Ihnen nun unseren Teamchef mit seinen beiden Sportlichen Leitern vorstellen. Bitte begrüßen Sie unseren Teamchef Roberto Laiseka mit seinen beiden Sportlichen Leitern Inigo Landaluze und Unai Etxebarria."

    Ich:" Sehr verehrte Gäste, lieber Zeljko,

    vielen Dank für die nette Begrüßung. Viele von Ihnen werden überrascht sein, mich hier zurück im Radsportzirkus zu sehen. Mitte letzten Jahres wurde mir vom DSF die Chance gegeben, ihre neue Mannschaft zu leiten. Da musste ich nicht lange zögern, zumal mir meine beiden ehemaligen Teamkollegen Inigo und Unai sehr schnell ihre Unterstützung zusicherten. Wir haben alle drei bisher keine Erfahrung als Sportlicher Leiter, daher werden wir in der neuen Saison sicherlich Lehrgeld zahlen müssen. Dies gilt sicher auch für unsere Fahrer, die bei uns bereits in jungen Jahren Verantwortung übernehmen sollen, da wir kaum erfahrene Fahrer verpflichten wollten. Dieses Jugendkonzept ist aber keineswegs aus der Not geboren, sondern war von Anfang an so geplant. Wir werden sicherlich nicht die Tour De France gewinnen, aber wir werden versuchen, auf jeder Etappe aktiv zu sein und so möglichst viele Erfolgserlebnisse zu feiern. Im Kader für die Saison 2010 stehen 22 Fahrer aus 9 verschiedenen Nationen. Jetzt möchte ich Ihnen die Fahrer im einzelnen vorstellen:

  • "Ich werde Ihnen die Fahrer in alphabetischer Reihenfolge vorstellen, da wir keinen ausgewiesenen Teamkapitän haben:

    1. Thomas Bertolini(10.07.1988), ITA:

    Thomas ist einer der jüngsten Fahrer im Team, besitzt aber die Klasse, bereits in dieser Saison einer der wichtigsten Fahrer für uns zu werden. Er hat keine ausgewiesene Schwäche, er kommt gut die Berge hoch, ist allerdings auch im Sprint nicht zu verachten. Er wird uns hoffentlich den ein oder anderen Sieg aus einer Ausreißergruppe bescheren.

    2. Kirk Carlsen(25.05.1987), USA:

    Mit Kirk Carlsen konnten wir den aktuellen US-amerikanischen Meister der Klasse U23 verpflichten. Kirk bringt alles mit, was ein Profi braucht. Seine beste Disziplin ist das Zeitfahren, wo wir uns einige gute Ergebnisse erhoffen.

    3. Mariano De Fino(11.05.1983), ITA:

    Mariano ist bereits einer der älteren Fahrer im Team, er soll die jungen Teamkollegen führen. Mariano dürfte noch von seinem Engagement im Naturino-Sapore Di Mare- Team bekannt sein.

    4. Bastien Delrot(01.05.1986), FRA:

    Bastien gilt in Frankreich als vielversprechendes Talent, das gut über hügliges Terrain kommt und auch bei den belgischen Klassikern über Kopfsteinpflaster seine Chance hat.

    5. Martzel Elorriaga(03.06.1987), ESP:

    Martzel Elorriaga gilt in Spanien als kommender Stern am Sprinterhimmel, er besitzt für sein junges Alter bereits eine große Endschnelligkeit. Großes Verbesserungspotential besteht aber noch, sobald die Straße ansteigt.

    6. Juan Javier Estrada(08.08.1981), ESP:

    Juan fuhr in den letzten Jahren im Team Andalucia und soll als erfahrener Rouleur eine Art Roadcaptain geben.

    7. Hector Gonzalez Baeza(16.03.1986), ESP:

    Obwohl Hector erst 24 ist, fuhr er bereits zwei Jahre lang in der Pro Tour. Er ist ein absoluter Wunschfahrer von uns und gilt als einer der kommenden Rundfahrer Spaniens.

  • 8. Shinya Ikemoto(24.06.1978), JAP:

    Shinya ist ein echter Exot in der Mannschaft. Er ist der einzige Asiate im Aufgebot und zugleich der einzige Fahrer, der älter als 30 ist.

    9. Shaun Lewis(14.08.1986), AUS:

    Das Talent aus Down Under ist ein ausgewiesener Kletterer mit noch extrem großem Entwicklungspotential.

    10. Igor Moratalla(23.07.1988), ESP:

    Igor kommt sehr gut die Berge hoch und besitzt schon eine sehr große Rennhärte. Er wird sicherlich unsere Teamfarben des Öfteren in Ausreißergruppen präsentieren.

    11. Aitor Olano(06.07.1988), ESP:

    Aitor hat wie viel junge Basken die Euskaltel/Orbea-Schule durchlaufen. Dies bürgt für solide Kletterfähigkeiten und ein großes Kämpferherz.

    12. Jorge Perez Fernandez(17.06.1983), ESP:

    Jorge besitzt keine Schwäche und wird seine Chancen in Gruppen suchen, aus denen heraus er durchaus einen Sprint gewinnen kann.

    13. Taylor Phinney(27.06.1990), USA:

    Taylor ist mit seinen 19 Jahren der jüngste Fahrer im Kader, zugleich wohl aber eines der größten Talente im gesamten Feld. Er ist auf nahezu jedem Terrain für einen Sieg gut, insbesondere im Zeitfahren.

    14. Jesus Rodriguez(23.05.1984), VEN:

    Mit dem Venezoelaner Jesus Rodriguez haben wir auch einen Südamerikaner im Kader. Er wird seine Teamkollegen während der Rennen aus dem Wind halten und für Verpflegung sorgen.

    15. Eriz Ruiz De Erentxun Antetara(16.11.1984), ESP

    Der Fahrer mit dem wohl einprägsamsten Namen im Peloton :lol: stammt ebenfalls aus der Orbea-Talentschmiede und gilt als guter Kletterer.

    16. Mirko Selvaggi(11.02.1985), ITA:

    Der Italiener Mirko Selvaggi ist ein talentierter Sprinter, der aus einer kleinen Gruppe im Schlussspurt kaum zu bezwingen ist. Bei uns soll er sich auch im Hauptfeldsprint mit den ganz Großen messen.

    17. Gatis Smukulis(15.04.1987), LAT:

    Der Lette Gatis Smukulis kommt vom angesehenen Pro-Tour Rennstall AG2R und soll bei uns eine wichtige Rolle spielen, da er oft in Ausreißergruppen anzutreffen ist und hier Siege erringen soll.

  • 18. Omar Sottocornola(19.07.1988), ITA:

    Omar wird mittelfristig sicher ein starker Rundfahrer. Er ist einer der besten Kletterer im Team und verliert nicht zu viel Zeit im Zeitfahren.

    19. Emanuel Suarez(02.04.1985), USA:

    US-boy Emanuel Suarez wird wichtige Helferdienste leisten und auf flachem Terrain für die Sprinter da sein.

    20. Benat Urain(26.06.1986), ESP:

    Der beste Sprinter im Team ist auf einem guten Weg, der beste baskische Sprinter hinter Koldo Fernandez zu werden. Bei kleineren Rundfahrten sollte er im Zielsprint durchaus eine Chance haben.

    21. Arthur Vichot(26.11.1988), FRA:

    Arthur ist wohl neben Romain Sicard die größte Nachwuchshoffnung Frankreichs. Er vereint solide Endschnelligkeit mit großem Kämpferherz und Ausdauer, sowie exzellenten Fähigkeiten auf hügelligem Terrain.

    22. Hendrik Werner(18.04.1983), GER:

    Hendrik Werner ist als treuer Helfer von Sprintstar Gerald Ciolek in dessen Anfangstagen beim Team Akud Arnolds-Sicherheit bekannt. Bei uns soll er aber auch öfter freie Fahrt bekommen, um seine eigenen Siegchancen wahrzunehmen.

    Wir haben großes Vertrauen in unsere 22 Athleten und freuen uns auf eine spannende Premierensaison mit dem Team DSF-Youth. Unser Trikot wird zum ersten Mal bei den Australischen Meisterschaften zu sehen sein, wo Shaun Lewis die Teamfarben hochhält. Die erste richtige Rundfahrt steht Anfang Februar mit der Trofeo Mallorca an."

  • Jungfernfahrt bei den Australischen Meisterschaften

    Shaun Lewis war es vorbehalten, zum ersten Mal im Trikot von DSF-Youth an den Start zu gehen. 72 australische Radprofis trafen sich am 13. Januar zu den Australischen Meisterschaften. Der Meister wurde auf einem schweren, 232 km langen Kurs ermittelt.
    Ich war natürlich nicht wegen dieses einen Tages mit nach Australien gereist, stattdessen verbrachte ich den Vormittag mit der Rennplanung und der Gewinnung von Sponsoren. Als ich dann schließlich den Fernseher anschaltete waren bereits rund 80 Kilometer zurückgelegt, trotzdem hatte sich noch keine Spitzengruppe abgesetzt.

    Rund 150 Kilometer vor dem Ziel beendete das Fehlen eines Teamkollegen alle Hoffnungen von Shaun auf einen Überraschungssieg. Just in dem Moment, als er sich ans Ende des Feldes zurückfallen ließ, um Getränke zu holen, attackierten fünf Fahrer und konnten sich schnell einen entscheidenden Vorsprung erarbeiten. Diese Gruppe bestand aus den eher unbekannten Fabio Calabria(Team Type1), Darren Rolfe(Fly V Australia), Luke Durbridge, Michael Matthews(beide Team Jayco-Skins) sowie Veteran Stuart O´Grady vom Team Saxo Bank. Als die Gruppe dann bereits über 17 Minuten Vorsprung hatte und für mich mit O´Grady der Sieger eigentlich feststand, entschied ich mich, selbst noch eine Runde mit dem Rad zu drehen.
    Zwei Stunden später musste ich dann überrascht feststellen, dass nicht O´Grady, sondern der erst 19-jährige Michael Matthews neuer Australischer Meister wurde. Shaun hielt im Feld ohne Probleme mit und wurde am Ende ordentlicher 15.

    Ergebnis:
    1 Michael Matthews(Team Jayco-Skins)
    2 Stuart O´Grady(Saxo Bank)
    3 Darren Rolfe(Fly V Australia)
    4 Fabio Calabria(Team Type 1)
    5 Luke Durbridge(Jayco-Skins)
    15 Shaun Lewis(DSF-Youth)

  • Erster Auftritt auf Mallorca

    Kurz vor dem Start der ersten Etappe der fünftägien Trofeo Mallorca war ich wirklich aufgeregt. Ich trug zum ersten Mal die Verantwortung als Teamchef und wusste nicht so recht, was mich erwartet. Zudem war wirklich nicht vorauszusehen, wie meine Fahrer gegen die Starke Konkurrenz aussehen würden. Dennoch war ich recht zuversichtlich, da wir mit Taylor Phinney, Martzel Elorriaga, Gatis Smukulis, Aitor Olano, Bastien Delrot, Emanuel Suarez, Juan Javier Estrada und Igor Moratalla ein gutes Team an den Start schickten.

    Die erste Etappe über nur 110 Kilometer versprach einen Massensprint, bei dem Taylor und Martzel ihr Glück versuchen sollten. Dennoch wollten wir mit allen Mitteln versuchen, einen Fahrer in die Spitzengruppe zu bringen, um im Feld nicht mitarbeiten zu müssen.
    Glücklicherweise schaffte es Bastien direkt nach dem Start zusammen mit sieben anderen Fahrern aus dem Feld wegzufahren. Das Feld ließ die Gruppe aber nie gefährlich wegfahren, sodass sehr früh klar war, dass es auf einen Sprint hinauslaufen würde. Die Gruppe wurde schließlich auch bereits 20 Kilometer vor Schluss eingeholt.

    Da sich unsere beiden schnellen Männer gut fühlten, wollten wir einen Sprintzug bestehend aus Aitor, Gatis, Martzel und Taylor ausprobieren. Acht Kilometer vor dem Ziel setzte sich Aitor vor die Anderen und powerte los, rund fünf Kilometer vor dem Ziel übernahm dann Gatis vom völlig erschöpften Aitor. Mittlerweile sah das gar nicht so schlecht aus, da nur Thor Hushovd an Taylors Hinterrad hing. Als der Sprint dann eröffnet wurde, zog Martzel mit Taylor und Hushovd am Hinterrad an Smukulis vorbei. Thor Hushovd war natürlich nicht zu halten und gewann mit mehreren Längen Vorsprung, aber zwei Podestplätze beim ersten Auftritt sind einfach unglaublich. Taylor überholte seinen Anfahrer noch und wurde vor Martzel Zweiter. Die anderen sechs Fahrer erreichten alle im Hauptfeld das Ziel.

    Ergebnis: 1. Thor Hushovd(Cervelo)
    2. Taylor Phinney(DSF)
    3. Martzel Elorriaga(DSF)
    4. Koldo Fernandez(Euskaltel)
    5. Edvald Boasson Hagen(Sky)
    38 Gatis Smukulis
    43 Aitor Olano
    59 Bastien Delrot
    74 Emanuel Suarez
    88 Juan Javier Estrada
    92 Igor Moratalla

  • 2. Etappe Trofeo Mallorca über 172 Kilometer

    Die zweite Etappe versprach gute Chancen auf einen Ausreißercoup, deswegen wollten wir auf jeden Fall wieder wie gestern in der Spitzengruppe vertreten sein. Dies war auch mit Blick auf die Bergwertung wichtig, da heute die ersten drei Mal Punkte vergeben wurden. Mit Igor schaffte es dann auch der richtige Fahrer in eine vielversprechende 13-köpfige Ausreißergruppe bestehend aus Livramento, Victorino(beide Palmeiras), Reig(Caja Rural), S. Martinez(Xacobeo), Nepomnyachshiy(Astana), Tzorzakis(Heraklion), Irizar(Radioshack), Cardoso(Footon), Knees(Milram), Bergua(Telco.m), Toribio(Andalucia) und A. Roux(Francaise). Als Igor aus den drei Bergwertungen 13 von maximal 15 Punkten holte, war zumindest das erste Ziel Bergtrikot geschafft. Wie von mir gedacht, schaffte es das Feld nicht, die sehr gut harmonierende Gruppe wieder zurückzuholen. 12 Kilometer vor dem Ziel attackierte dann Serafin Martinez und ich orderte Igor, die Attacke mitzugehen. Igor ließ Martinez stehen, allerdings lagen immer noch zehn Kilometer zwischen uns und dem ersten Teamsieg. Wie sich herausstellte leider ein zu langer Weg, denn kurz vor dem Ziel wurde Igor eingeholt, holte aber noch einen schönen 5. Platz beim Sieg von Christian Knees. Das Feld schaffte es noch aufzuschließen, sodass die Ausreißer und das Feld mit allen sieben restlichen Fahrern zeitgleich gewertet wurden.
    Dennoch überwog bei mir erstmal die Wut über meine falsche Entscheidung, eine Attacke zu einem späteren Zeitpunkt wäre deutlich erfolgversprechender gewesen. Zum ersten Mal hatte ich als Teamchef Lehrgeld gezahlt.

    Ergebnis: 1. Christian Knees(Milram)
    2. Miguel Bergua(Telco.m)
    3. Jose Toribio(Andalucia)
    4. Anthony Roux(Francaise)
    5. Igor Moratalla(DSF)
    17 Taylor Phinney
    48 Aitor Olano
    50 Martzel Elorriaga
    55 Juan Javier Estrada
    100 Bastien Delrot
    102 Gatis Smukulis
    115 Emanuel Suarez

  • 3. Etappe der Trofeo Mallorca

    Schon vor dem Start war mir klar, dass uns heute ein schwerer Tag bevorstand, da das Terrain äußerst selektiv war. Ziel war es, möglichst viele Fahrer im Hauptfeld zu halten. Gatis fühlte sich gut und ging in der Attacke des Tages mit. An den letzten beiden Anstiegen legte Euskaltel ein mörderisches Tempo auf und so fielen bis auf den sehr starken Igor alle Fahrer aus dem Hauptfeld zurück. Am letzten Anstieg attackierten schließlich Navarro(Astana), Moinard(Cofidis), B.Feillu(Vacansoleil), Wiggins(Sky) und Nieve(Euskaltel). Diese Fünf ließen auch die ehemalige Ausreißergruppe um Gatis stehen und machten den Tagessieg alleine unter sich aus. Schlussendlich gewann Mikel Nieve von Euskaltel und übernahm das Gelbe Trikot. Die Entscheidung, Gatis in der Gruppe zu platzieren, erwies sich als richtig, da er dadurch zusammen mit Igor mit den starken Bergfahrern ins Ziel kam. Dennoch verlor Igor heute das Bergtrikot.

    Ergebnis: 1. Mikel Nieve(Euskaltel)
    2. Bradley Wiggins(Sky)
    3. Brice Feillu(Vacansoleil)
    4. Amael Moinard(Cofidis)
    5. Daniel Navarro(Astana)

    11 Gatis Smukulis +0:58 min
    47 Igor Moratalla
    92 Aitor Olano +5:06 min
    104 Taylor Phinney
    105 Juan Javier Estrada
    116 Bastien Delrot +6:34 min
    124 Martzel Elorriaga + 7:57 min
    137 Emanuel Suarez + 10:14 min

  • Tolles Finale der Trofeo Mallorca

    Auf der vierten Etappe schickte ich meine beiden Fahrer Aitor und Taylor in die Ausreißergruppe, da beide in der Gesamtwertung bereits deutlich zurücklagen und damit keine Gefahr darstellten. Die achtköpfige Gruppe harmonierte gut und so war rund 30 Kilometer vor Etappenschluss klar, dass sie durchkommen würde. Aitor stellte sich voll in den Dienst von Kapitän Taylor, der am Ende der Gruppe wichtige Körner sparen konnte. Als 8 km vor dem Ziel David Blanco und Paul Voss attackierten, konnte nur Taylor mitgehen und so gingen die Drei auf die letzten Kilometer. Taylor hängte sich ans Hinterrad von Blanco, der als guter Sprinter gilt. Taylor blieb lange im Windschatten und konnte Blanco schließlich auf den letzten Metern noch übersprinten und jubelnd über die Ziellinie fahren.

    Jaaaa, bereits bei der ersten Rundfahrt gelang unserem Team der so wichtige erste Sieg. Großen Anteil daran hatte Aitor Olano, der sich selbst opferte, um die Gruppe vor dem Feld zu halten.

    Ergebnis: 1 Taylor Phinney(DSF)
    2 David Blanco(Palmeiras)
    3 Paul Voss(Milram)
    4 Daniel Moreno(Omega)
    5 Edvald Boasson Hagen(Sky)
    18 Igor Morattal
    73 Gatis Smukulis
    88 Aitor Olano
    95 Bastien Delrot
    109 Martzel Elorriaga
    116 Emanuel Suarez
    124 Juan Estrada

    Zum Schluss der Rundfahrt stand noch die Königsetappe über fünf Bergwertungen an. Igor wollte hier nochmal versuchen, die Bergwertung zu gewinnen. Darum ging er auch bei der Attacke des Tages mit. Die ersten drei Bergwertungen gingen dann auch ohne Probleme an Igor, bis auf einmal Maxim Iglinsky an der Gruppe vorbeiflog. Igor konnte dieses Höllentempo nicht mehr mitgehen und gewann an der vorletzten Bergwertung nur 2 Punkte. Auf der Abfahrt konnte er sich allerdings wieder erholen und wieder nach vorne aufschließen. Am letzten Berg ließ Iglinsky dann alle verbleidbenden Mitstreiter stehen, Igor sicherte sich allerdings den zweiten Platz und stand damit als Sieger der Bergwertung fest. Ob des Mördertempos, das von Euskaltel im Feld eingeschlagen wurde, wurden die verbleibenden Ausreißer noch vor dem Ziel gestellt, nur Iglinsky war nicht zu schlagen und gewann neben der Etappe auch die Gesamtwertung.

    Eine tolle erste Rundfahrt meines Teams mit einem Etappensieg und dem Sieg in der Punktwertung durch Taylor sowie dem Gewinn der Bergwertung durch Igor.

    Ergebnis Etappe: 1 Maxim Iglinsky(Astana)
    2 Simon Gerrans(Cervelo)+1:06
    3 Björn Leukemans(Vacansoleil)
    4 David Blanco(Palmeiras)
    5 Jen-Christophe Peraud(Omega)
    17 Igor Moratalla
    85 Gatis Smukulis+6:40
    86 Bastien Delrot
    87 Juan Estrada
    102 Aitor Olano+8:35
    125 Martzel Elorriaga+13:06
    126 Taylor Phinney
    127 Emanuel Suarez
    Gesmatwertung:
    1 Maxim Iglinsky(Astana)
    2 Mikel Nieve(Euskaltel)
    3 Bradley Wiggins(Sky)
    4 Brice Feillu(Vacansoleil)
    5 Daniel Navarro(Astana)
    12 Igor Moratalla
    68 Gatis Smukulis
    89 Bastien Delrot
    90 Aitor Olano
    109 Juan Estrada
    111 Taylor Phinney
    119 Martzel Elorriaga
    125 Emanuel Suarez

    Bergwertung:
    1 Igor Moratalla

    Punktwertung:
    1. Taylor Phinney

  • Reise in den Oman

    Bei der Tour of Oman hatte mein Kollege Inigo Landaluze die sportliche Verantwortung. Und, was soll ich sagen, ich glaube, ich sollte nur noch ihn als sportlichen Leiter mitschicken. Das Team bestand aus Mariano De Fino, Shinya Ikemoto, Jesus Rodriguez, Henrik Werner, Kirk Carlsen, Thomas Bertolini, Mirko Selvaggi und Benat Urain. Am Ende standen unglaubliche fünf Etappensiege plus der Gesamtsieg sowie acht weitere Podestplatzierungen zu Buche.

    Ergebnis Etappe 1:
    1 Mirko Selvaggi(DSF)
    2 Benat Urain(DSF)

    3 Stuart Shaw(Drapac)
    4 Kenny Van Hummel(Skil)
    5 Thomas Bertolini(DSF)

    Ergebnis Etappe 2:
    1 Benat Urain(DSF)
    2 Kenny Van Hummel(Skil)
    3 Mirko Selvaggi(DSF)
    4 Stuart Shaw(Drapac)
    5 Takashi Miyazawa(Nippo)

    Ergebnis Etappe 3:
    1 Mirko Selvaggi(DSF)
    2 Benat Urain(DSF)
    3 Kirk Carlsen(DSF)

    4 Kenny Van Hummel(Skil)
    5 Koen De Kort(Skil)

    Ergebnis Etappe 4:
    1. Benat Urain(DSF)
    2. Kirk Carlsen(DSF)
    3. Mirko Selvaggi(DSF)

    4. Kenny Van Hummel(Skil)
    5. Stuart Shaw(Drapac)

    Ergebnis Etappe 5:
    1. Benat Urain(DSF)
    2. Ben Kersten(Fly Australia)
    3. Adiq Othman(Drapac)
    4. Koen De Kort(Skil)
    5. Stuart Shaw(Drapac)
    7. Mirko Selvaggi(DSF)

    Ergebnis Etappe 6(Zeitfahren):
    1. Koen De Kort(Skil)
    2. Kirk Carlsen(DSF)
    3. Rob Hayles(Endura)
    4. Luis Tavares(Scott)
    5. Juan Pablo Forero(Colombia)

    Gesamtwertung:
    1. Kirk Carlsen(DSF)
    2. Benat Urain(DSF)

    3. Koen De Kort(Skil)
    4. Rob Hayles(Endura)
    5. Mirko Selvaggi(DSF)

    Jungtalent: 1. Kirk Carlsen
    Punktwertung: 1. Benat Urain
    2. Mirko Selvaggi
    3. Kirk Carlsen

  • ich würde auf nromal umstellen auf leicht hat man ja fast keine gener und man kann im sprint wenn man sich gut anstellt fsast jeden schlagen..

  • Erste wichtige Rundfahrt

    Mit der Vuelta a Andalucia stand für unsere Mannschaft nun die erste wichtige Rundfahrt des Jahres an. Ein Sponsor wünschte sich von uns einen Top-Ten-Platz in der Gesamtwertung. Um dieses für das Budget im nächsten Jahr wichtige Ziel zu erreichen, standen wir mit unser bestmöglichen Mannschaft in Andalusien am Start, die aus Jorge Perez Fernandez, Eriz Ruiz De Erentxun, Taylor Phinney, Shaun Lewis, Omar Sottocornola, Arthur Vichot, Hector Gonzalez Baeza und Gatis Smukulis bestand.

    Die erste Etappe hinauf auf den Puerto de la Guardia lag keinem meiner Fahrer wirklich, deswegen galt es hier möglichst wenig Zeit auf die Bergfahrer zu verlieren. Gatis ging aus diesem Grund in der Gruppe des Tages mit, das Feld um Euskaltel hielt die Gruppe an der langen Leine. Gatis wurde schließlich als letzter der acht Ausreißer drei Kilometer überholt. Olympiasieger Samuel Sanchez(Euskaltel) erteilte allen anderen Fahrern eine Lehrstunde und gewann deutlich vor Fabio Felline(Footon) und Giovanni Visconti(ISD). Gatis erreichte 1:30 min später das Ziel als sehr guter 10. Nur Jorge Perez konnte nicht mithalten, alle meine anderen Fahrer hielten sich im großen Feld.

    Ergebnis Etappe 1: 1 Samuel Sanchez(Euskaltel)
    2 Fabio Felline(Footon), +0:47
    3 Giovanni Visconti(ISD), +0:57
    4 Johnny Hoogerland(Vacansoleil)
    5 Aitor Perez Arrieta(Footon)+1:15
    10 Gatis Smukulis+1:30
    22 Hector Gonzalez
    28 Arthur Vichot
    33 Omar Sottocornola
    52 Shaun Lewis
    63 Taylor Phinney
    65 Eriz Ruiz De Erentxun
    82 Jorge Perez+3:51

    Die zweite Etappe war deutlich weniger schwer und versprach daher eine gemeinsame Zielankunft einer größeren Gruppe. Hier wollten wir mit Taylor vorne reinhalten. Dies klappte dann auch beinahe perfekt, da die reinen Sprinter wie Förster das Terrain doch zu schwer fanden und im Grupetto radelten. Taylor hängte sich ans Hinterrad von Boy Van Poppel(Rabobank CT), zog an diesem vorbei und sah kurz vor dem Ziel bereits wie der sichere Sieger aus. Wir hatten die Rechnung allerdings ohne Samu Sanchez gemacht, der durch seinen zweiten Etappensieg seine Gesamtführung weiter ausbaute.

    Ergebnis Etappe 2: 1 Samuel Sanchez(Euskaltel)
    2 Taylor Phinney(DSF)
    3 Giovanni Visconti(ISD)
    4 Boy Van Poppel(RabobankCT)
    5 Nico Sijmens(Cofidis)
    14 Hector Gonzalez
    64 Jorge Perez
    69 Arthur Vichot
    77 Gatis Smukulis
    84 Omar Sottocornola
    85 Shaun Lewis
    121 Eriz Ruiz De Erentxun+2:23

    Die dritte Etappe war vom Profil her äußerst interessant für uns, deshalb wollten wir unbedingt unsere Position vor dem morgigen Zeitfahren verbessern. Daher initiierte Arthur auch kurz nach dem Start einen Ausreißversuch, dem acht andere Fahrer folgten. Euskaltel ließ die Gruppe mit Arthur, Bartosz Huzarski(ISD), Laurent Mangel(Saur), Jens Keukeleire(Cofidis), Gustavo Dominguez(Xacobeo), Steven Caethoven(Landbouwkrediet), Ruben Garcia(Caja Rural), Ramon Sinkeldam(RabobankCT) und Jorge Soto(Telco.m) ziehen. Ich rechnete eigentlich nicht damit, dass die Gruppe eine Chance auf den Tagessieg haben würde, daher war das vorrangige Ziel der Gewinn der Bergwertung. Das klappte auch perfekt und Arthur gewann alle fünf Bergwertungen. Im Feld attackierte am letzten Berg überraschend Samu Sanchez und raste dem Feld davon. Überraschenderweise ging keine andere Mannschaft auf die Verfolgung und so wurde das Feld deutlich langsamer und es stand einem Sieg der Ausreißer nichts mehr im Weg. Arthur erwies sich schon über die gesamte Etappe als bester Mann der Gruppe, daher fühlte er sich stark genug für eine Attacke rund sieben Kilometer vor dem Ziel. Schnell hatte er 30 Sekunden Vorsprung auf die Verfolger, dennoch wurde es am Ende noch mal knapp, aber Arthur behielt die Nerven und gewann knapp vor Huzarski und Caethoven. Samuel Sanchez hatte sogar noch den Anschluss an die Gruppe geschafft und stand eigentlich schon als Gesamtsieger fest, hinter ihm lag jetzt völlig überraschend Arthur. Diesen Platz mussten wir jetzt im Zeitfahren und auf der letzten Etappe unbedingt verteidigen.

    Ergebnis Etappe 3:
    1 Arthur Vichot(DSF)
    2 Bartosz Huzarski(ISD)
    3 Steven Caethoven(Landbouwkrediet)
    4 Jens Keukeleire(Cofidis)
    5 Laurent Mangel(Saur)
    23 Taylor Phinney+2:45
    43 Eriz Ruiz De Erentxun
    45 Omar Sottocornola
    52 Jorge Perez+3:44
    69 Hector Gonzalez+5:34
    81 Gatis Smukulis
    97 Shaun Lewis

  • Ende des Monats Februar

    Vuelta a Andalucia

    Am vierten Tag der Andalusienrundfahrt stand ein kurzes Zeitfahren über 9km auf dem Programm. Da das Feld nicht mit den absoluten Zeitfahrspezialisten gespickt war, rechneten wir uns mit Taylor einiges aus, für Arthur ging es darum, seinen zweiten Gesamtplatz zu sichern. Die Bestzeit wurde bereits nach kurzer zeit vom Niederländer Koos Moerenhout von Rabobank gesetzt. Dieser Zeit kam dann tatsächlich Taylor mit 11 Sekunden Rückstand am Nächsten und erreichte einen sehr guten zweiten Platz vor Dmitry Grabovsky. Arthur verlor 45 Sekunden auf Moerenhout, verteidigte allerdings damit seinen zweiten Platz.

    Ergebnis Etappe 4(Zeitfahren):
    1 Koos Moerenhout(Rabobank)
    2 Taylor Phinney(DSF)+0:11
    3 Dmitry Grabovsky(ISD)+0:12
    4 Giovanni Visconti(ISD)
    5 Lars Boom(Rabobank)
    21 Gatis Smukulis, +0:29
    36 Omar Sottocornola, +0:37
    40 Jorge Perez, +0:38
    55 Hector Gonzalez, +0:43
    63 Arthur Vichot, +0:45
    87 Shaun Lewis, +0:51
    109 Eriz Ruiz De Erentxun, +1:02

    Die fünfte Etappe stellte gleichzeitig die schwerste Prüfung der diesjährigen Andalusientour dar. Es galt hier alles daran zu setzen, Arthur auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung zu halten, sowie seine beiden Trikots(Jungtalent und Bergtrikot) zu verteidigen. Zur Sicherung der Bergwertung schickte ich Eriz und Omar mit in die Ausreißergruppe. Ich hoffte, dass Euskaltel die Gruppe einfach durchfahren lassen würde und das Tempo im Peloton niedrig blieb. Omar und Eriz waren gemeinsam mit Lagutin(Vacansoleil und Ortega(Andalucia) unterwegs. Früh wurde klar, dass das Peloton sich alles andere als ruhig verhielt und so musstenTaylor, Hector, Jorge und Gatis relativ früh abreißen lassen. Im Feld stand also nur noch Shaun Arthur zur Seite. Die Vierergruppe um meine beiden Fahrer wurde nach der letzten Bergwertung geschnappt. Eriz musste der großen Anstrengung Tribut zollen und fiel noch aus dem Feld zurück, Omar und Shaun hingegen brachten Arthur sicher ins Ziel. Durch einen zehnten Etappenplatz verteidigte Arthur alle seine Trikots und und blieb hinter Samuel Sanchez auf Platz zwei der Gesamtwertung.

    Ergebnis Etappe 5:
    1 Johnny Hoogerland(Vacansoleil)
    2 Cyril Lemoine(Saur)
    3 Javier Moreno(Andalucia)
    4 Nico Sijmens(Cofidis)
    5 Julien Fouchard(Cofidis)
    10 Arthur Vichot
    25 Omar Sottocornola
    30 Shaun Lewis
    58 Eriz Ruiz De Erentxun, + 4:54
    62 Gatis Smukulis, + 5:42
    72 Jorge Perez
    74 Hector Gonzalez
    90 Taylor Phinney

    Gesamtwertung Vuelta a Andalucia:
    1 Samuel Sanchez(Euskaltel)
    2 Arthur Vichot(DSF), +2:12
    3 Giovanni Visconti(ISD), +2:36
    4 Bartosz Huzarski(ISD), +2:39
    5 Jens Keukeleire(Cofidis), +2:40
    26 Omar Sottocornola
    48 Shaun Lewis
    54 Taylor Phinney
    62 Eriz Ruiz De Erentxun
    65 Gatis Smukulis
    69 Hector Gonzalez
    78 Jorge Perez Fernandez

    Bergwertung: 1. Arthur Vichot
    Jungtalent: 1. Arthur Vichot


    Damit hatten wir die Vorgabe unseres Sponsors mehr als erfüllt.

    Zum Abschluss des Februars starteten wir bei der Clasica Almeria mit Benat Urain, Shinya Ikemoto, Jesus Rodriguez, Kirk Carlsen, Bastien Delrot, Jorge Perez, Igor Moratalla, Omar Sottocornola. Igor Moratalla versuchte sich in der Ausreißergruppe des Tages, die aber erwartungsgemäß nicht zum Erfolg kam. Just in dem Moment, als die Ausreißer eingeholt wurden, attackierten Maxim Iglinsky(Astana) und Ruben Perez Moreno(Euskaltel). Zu dem Zeitpunkt waren Kirk, Shinya und Jesus bereits ins Grupetto zurückgefallen. Erfreulich war die Leistung von Sprinter Benat Urain, der trotz des hügeligen Geländes immer noch im Feld war. Iglinsky gewann schließlich vor Perez und David Blanco(Palmeiras). Benat war doch deutlich geschwächt und verfehlte als Elfter einen Top-Ten-Platz.

    Ergebnis Clasica Almeria:
    1 Maxim Iglinsky(Astana)
    2 Ruben Perez Moreno(Euskaltel)
    3 David Blanco(Palmeiras)
    4 Marco Marcato(Vacansoleil)
    5 Jaume Rovira(Heraklion)
    11 Benat Urain
    18 Omar Sottocornola
    53 Igor Moratalla
    63 Jorge Perez
    67 Bastien Delrot
    86 Kirk Carlsen, + 3:41
    117 Shinya Ikemoto, +8:40
    119 Jesus Rodriguez, +9:12


    Zum Abschluss des äußerst erfolgreichen Februars konnten wir uns noch über eine Auszeichnung für einen unserer Fahrer freuen:

    Igor Moratalla wurde als bester Jungfahrer ausgezeichnet. Dieses Trikot verdiente er sich mit dem Gewinn des Bergtrikots sowie eines fünften Etappenplatzes bei der Trofeo Mallorca.