Road to Maillot Jaune: Der Aufbruch von Team DSM-firmenich - Auryon (PS5)

  • 04.10.2024: Visma Lease a Bike bestätigt Wechsel

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    In einer Pressemitteilung gab der niederländische Rennstall heute offiziell die Verpflichtung von Eirik Magnus Hegreberg (fiktive Person) als neuen Sportchef bekannt. Der langjährige Langlauf-Chef Norwegens wird den Posten ab dem 1. Dezember 2024 übernehmen und tritt damit die Nachfolge von Merijn Zeeman an, der nach 13 Jahren die WorldTour-Mannschaft verlässt.

    Eirik Magnus Hegreberg, Jahrgang 1978, stammt aus der Provinz Agder und ist von klein auf ein echter Skisport-Enthusiast. Als junger Mann musste er jedoch früh erkennen, dass seine Fähigkeiten nicht für eine Profikarriere auf der Loipe ausreichten. Stattdessen entdeckte der Norweger eher zufällig die Leidenschaft für den Radsport.

    Mit Fleiß und Wissbegier arbeitete sich Hegreberg bis zum damaligen Continental Tour-Team Joker hoch. Dort fuhr der Norweger von 2008 bis 2011, unter anderem an der Seite von Alexander Kristoff. Nach Ablauf des letzten Vertragsjahres hing er verletzungsbedingt das Fahrrad an den Nagel und konzentrierte sich auf seine akademische Ausbildung im Fachgebiet Sportmanagement.

    Während dieser Zeit näherte er sich wieder dem Ski-Langlauf an und arbeitete nach seinem Studium in verschiedenen Funktionen jahrelang für den norwegischen Verband. Schließlich übernahm Eirik Magnus Hegreberg die Verantwortung als Langlauf-Chef im Jahr 2019 und war maßgeblich an den Erfolgen von Team Norwegen um Johannes Høsflot Klæbo und Harald Østberg Amundsen beteiligt.

    Nach 5 Weltcup-Saisons entschied sich der inzwischen anerkannte Sport-Funktionär gegen eine weitere Zusammenarbeit. Mit seinem Wechsel zu Visma Lease a Bike beginnt für den Familienvater nun ein neues Kapitel. Die Mannschaft und ihre Fans dürfen gespannt sein, welche Impulse der künftige Sportchef einbringen wird. In Den Bosch unterschrieb der 46-Jährige einen Vertrag über drei Jahre.

  • 🆕 Transfer (in)
    18.10.2024: Visma holt McLay als neuen Anfahrer für Kooij
    Der 32-jährige Brite wechselt nach fünf Saisons bei Arkéa - B&B Hotels zum niederländischen Rennstall und wird den Sprintzug von Olav Kooij verstärken. Visma | Lease a Bike hat dafür Daniel McLay mit einem Einjahresvertrag ausgestattet.

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    3 Mal editiert, zuletzt von Flying.WvA (27. April 2025 um 10:20)

  • 🆕 Transfer (in)
    01.11.2024: Tusveld von dsm-firmenich PostNL zu Visma | LAB
    Visma | Lease a Bike hat nach Victor Campenaerts und Simon Yates einen weiteren Routinier verpflichtet. Der Vertrag des 31 Jahre alten Martijn Tusveld wurde nach sieben gemeinsamen Jahren nicht mehr verlängert und so trägt der einstige Belkin-Gastfahrer nächste Saison das gelb-schwarze Trikot.

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  • 🆕 Transfer (out)
    04.12.2024: Van Belle steigt bei Visma ab
    Bei der WorldTour-Mannschaft ist 2025 kein Platz mehr für den 22-jährigen Radprofi, wodurch lediglich noch acht Niederländer im Aufgebot stehen. Loe van Belle wird in der kommenden Saison beim Development Team von Visma | Lease a Bike unterkommen, um sich wieder für höhere Aufgaben zu empfehlen.

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  • 21.01. - 26.01.2025:
    40px-Flag_of_Australia_%28converted%29.svg.png Santos Tour Down Under
    Startlist: 131 Dylan van Baarle - 132 Loe van BelleDEVO - 133 Matthew Brennan - 134 Thomas Gloag - 135 Tijmen Graat - 136 Menno Huising - 137 Julien Vermote | DS: Addy Engels
    Results: Matthew Brennan (Stage 1 = Platz 2) - Thomas Gloag (Stage 3 = Platz 5 // Stage 5 = Platz 7 // GC = Platz 8') - Menno Huising (YOUTH = Platz 5)
    Injury: Dylan van Baarle (Schlüsselbeinbruch)

    02.02.2025:
    40px-Flag_of_Australia_%28converted%29.svg.png Cadel Evans Great Ocean Road Race
    DNS

    17.02. - 23.02.2025:
    40px-Flag_of_the_United_Arab_Emirates.svg.png UAE Tour
    Startlist: 151 Olav Kooij - 152 Niklas Behrens - 153 Thomas Gloag - 154 Bart Lemmen - 155 Daniel McLay - 156 Tosh Van der Sande - 157 Julien Vermote | DS: Jesper Mørkøv, Marc Reef
    Results: Daniel McLay (Stage 4 = Platz 4)
    Injury: Niklas Behrens (Schlüsselbeinbruch)

    Einmal editiert, zuletzt von Flying.WvA (27. April 2025 um 00:46)

  • 01.03.2025:
    20px-Flag_of_Belgium_%28civil%29.svg.png OMLOOP NIEUWSBLAD ME
    📍One day race: Ghent > Ninove (197 Km) | Ingame: Ypern > Arenberg Porte du Hainaut (154 Km)

    🏆Most wins: Ernest Sterckx (1952, 1953, 1956) - Joseph Bruyère (1974, 1975, 1980) - Peter Van Petegem (1997, 1998, 2002) | Last winners: Wout van Aert (2022) - Dylan van Baarle (2023) - Jan Tratnik (2024)
    ⭐Favorites: Jhonatan Narváez (UAE Team Emirates - XRG) - Thomas Pidcock (Q36.5 Pro Cycling Team) - Wout van Aert (Team Visma | Lease a Bike)

    🚴🏼‍♂️Team Visma | Lease a Bike: 11 Wout van Aert - 12 Edoardo Affini - 13 Tiesj Benoot - 14 Matthew Brennan - 15 Victor Campenaerts - 16 Per Strand Hagenes - 17 Matteo Jorgenson

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    Sieg in Ninove: Philipsen gewinnt Klassikerauftakt im Zielsprint

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    Das erste World-Tour-Rennen der Saison 2025 auf europäischem Boden startete mit einigen Fluchtversuchen. Unsere Mannschaft schritt sofort ein. So übernahm Matthew Brennan umgehend die Tempoarbeit und reduzierte das Ausreißerfeld auf 7 Fahrer: Kasper Asgreen (EFE), Jenthe Biermans (ARK), Sean Flynn (TPP), Casper Pedersen (SOQ), Rasmus Søjberg Pedersen (DAT), Lionel Taminiaux (LOT) und Mathias Vacek (LTK). Gemeinsam stahlen sich die Profis auf maximal +3' 36" davon. Jedoch endete die Flucht etwa 32 Km vor dem Tagesziel.

    Im Peloton fuhr Visma | Lease a Bike einen Großteil des Parcours von vorne und versuchte das Rennen hart zu machen, um entweder ein Solo oder den Sprint aus einer kleinen Gruppe für Wout van Aert vorzubereiten. Letztlich initiierte Lidl - Trek für Toms Skujiņš bzw. Jasper Stuyven eine finale Attacke und sortierte damit die Favoritengruppe auf 10 Piloten aus. Anschließend diktierte WvA unnachgiebig die Schlagzahl und entledigte sich weiterer Verfolger.

    Im Sprint einer Dreiercombo setzte sich allerdings Jasper Philipsen (ADC) knapp vor dem Norweger Søren Wærenskjold (UXM) und unserem belgischen Allrounder Wout van Aert durch. Mit einem Podiumsplatz blicken wir voller Freude und Optimismus in die Zukunft.

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  • 08.03.2025:
    20px-Flag_of_Italy.svg.png Strade Bianche
    Startlist: 211 Attila Valter - 212 Tijmen Graat - 213 Menno Huising - 214 Jørgen Nordhagen - 215 Ben Tulett - 216 Tosh Van der Sande - 217 Julien Vermote | DS: Jesper Mørkøv, Maarten Wynants
    Best Result: Attila Valter (Platz 22)

  • 09.03. - 16.03.2025:
    20px-Flag_of_France.svg.png PARIS-NICE
    📍Stage 1: Le Perray-en-Yvelines > Le Perray-en-Yvelines (156.1 Km) | Ingame: Redon > Fougères (155 Km)
    📍Stage 2: Montesson > Bellegarde (183.9 Km) | Ingame: Mâcon > Dijon (168 Km)
    📍Stage 3 (TTT): Circuit Nevers Magny-Cours > Nevers (28.4 Km) | Ingame: Noerdange > Esch-sur-Alzette (28 Km)
    📍Stage 4: Vichy > La Loge des Gardes (163.4 Km) | Ingame: Roanne > La Loge des Gardes (166 Km)
    📍Stage 5: Saint-Just-en-Chevalet > La Côte-Saint-André (203.3 Km) | Ingame: Sisteron > La Colle-sur-Loup (197 Km)
    📍Stage 6: Saint-Julien-en-Saint-Alban > Berre l'Étang (209.8 Km) | Ingame: Nancy > Reims (211 Km)
    📍Stage 7: Nice > Auron (109.3 Km) | Ingame: Saint-Ismier > Modane Valfréjus (146 Km)
    📍Stage 8: Nice > Nice (119.9 Km) | Ingame: Nizza > Nizza (120 Km)

    🏆Most wins: Sean Kelly (1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988') | Last winners: Primož Roglič (2022) - Tadej Pogačar (2023) - Matteo Jorgenson (2024)
    ⭐Favorites: João Almeida (UAE Team Emirates - XRG) - Matteo Jorgenson (Team Visma | Lease a Bike) - Jonas Vingegaard (Team Visma | Lease a Bike)

    🚴🏼‍♂️Team Visma | Lease a Bike: 1 Matteo Jorgenson - 2 Edoardo Affini - 3 Victor Campenaerts - 4 Johannes Staune-Mittet - 5 Bart Lemmen - 6 Jonas Vingegaard - 7 Axel Zingle

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    Vingegaard präsentiert sich bei Gesamtsieg in guter Frühform

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    Zwei Etappensiege, zwei Podestplatzierungen, drei Tage in Gelb, die Gesamt- und Punktewertung: Der dänische TVL-Kapitän Jonas Vingegaard hat nach der Volta ao Algarve em Bicicleta souverän auch sein zweites Etappenrennen im Jahr 2025 gewonnen. Dabei legte das Team Visma | Lease a Bike bereits den Grundstein zum Erfolg im Mannschaftszeitfahren, ehe der 28-jährige Däne auf dem Weg nach Auron alles klar machte. "Ich bin sehr froh. Es waren gute Tage für mich und das Team. Nach so viel harter Arbeit haben wir uns den Sieg verdient", sagte Vingegaard im Interview. Als Gesamtzweiter rollte João Almeida (UAD/ +37") beim Rennen zur Sonne über die Ziellinie; Dritter wurde Aleksandr Vlasov (RBH/ +44"). Jedoch lieferte auch Matteo Jorgenson, Vorjahressieger der Fernfahrt, in seiner Rolle als Co-Leader bzw. Edel-Helfer eine bemerkenswerte Performance ab. Fazit: Die Mannschaft ist auf dem richtigen Weg.

    Stage Results

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    Overall Classifications

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  • 10.03. - 16.03.2025:
    20px-Flag_of_Italy.svg.png Tirreno-Adriatico
    Startlist: 181 Simon Yates - 182 Olav Kooij - 183 Steven Kruijswijk - 184 Daniel McLay - 185 Cian Uijtdebroeks - 186 Attila Valter - 187 Dylan van Baarle | DS: Jesper Mørkøv, Maarten Wynants
    Results: Olav Kooij (Stage 2 = Platz 4 // Stage 4 = Platz 1 // Stage 7 = Platz 3 // POINTS = Platz 3)

  • 22.03.2025:
    20px-Flag_of_Italy.svg.png MILANO-SANREMO
    📍One day race: Pavia > Sanremo (289 Km) | Ingame: Alessandria > Sanremo (300 Km)

    🏆Most wins: Eddy Merckx (1966, 1967, 1969, 1971, 1972, 1975, 1976) | Last winners: Matej Mohorič (2022) - Mathieu van der Poel (2023) - Jasper Philipsen (2024)
    ⭐Favorites: Mads Pedersen (Lidl - Trek) - Thomas Pidcock (Q36.5 Pro Cycling Team) - Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck)

    🚴🏼‍♂️Team Visma | Lease a Bike: 191 Olav Kooij - 192 Victor Campenaerts - 193 Daniel McLay - 194 Ben Tulett - 195 Attila Valter - 196 Tosh Van der Sande - 197 Axel Zingle

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    Van der Poel ringt Pidcock nieder: Eine Reifenlänge reicht zum zweiten Sanremo-Triumph

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    Zunächst bestimmten drei Ausreißer das Rennen - Jarrad Drizners (LOT), Tommaso Nencini (TFT) und Tosh Van der Sande, der sich nicht frisch fühlte. Leider war der Fluchtversuch zum Scheitern verurteilt, denn die Spitzengruppe war zu klein und harmonierte überhaupt nicht, während das Peloton - angeführt von Alpecin - Deceuninck sowie Red Bull - BORA - hansgrohe - über weite Teile des Rennens erfolgreich den Rückstand kontrollierten. Letzten Endes gaben die Ausreißer völlig entkräftet ihr Unterfangen rund 80 Kilometer vor dem Tagesziel auf: ,,La Classicissima" ist nun mal gefürchtet wegen seiner extremen Länge.

    Unserer Mannschaft war weder an Nachführarbeit noch an Tempo gelegen. Jedoch hatten die Teams im Hauptfeld ohnehin für ein hartes Rennen gesorgt. Am Poggio di Sanremo attackierte der Rekord-Cross-Weltmeister Mathieu van der Poel (ADC) gleich unten hinein, torpedierte eine weitgehend ereignisarme Veranstaltung und stellte unzählige Profis vor echte Probleme. Nach dieser Selektion blieb die Schlagzahl hoch und der 30-jährige Niederländer attackierte erneut in der Abfahrt, aber ohne gravierenden Erfolg.

    Auf der „Via Roma" kam es zum Sprint eines stark dezimierten Feldes (26 Fahrer). MTB-Olympiasieger Thomas Pidcock (Q36) und van der Poel hatten am Ende eines langen Tages offenbar die meisten Kraftreserven. So machten die beiden Topstars letztlich den Sieg unter sich aus, wo MvdP mit einer Reifenlänge auf den Briten siegte. Im Sprint der verbleibenden Kontrahenten sicherte sich Alex Aranburu (COF) heute Platz drei. Vierter wurde Olav Kooij nach einem harten Finale. Fantastische Leistung!

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    1️⃣Monument # Milano-Sanremo (Best result per rider)':
    Victor Campenaerts (Platz 29 in 2024) - Olav Kooij (Platz 4 in 2025) - Daniel McLay (Platz 87 in 2021) - Ben Tulett (Platz 47 in 2025) - Attila Valter (Platz 34 in 2023) - Tosh Van der Sande (Platz 99 in 2022) - Axel Zingle (Platz 34 in 2025)

    Einmal editiert, zuletzt von Flying.WvA (4. Mai 2025 um 17:04)

  • 24.03. - 30.03.2025:
    20px-Flag_of_Spain.svg.png Volta Ciclista a Catalunya
    Startlist: 11 Sepp Kuss - 12 Wilco Kelderman - 13 Simon Yates - 14 Bart Lemmen - 15 Matthew Brennan - 16 Menno Huising - 17 Steven Kruijswijk | DS: Frans Maassen, Marc Reef
    Results: Matthew Brennan (Stage 1 = Platz 1 // Stage 2 = Platz 2 // Stage 5 = Platz 1) - Simon Yates (Stage 7 = Platz 8 // GC = Platz 9)

  • 26.03.2025:
    40px-Flag_of_Belgium_%28civil%29.svg.png CLASSIC BRUGGE-DE PANNE ME
    📍One day race: Bruges > De Panne (195.6 Km) | Ingame: Mâcon > Dijon (168 Km)

    🏆Most wins: Eric Vanderaerden (1986, 1987, 1988, 1989, 1993) | Last winners: Tim Merlier (2022) - Jasper Philipsen (2023) - Jasper Philipsen (2024)
    ⭐Favorites: Tim Merlier (Soudal Quick-Step) - Jonathan Milan (Lidl - Trek) - Jasper Philipsen (Alpecin - Deceuninck)

    🚴🏼‍♂️Team Visma | Lease a Bike: 11 Olav Kooij - 12 Niklas Behrens - 13 Victor Campenaerts - 14 Daniel McLay - 15 Per Strand Hagenes - 16 Tosh Van der Sande - 17 Julien Vermote

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    Kooij ist in De Panne der Schnellste und holt sich die "Sprinter-Weltmeisterschaft"

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    Seitdem Brügge - De Panne sich von einem Etappen- zu einem Eintagesrennen gewandelt hat, versuchen die Organisatoren mit dem Slogan ,,inoffizielle Sprinterweltmeisterschaft" ihr Event weiter zu etablieren. Mit Genugtuung blickt man auf die immer sehr gut besetzte Startliste. Fast immer gewinnen nur die absolut Besten ihres Fachs, außer im Jahr 2020 vermieste Yves Lampaert den Sprintern als Solist den Tag.

    Zu Beginn versuchten sich zwei separate Gruppen mit insgesamt 10 Fahrern davonzustehlen, aber damit war Alpecin - Deceuninck überhaupt nicht einverstanden, setzte den Bündnissen nach und beendete die Fluchtversuche nach einer gewissen Zeit. Anschließend gesellte sich auch Soudal Quick-Step zur Spitze des Pelotons; so hielten die beiden belgischen Mannschaften das Tempo hoch, was Attacken quasi unmöglich machte. Im Laufe des Tages fielen dadurch einige Fahrer hinten raus. Ansonsten gab es keine Vorkommnisse und es kam zum alljährlichen bzw. prognostizierten Sprint Royal.

    Nach einem grandiosen Lead-Out von Per Strand Hagenes setzte sich der Niederländer Olav Kooij in einem langen Spurt gegen den Australier Sam Welsford (RBH) durch und feierte seinen vierten Saisonsieg. Das Podium komplettierte Altmeister Alexander Kristoff (UXM), während Phil Bauhaus (TBV) als bester Deutscher Rang 8 belegte. ,,Ich bin froh, dass ich hier gewonnen habe. Wir haben unseren Plan perfekt umgesetzt. Ich muss meinen Teamkollegen danken - sie haben dafür gesorgt, dass ich perfekt positioniert war, um meinen Sprint zu starten", sagte der 23-jährige Sieger im Ziel. Im Sprint sei er dann einfach Vollgas gefahren.

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  • 28.03.2025:
    40px-Flag_of_Belgium_%28civil%29.svg.png E3 SAXO CLASSIC ME
    📍One day race: Harelbeke > Harelbeke (208.8 Km) | Ingame: Antwerpen > Vieux Quaremont (162 Km)

    🏆Most wins: Tom Boonen (2004, 2005, 2006, 2007, 2012) | Last winners: Wout van Aert (2022) - Wout van Aert (2023) - Mathieu van der Poel (2024)
    ⭐Favorites: Mads Pedersen (Lidl - Trek) - Wout van Aert (Team Visma | Lease a Bike) - Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck)

    🚴🏼‍♂️Team Visma | Lease a Bike: 21 Wout van Aert - 22 Edoardo Affini - 23 Tiesj Benoot - 24 Per Strand Hagenes - 25 Matteo Jorgenson - 26 Dylan van Baarle - 27 Tosh Van der Sande

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    Van Aert beim E3-Prijs zu stark für alle seine Gegner

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    Die kleine Flandern-Rundfahrt mit ihren insgesamt 17 knackigen Steigungen war geprägt von zahlreichen Attacken der Favoriten um Mathieu van der Poel (ADC). Jedoch kontrollierten wir das Geschehen wie zu besten Jumbo-Zeiten und hielten uns aus den Spielchen heraus. Die Zuschauer sahen einen brutalen Abnutzungskampf, aber Wout van Aert verhielt sich nicht nur clever, sondern fuhr auch ökologisch, sodass er sich am Ende verdient den Sieg sicherte.

    Den finalen Antritt setzte der belgische Radstar am Tiegemberg und spielte anschließend seine Zeitfahrqualitäten aus. Es war sein erster Tageserfolg seit der verhängnisvollen Vuelta. Teamkollege Tiesj Benoot landete auf einem beeindruckenden 6. Platz; Matteo Jorgenson wurde Vierzehnter. Hingegen konnte Mads Pedersen wegen eines Defekts nicht mehr in die Vergabe der vorderen Ränge eingreifen.

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  • 30.03.2025:
    40px-Flag_of_Belgium_%28civil%29.svg.png GENT-WEVELGEM IN FLANDERS FIELDS ME
    📍One day race: Ypres > Wevelgem (250.3 Km) | Ingame: Namur > Cambrai (168 Km)

    🏆Most wins: Robert Van Eenaeme (1936, 1937, 1945) - Rik Van Looy (1956, 1957, 1962) - Eddy Merckx (1967, 1970, 1973) - Mario Cipollini (1992, 1993, 2002) - Tom Boonen (2004, 2011, 2012) - Peter Sagan (2013, 2016, 2018) | Last winners: Biniam Girmay (2022) - Christophe Laporte (2023) - Mads Pedersen (2024)
    ⭐Favorites: Jordi Meeus (Red Bull - BORA - hansgrohe) - Mads Pedersen (Lidl - Trek) - Jasper Philipsen (Alpecin - Deceuninck)

    🚴🏼‍♂️Team Visma | Lease a Bike: 61 Olav Kooij - 62 Daniel McLay - 63 Victor Campenaerts - 64 Tosh Van der Sande - 65 Tiesj Benoot - 66 Matteo Jorgenson - 67 Julien Vermote

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    Pedersen reiht sich mit Solo in die Riege der Rekordhalter ein

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    Gent-Wevelgem ist bekannt als das sprinterfreundlichste Rennen der großen Frühjahrsklassiker, jedoch durchkreuzen oft Attacken die Pläne der endschnellen Männer. Durch die Kopfsteinpflasterabschnitte zählen die Spezialisten auch zu den Favoriten. Unsere Fahrer waren aufgrund der letzten Ergebnisse beflügelt und standen in Topform am Start. Nach unzähligen Attacken setzten sich 17 Fahrer, darunter Davide Cimolai (MOV), Max Kanter (XAT) sowie Michael Matthews (JAY), ab.

    Doch die Teams Alpecin - Deceuninck, Lotto und UAE Team Emirates - XRG waren mit der Situation überhaupt nicht zufrieden und fuhren mit aller Gewalt nach. So betrug das Zeitpolster maximal +2' 22". Dieser rasante Auftakt ließ keine Ruhephase zu, sondern nur Aktion und Reaktion. Als Stillstand hätte einkehren können, übernahmen wir umgehend die Verantwortung und schraubten an der Spitze; rund 150 Km nach dem Start waren auch die letzten Ausreißer gestellt. Erst am Kemmelberg brachte der Antritt von Pedersen eine wesentliche Vorentscheidung; danach bestand das Hauptfeld nur noch aus 37 Fahrern.

    Jetzt kam Victor Campenaerts vor und drückte ordentlich in die Pedalen. Erneut griff Mads Pedersen in Abwesenheit von Mathieu van der Poel (ADC) etwa 14 Kilometer vor dem Ziel an. Niemand konnte ihm mehr folgen und so fuhr der Däne seinem dritten Sieg nach 2020 und 2024 entgegen. Mit 33 Sekunden Rückstand war Philipsen im Sprint eines dezimierten Feldes letztlich der Schnellste. Tiller komplettierte das Podium. Für Visma | Lease a Bike wurde aus dem erhofften Top-Resultat leider nichts; jedoch landete Tiesj Benoot auf Rang 10, während Matteo Jorgenson immerhin Fünfzehnter und Olav Kooij noch Zwanzigster wurden.

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    Einmal editiert, zuletzt von Flying.WvA (23. Mai 2025 um 23:42)

  • 02.04.2025:
    40px-Flag_of_Belgium_%28civil%29.svg.png DWARS DOOR VLAANDEREN - A TRAVERS LA FLANDRE ME
    📍One day race: Roeselare > Waregem (184.2 Km) | Ingame: Troyes > Troyes (204 Km)

    🏆Most wins: André Rosseel (1948, 1950) - Raymond Impanis (1949, 1951) - Briek Schotte (1953, 1955) - Walter Godefroot (1966, 1968) - Daniel Van Ryckeghem (1967, 1970) - Walter Planckaert (1977, 1984) - Eric Vanderaerden (1986, 1991) - Jelle Nijdam (1987, 1995) - Johan Museeuw (1993, 1999) - Tristan Hoffman (1996, 2000) - Niko Eeckhout (2001, 2005) - Niki Terpstra (2012, 2014) - Yves Lampaert (2017, 2018) - Mathieu van der Poel (2019, 2022) | Last winners: Mathieu van der Poel (2022) - Christophe Laporte (2023) - Matteo Jorgenson (2024)
    ⭐Favorites: Matteo Jorgenson (Team Visma | Lease a Bike) - Jasper Philipsen (Alpecin - Deceuninck) - Wout van Aert (Team Visma | Lease a Bike)

    🚴🏼‍♂️Team Visma | Lease a Bike: Bike: 1 Matteo Jorgenson - 2 Wout van Aert - 3 Tiesj Benoot - 4 Per Strand Hagenes - 5 Edoardo Affini - 6 Dylan van Baarle - 7 Tosh Van der Sande

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    Visma feiert: Auch bei Dwars door Vlaanderen ist van Aert eine Klasse für sich

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    Nur wenige Tage vor der Ronde van Vlaanderen stand wieder einmal der Klassiker Dwars door Vlaanderen als letzter Härtetest an. Der Kurs führte die Teilnehmer quer durch Flandern über 10 Hellingen sowie 7 Kasseien nach Waregem; dabei war eine frühe Vorentscheidung genauso wahrscheinlich wie der Sprint einer großen Gruppe. Es ging sofort los, gleich der erste Angriff saß und so setzten sich 9 Fahrer ab, zu denen sich in dieser frühen Phase noch weitere 5 Athleten dazugesellten.

    Die Fluchtgruppe, mit dabei waren TVL-Profi Per Strand Hagenes, Jasper Stuyven (LTK) und Mike Teunissen (XAT), arbeitete ordentlich zusammen und behauptete ihren Vorsprung - maximal +4' 40" - aufopferungsvoll. Dementgegen machten die Teams Arkéa - B&B Hotels und INEOS Grenadiers gemeinsame Sache im Hauptfeld; mit vereinten Kräften setzten sie den Ausreißern resolut nach.

    Durch diese Situation sahen die Zuschauer einen raschen Wettkampf, während unsere Fahrer von jeglicher Tempohast befreit waren. Auch heute kam die Spitze also nicht durch und wurde etwa 27 Km vor der Ziellinie gestellt. Zu diesem Zeitpunkt übernahmen wir augenblicklich die Kontrolle über die Kolonne (noch 43 Piloten) und schlugen ein höllisches Tempo an, wodurch immer mehr Fahrer hinten raus fielen.

    Im Finale bereitete Matteo Jorgenson dann eine letzte Attacke für seinen Teamkollegen Wout van Aert vor. Der 30-jährige Belgier griff kurz vor Nokere aus einer 9 Mann starken Gruppe energisch an. Nur Magnus Sheffield (IGD) versuchte zu folgen, doch irgendwann ging der Ofen auch beim US-Amerikaner aus. Schließlich vollendete WvA souverän unsere gescheite Taktik mit einem Vorsprung von +27" auf Sheffield. Auch seine Kameraden Jorgenson (Platz 9) und Dylan van Baarle (Platz 17) überzeugten mit respektablen Ergebnissen. Die Ronde kann kommen!

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    Einmal editiert, zuletzt von Flying.WvA (25. Mai 2025 um 09:56)

  • 06.04.2025:
    40px-Flag_of_Belgium_%28civil%29.svg.png RONDE VAN VLAANDEREN - TOUR DES FLANDRES ME
    📍One day race: Bruges > Oudenaarde (268.9 Km) | Ingame: Antwerpen > Oudenaarde (270 Km)

    🏆Most wins: Achiel Buysse (1940, 1941, 1943) - Fiorenzo Magni (1949, 1950, 1951) - Eric Leman (1970, 1972, 1973) - Johan Museeuw (1993, 1995, 1998) - Tom Boonen (2005, 2006, 2012) - Fabian Cancellara (2010, 2013, 2014) - Mathieu van der Poel (2020, 2022, 2024) | Last winners: Mathieu van der Poel (2022) - Tadej Pogačar (2023) - Mathieu van der Poel (2024)
    ⭐Favorites: Tadej Pogačar (UAE Team Emirates - XRG) - Wout van Aert (Team Visma | Lease a Bike) - Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck)

    🚴🏼‍♂️Team Visma | Lease a Bike: 21 Wout van Aert - 22 Tiesj Benoot - 23 Per Strand Hagenes - 24 Matteo Jorgenson - 25 Edoardo Affini - 26 Dylan van Baarle - 27 Tosh Van der Sande

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    Van Aert zockt Quartett nach Stehversuchen eiskalt ab

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    Es ist das Rennen für die Spezialisten der flämischen Klassiker, welches bekannt ist für seine gepflasterten Hügel und gewundenen Straßen. Die Zuschauer sahen einen hart umkämpften Beginn. Alpecin - Deceuninck und UAE Team Emirates - XRG bestimmten das Geschehen von Sekunde eins an. So dauerte es 54 Km und kostete viel Energie bis die Fluchtgruppe mit Tosh Van der Sande endlich stand. Schnell wuchs der Vorsprung auf maximal +7' 10" an, dann setzte Mikkel Bjerg (UAD) für seinen Kapitän gezielt nach.

    Für Risse im Peloton sorgten bald auch erste Stürze und Kopfsteinpflaster-Passagen. Ansonsten blieb es längere Zeit ruhig, ehe der dreifache Tour-Champion Tadej Pogačar rund 55 Km vor Ziel angriff. Mit Schwung aus der dritten Reihe setzten Ex-Weltmeister van der Poel und Fred Wright (TBV) nach. Unsere Jungs wurden komplett auf dem falschen Fuß erwischt; umgehend beorderten wir erste Namen nach vorne und konnten zumindest die 8 Fluchtpiloten vom Start bald stellen.

    Doch die Trio-Attacke war brandgefährlich, denn zwischenzeitlich betrug der Abstand bereits knapp über zwei Minuten. Letztlich warfen wir alle Männer rein und erhielten tatkräftige Unterstützung von Groupama - FDJ und Lidl - Trek. So gelang es dem Verfolgerfeld tatsächlich nochmal die Spitzengruppe einzuholen. In Kluisbergen bestand diese Kolonne bei verbleibenden 20 Km nur noch aus 15 Radprofis; die Geschwindigkeit war raus und es schien die Zeit zum Durchschnaufen gekommen.

    Ohne Visma | Lease a Bike: Matteo Jorgenson ging an die Spitze und sorgte erstmal für Tempo. Mit Erfolg, denn Michael Matthews (JAY), Laurence Pithie (RBH) und unerwarteterweise Titelverteidiger MvdP konnten nicht mitgehen. Der US-Amerikaner opferte sich bis zur völligen Entkräftung für Wout auf; eine Attacke unseres Leaders sorgte 8.000 Meter vor Schluss für die finale Selektion, denn Pogačar ließ reißen. Was war bitte hier los?! Nur Stefan Küng (GFC), Oier Lazkano (RBH), Matej Mohorič (TBV) und Mads Pedersen (LTK) blieben dran.

    Die Anwärter auf den Sieg tasteten sich mit kleinen Attacken ab, doch ohne einen Unterschied zu bewirken. Also kam es zum Sprint: Der dänische LTK-Profi schien die besten Karten zu haben. Jedoch überrumpelte WvA letztlich seine Gefährten mit einer Offensive und holte eine Lücke raus, welche der 30-jährige Belgier durch einen langgezogenen Sprint über die Linie rettete. Es war sein erster Erfolg beim zweiten Monument des Jahres.

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    2️⃣Monument # Ronde van Vlaanderen (Best result per rider)':
    Edoardo Affini (Platz 86 in 2024) - Tiesj Benoot (Platz 5 in 2015) - Per Strand Hagenes (Platz 40 in 2024) - Matteo Jorgenson (Platz 8 in 2025) - Wout van Aert (Platz 1 in 2025) - Dylan van Baarle (Platz 2 in 2022) - Tosh Van der Sande (Platz 44 in 2025)

  • 07.04. - 12.04.2025:
    20px-Flag_of_Spain.svg.png Itzulia Basque Country
    Startlist: 201 Axel Zingle - 202 Sepp Kuss - 203 Wilco Kelderman - 204 Thomas Gloag - 205 Ben Tulett - 206 Attila Valter - 207 Martijn Tusveld | DS: Robby Cobbaert, Addy Engels
    Results: Axel Zingle (Stage 2 = Platz 6) - Wilco Kelderman (Stage 3 = Platz 7)
    Injury: Martijn Tusveld (Schulterblattbruch)

  • 13.04.2025:
    20px-Flag_of_France.svg.png PARIS-ROUBAIX
    📍One day race: Compiègne > Roubaix (259.2 Km) | Ingame: Compiègne > Roubaix (259 Km)

    🏆Most wins: De Vlaeminck (1972, 1974, 1975, 1977) - Tom Boonen (2005, 2008, 2009, 2012) | Last winners: Dylan van Baarle (2022) - Mathieu van der Poel (2023) - Mathieu van der Poel (2024)
    ⭐Favorites: Mads Pedersen (Lidl - Trek) - Wout van Aert (Team Visma | Lease a Bike) - Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck)

    🚴🏼‍♂️Team Visma | Lease a Bike: 31 Dylan van Baarle - 32 Edoardo Affini - 33 Niklas Behrens - 34 Victor Campenaerts - 35 Per Strand Hagenes - 36 Wout van Aert - 37 Julien Vermote

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    Van der Poel hat den größten Motor und holt sich seinen dritten Pflasterstein

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    Die ,,Hölle des Nordens" ist das krasseste Rennen der WorldTour. Es wirkt anachronistisch und doch ist Paris-Roubaix eben besonders, faszinierend, nahezu magisch. Bereits nach 12 Km hatte sich die Gruppe des Tages gefunden. Es stürzten sich insgesamt 13 Fahrer gemeinsam in den Ausreißversuch - mit dabei Cees Bol (XAT), Jasper De Buyst (LOT), Markus Hoelgaard (UXM) und Connor Swift (IGD) - während unser Team heute der Flucht fern blieb. Das Bündnis funktionierte gut und baute seinen Vorsprung rasch auf maximal +6' 39" aus.

    Im Verfolgerfeld sorgten Alpecin - Deceuninck, Lidl - Trek, UAE Team Emirates - XRG bzw. unsere Athleten für Ordnung und bewerkstelligten die Nachführarbeit. Durch eine schnellere Herangehensweise war das Peloton bereits nach dem ersten Sektor, auch bedingt durch Stürze, leicht zerrüttet. In der Folge war lange Zeit eine kontinuierliche Geschwindigkeit gefragt. Rund 120 Km vor dem Ziel in Roubaix übernahmen wir in einer 47 Mann starken Verfolgerkolonne mehr und mehr die Kontrolle.

    Dabei gingen wir mit unserer offensiven Fahrweise bewusst ein gewisses Risiko ein, aber der Pulk wurde zunehmend kleiner und von hinten kam kein Fahrer mehr zurück. Es dauerte weitere 62 Km bis sämtliche Ausreißer gestellt waren. Allmählich brachten sich die Favoriten um Mathieu van der Poel in Position und lauerten auf eine passende Gelegenheit. Immer noch trieben wir die Favoritengruppe an und sorgten dafür, dass das Rennen nicht mehr einschlief. Bei verbleibenden 50 Km befanden sich dadurch nur noch 13 Fahrer im Feld.

    Nach der Gemeinde Templeuve-en-Pévèle fuhr MvdP gerade auf den Kopfsteinpflasterpassagen häufig im Wind, um seine Konkurrenten zu zermürben. Auch wenn es zunächst mit einer ersten Tempoverschärfung nicht klappte, schüttelte der Rekord-Cross-Weltmeister dann in Sektor 5, kurz vor dem Carrefour de l’Arbre, mit einem zweiten Antritt alle restlichen Radprofis bis auf Tadej Pogačar (UAD) und Wout van Aert ab. Jedoch konnten die Beiden lediglich am Hinterrad bleiben, mehr war einfach nicht möglich.

    Als van der Poel am Ende von Sektor 3 nochmal attackierte, strauchelte Pogačar und beim 30-jährigen Belgier gingen die Lichter aus. Mathieu van der Poel drückte der ,,Königin der Klassiker" seinen Stempel auf und siegte völlig verdient zum dritten Mal im Velodrome. Hingegen war bei unserem Leader der Ofen aus; völlig erschöpft wurde Wout, genau wie der dreifache Tour-Champion aus Slowenien, noch von Mads Pedersen und Stefan Küng (GFC) überholt. Im Nachgang sagten wir die geplanten Starts von WvA beim De Brabantse Pijl und Amstel Gold Race ab. Eine Rennpause war nun das Beste.

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    3️⃣Monument # Paris-Roubaix (Best result per rider)':
    Edoardo Affini (Platz 71 in 2024) - Niklas Behrens (Platz 89 in 2025) - Victor Campenaerts (Platz 30 in 2025) - Per Strand Hagenes (Platz 44 in 2024) - Wout van Aert (Platz 2 in 2022) - Dylan van Baarle (Platz 1 in 2022) - Julien Vermote (Platz 52 in 2024)

  • 20.04.2025:
    20px-Flag_of_the_Netherlands.svg.png AMSTEL GOLD RACE
    📍One day race: Maastricht > Berg en Terblijt (255.9 Km) | Ingame: Châteauneuf-du-Faou > Landerneau (157 Km)

    🏆Most wins: Jan Raas (1977, 1978, 1979, 1980, 1982) | Last winners: Michał Kwiatkowski (2022) - Tadej Pogačar (2023) - Thomas Pidcock (2024)
    ⭐Favorites: Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step) - Marc Hirschi (Tudor Pro Cycling Team) - Tadej Pogačar (UAE Team Emirates - XRG)

    🚴🏼‍♂️Team Visma | Lease a Bike: 21 Tijmen Graat - 22 Tiesj Benoot - 23 Daniel McLay - 24 Ben Tulett - 25 Attila Valter - 26 Tosh Van der Sande - 27 Dylan van Baarle

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    Pogačar übersprintet Evenepoel beim Ardennen-Auftakt, Pidcock wird Fünfter

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    Die Frühjahrsklassiker gingen in die finale Phase. Bei der 59. Austragung kam es zum ersten Duell zwischen Weltmeister Tadej Pogačar und Olympiasieger Remco Evenepoel. Nach Rennstart setzten sich früh Mathieu Burgaudeau (TEN), Gal Glivar (ADC), Victor Guernalec (ARK), Marius Mayrhofer (TUD) bzw. Robert Stannard (TBV) ab. Weitere Attacken unterband das Hauptfeld. Es dauerte eine gewisse Zeit bis die 5 Ausreißer davonzogen. Gemeinsam fuhren sie einen Vorsprung von maximal +5' 40" raus.

    Nach 35 Km nahm auch das Peloton an Fahrt auf; insbesondere Soudal Quick-Step und UAE Team Emirates - XRG zeigten echtes Engagement. Wir beobachteten hingegen die Situation und hielten uns bewusst im Hintergrund. Ab der Rennhälfte wurde im Feld nochmal ein Gang hochgeschaltet. So bestand die erste Verfolgergruppe vor dem Loorberg aus 64 Fahrern. Als die Flucht (ca. 20 Km to go) endete, ging Pogačar sofort in die Offensive und attackierte aus der Gruppe. Nur Thomas Pidcock blieb ihm auf den Fersen. Das Favoritenbündnis wirkte irritiert und musste sich erstmal neu sortieren. Man nahm die Verfolgung mit einem Rückstand von +13" auf und kam tatsächlich wieder ran.

    Im Anschluss an eine kurze Verschnaufpause zog Tim Wellens (UAD) für seinen slowenischen Kapitän kurz vor dem Cauberg an. Am besagten Anstieg zerriss die Spitze. Nur die Stärksten blieben übrig und hofften den Sieg davontragen zu können. Letzten Endes kamen 12 Mann gemeinsam zum Schlussspurt: Tadej Pogačar folgte dem Antritt von Remco Evenepoel, zog mit seinem Punch vorbei und bezwang die verbliebene Konkurrenz im Sprintduell. Auch wir hatten Grund zum Jubeln: Tiesj Benoot fuhr ein cleveres Finale und schob sich trotz geringerer Schnellkräftigkeit auf Platz 3. Klasse Leistung!

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